Ein kürzlich in der NZZ erschienener Artikel rüttelt auf und gibt zu denken. Unter dem Titel «Einst hatten die Lehrerinnen und Lehrer das Sagen. Wer heute die Schule regiert» wird der Frage nachgegangen, ob es ein globales Netzwerk gäbe, welches das traditionelle pädagogische Establishment aushebelt und die Ökonomisierung der Schule anstrebt.
Kategorie: Gesamte Beiträge
1/2 Jahr Blog Schulführung – Zeit für Feedback
Mit dem Blog Schulführung wollen wir Schulführungspersonen in ihrem Selbstverständnis und in ihrem Denken und Handeln bestärken. Der Blog Schulführung soll Schulführungspersonen an grossen Ideen, an inspirierenden Vorbildern und anregenden Diskussionen auf einfache und niederschwellige Art teilhaben lassen.
Gelingt uns dies? Nach mittlerweilen 6 Monaten, 57 veröffentlichten Beiträgen, 28 Kommentaren und 3151 Nutzer/innen ist es Zeit um Feedback einzuholen.
Wir sind sehr daran interessiert, unseren Blog weiterzuentwickeln – danke für eure Mithilfe!
Die Befragung beinhaltet 8 Fragen und dauert 1–2 Minuten.
Jörg Berger, Schulleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter PH Zürich
Kindesschutz und Schule
Schulsozialarbeitende, Lehrpersonen und weitere Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen erleben im Schulalltag Situationen, in denen sie in ihrer Rolle mit kindesschutzrechtlichen Fragestellungen konfrontiert sind. Sie nehmen damit in der Prävention und Früherkennung eine zentrale Aufgabe im Kindesschutz wahr und können mit ihren Beobachtungen zur frühen Erkennung einer möglichen Gefährdung eines Kindes beitragen.
Gewisse Formen einer Kindeswohlgefährdung sind unschwer festzustellen. Andere wiederum sind nicht gleich erkennbar und bedürfen der Einschätzung und Abwägung. Mit vermuteten Kindeswohlgefährdungen umzugehen und die «richtigen» Entscheidungen zu treffen stellt eine grosse Herausforderung dar.
Trotz wissenschaftlichen Erkenntnissen – Kinder erhalten zu wenig Zeit fürs Spiel
Aus meiner Sicht wird im Tagesablauf der Kindergartenkinder ungenügend Zeit für die Unterrichtssequenz Freispiel eingerechnet. Und dies obwohl uns die Wissenschaft aufzeigt, wie wichtig Zeit für freies, intrinsisches Lernen im kindlichen Alltag ist.
Was können die Ursachen dafür sein?
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Zürcher Schulleiterverband setzt neu auf Weiterbildung
«Wir wollen unser Dienstleistungsangebot weiter ausbauen», verkündet Sarah Knüsel, wiedergewählte Präsidentin des Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter-Verbandes anlässlich der Generalversammlung.
Die bald 500 Mitglieder dürfen gespannt sein. „Operative und strategische Führung“, „Rechtliche Aspekte in der Personalführung“, „Umgang mit Widerständen gegen die Schulleitung“, „Unterrichtsbesuch im Kindergarten“ und eine Bildungsreise nach Berlin zählen zum Weiterbildungsangebot. Mit den budgetierten 20’000 Franken Gewinn aus den geplanten Veranstaltungen signalisiert der Vorstand seine Zurückhaltung.
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Blog Schulführung im FOKUS
Seit sechs Monaten bloggen wir an dieser Stelle und erfreuen uns einer grossen Leserschaft. Im Magazin FOKUS wird unser Blog nun porträtiert. Die bei Redaktionsschluss im Mai prognostizierte Zahl von 1700 Besuchern wurde mit 2400 Personen sogar weit übertroffen. Das Magazin liegt an der Pädagogischen Hochschule Zürich auf und wurde an alle Schulen und Abonnenten versendet.

Hell, neutral und warm – so sollten Räume für das Freispiel gestaltet sein
Der Raum ist ein wichtiger Faktor für ein langes und intensives freies Spielen, stellt Barbara Schwarz de Groot, Schulleiterin, in ihrer Forschungsarbeit zum Thema Spiel fest und gibt in dieser fünfteiligen Serie Einblick in Ihre Ergebnisse.
Hier gehts zu den ersten drei Beiträgen.
Voraussetzung für ein qualitativ hochstehendes Freispiel sind geeignete Räumlichkeiten, das heisst ein Haupt- sowie ein Nebenraum, in welchen es den einzelnen Kindern aber auch der Lehrperson wohl ist.
Es sollten Räume sein, welche zusammenhängend und überblickbar sind und ohne Aufwand in unterschiedliche Bereiche eingeteilt werden können. Gute Lichtbedingungen, Beschattung und auch eine gute Schalldämmung muss gewährleistet sein. Hell, neutral und warm – so sollten Räume für das Freispiel gestaltet sein weiterlesen
5 Fragen an Regula Moser, Schulleiterin Primarschule Ossingen
In der Rubrik «5 Fragen an…» interviewt Schulleiterin Simone Kramer ihre Nachfolgerin Regula Moser und gibt so den Staffetten-Stab weiter:
Regula, was bedeutet für dich Schulführung?
«Schule ist ein Stück Leben, das es zu gestalten gilt». Das stand im alten Lehrplan, gilt für mich aber auch im Lehrplan 21. Als Schulleiterin kann ich einiges beeinflussen, weil ich viele Wege plane.
Du warst 16 Jahre Schulleiterin in Seuzach. Wo und wie hat sich die Rolle der Schulleitung in dieser Zeit entwickelt?
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Kinder brauchen mehr Freiraum
Im Kindergarten und in der Primarschule braucht die Kinder mehr Zeit, um sich beim Lernen selber organisieren zu können. Wie ihnen die Lehrpersonen dabei beobachtend, beratend und unterstützend zur Seite stehen, erläutert Schulleiterin Barbara Schwarz de Groot in dieser 5-teiligen Serie zum Thema Freispiel.
Sie haben Folge 1 und 2 verpasst? Hier gehts zu diesen spannenden Berichten.
Beispiele aus dem Kindergarten:
Spiel 2/5
Schulleiterin Barbara Schwarz de Groot schreibt in dieser 5-teiligen Serie zum Thema Freispiel und gibt so Einblick in ihre spannende Forschungsarbeit.
Kindergarten A
Der Besucher betritt den KG, es läuft leise Musik und 22 Kinder malen an individuellen, ihren feinmotorischen Fähigkeiten entsprechenden Mandalas. Eine Ampel steht auf orange, das heisst die Kinder dürfen sich leise unterhalten. Die Kindergartenlehrperson schreitet zwischen den Tischen durch ohne einen Kommentar abzugeben.
Kindergarten B
Der Besucher betritt den KG, ein mächtiger Geräuschpegel von 22 Kindern kommt ihm entgegen. Spiel 2/5 weiterlesen