European Conference Educational Research ECER

Jeweils im September findet die Europäische Konferenz für erziehungswissenschaftliche Forschung statt. Neben vielen Teildisziplinen gibt es auch einen Themenstrang zu Educational Leadership. Kolleginnen und Kollegen teilen mit uns ihre Eindrücke vom diesjährigen ECER.

Schon fast wie bei einem Klassentreffen versammeln sich alle europäischen Forschende – und auch viele Kolleginnen und Kollegen aus Übersee – im Bereich Schulführung und stellen sich während vier Tagen ihre neusten Forschungsprojekte und -resultate vor. Dieses Jahr war die Universität Hamburg Gastgeberin der ECER.

Niels Anderegg hat Kolleginnen und Kollegen gebeten, in einem kurzen Beitrag etwas mit uns zu teilen, dass sie für sich an der ECER entdeckt haben. So erhalten wir ihre Eindrücke und einen Einblick in die verschiedenen Forschungsprojekte.

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Rezension: Standards für eine inklusive Schule

In der neusten Ausgabe der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik ist der Artikel «Standards für eine inklusive Schule» von Cédric Blanc erschienen. Niels Anderegg fasst die für ihn wesentlichsten Inhalte des Textes zusammen und teilt seine Gedanken dazu.

Bis anhin kannte ich nur die von Vera Moser in ihrem Buch «Die Inklusive Schule» vorgeschlagenen Standards. Ich war gespannt, welche Standards von einem Schweizer Autor vorgeschlagen werden. Cédric Blanc ist Vizepräsident von Integras, dem Schweizerischen Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik. Die in seinem Artikel präsentierten Standards wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachpersonen von Integras entwickelt.

In der Einleitung des Artikels verweist Cédric Blanc auf die Entwicklungen, welche die Integration beziehungsweise Inklusion in den letzten 50 Jahren, sowohl national wie auch international, durchlaufen hat. Das Anliegen von Blanc ist eine Schule für alle: «Integrative Schulen gehen vom Grundsatz aus, dass alle Schülerinnen und Schüler einer Gemeinschaft im Rahmen des Möglichen gemeinsam lernen sollen, unabhängig von ihren Behinderungen und Schwierigkeiten» (Blanc 2019, 8). Inklusion versteht er als «ein Prozess, der nie zu Ende ist. Sie ist ein Grundrecht» (ebd., 14).

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Verantwortungsvolle Schule

Am 22. Juni 2019 ist in der NZZ ein Artikel erschienen, der von „unrühmlichen Seilschaften“ zwischen Schulleitungen und Schulbehörden spricht und suggeriert, dass es an Schulen viele Konflikte auf Grund von Schulleitungen gebe, welche für die Aufgabe ungenügend geeignet seien, jedoch von den vorgesetzten Behörden gedeckt und geschützt werden. Als Beweis für diese Aussage, werden einzelne konkrete in den Medien bereits breit diskutierte Konflikte beschrieben. Aus diesen einzelnen Beispielen kann jedoch keine allgemeingültige Aussage erfolgen.

Will man ein differenzierteres Bild über die Qualität der Arbeit der Schulleitungen erhalten, kann man beispielsweise den soeben publizierten Jahresbericht der Fachstelle für Schulbeurteilung im Kanton Zürich konsultieren. Verantwortungsvolle Schule weiterlesen

Verantwortungsvolle Schule

Letzte Woche fand das zweite internationale Modul des CAS Pädagogische Schulführung in Amsterdam statt. Das Thema des Moduls war «verantwortungsvolle Schule». Es drehte sich alles um die Frage, wie Führungspersonen von Bildungsorganisationen ihre Schule so gestalten und weiterentwickeln können, dass sie den spezifischen Bildungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler ihres Quartiers oder Dorfes möglichst gerecht werden.

Am Ende des Moduls vom CAS Pädagogische Schulführung – nachdem sich die Teilnehmenden während zwei Tagen theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt und eine Schule besucht haben – hatten sie die Aufgabe, eine Schule neu zu gründen.

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Darum braucht es Schulleitungen!? (2)

Zusammen mit einem Schulpräsidenten und einer Schulleiterin hatten wir eine Informationsveranstaltung zum Lehrplan 21 für Eltern. Während ihrem Referat berichtete die Schulleiterin von ihren Lehrpersonen im Team. Dabei unterschied sie zwischen drei Typologien von Lehrpersonen, welche sie in ihrem Schulhaus hat:

Die ersten sind die motiviert Davonschreitenden. Sie freuen sich auf den Lehrplan und sind bereits intensiv am Planen und Umsetzen.

Die zweiten sind eher vorsichtig. Sie gehen schrittweise voran und das, was sie tun, ist wohlüberlegt und von hoher Qualität.

Die dritte Kategorie sind diejenigen, welche gar nichts machen. Sie haben den Lehrplan bereits umgesetzt, weil sie zum Beispiel an der PH bereits nach Lehrplan 21 ausgebildet wurden oder schon viele individuelle Weiterbildungen besucht haben.

Beim Zuhören habe ich gestaunt, denn mir fehlte mindestens noch die Kategorie von Lehrpersonen, welche sich für den Lehrplan 21 gar nicht interessiert. Schliesslich waren sie schon vor dem Lehrplan an der Schule und geniessen Aciennität.

Fehlt diese Kategorie, weil die Schulleitung gute Personalentwicklung macht und diese Lehrpersonen nicht mehr an der Schule sind? Oder weil sich die Schule schon lange stetig weiterentwickelt und die Umsetzung des Lehrplans keine Hexerei, sondern Schulalltag ist? Oder weil die Schulleiterin gutes Marketing betreibt? Ich muss sie das nächste Mal fragen. Auf jeden Fall hat es mit der Schulleiterin zu tun.

Niels Anderegg, Zentrumsleiter Management und Leadership, PH Zürich

Vor einem Jahr ist Niels Andereggs erster Blogbeitrag «Darum braucht es Schulleitungen!?» mit dem wanderlustigen Lehrer und der fahrradfreudigen Schulleiterin erschienen. Hier geht es zum Blogbeitrag «Darum braucht es Schulleitungen!?»)

Wein- und Käseabend «Wer heute die Schule regiert?» im Zunfthaus zur Waag

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser 

Am Mittwochabend, 13.02.2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr laden wir Sie ins traditionsträchtige Zunfthaus zur Waag nach Zürich ein, um mit uns für einmal nicht online sondern in der Zunftstube zu diskutieren – bei Wein und Käse – eine absolute Premiere. 

Erinnern Sie sich an den Blog-Beitrag «Wer heute die Schule regiert»? Ein NZZ-Artikel unter dem Titel «Einst hatten die Lehrerinnen und Lehrer das Sagen – Wer heute die Schule regiert» rüttelte auf und gab zu denken. Darin geht der Journalist Martin Beglinger der Frage von Richard Münchs Vortrag nach, ob es ein globales Netzwerk gäbe, welches das traditionelle pädagogische Establishment aushebelt und die Ökonomisierung der Schule anstrebt.

Johannes Breitschaft, Dozent des Zentrums Management und Leadership der PH Zürich reagierte auf den NZZ-Artikel und stellte im Blog Schulführung vier spannende Fragen:

  • Wer steuert eigentlich das Bildungswesen im Kanton Zürich?
  • Gibt es nicht wesentlichere Werte in der Bildungspolitik als ökonomische Prinzipien?
  • Wer hinterfragt das «Wofür» und nicht nur das «Wie» und «Was» bei Veränderungen und neuen Verfahren und Instrumenten?
  • Wie wahrscheinlich sind disruptive Szenarien in der Bildung, sodass digitale globale Player das Zepter übernehmen?

Dank der angeregten Blog-Diskussion kam die Idee auf, das Gespräch bei Wein und Käse fortzuführen. Nachdem auch Rektor Heinz Rhyn und  NZZ-Journalist Martin Beglinger ihr Interesse an der Teilnahme bekundeten, war der Termin rasch gefunden. Und mit Herrn Wimmer, Wirt des prachtvollen Zunfthauses zur Waag in Zürich, gewannen wir einen idealen Gastgeber.

Auch er war von unserem Ansinnen sofort begeistert: Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer bringt einen eigenen, persönlichen Käse mit. Für Wein, Brot und weiter Beilagen fürs Buffet ist gesorgt.

Möchten auch Sie an dieser spannenden Diskussion teilnehmen? Sie brauchen sich nur anzumelden und einen persönlichen Käse (500g) mitzubringen.

Zögern Sie also nicht und sichern Sie sich einen Platz in der Zunftstube. Die Platzzahl ist beschränkt. Melden Sie sich unter folgendem Link für den Wein- und Käseabend an und bringen Sie ihren ganz persönlichen Käse mit!

Dieser spezielle Anlass ist ausschliesslich unserer Blog-Leserschaft vorbehalten. Wir freuen uns sehr auf Ihr Dabeisein.

Jörg Berger, Schulleiter Schule Knonau und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Zentrum Management und Leadership, PH Zürich

Anmeldung: Wein- und Käseabend im Zunfthaus zur Waag

Der Berufsauftrag als Kontrollinstrument entprofessionalisiert Lehrpersonen

Momentan laufen die politischen Diskussionen um den neu definierten Berufsauftrag heiss. Dabei steht vor allem die berufliche Belastung der Lehrpersonen und die Frage, was alles innerhalb der Jahreszeiten geleistet werden kann, im Mittelpunkt. Das ist eine interessante und wichtige Diskussion, doch sie überschattet eine weitere Diskussion, welche mir ebenfalls wichtig und dringlich erscheint. Der neu definierte Berufsauftrag ist ein Führungsinstrument, welches Chancen und Risiken in sich birgt. Bei der konkreten Umsetzung an der einzelnen Schule kann viel gewonnen, aber auch viel verloren werden.

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Rezension: Fokus Personalentwicklung

Das Buch ‘Fokus Personalentwicklung – Konzepte und ihre Anwendung im Bildungsbereich’ von Christine Böckelmann und Karl Mäder ist nachdem es lange vergriffen war, endlich in zweiter vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage wieder erhältlich. Die «gute Schule» braucht «gute Personen» und so ist die Personalentwicklung für Führungspersonen an Bildungsorganisationen eine der wichtigsten und vornehmsten Aufgaben: Dies gilt sowieso für Schulleitungen, aber auch für Schulpräsidien, Leitungen Betreuung und Schulverwaltungsleitungen. Personalentwicklung ist Chefsache oder, wie das erste Modul in unserem CAS Personalentwicklung heisst: «Personalentwicklung ist nicht delegierbar».

Das Buch ‘Fokus Personalentwicklung’ gibt einen guten Überblick über die unterschiedlichen Themengebiete der Personalentwicklung. Das Buch kann für das Selbststudium verwendet werden. Dann ist es aber eine eher trockene Materie. Mir scheint es hilfreicher und sinnvoller das Buch immer wieder bei spezifischen Situationen im Führungsalltag in die Hand zu nehmen und einzelne aktuelle Themen nachzulesen. So findet man im Buch auf wenigen Seiten die wichtigsten Informationen und kann diese gleich mit der Praxis und dem Leitungsalltag verbinden. Nehmen wir zum Beispiel das Thema ‘Gesund bleiben im Lehrberuf’. Die Studie des Schweizerischen Schulleitungsverbandes (VSLCH) zu den Herausforderungen der Schulleitenden ergab, dass die Gesundheit der Lehrpersonen ein Thema ist, dass die Schulleitungen zur Zeit sehr beschäftigt. Ab ins Buch – von Seite 103-107 erhält man auf wenigen Seiten die wichtigsten theoretischen und praktischen Hinweise dazu. Und wenn es um Burn-Out geht? Seite 107-110. Und wer sich für ein anderes Thema der Personalentwicklung interessiert – das Buch gibt vielfältige Einblicke.

Diese vielfältigen Einblicke haben manchmal den Nachteil, dass die einzelnen Themen nur sehr knapp abgehandelt werden können. So findet man beispielsweise zum Thema ‘Multiprofessionelle Teams’ (Seite 68-70) nur grundlegende Informationen. Wer sich mit dem Thema vertiefend auseinandersetzen will, braucht dann eine spezifischere Literatur. Das ist die Krux jedes Buches, dass einen Überblick über ein grosses Themagebiet gibt: Wie gelingt es das ganze Thema umfassend auf eine übersichtliche Anzahl Seiten so darzustellen, dass die einzelnen Themen trotzdem möglichst vielfältig besprochen werden. Nach meinem Empfinden ist dies Christine Böckelmann und Karl Mäder gut gelungen.

Das Buch gehört für mich in jede Bibliothek einer Führungsperson in Bildungsorganisationen, so dass immer wieder darin nachgeschlagen werden kann. Und so verbindet sich die Praxis mit der Theorie und der «guten Schule» steht nichts mehr im Wege.

Niels Anderegg, Bereichsleiter Management und Leadership, PH Zürich

Fokus starke Lernbeziehungen: Schulversuch gescheitert?

Mit der Veröffentlichung der Resultate der Evaluation ist der Schulversuch ‘Fokus starke Lernbeziehungen’ unter Druck geraten. Nun könnten die Kritikerinnen und Kritiker des Versuchs loslegen und die Messer schleifen: «Wir haben es ja schon immer gesagt und geschrieben!»

Ich halte dies jedoch für falsch. Fehler machen und ebenso Scheitern sind wesentliche Elemente von Lernen und Entwicklung. Schulentwicklung ist immer eine Suchbewegung und lebt von Menschen, die etwas wagen, die sich getrauen, neue Wege zu gehen. Und es braucht kritische Stimmen, welche auf wunde und blinde Stellen weisen, Diskussion anregen und schauen, ob die gesetzten Ziele auch erreicht werden. In diesem Dialog findet Lernen und Entwicklung statt.

Ich hoffe, dass die Evaluationsresultate des Schulversuches diesen Dialog fördern. Würde der Versuch einfach abgebrochen, würden motivierte Schulleitungen und Lehrpersonen der Projektschulen zurückbleiben, die sich in den letzten Jahren intensiv für die Entwicklung ihrer Schule engagiert haben. Führt man den Versuch einfach weiter, verhindert man Lernen. Es braucht den Dialog und das gemeinsame Lernen. Die Entflechtung und Rollenklarheit von Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis müssen aus meiner Sicht dringend Teil dieses Dialogs sein.

Nach meinem Verständnis von Schulentwicklung gibt die Politik die Ziele vor und die Schulleitungen haben die Aufgabe, diese Ziele zusammen mit den Lehrpersonen an ihren konkreten Schulen zu verfolgen und zu erreichen. Die Verwaltung und Wissenschaft haben die Aufgabe, die Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Konkret könnte dies heissen, dass die Politik definiert, dass sie inklusive Schulen wünscht, in denen alle Schülerinnen und Schüler gut lernen können und die Schulen gleichzeitig eine möglichst einfache, zweckmässige Schulorganisationen pflegen können. Die Schulleitungen haben dann den Auftrag, dies an ihren Schulen umzusetzen. Dazu brauchen die Schulen Freiheiten, welche ihnen von der Verwaltung gewährt werden müssen.

Ich hoffe, dass sich der Schulversuch – der dann kein Versuch, sondern ‘normale’ Schulentwicklung ist – in diese Richtung entwickelt.

Niels Anderegg, Zentrumsleiter Management und Leadership, PH Zürich

Denken bei 300 km/h

Der TGV zischt wie ein Pfeil durch die flache Landschaft zwischen Amsterdam und Paris. Mit 300 km/h zieht die Landschaft an mir vorbei. In mir drin ist genau das Gegenteil. Ich bin am Schreiben eines Buchbeitrages und erfahre wieder einmal, das Denken und Schreiben langsame Prozesse sind. Ich meinte den Text in meinem Kopf zu haben und ihn nur noch aufschreiben zu müssen. Weit gefehlt! Beim Schreiben zeigen sich Unschärfe in der Argumentation und Brüche in den Zusammenhängen. Das ist der Grund, warum mir das Schreiben so wichtig ist, auch wenn es anstrengend und manchmal mühsam ist. Gerade jetzt wo der Abgabetermin bedrohlich nahe rückt und der Text sich einfach sperrt würde ich gerne einfach wie der TGV rasen. Aber unterschiedliche Dinge brauchen unterschiedlich Zeit.

Ich glaube, ein Rezept erfolgreicher Schulführung ist, sich bewusst die Zeit einzuteilen und sich für unterschiedliche Dinge unterschiedlich Zeit zu nehmen. Eigentlich warten 100 Mails auf eine Antwort und in meiner To do-Liste leuchten einige Punkte dunkelrot. Diese müssen warten – denn jetzt ist Zeit zum Denken und schreiben. Vielleicht heute Abend oder morgen ist dann ihre Zeit gekommen und der Text muss ruhen. In meiner Zeit als Schulleiter musste ich lernen immer ein Ding nach dem anderen zu machen und nicht alles gleichzeitig. Die hat übrigens auch dazu geführt, dass ich wieder «Herr meiner Agenda» wurde. Ich bestimme, wann ich was mache und was ich auf der Seite lasse.

Wenn nun einige denken, dass ich dies nun doch sehr ‘schön male’, dann muss ich zum Teil leider zustimmen. Auch mir passiert es immer wieder, dass ich im Meer des Unerledigten und des Dringenden untergehe und wie ein steuerloses Schiff im Sturm treibe. Hier helfen mir kleine Tricks. Zum Glück reklamiert meine Assistentin, die Herrin meiner Agenda, ab und an, dass sie keine Termine mehr finden kann und droht, dass sie ganze Tage für sich einfach reserviert. Oder ich nehme statt das Flugzeug den Zug und habe so einen ganzen Tag Zeit um zu Lesen und zu Schreiben. Ich kenne Schulleitende, die ganz ähnliche Tricks anwenden. So geht beispielsweise eine Schulleiterin zusammen mit ihrer Co-Leiterin konsequent die letzten drei Arbeitstage jedes Monates in ihr Ferienhaus. Die drei Tage nutzen sie um zu denken und ihre Schule weiterzuentwickeln. Aber auch um sich selber Sorge zu tragen und die Zusammenarbeit zu stärken. «Diese drei Tage sind uns heilig», meinte die Schulleiterin im Interview und fügte dann mit einem Schmunzeln dazu «leider müssen wir sie manchmal auf zwei Tage verkürzen». Da das Ferienhaus jedoch nicht in der Nähe ist, lohnt sich die Anreise für zwei Tage kaum. Auch das ein kleiner Trick.

PS: Wer auch einmal denkend mit dem TGV nach Amsterdam reisen will: Wir fahren mit der Studienreise Schulführung und -entwicklung International und dem CAS Pädagogische Schulführung auch im nächsten Jahr wieder nach Amsterdam. Auch das ein Trick, sich Zeitfenster zum denken herauszunehmen.

Niels Anderegg, Zentrumsleiter Management und Leadership, PHZH