Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule Bauhausplatz in Schwabingen

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. bis 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch. Wir besuchen vier unterschiedliche, interessante Schulen, die in einem Kurzportrait hier vorgestellt werden. 

Teil 3: Grundschule Bauhausplatz

Am dritten Tag unserer Studienreise sind wir in Schwabing, an der Grundschule Bauhausplatz. Diese neue Grundschule ist als Lernhauskonzept entstanden, um den Schülerinnen und Schülern zeitgemässes Lernen zu ermöglichen. Es ist ein ganzheitliches Schul- und Raumprogramm, in dessen Zentrum sowohl schüleraktivierende Formen des Lernens und des Lehrens, Fördern und Fordern und das Stärken von Selbstverantwortung und von sozialen Fähigkeiten stehen. Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule Bauhausplatz in Schwabingen weiterlesen

121

Keep the fire burning – Nur eine gesunde Schule ist eine gute Schule

Das Thema “Gesundheit im Schulwesen» ist nicht neu, aktuell wird jedoch vermehrt die Verantwortlichkeit ins Zentrum dieser Diskussion gestellt. Fakt ist, dass der Arbeitgeber für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer verantwortlich ist (Vergl. LCH und SER). Doch wer konkret ist mit «Arbeitgeber» gemeint? Sind es die Gemeinden, die Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten oder die Schulleiterinnen und Schulleiter? Und wer achtet auf die Gesundheit der Schulleiterinnen und Schulleiter?

Ich begrüsse es, dass diese Diskussionen geführt werden, denn ich bin überzeugt, dass nur eine gesunde Schule auf Dauer eine gute Schule sein kann. Vernachlässigt wird mir hingegen, dass auch jeder Einzelne eine gewisse Verantwortung trägt. In Coachings und Teamsupervisionen wird oftmals deutlich, dass die eigenen Bedürfnisse eine untergeordnete Rolle spielen oder ganz vergessen werden. Genau da muss aus meiner Sicht vermehrt angesetzt werden.

Gerade in der Teamarbeit ist es wichtig, dass die Bedürfnisse jedes Einzelnen offengelegt werden und die verschiedenen Qualitätsansprüche thematisiert werden. Dafür sind Teamsupervisionen ein effektives Mittel. Die geleiteten Sitzungen unterstützen die Teams dabei, die Konzentration auf das Wesentliche, also die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, nicht aus den Augen zu verlieren. In einer Zeit des ständigen Optimierens kann auch ein Schritt zurück eine wirkungsvolle Weiterentwicklung sein.

Ein Feuer braucht Holz und Sauerstoff, damit es am Brennen bleibt. Was brauchen Sie, damit Sie Ihren Beruf mit Freude und Leidenschaft ausführen können? Vielleicht wäre das ein guter Neujahrsvorsatz. In diesem Sinne «Keep the fire burning» für eine gesunde und gute Schule.

Daniel Keller, Schulberater, Coach und Supervisor

www.bildungskunst.ch

121

Wein- und Käseabend «Wer heute die Schule regiert» – jetzt anmelden!

Wir lade Sie, liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser am Mittwoch, 13.02.2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr ins Zunfthaus zur Waag nach Zürich ein, um mit uns über das brisante Thema «Wer heute die Schule regiert» zu diskutieren.

Bitte bringen Sie Ihren persönlichen Käse mit. Der Anlass ist für Sie ansonsten kostenlos. Weiter Informationen und die Anmeldung finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein!

121

Wein- und Käseabend «Wer heute die Schule regiert?» im Zunfthaus zur Waag

Liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser 

Am Mittwochabend, 13.02.2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr laden wir Sie ins traditionsträchtige Zunfthaus zur Waag nach Zürich ein, um mit uns für einmal nicht online sondern in der Zunftstube zu diskutieren – bei Wein und Käse – eine absolute Premiere. 

Erinnern Sie sich an den Blog-Beitrag «Wer heute die Schule regiert»? Ein NZZ-Artikel unter dem Titel «Einst hatten die Lehrerinnen und Lehrer das Sagen – Wer heute die Schule regiert» rüttelte auf und gab zu denken. Darin geht der Journalist Martin Beglinger der Frage von Richard Münchs Vortrag nach, ob es ein globales Netzwerk gäbe, welches das traditionelle pädagogische Establishment aushebelt und die Ökonomisierung der Schule anstrebt.

Johannes Breitschaft, Dozent des Zentrums Management und Leadership der PH Zürich reagierte auf den NZZ-Artikel und stellte im Blog Schulführung vier spannende Fragen:

  • Wer steuert eigentlich das Bildungswesen im Kanton Zürich?
  • Gibt es nicht wesentlichere Werte in der Bildungspolitik als ökonomische Prinzipien?
  • Wer hinterfragt das «Wofür» und nicht nur das «Wie» und «Was» bei Veränderungen und neuen Verfahren und Instrumenten?
  • Wie wahrscheinlich sind disruptive Szenarien in der Bildung, sodass digitale globale Player das Zepter übernehmen?

Dank der angeregten Blog-Diskussion kam die Idee auf, das Gespräch bei Wein und Käse fortzuführen. Nachdem auch Rektor Heinz Rhyn und  NZZ-Journalist Martin Beglinger ihr Interesse an der Teilnahme bekundeten, war der Termin rasch gefunden. Und mit Herrn Wimmer, Wirt des prachtvollen Zunfthauses zur Waag in Zürich, gewannen wir einen idealen Gastgeber.

Auch er war von unserem Ansinnen sofort begeistert: Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer bringt einen eigenen, persönlichen Käse mit. Für Wein, Brot und weiter Beilagen fürs Buffet ist gesorgt.

Möchten auch Sie an dieser spannenden Diskussion teilnehmen? Sie brauchen sich nur anzumelden und einen persönlichen Käse (500g) mitzubringen.

Zögern Sie also nicht und sichern Sie sich einen Platz in der Zunftstube. Die Platzzahl ist beschränkt. Melden Sie sich unter folgendem Link für den Wein- und Käseabend an und bringen Sie ihren ganz persönlichen Käse mit!

Dieser spezielle Anlass ist ausschliesslich unserer Blog-Leserschaft vorbehalten. Wir freuen uns sehr auf Ihr Dabeisein.

Jörg Berger, Schulleiter Schule Knonau und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Zentrum Management und Leadership, PH Zürich

Anmeldung: Wein- und Käseabend im Zunfthaus zur Waag

121

Oh du fröhliche VZE-Planung

Weihnachten steht vor der Tür. Für die Volksschulen im Kanton Zürich liegen die geschnürten Vollzeiteinheiten-Päckli unter dem Christbaum. Trotzdem man eigentlich weiss, was sich ungefähr darin befindet, ergibt sich immer mal wieder eine Überraschung.

Damit ist die Ressourcen-Weihnacht auch schon entzaubert. Im Anschluss geht es nämlich darum, die erhaltenen Prozente möglichst zielorientiert und für die Schule gewinnbringend einzusetzen. Die Planung für das nächste Schuljahr kommt in eine nächste Phase. Dank des neu definierten Berufsauftrags können nun die Planspiele zum optimalen Einsatz des Lehrpersonals an der Schule verbindlich starten.

Was zunächst nach ganz viel Kreativität und Gestaltungsspielraum klingt, hinterlässt einige Unsicherheiten. Die Gesamtheit der vereinbarten Prozente darf den Ressourcenrahmen nicht sprengen. Bereits vor der Umsetzung des neuen Berufsauftrages wurde deshalb ein kantonales Planungstool geschaffen. Mit Hilfe dieses Tools sollte es den lokalen Verantwortlichen ein Leichtes sein, zielgenau die vorhandenen Arbeitsstunden an der Schule zu planen.

Bloss – da hatte es doch einige Ungereimtheiten in der Exceldatei: Zellbezüge, die nicht funktionierten; eine Komplexität, die viele Anwender im schulischen Umfeld überforderte und eine Informationsbreite, die in der praktischen Anwendung für Verwirrung sorgte. Schlussendlich fehlten auch Möglichkeiten, welche das Arbeitsleben wirklich erleichtert hätten (als Beispiel die fehlende Vereinbarung in der ersten Toolversion).

Und damit landen wir nun doch noch bei der Kreativität

Es entstanden viele weitere Tools, welche die einzelnen Gemeinden für sich entwickelten. Ein prominentes Beispiel spielt dabei die Stadt Zürich, welche ein eigenes Instrument geschaffen hat. Inzwischen sprangen auch Private auf den Zug auf und boten verschiedene digitale Hilfsmittel an.

Auf die aktuelle Planungsperiode hin schuf das Volksschulamt ein komplett neues Tool, welches durchaus empfehlenswert und kostenlos downloadbar ist. Es erscheint wesentlich übersichtlicher und anwenderfreundlicher als sein vielgescholtener Vorgänger. Was ist denn nun zu empfehlen? Die eierlegende Wollmilchsau gibt es in diesem Bereich nicht und wird es wohl auch nie geben. Kein Tool ersetzt die Arbeit, welche die planungs- und personalverantwortlichen Stellen vor Ort leisten. Aber Tools können helfen, den Überblick zu behalten, Prozesse sichtbar zu machen, verbindliche Abmachungen festzuhalten und den Informationsfluss zu den Verwaltungen sicherzustellen.

Michael Jud, Schulleiter, Primarschule Dielsdorf

PS: Wir freuen uns über weitere Erfahrungsberichte von Schulführungspersonen mit dem neu definierten Berufsauftrag. Wer Lust hat im Blog zu beschreiben, soll sich doch bei Jörg Berger melden.

PPS: Hansjürg Brauchli, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Management und Leadership der PH Zürich und langjähriger Schulleiter bietet zum Thema «Neu definierter Berufsauftrag» einen Kurs an. Die Informationen dazu findet man hier.

PPPS: Hier gehts zum Beitrag von Niels Anderegg: «Der Berufsauftrag als Kontrollinstrument entprofessionalisiert Lehrpersonen»

121

Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule an der Würm Stockdorf

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. bis 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch. Wir besuchen vier unterschiedliche, interessante Schulen, die je in einem Kurzportrait vorgestellt werden.

Teil 2: Grundschule an der Würm Stockdorf

Am zweiten Tag unserer Studienreise fahren wir mit der S-Bahn in einen kleinen Ort im Südwesten von München, wo die Grundschule Stockdorf von der Würm umflossen wird. Die Grundschule an der Würm versteht sich als Ort des Lernens, des Lebens und des Wohlfühlens. Sie ist ebenso durch die ländliche Lage als auch durch die unmittelbare Nähe zur Grossstadt geprägt.

Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule an der Würm Stockdorf weiterlesen


121

«Ich wünsche mir noch mehr von Ihnen zu lesen»

Nach 6 Monaten, 57 veröffentlichten Beiträgen, 28 Kommentaren und 3151 Nutzer/innen wollten wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen, welche Erfahrungen sie mit dem Blog Schulführung machen. 46 Personen haben geantwortet – herzlichen Dank! Die Ergebnisse der Online-Umfrage präsentieren sich wie folgt:  «Ich wünsche mir noch mehr von Ihnen zu lesen» weiterlesen


121

Auf den Spuren guter Schulen – Städtische Anne-Frank-Realschule München

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. – 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch und besucht dort vier interessante Schulen. Wie unterschiedlich diese sind, wird in den nächsten Wochen in einem Kurzportrait hier vorgestellt.

Teil 1: Städtische Anne-Frank-Realschule München

Der erste Tag unserer Studienreise führt uns zur Städtischen Anne-Frank-Realschule, eine von vier Mädchenschulen in München. Die Anne-Frank-Realschule ist eine dreizügige, sechsstufige Realschule (5. – 10. Klasse), die schon mehrere Preise gewonnen hat, zuletzt 2014 den Inneren Schulentwicklungs Innovationpreis (isi) als auch den Deutschen Schulpreis, der sie besonders für ihre innovative Ideen und die sichtbaren Konzepte auszeichnete. Auf den Spuren guter Schulen – Städtische Anne-Frank-Realschule München weiterlesen


121

Gesundheit stärkt Bildung

Die Vielfalt an Rollen, Aufgaben und Anspruchsgruppen fordert eine hohe  emotionale Präsenz im Berufsalltag von Lehrpersonen und Schulleitenden. Energie, die in der Schule und im privaten Umfeld wieder aufgetankt werden muss, damit ein gesundes Gleichgewicht erhalten wird. Dies ist einerseits eine individuelle Herausforderung für jede Person im Schuldienst. Andererseits bedeutet dies speziell für Schulleiterinnen und Schulleiter, ihren Mitarbeitenden und  sich selbst Sorge zu tragen. Was kann eine umsichtige Schul- und Personalführung zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden beitragen? Wie können gesundheitsförderliche Massnahmen präventiv und nachhaltig in den Schulstrukturen verankert werden?

Gesundheit stärkt Bildung weiterlesen


121

Werkstatt Schulführung – von den Besten lernen

An der PH Zürich gibt es neu Werkstätten, in denen Forschende im Themenfeld Schulführung / Schulentwicklung aus einem laufenden Projekt berichten. Eingeladen zu den Werkstätten sind die aktuellen und ehemaligen Teilnehmenden des DAS- und MAS-Studiengangs und Dozierende im Bereich Schulleitung / Schulentwicklung. Ziel der Werkstätten ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

Die erste Werkstatt hat am 13. November 2018 stattgefunden. Ass.-Prof. Mag. Dr. Markus Ammann und Alexander Bergmann, beide von der Universität Innsbruck, gaben einen ausserordentlich spannenden Einblick in das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt «Von den Besten lernen – Schulleitungshandeln an den Siegerschulen des Deutschen Schulpreises». Sie sind Teil eines Forschungsteams, das in 29 mit dem deutschen Schulpreis prämierten Schulen untersucht, wie das Schulleitungshandeln Einfluss nimmt auf eine erfolgreiche Schule.

Werkstatt Schulführung – von den Besten lernen weiterlesen


121