Herumschwirren als Schulleitungshandeln

Classroom Walkthrough (CWT), kurze Unterrichtsbesuche, haben in den letzten Jahren Einzug in den Schweizer Schulen gehalten. Ich habe die Methode vor ein paar Jahren kennengelernt, da Johanna Schwarz, die CWT in den deutschsprachigen Raum gebracht und dazu auch ein Buch geschrieben hat, wie ich auch im ILE Netzwerk der deutschsprachigen OECD-Länder aktiv waren. Von Beginn an hatte ich ein gespaltenes Verhältnis zu CWT.

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Auswahl der Fachbegleitenden

Berufseinsteigende Lehrpersonen werden in den ersten zwei Jahren nach Erhalt des Lehrdiploms an ihrem Arbeitsort von einer erfahrenen Lehrperson begleitet. Es ist Aufgabe der Schulleitenden, dieses obligatorische Angebot einzurichten und eine geeignete Lehrperson für die Fachbegleitung zu finden. Jörg Berger dazu im Gespräch mit der Programmleiterin der Weiterbildung «Fachbegleitung am Arbeitsort»:

Berger: Wer kann eine Fachbegleitung übernehmen?

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«Auf den Spuren guter Schulen» – Arthur-Kutscher-Realschule

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. – 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch.

Wir besuchen vier unterschiedliche, interessante Schulen, die in einem Kurzportrait hier vorgestellt werden.

Teil 4: Arthur-Kutscher-Realschule (http://www.akr.musin.de/index.php)

Am Nachmittag des dritten Tages besuchen wir die Arthur-Kutscher-Realschule, eine Schule mit über 700 Schülern der Sekundarstufe, die neben einem Gymnasium und einer Grundschule in einem Schulzentrum im Norden Münchens untergebracht ist.

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Arbeitswelt 4.0 und die Schule

Vom 11. bis 15. März finden die Informatiktage 2019 des eZürich Netzwerks statt. Auch die PH Zürich beteiligt sich daran – mit dem Ziel, die facettenreiche Welt der digitalen Medien und der Informatik für Schulleitende, Lehrpersonen und ihre Schulklassen erlebbar zu machen.

Den Auftakt der Informatiktage an der PH Zürich macht Dr. Sarah Genner mit ihrem Referat «Arbeitswelt 4.0 – und die Schule?» mit anschliessender Podiumsdiskussion, am Montag, 11. März um 18.15 Uhr.

Die anschliessende Podiumsdiskussion geht der Frage nach: «Ist das Schweizer Bildungssystem gerüstet für die Arbeitswelt 4.0?». Durch die zunehmende digitale Vernetzung verändert sich unsere Arbeitswelt. In dieser «vierten industriellen Revolution» stehen wir als Gesellschaft und im Bildungswesen vor der Herausforderung, Bildung und Ausbildung für künftige Generationen zu gestalten. Es diskutieren: Prof. Dr. Heinz Rhyn, Rektor PH Zürich, Dr. Sarah Genner, Dozentin PH Zürich, Sonia Eterno-Sposito, Gründerin von SHUBiDU AG und Head of Service Marketing Swisscom, Dr. Beat A. Schwendimann, Leiter Pädagogische Arbeitsstelle LCH und Toni Ritz, Direktor educa.ch.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen!

Dr. Sarah Genner, Rahel Tschopp, Lorenz Gigon
Programmleitung Informatiktage 2019 PH Zürich

https://informatiktage.ch/veranstaltungen/arbeitswelt-4.0-und-die-schule

https://informatiktage.ch/profile/ph-zurich-2019

Premiere geglückt!

Am Wein- und Käseabend «Wer heute die Schule regiert» durften wir 25 Blogleserinnen und Blogleser begrüssen. Das wunderschöne Ambiente der Zunftstube, die auserlesenen Weine, ein reichhaltiges Käsebuffet und die Gedanken von NZZ-Journalist Martin Beglinger inspirierten zu umsichtigen Diskussionen rund um die Frage, wer eigentlich das Schweizer Bildungswesen steuert und wie bedrohlich die disruptiven Szenarien der Global Players sind.

Gibt es ein globales Netzwerk, welches das traditionelle pädagogische Establishment aushebelt und die Ökonomie der Schule anstrebt? Stimmt es, dass unser Bildungssystem längst nicht mehr durch humboldsche Bildungsideale, sondern zunehmend durch neolieberales Gedankengut geprägt ist?

Martin Beglinger relativiert die Gefahr eines latenten bildungsindustriellen Komplexes und präzisiert: «Dies verdanken wir primär unserem föderalistischen Schulsystem, der starken Verankerung der Schule in unserer Gesellschaft und dem geteilten Machtverhältnis in der Bildungspolitik – anders als dies zum Beispiel in den USA der Fall ist.»

Wie aber soll der Einfluss internationaler Trends wie Mitarbeiterbeurteilung, Evaluationen, Rechenschaftsberichte und Vergleichtests eingeordnet werden? Wie stark lassen wir uns durch die OECD mit ihrem PISA-Leistungstest oder durch den digitalen Monokapitalismus von Apple, Google, Microsoft und Co. beeinflussen?

Mit diesen und weiteren Fragen setzten wir uns in überschaubaren Tischgruppen auseinander, genossen die mitgebrachten Käse und auserlesene Weine aus dem Zürcher Weinland, dem sonnenverwöhnten Wallis und aus Österreich, dem Herkunftsland unseres Gastgebers, Sepp Vimmer. Auch deshalb verflog die Zeit wie im Hui!

Mich freut es sehr, wie angeregt und umsichtig die Diskussionen geführt wurden. Dass alle Gäste länger an den Tischen verweilten und die Gespräche vertieften und fortführten, deute ich als positives Zeichen. Und dass wir für einmal nicht online – hier auf dem Blog Schulführung – diskutierten, sondern gemeinsam in der Zunftstube, machte diesen Abend für mich zu etwas ganz Speziellem.

Bald feiert unser Blog Schulführung seinen 1. Geburtstag und ich bin überzeugt, dass wir dank der gelungenen Premiere des Wein- und Käseabends «Wer heute die Schule regiert» auch in Zukunft attraktive Gelegenheiten schaffe, um uns virtuell und physisch zu treffen, auszutauschen und voneinander zu lernen.

Jörg Berger, Schulleiter Schule Knonau und Wissenschaftlicher Mitarbeiter Zentrum Management und Leadership, PH Zürich

Hier gehts zum Blog-Beitrag von Johannes Breitschaft über den NZZ-Artikel von Martin Beglinger «Wer heute die Schule regiert»

Zusammenarbeit nach Plan?

Als Schulleiter einer Tagessonderschule begrüsse ich den neuen Berufsauftrag, weil er Zusammenarbeit als wesentliche Aufgabe von Lehrpersonen anerkennt und ihr Zeit einräumt. Zusammenarbeit oder Kooperation – eine Mega-Aufgabe unserer Zeit. Auch im Lehrplan 21 ist sie deshalb ein wichtiger Lerninhalt. Hilft der neue Berufsauftrag, angemessen zusammenzuarbeiten oder schränkt er unnötig ein?

Mir gefällt dazu die Unterscheidung von blauer und roter Kooperation von André Woodtli. Blaue Kooperation wirkt bei Prozessen, deren Lösungen im Prinzip bekannt sind. Je genauer die einzelnen Schritte vorher beschrieben werden, um so besser die Lösung. Die Schule kennt eine Unzahl blauer Prozesse, vom Lehrplan bis zur Schulordnung.

Was helfen diese aber, wenn Chaled sichtlich erregt vor mir steht und “Ich hasse Sie!” schreit? Hier sofort eine Massnahme zu verhängen, wie es der Massnahmenkatalog vorsieht, kann ziemlich daneben liegen.

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Forschungsprojekt zur Schulentwicklung von Primarschulen: 100 Primarschulen in der Deutschschweiz gesucht

Wie arbeiten Sie und Ihr Team konkret im Schulalltag, um die eigene Schule und den Unterricht weiterzuentwickeln? Wie gelingt es Ihnen, Ihre Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern? Diesen und weiteren Fragen geht die Studie „School Improvement Capacity for Academic Learning“ am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich nach und sucht dazu 100 Primarschulen.

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Wein- und Käseabend «Wer heute die Schule regiert» – letzte Gelegenheit zur Anmeldung

Wir lade Sie, liebe Blog-Leserinnen und Blog-Leser am Mittwoch, 13.02.2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr ins Zunfthaus zur Waag nach Zürich ein, um mit uns über das brisante Thema «Wer heute die Schule regiert» zu diskutieren. Bitte bringen Sie Ihren persönlichen Käse mit. Der Anlass ist für Sie ansonsten kostenlos. Weiter Informationen und die Anmeldung finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihr Dabeisein!