Feststimmung in der Bibliothek

Erneut können Nutzende im Dezember täglich eine Kleinigkeit aus dem Adventskalender gewinnen. Zudem bringen sie mit einem Stromvelo Lichterketten zum Leuchten. Und an den Coffee Lectures wird in gemütlichem Rahmen übers Publizieren und Recherchieren gesprochen.

Nachdem das stromproduzierende Velo zuletzt für zwei Monate in der Stadtbibliothek Zug ausgestellt war, sorgen nun Besucher:innen der Bibliothek der PH Zürich selbstständig und nachhaltig für Feststimmung. Das Velo befindet sich in der Nähe der Theke im Stockwerk G Nord. Es ist direkt mit den Lichterketten eines Weihnachtsbaums verbunden. Damit soll das Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch geschärft werden. Je höher der Verbrauch, desto mehr Tretleistung ist gefordert. Oder umgekehrt formuliert: Je schneller man in die Pedalen tritt, desto mehr Lichter leuchten.

Das Stromvelo besteht im Wesentlichen aus einem Hometrainer, einer Lichtmaschine, einem Steuergerät und einem Energiespeicher. Ein 230V-Konverter passt die Spannung für eine handelsübliche Weihnachtsbeleuchtung an.

Adventskalender und Coffee Lectures

Wie jedes Jahr sind verschiedene Bereiche der Bibliothek zudem in der Weihnachtszeit festlich dekoriert. Nebst dem erwähnten Weihnachtsbaum gibt es erneut einen Adventskalender. Jeden Tag können Besucher:innen mit etwas Glück eine kleine Aufmerksamkeit gewinnen.

Die Päckchen des Adventskalenders befinden sich ebenfalls bei der Informationstheke.

An den Coffee Lectures im Dezember wird bei einer Tasse Kaffee und Weihnachtsguetzli in zehn Minuten Wissenswertes zum Publizieren, zu Repositorien und zur Datenbanksuche vermittelt. Jeweils donnerstags um 12.45 Uhr in der Lounge G Mitte. Interessierte sind ohne Anmeldung herzlich willkommen.

Das Bibliotheksteam freut sich auf Ihren Besuch und bedankt sich herzlich für Ihre Treue!

Hinweis: Die Bibliothek bleibt am 14. Dezember ab 17 Uhr und von 23. Dezember bis 2. Januar geschlossen.

Folgen Sie uns auf Social Media

Aktionen im Zeichen des Kindes

Der 20. November gilt international als Weltkindertag. Auch die Bibliothek der PH Zürich führt in diesem Monat verschiedene Aktionen durch. So macht sie mit einer Ausstellung auf den Schutz von Kinderrechten aufmerksam. Zudem lädt sie am Zukunftstag und einem Erzählmorgen interessierte Schüler:innen zu einem Austausch an die Hochschule ein.

Menschenrechte und Kinderrechte sind Teil vieler Alltagsdiskurse: Sie spielen in politischen oder juristischen Debatten eine Rolle, aber auch in erziehungswissenschaftlichen, sozialen und weiteren gesellschaftlichen Kontexten. Meist mit dem Bezug auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen wird die Notwendigkeit betont, den Schutz dieser Rechte (weiterhin) zu gewährleisten.

Demokratien wiederum basieren auf Werten wie Meinungsbildung und Meinungsäusserung. Es handelt sich somit um eine Gesellschaftsform, in der Meinungen anderer geachtet und bei Unvereinbarkeit oder Konflikten argumentative anstelle von gewaltsamen Wegen des Ausgleichs gesucht werden. Die unterschiedlichen Interessen und Ziele folgen geteilten Prinzipien der Gerechtigkeit, Fürsorge, Freiheit und Gleichheit – immer wieder neu konkretisiert und ausgehandelt. Die Bürger:innen eines demokratischen Gemeinwesens müssen folglich über einen anspruchsvollen Fähigkeits- und Einstellungskatalog verfügen, der zu grossen Teilen in der Entwicklung, Sozialisation und damit eben im Unterricht ausgebildet und verfeinert wird.

Kinder und ihre Rechte

Die Rechte von Kindern stellen in demokratischen Gesellschaften heute (vielleicht mehr denn je) ein aktuelles und wichtiges Thema für Staat und Schule dar. Lehreinrichtungen weltweit sind Orte, wo Kinder einen grossen Teil ihrer Lebenszeit verbringen. Jahr für Jahr erinnert der Weltkindertag im November an die Relevanz, diese und weitere Alltagsumgebungen kinderfreundlich zu gestalten und entsprechende Grundwerte zu vermitteln. Die Ausstellung zeigt mannigfaltige Perspektiven auf die Thematik.

Physische Exponate sind von 17. November bis 1. Dezember 2023 in der Bibliothek der PH Zürich ausgestellt. Digitale Medientipps finden Sie hier. Haben Sie eigene Vorschläge? Melden Sie sie uns unter bibliotheksberatung@phzh.ch

Erzählmorgen und Zukunftstag

Im Vorlauf zur Schweizer Erzählnacht kamen am 8. November 2023 bereits zum dritten Jahr in Folge über 100 Primarschulkinder aus dem Raum Zürich an den PHZH-Campus. Am «Stroytelling-Morning», organisiert von der Fachgruppe Sprachen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek der PH Zürich, präsentierten Studierende englische Geschichten und Musikbiografien aus dem Bestand zum Thema «Viva la Musica».

Auch dieses Jahr stiess der Erzählmorgen auf grosses Interesse. Im Zentrum standen Bilderbücher aus dem Bibliotheksbestand.

Am 9. November nahm die Bibliothek zudem mit einer digitalen Schnitzeljagd am nationalen Zukunftstag teil und ermöglichte Einblicke in das vielfältige Berufsprofil in einer wissenschaftlichen Hochschulbibliothek.

Folgen Sie uns auf Social Media

Das Lernforum stellt sich vor

Am 16. November präsentiert das Lernforum seine Angebote in gemütlichem Rahmen mit Apéro und Poetry Slam. Mitorganisatorin Susanne Bader spricht im Interview über die Idee der «Soirée Lernforum».

Susanne Bader vertritt in der Koordinationsgruppe des Lernforums die Bibliothek. Weiter haben das Schreibzentrum, Digital Learning, Methodenbüro und Zentrum für Hochschuldidaktik und -entwicklung Einsitz.

Susanne Bader, Sie sind Teil der Koordinationsgruppe Lernforum, wie kam der Anlass zustande?

Susanne Bader: Seit 2015 organisierte das Lernforum jährlich die sogenannte «Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten». Im Rahmen dieser konnten Studierende und Dozierende begleitet durch Mitarbeitende des Lernforums an ihren wissenschaftlichen Texten schreiben. Viele kamen mit den Angeboten des Lernforums dadurch zum ersten Mal in Berührung. Der soziale Aspekt des Anlasses – Schreibwettbewerb, Poetry Slam und gemeinsames Pizzaessen – war dabei immer schon ein wichtiger Bestandteil. Die «Soirée Lernforum» ist als Weiterentwicklung gedacht und legt den Fokus nun ganz auf das Entdecken der Lernforumsangebote in gemütlichem sozialem Rahmen. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden und Studierenden der PH Zürich.

Wird an diesem Abend somit nicht mehr an schriftlichen Arbeiten geschrieben?

Susanne Bader: Mitarbeitende des Lernforums stehen an der Soirée natürlich für Fragen und Terminvereinbarungen in den Beratungsbereichen Schreiben, Recherche, Mediengestaltung, Methodik und Hochschullehre zur Verfügung. Die Lernforumsbereiche entscheiden selbst, was sie an diesem Abend anbieten. Der Fokus liegt aber auf dem Kennenlernen, Entdecken und Zusammensein. Die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen bis spätabends an ihrer Arbeit zu schreiben, haben Studierende inzwischen täglich: Die Bibliothek ist bis 22 Uhr mit der CampusCard betretbar. Auch Mitarbeitende können die Open Library zu diesen erweiterten Öffnungszeiten nutzen, um sich mit Fachkolleg:innen zu treffen und auszutauschen. Die «Soirée Lernforum» ist daher weniger ein Schreib-, sondern ein Begegnungsevent, abgerundet durch den bewährten Poetry Slam samt Wettbewerb sowie einen Apéro. Das Ganze beginnt um 17 Uhr beim Eingang der Bibliothek resp. des Lernforums.

Folgen Sie uns auf Social Media

Auf der Suche nach guter Literatur?

Das neue Lernobjekt der Bibliothek bietet eine spielerisch-interaktive Einführung in die Literaturrecherche. Interessierte können sich damit selbstständig im Bereich der Informationskompetenz weiterbilden. Jetzt ausprobieren und eigenes Wissen testen!

Die Online-Lerneinheit, auch Lernobjekt genannt, gliedert sich in drei Teile. In einem ersten Schritt erfahren Interessierte, wo sie die Informationsdokumente der Bibliothek wie Bücher, Zeitschriften oder Filme überall finden. Unter anderem geht es um das Deep Web und den Unterschied zwischen Suchmaschinen, Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken. Danach rückt die möglichst effiziente Recherche in den Fokus, mit geeigneten Suchbegriffen und Recherchetechniken wie dem Schneeballsystem. Zum Schluss gibt das Lernobjekt einen Leitfaden an die Hand und klärt auf, wie die gefundenen Informationen und Dokumente bewertet werden können.

Innerhalb der einzelnen Abschnitte und am Ende des Lernobjekts besteht die Möglichkeit, erworbenes Wissen zu testen. Damit lassen sich bereits vorhandene Kenntnisse beurteilen und weitere Lernziele festlegen. Bei Unklarheiten kann man jederzeit innerhalb des Lernobjekts vor- oder zurückspringen.

Noch tiefer in die Recherche tauchen Sie mit einer persönlichen Rechercheberatung ein. Jetzt Termin buchen!

Folgen Sie uns auf Social Media

Veranstaltungshinweis

Erneut präsentieren die Bibliotheken der HfH, ZHAW, ZHdK und PHZH im Rahmen der internationalen Open Access Week ein eigenes Programm. Mitorganisator Jan Steiner spricht im Interview über die Details der Kooperation.

Jan Steiner ist seitens der Bibliothek verantwortlich für die Umsetzung von Open Access an der PH Zürich und berät als Teil des Serviceteams zum Thema.

Jan Steiner, was ist der Grundgedanke hinter der Kooperation?

Jan Steiner: Die vier Bibliotheken der Hochschule für Heilpädagogik, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürcher Hochschule der Künste und Pädagogischen Hochschule Zürich spannen zusammen, um während der internationalen Open Access Week ein attraktives eigenes Programm anzubieten. Diese Form der hochschulübergreifenden Kooperation findet nun das dritte Jahr in Folge statt. Eingeladen sind alle am Thema Interessierten, insbesondere die Mitarbeitenden der genannten Hochschulen. Dabei geht es jeweils darum, sich über Neuigkeiten im Bereich Open Access auszutauschen und den derzeitigen Stand der Entwicklungen national und international zu reflektieren. Zudem steht die Vernetzung im Zentrum: Nebst den Präsentationen gibt es Raum für Diskussionen und ein internes Netzwerktreffen.

Was ist dieses Jahr konkret geplant?

Jan Steiner: Wir wollen Erfahrungen, Erfolge und Projekte aus dem facettenreichen Publizieren an Hochschulen in den Blick nehmen. Vom 23. bis 26. Oktober finden daher täglich Online-Sessions statt, insgesamt vier zu den Themen «Lehrmaterialien im Open Access? Eine Plattform zur Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) für die Schweizer Hochschullandschaft», «Multimediales Publizieren in Open Access: zwei Praxisberichte», «To flip or not to flip: Praxisbeispiel, die Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik goes Open Access» und «Infrastructure for Diamond Open Access: From Library Publishing to the Foundation of a University Press». Nachdem letztes Jahr die Pädagogische Hochschule Zürich den Flyer erstellt und die Veranstaltungsseite gehostet hat, übernimmt diese Aufgabe nun die Zürcher Hochschule der Künste. Die Präsentationsfolien der Vorträge werden nach der Veranstaltung dort veröffentlicht.

Folgen Sie uns auf Social Media

Menschen – Maschinen

Die Bibliothek präsentiert Ende August eine interaktive Medienausstellung über die komplexe Beziehung zwischen Menschen und Maschinen. Das Thema ist nicht erst seit den jüngsten Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz brandaktuell.

Der Mensch pflegt seit jeher eine besondere Beziehung zu Maschinen. In vielfältigen wissenschaftlichen, sozialen und ethischen Diskursen wird die Technik wahlweise als Abbild, Erweiterung oder Gegenentwurf der eigenen Möglichkeiten dargestellt. Wenn Trennlinien verschwimmen, stellt sich die alte philosophische Frage, was den Menschen letztlich ausmache – und ob er überhaupt noch am Steuer jüngster Entwicklungen sitze. Die Maschine wird nicht zum ersten Mal in der Geschichte zu Frankensteins Monster hochstilisiert.

Fiktion versus Realität

Fiktionale Inhalte haben das Potenzial, überzogene Hoffnungen und Ängste zu wecken. Der Aufstieg von Science Fiction zu einem der weltweit erfolgreichsten Genres prägte viele Denkmuster jüngerer Zeit – sekundiert durch das gleichermassen beliebte Genre Fantasy. So auch die heutige Diskussion über die Entwicklungen rund um KI-Chatbots, -Bildgeneratoren und ähnliche Tools.

Dabei drohen Aufklärung, Transparenz und reale Teilhabe der breiten Masse am Thema in den Hintergrund zu rücken. Horrorszenarien ebenso wie Wunschvorstellungen leiten die Energie in einen fiktionalen Raum um. Nicht selten sind es Zukunftsprojektionen mit utopischem oder dystopischem Charakter, die von der sozialen und ethischen Verantwortung sowie den Handlungsmöglichkeiten politischer und privatwirtschaftlicher Funktionsträger:innen im Hier und Jetzt ablenken.

Bibliotheken kommt deshalb wie anderen Institutionen die wichtige öffentliche Aufgabe zu, einen kritischen, unverstellten Blick zu eröffnen – und durch Kompetenzvermittlung eine breite Partizipation der Gesellschaft am derzeitigen Diskurs zu sichern.

Medienausstellung «Menschen – Maschinen»

Die Ausstellung soll aufklären, anregen, miteinbeziehen. Physische Medien sind von 22. August bis 5. September 2023 in der Bibliothek der PH Zürich ausgestellt (Stockwerk G). Digitale Medientipps finden sich hier.

Der humanoide Roboter Phibi begleitet die Ausstellung. Im Gespräch konfrontiert er Ausstellungsbesucher:innen mit verbreiteten Topoi rund um Künstliche Intelligenz. Solche vielleicht noch unbewussten Ängste und Hoffnungen aus dem «Mund» eines Roboters (dem Technikabbild schlechthin) geweckt zu sehen, kann disruptiv wirken und notwendige Folgediskussionen auslösen. Der selbstreflexive Umgang mit einem der wichtigsten Themen unserer Zeit wird gefördert.

Dieser Blogbeitrag könnte Sie auch interessieren

ChatGPT und Co.

Folgen Sie uns auf Social Media

«Im Bereich Open Access hat sich viel getan»

Die PH Zürich hat ihre Policy zu Open Access überarbeitet. Seit der Verabschiedung der ersten Version vor gut fünf Jahren wurde der Bereich deutlich ausgebaut. Die neue Policy trägt der Entwicklung Rechnung. Bibliotheksmitarbeiter Jan Steiner spricht im Interview über die Hintergründe für die Revision.

Jan Steiner ist seitens der Bibliothek verantwortlich für die Umsetzung von Open Access an der PH Zürich und berät als Teil des Serviceteams zum Thema.

Jan Steiner, wann wurde die erste Open-Access-Policy der PH Zürich verabschiedet?

Jan Steiner: «Das war im Januar 2018. Seither wurde der gesamte Bereich Open Access weiter auf- und stark ausgebaut. Deshalb war es an der Zeit, die Policy an die neuesten Entwicklungen anzupassen.»

Können Sie einige dieser Fortschritte genauer ausführen?

Jan Steiner: «Damals erhielt die Bibliothek vorderhand den Auftrag, Verlagsabklärungen für Zweitveröffentlichungen von Publikationen vorzunehmen und Publikationen (Volltexte plus Metadaten) im Repositorium PHZH zu hinterlegen. Seither hat sich das Portfolio kontinuierlich erweitert. Hervorzuheben sind unter anderem die Implementierung des institutionellen Open Access Fonds (iOAF) für gebührenpflichtige OA-Publikationen, der Betrieb eines institutionellen OA-Monitorings (iOAM) sowie diverse Beteiligungen an Crowdfunding für OA-Bücher und an anderen OA-Initiativen mit starkem PHZH-Bezug. Ebenfalls ein wichtiger Part ist heute ganz generell die Beratung zum Open-Access-Publizieren. Und die Betreuung von Publizierenden im Rahmen der Read-and-Publish-Agreements. Dabei handelt es sich um eine anreizorientierte Förderung von Open Access. Autor:innen der PH Zürich haben die Möglichkeit, gebührenfrei in ansonsten kostenpflichtigen Open-Access-Journals zu publizieren.»

Wie kommt die revidierte Policy nun daher?

Jan Steiner: «Die genannten Erweiterungen des Portfolios sind darin berücksichtigt. Weiter hat es sich in den vergangenen Jahren als wünschenswert und sinnvoll erwiesen, dass in der Policy nebst einigen wenigen Grundsätzen auch Empfehlungen für Publizierende enthalten und Zuständigkeiten sauber geregelt sind. All diesen Ansprüchen wird die vorliegende institutionelle Open-Access-Policy iOAP 2.0 in vollem Umfang gerecht. Darüber hinaus weist sie in die nähere Zukunft und enthält eine dezidierte Orientierung an der OA-Policy von Swissuniversities. Damit ist sie in den nationalen OA-Kontext eingebunden.»

Folgen Sie uns auf Social Media

Willkommen im neuen Online-Katalog!

Im Online-Katalog sind sämtliche Medien der Bibliothek der PH Zürich verzeichnet. In den letzten Monaten wurde die Nutzungsoberfläche überarbeitet. Damit soll insbesondere der Zugang zur digitalen Bibliothek erleichtert werden.

Die Nutzenden profitieren auf verschiedene Weise von der neuen View (Oberfläche), die ab Mai 2023 zugänglich ist. Ins Auge fallen vor allem die ansprechenden Sammlungen.

Damit ist ein Überblick über sämtliche lizenzierten digitalen Medien wie E-Books, E-Journals, Streamingfilme und Datenbanken möglich – erstmals können Interessierte im digitalen Bestand «schmökern», ohne direkt eine Suche absetzen zu müssen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man noch kein Thema oder keinen Suchbegriff zur Hand hat und dennoch wissen will, was die digitale Bibliothek so bietet.

Vollzugriff erhält man wie bisher via WLAN vor Ort oder Virtual Private Network der PH Zürich. Alle lizenzierten Medien sind kostenlos nutzbar.

Auch die Suche wurde angepasst

Möchte man dennoch suchbasiert vorgehen, stehen weiterhin die Hauptsuche sowie ab sofort ein Zeitschriftenindex zur Verfügung.

Die Hauptsuche ist neu standardmässig auf die Medien der PH Zürich eingeschränkt. Nach wie vor lassen sich mit dem Suchprofil «swisscovery» die Bestände von 490 wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz erkunden. Ausserdem sind seit 2021 modulspezifische Literaturlisten (Seminarapparate) direkt über den Online-Katalog auffindbar.

Der Zeitschriftenindex zeigt gezielt physische und digitale Zeitschriften aus dem Bibliotheksbestand an. Für die Suche nach einzelnen digitalen Zeitschriftenartikeln stehen weiterhin die Datenbanken und/oder die Portale der Zeitschriftenanbieter zur Verfügung. Sie erscheinen nach Themen geordnet in den Sammlungen. Ergänzt werden sie um zahlreiche offene Artikel in der Hauptsuche (Publikationsstandard Open Access).

Für eine Volltextsuche, frühere Sichtbarkeit neu erworbener Exemplare und eine inhaltsoptimierte Oberfläche besucht man fallweise, etwa bei den Film- oder bei den E-Book-Plattformen, am besten die einzelnen Anbieterseiten. Der Beschrieb gibt Auskunft.

Neues Erscheinungsbild – erhaltene Funktionalität

Wie bisher können derzeit ausgeliehene Medien im Katalog reserviert und in die automatisierte Abholstation der PH Zürich bestellt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Im Konto lassen sich Suchen und Favoriten speichern, eigene Ausleihen und Bestellungen verwalten. Die Tutorials geben Auskunft, wie man den Online-Katalog optimal nutzt (sie werden derzeit aktualisiert: funktionales Vorgehen behält vielerorts seine Gültigkeit).

Auch die im Rahmen von Unterrichtsmodulen entstandenen Lernumgebungen zur Lese- und Schreibförderung sind neu in den Sammlungen integriert. Die Ausleihbedingungen bleiben die gleichen.

Online-Katalog

Jetzt neue View besuchen

Folgen Sie uns auf Social Media

Sexual Harassment Awareness Day 2023

Am 23. März findet die hochschulübergreifende Sensibilisierungskampagne Sexual Harassment Awareness Day 2023 statt. Der humanoide Roboter Phibi stellt im Eingang der Bibliothek der PH Zürich Medientipps zum Thema vor.

Auch im Hochschulkontext finden sich seit Langem Formen der Tabuisierung und Normalisierung von Sexismus und sexueller Belästigung. Der Sexual Harassment Awareness Day 2023 sensibilisiert auf verschiedene Facetten, animiert zum Dialog und liefert Hintergrundinformationen und Kontaktstellen. Mehr Informationen zum Programm an der PH Zürich hier.

Die Bibliothek präsentiert am 23. März Medien zum Thema. Die virtuelle Ausstellung ist über den humanoiden Roboter Phibi abrufbar. Darin werden sexuelle Belästigung, Mobbing, Gender, Sexismus und Chancengleichheit auf verschiedene Art und Weise verhandelt – im Hochschulkontext sowie auch in sonstigen schulischen und gesellschaftlichen Bereichen.

Haben Sie eigene Vorschläge? Melden Sie sie uns unter bibliotheksberatung@phzh.ch.

Folgen Sie uns auf Social Media

Bibliotheken setzen gemeinsam die Segel

Ein Wochenende im Zeichen der Bibliotheken! Am 24. März 2023 startet das diesjährige BiblioWeekend unter dem Motto «Die Segel setzen». Hier erfahren Sie mehr über die Angebote an der PH Zürich.

Die Bibliothek der PH Zürich bietet am Freitag ein vielfältiges Programm. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung daran teilzunehmen. Der BiblioWeekend-Bereich befindet sich in der Lounge im Stockwerk G Mitte.

Ausstellung (11 bis 16 Uhr)
Medientipps aus der digitalen Bibliothek zum Thema «Die Segel setzen – Aufgaben moderner Bibliotheken in der heutigen Gesellschaft».

Begegnungstisch (11 bis 16 Uhr)
Spiele, Diskussionsanregungen, Tipps und Tricks für einen offenen Diskurs in Bibliotheken.

Beratungstisch (11 bis 16 Uhr)
Spontanberatungen zu Recherche, Information und Literaturverwaltung mit Schwerpunkt «Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit an einer Hochschule».

Bibliotheksführung (12 und 15 Uhr)
Interaktive Spezialführung zum Thema «Die Bibliothek der PH Zürich setzt die Segel: Herausforderungen und Chancen in einer sich wandelnden Bibliotheks- und Hochschullandschaft.»

Die Führungen dauern je 45 Minuten und starten ohne Anmeldung beim Beratungstisch.

Impressionen, 24. März 2023

Bibliotheksmitarbeiterin Susanne Keller am BiblioWeekend-Stand.

Ausstellung

Folgen Sie uns auf Social Media