Rezension: Die Führung einer Schule von Rolf Dubs

Lange haben wir darauf gewartet – nun ist es endlich in einer völlig überarbeiteten dritten Auflage 2019 erschienen – das Standardwerk von Rolf Dubs: «Die Führung einer Schule – Leadership und Management». Ein Buch, das in jede Bibliothek einer Schulleitungsperson gehört!

Rolf Dubs hat sich seit 2006 einige Zeit genommen, bis die Neuauflage erschienen ist – und dies hat sich auf jeden Fall gelohnt. Diejenigen, die das alte Buch kennen und für lesenswert halten, werden auch im neuen von der Struktur her abgeholt.

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Drei Thesen zur Professionalisierung von Schulen

1. Die Verantwortlichen in den Schulen sollen sich intensiver mit dem «Wandel» auseinandersetzen. Gefragt sind sinnstiftende und breitabgestützte Visionen und Kooperationen über alle Ebenen der Schule.

Konfliktauslöser in Schulen sind oft organisationale «Grammatiken», versteckte Überzeugungen und informelle Strukturen auf allen Ebenen. Sie bleiben im «Kellergemäuer» bestehen, während darüber scheinbar Neues aufgebaut wird. Entsprechend kommt es zu Irritationen. Gute Kommunikation zwischen allen Betroffenen tut Not.

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5 Fragen an Susanne Gasser, Co-Schulleiterin an der Sek. Niederweningen

In der Rubrik «5 Fragen an…» interviewt Schulleiterin Trudi Müller Blau die Schulleiterin Susanne Gasser zu ihrer Tätigkeit und gibt so den Staffetten-Stab weiter:

Wie lange bist du schon als Schulleiterin tätig und wie bist du zu deiner aktuellen Stelle gekommen?

Vor zwei Jahren habe ich in der Schulleitung auf der Sekundarstufe Niederweningen angefangen. Davor habe ich an derselben Schule 10 Jahre lang als Klassenlehrerin unterrichtet. Als ich Mutter von zwei kleinen Kindern geworden bin, wollte ich nicht mehr 100 Prozent arbeiten und musste daher meine Tätigkeit als Klassenlehrerin aufgeben. Die Möglichkeit, 50 Prozent in einer Co-Schulleitung mit dem bisherigen Schulleiter Hanspeter Ogi einzusteigen, hat mich sehr angesprochen und war rückblickend ein grosser Glücksfall.

Du arbeitest mit einem erfahrenen Schulleiterkollegen zusammen. Was möchtest du von ihm lernen? 5 Fragen an Susanne Gasser, Co-Schulleiterin an der Sek. Niederweningen weiterlesen

Schulentwicklung beginnt in den Köpfen – Konsens und Sinnfindung im Team

Unsere Meinung verändert sich. Zum Glück! Bei unserem Verhalten allerdings ist das nicht so einfach. Routinen, die wir nicht hinterfragen, sondern automatisch einsetzen, sind besonders hartnäckig. Wenn wir Schulentwicklung als Veränderung solcher Routinen verstehen, dann braucht es einiges. Wie passiert das? Oft im Gespräch oder in Interaktionen, wenn jemand etwas sagt was mich überrascht oder sogar irritiert. Schulentwicklung beginnt in den Köpfen – Konsens und Sinnfindung im Team weiterlesen

Arbeitszeugnis – Was Lehrpersonen und Schulleitende beachten sollten

Mit Beendigung des Schuljahres enden – unter Wahrung der viermonatigen Kündigungsfrist – zahlreiche Anstellungsverhältnisse. Damit verbunden ist das Ausstellen des Arbeitszeugnisses auf den letzten Arbeitstag hin. Arbeitszeugnisse bergen ein erhebliches Konfliktpotenzial, weshalb nachfolgend auf wichtige Fragen Bezug genommen wird. Arbeitszeugnis – Was Lehrpersonen und Schulleitende beachten sollten weiterlesen

Schulleitung gestern – heute – morgen

Im Forum „Schulleitung: gestern – heute – morgen“ des 13. Symposium Personalmanagement plädierte Charles Vincent für eine Weiterentwicklung der Schulleitungsfunktion. Schulleitung habe sich als eine eigene Profession etabliert. Wer eine Schule führe, leite kein KMU, aber er oder sie müsse über umfassende Personal- und Finanzkompetenzen verfügen.

Charles Vincent muss es wissen: Seit 1986 leitet er das Volksschulamt des Kantons Luzern. Die beiden Projekte „Schulen mit Profil und Schulen mit Zukunft“ aus seiner Dienststelle haben weit über die Innerschweiz hinaus die Entwicklungen zur geleiteten Schule mitgeprägt. Aktuell arbeitet er am Nachfolgeprojekt „Schule 2035“. Schulleitung gestern – heute – morgen weiterlesen

Spannender Unterricht, humorvoll und . . . streng!

Schülerinnen und Schüler des Freien Gymnasiums Zürich wurden 2017 befragt, was für sie eine gute Schule, eine gute Lehrperson ausmache:

Spannender, abwechslungsreicher, gut strukturierter Unterricht war die häufigste Nennung (17 Prozent), gefolgt von humorvoll, motiviert (je 16 Prozent), über freundlich, sympathisch, gerecht (je 11 Prozent) bis hin zu streng (9 Prozent).

Es blieb jedoch nicht nur bei der Erhebung und Präsentation der Daten. Spannender Unterricht, humorvoll und . . . streng! weiterlesen

Neue Kompetenz von Führung im digitalen Zeitalter

Fordert das digitale Zeitalter neue Kompetenzen und eine neue Art zu führen? Dieser Frage widmete sich Dr. Sarah Genner, PHZH, neulich einer Veranstaltung im Rahmen des 13. Symposiums Personalmanagement im Bildungsbereich im Mai an der PHZH.

Von ganz unterschiedlicher Seite wird betont, wie sich das Bildungssystem der Schweiz im digitalen Wandel dringend ändern müsse, wie neue Skills – digital Skills – gefragt seien, damit die Schweizer Volkswirtschaft konkurrenzfähig bleibe und junge Menschen später einen Job finden. Tatsächlich wandelt sich in vielen Branchen die Arbeitskultur, weil Smartphones, Tablets und Laptops ein zeitlich und örtlich ungebundenes Arbeiten ermöglichen. Dies stellt für viele auch höhere Anforderungen an Selbstorganisation, Selbstdisziplin und Selbstführung.

24. Mai 2019, PH Zürich – 13. Symposium Personalmanagement – Forum 1 :
Dr. Sarah Genner: „Neue Kompetenzen und Führung im digitalen Zeitalter?“

Unsere Studie zu «Mensch und Arbeitswelt 4.0» zeigte, dass die Hälfte der rund 600 Befragten davon ausgeht, dass Selbstführung im digitalen Zeitalter wichtiger werde. Aus der Softwarebranche verbreiten sich neue Führungsmodelle wie Holacracy oder Projektmethoden wie Scrum.

Aber was bedeutet dies für Schulen und Schulführung? Neue Kompetenz von Führung im digitalen Zeitalter weiterlesen

Mehr als Fack ju Göhte – Auf Spurensuche guter Schulen in München

Erschöpft und erfüllt von den vielen Eindrücken der intensiven Spurensuche in Münchens Lernhausschulen, sitzen wir im Bus des SEV (Schienenersatzverkehr). Ein Bus bringt uns nach Lindau, weil der Zug ab München nach intensivem Dauerregen wegen Hochwasserschäden ausfällt. Wir haben also genügend Zeit, um Rückschau zu halten und in einem kooperativen Setting über unsere Einsichten zu berichten.

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„Visit my school“ – jetzt anmelden!

Hinter die Kulissen einer Schule blicken und sich mit anderen Schulleiterinnen und Schulleitern austauschen? Marcel Baier, Schulleiter der Gesamtschule In der Höh in Volketswil ZH, macht es möglich und lädt Sie am Montagvormittag, 17.6.2019 gerne ein.

So sieht das Tagesprogramm aus:

Ablauf
08.00-08:15 Uhr Ankommen / Schulleitungsbüro Hellwies
08:15-09:10 Uhr Kurze Vorstellung Gesamtschule In der Höh, mit Ergänzung Hellwies, Fragerunde (Besucher, Schulleitende)
09.10-09:30 Uhr Unterrichtsbesuche in der Primarstufe, Kindergarten In der Höh
09.30-09:50 Uhr Führung durchs Schulhaus mit Schülerinnen und Schülern vom In der Höh (Startpunkt SL-Büro Hellwies)
09.55-10:15 Uhr Znüni im Lehrerzimmer In der Höh, Gespräche mit den Lehrpersonen
10.15-10:40 Uhr Besuch Lernlandschaft In der Höh
10.45-11:30 Uhr Austausch mit Schulpflegemitgliedern im Schulleitungsbüro Hellwies

 

Wir freuen uns, euch an den von uns geleiteten Schulen begrüssen zu dürfen. Herzliche Grüsse,

Marcel Baier, Schulleitung Gesamtschule In der Höh, Volketswil
Conny Christen, Schulleitung Gesamtschule Hellwies
Nicole Iacono, Schulleitung Hellwies

Melden Sie sich jetzt an!

Anmeldeschluss: 10.06.2019

Wollen Sie mehr erfahren über die Gesamtschule in der Höh? Zum Schulporträt von Marcel Baier.