Es grünt so grün …

Grosses beginnt im Kleinen. Auch Bibliotheken müssen mit anpacken, wenn die 17 UNO-Ziele für eine nachhaltige Zukunft erreicht werden sollen. Hier einige Inspirationen.

Eine heile Welt. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung mit ihren 169 Unterzielen wirken auf den ersten Blick wie eine herkulische Aufgabe. Bis zum Ende der anstehenden Dekade soll das Kernstück der Agenda 2030 freilich global und von allen UNO-Mitgliedstaaten erreicht werden.

Die Politik muss es richten, werden Sie nun sagen, und haben damit nicht ganz unrecht. Ohne tragfähige (und vor allem international getragene) Lösungen wird ein breiter Wandel hin zur sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit kaum zu vollziehen sein. Die politischen Mühlen mahlen bekanntlich langsam.

Neuerdings kommt jedoch Wind in die Sache: Begleitet von einem Tsunami der öffentlichen Empörung hat sich über den erfolglosen (Weltklima-) Gipfeln ein furioser Sturm zusammengebraut. Im Internet wirbeln orkanartige Shitstorms und so mancher hängt nun sein Fähnlein nach dem steifen Wind von Klimastreik und Co.

Was Vater Staat tun soll, können seine zivilen Söhne und Töchter schon lange. Nach dem Motto «Grosses beginnt im Kleinen» sehen sich immer mehr Menschen in ihrem Alltag in der Pflicht. So auch im Team der Bibliothek PHZH.

Auf institutioneller Ebene sind Bibliotheken schon lange Leuchttürme des Sharing-Gedankens. Teilen statt Kaufen. Sie stehen heute mehr denn je für freien Wissensaustausch, bieten kostenlosen Zugang zu hochwertiger Information, stärken Bildung, Forschung und Innovation, sind öffentliche Lern- und Arbeitsorte für jedermann. Die Verschiebung vom gedruckten Buch hin zum Online-Medium spart Papier (wobei dies natürlich nicht automatisch nachhaltig sein muss, je nach Strombedarf und elektronischem Herstellungsprozess). Mehr zur digitalen Bibliothek der Zukunft erfahren Sie in unserer neuen virtuellen Ausstellung.

Auch die Bibliothek PHZH setzt in ihrer Strategie 2016-2020 zunehmend auf elektronische Medien und Open-Access. Zwei virtuelle Bücherregale bilden seit Mitte Mai 2018 den gedruckten, aber eben auch digitalen Bestand auf einem grossen Touchbildschirm dreidimensional ab. Periodisch wird mit virtuellen Ausstellungen auf die über 70 000 E-Books aufmerksam gemacht. Die Pädagogische Hochschule Zürich unterstützt zudem die nationale Open-Access-Strategie von swissuniversities. Ziel: Alle durch öffentliche Gelder finanzierten Publikationen in der Schweiz sollen spätestens ab 2024 gebührenfrei online zur Verfügung stehen. Unter der Leitung der Bibliothek nahm das institutionelle Repositorium 2019 den regulären Betrieb auf. Es enthält wissenschaftliche und anwendungsbezogene Werke von Mitarbeitenden der PHZH und macht diese im Sinne von Open Access zugänglich. Neben einer Themenausstellung im Sommer 2019 sind der Verzicht auf Plastiktaschen und die Umstellung auf phenolfreie Quittungsrollen Teil der Nachhaltigkeitsinitiative der Bibliothek PHZH. Der nachhaltige Umgang mit dem physischen Bestand ist in der revidierten Benutzungsordnung festgeschrieben. Via Beratungen und Kurse wird tagtäglich die Kompetenz im Umgang mit Literatur und Medien gefördert. Der moderne Bestand unterstützt eine gute Lehrerausbildung und damit hohe und gleichberechtigte Bildungschancen an unseren Schulen. Zum Auftakt des neuen Jahres werden in der Lernlounge im Stockwerk H Süd interaktiv Wege aufgezeigt, wie Nachhaltigkeit multimedial vermittelt werden kann. Im Lernforum findet ein Workshop zum System Change in der Foodbranche statt. Den passenden Rahmen für letztgenannte Aktionen bietet die Nachhaltigkeitswoche Zürich vom 2. bis 7. März 2020. Weitere Infos hier.

Doch auch Bibliotheken können noch viel mehr tun. Und zwar nicht nur auf institutioneller, sondern auch auf ganz persönlicher Ebene. Schliesslich sind Strukturen nicht losgelöste Gebilde, sondern werden immer durch Menschen getragen und reproduziert. Was der Einzelne tut, wirkt sich früher oder später aufs ganze System aus.

Hier also einige kleine Inspirationen aus dem Bibliotheksteam. Ganz ohne Mahnfinger, dafür mit (hoffentlich) viel Ansteckungskraft:

Ziel 8

Beim Kleiderkauf auf gute biologische und arbeitsrechtliche Bedingungen achten. Unförmige kratzende Pullover aus Schafswolle waren gestern. Mit dem Verweis auf den eigenen modischen Geschmack wird sich heute kaum mehr jemand gegen faire, biologische Kleidung aussprechen können. Das Angebot ist riesig. Auch im Bibliotheksteam wird darauf geachtet.

Ziel 16

Wählen und abstimmen gehen. Das Wahl- und Stimmrecht ist ein schützenswertes Privileg, so sehen wir es auf jeden Fall. Es kommt nicht gratis. Starke Institutionen lassen sich nur mit einem gewissen Mindestaufwand des Einzelnen erhalten. Was nicht gepflegt wird, stirbt irgendwann aus.

Ziel 13

ÖV statt Auto, Zug statt Flugzeug, Recycling. Mehrere Kollegen im Team haben kein Auto, sondern nutzen ausschliesslich den eigenen körperlichen Antrieb (naja gut, auch noch ein bisschen den ÖV), um von A nach B zu kommen. Die Frage, ob die nächste Feriendestination wirklich mit dem Flugzeug erreicht werden muss, ist Teil der Reiseplanung. Auch Klimakompensationen sind kein Blankoscheck für Jetset. Im Recyclen liegt die Schweiz weit vorne. Kreative Ansätze, aus Altem etwas hübsches Neues zu machen, gibt es auch im Bibliotheksteam. So werden etwa alte rückseitig vollgeschriebene Notizblätter und Falschausdrucke flugs gebunden und mit einem schönen Deckblatt versehen zu einem kleinen Notizheft zur Zweitverwendung.

Ziel 7

Strom sparen, Abschalten statt Standby. Der Ausknopf auf der Fernbedienung alleine reicht leider nicht. Derjenige auf der Steckleiste hingegen schon. Eigentlich ganz einfach. Oder das nächste Mal nur einen der beiden Lifte auf dem Campus rufen, damit sich nicht unnötigerweise beide in Bewegung setzen und Strom brauchen? Noch simpler. Aber wirksam!

Ziele 14 und 15

Umsicht und Mass mit Tierprodukten. Vegetarier, Veganer, Flexitarier? Fleisch und Fisch bewusster und gezielt in den Nahrungsplan einbauen: seltener, dafür darf es etwas teurer und tierfreundlicher sein? Lokal einkaufen beim Metzger und Bauern um die Ecke? Oder gerade ganz darauf verzichten? Im Bibliotheksteam gibt es verschiedene Ansätze, mit Tierprodukten nachhaltiger umzugehen.

Ziel 11

Vielfältiges Zusammenleben. Einige von uns wohnen in multikulturellen, inklusiven Siedlungen, andere im eigenen Häuschen auf dem Land. Wo auch immer man ist, Offenheit, Solidarität und geteilte Lebensfreude machen das Zusammenleben angenehmer.

In diesem Sinne: Packen wir es an! Ihre Bibliothek PHZH

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10 Sprüche für einen gelungenen Jahreswechsel

Weihnachten steht vor der Tür. Wer setzt sich während der dunklen Jahreszeit nicht gerne ans prasselnde Kaminfeuer, links eine Tasse Tee, rechts ein stimulierendes Gedichtbändchen … Clemens Brentano und Joseph von Eichendorff waren allerdings auch schon produktiver. Sie lechzen nach neuer Poesie? Hier eine (völlig subjektive) Bestenliste der 10 findigsten Sprüche unserer Wörterwand in der Bibliothek.

Es beginnt düster.

Eine wertvolle Gedankenstütze (finden wir). Und wenn die W-Nuss von Bümpliz ruft, lässt sich sogar der Schnee aushalten.

«We se gseeeeeh, duss in Bümpliz» . Ohrwurm gesetzt. Bitteschön! So richtig scheint ja niemand zu wissen, um was oder wen es in diesem Lied eigentlich geht. Vielleicht ja um Liebe. Oder wie es Goethe ausdrücken würde:

Nicht nur der junge Werther ist wetterfühlig. Zarten Seelen schlägt die dunkle Jahreszeit schon einmal etwas auf die Laune.

Verständlich. Schliesslich rochen die feuchten Kleider, in denen man eben erst mit der Geliebten im Schnee herumtollte, auch schon besser. Besonders, da die Lüftung in der Bibliothek (wie wir von der digitalen Ideenwand wissen), nicht alle Düfte zu absorbieren vermag.

Es hilft nur eins: Ablenkung. Da sind Sie bei uns genau richtig. Bücher öffnen bekanntlich die Pforten zur Welt. Aus dem winterlich-grauen Zürich entflieht der Geist just in den ewigen Hochsommer Südamerikas. Karibische Klänge anstelle betulicher Weihnachtslieder. In der Ferne saftig-grüne Zuckerplantagen. Der Duft nach Kaffee liegt in der Luft. Und noch etwas … Moment mal!

Dann doch lieber ein vegetarisches Fondue zu Weihnachten. Stundenlang in der Küche stehen, bevor die Gäste kommen, will schliesslich niemand. Es gilt der Spruch:

Zum Dessert werden 4 Eier

und zu einer herrlichen Schokoladenmousse verrührt. Wenn sich in der postprandialen Verdauungsphase unangenehme Stille breitmacht und Sie denken: «Oh nein,

!» Erinnern Sie sich an die Anfänge dieses Beitrags und holen Sie Ihr Gedichtbändchen hervor. Das rettet die Stimmung garantiert.

Denn: Das Buch stirbt nie aus (es verändert nur seine Funktion):

In diesem Sinne, frohe Weihnachten allerseits, einen guten Rutsch und bis bald, im neuen Jahr. Ihr Bibliotheksteam

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Gestern zu dicht, morgen zu breit?

Wer weiss. Die Bibliothek sagt dem Dichtestress auf jeden Fall den Kampf an. Mit verschiedenen Massnahmen sorgen wir für mehr Freiraum. Angesichts der luxuriösen Platzverhältnisse fühlt sich der eine oder die andere vielleicht schon fast wieder zu einsam.

Eigentlich wars ja auch kuschelig. Und doch erhielten wir von unseren Nutzenden auf verschiedenen Wegen wiederholt den Hinweis, es werde in der Bibliothek bisweilen etwas eng. Dass einigen das Gedränge zu dicht ist, um konzentriert zu arbeiten, ist wenig verwunderlich. Schliesslich haben uns im laufenden Jahr bereits über 150 000 Besucher mit ihrer Anwesenheit beehrt – die Tendenz gegenüber dem Vorjahr ist steigend. Schauen Sie sich in diesem Zusammenhang gerne einmal die Benutzerbefragung 2018/2019 an.

Es zeigt sich: Über ein Drittel der Studierenden nutzt die Bibliothek ausschliesslich vor Ort. Fast gleich viele geben an, sich mindestens einmal pro Woche an einen der Einzelarbeitsplätze zu setzen. Auch die Gruppenarbeitsplätze sind begehrt. Wir sind Lernort, sozialer Treffpunkt, Inspirationsquelle. Nicht verwunderlich, dass zu Stosszeiten manchmal alle der über hundert Arbeitsplätze besetzt sind – und somit auch das Bedürfnis nach mehr Platz wächst. Trotz der gegenwärtig hohen Zufriedenheit von 79% unter den Befragten mit der Bibliothek als Lern- und Arbeitsort äusserte über ein Drittel den Wunsch nach mehr Raum.

Gerade in Prüfungsmonaten lassen sich traditionell besonders viele vom geheimnisvollen Duft der Bücher zu geistigen Höchstleistungen antreiben. 14% der Befragten wollen zwischendurch aber auch wieder abtauchen und ausruhen, ohne dafür nach Hause gehen zu müssen. Dafür brauchts bequeme Sitzgelegenheiten.

So oder so: Arbeits- und Ruheplätze bleiben ein Hot-Topic.

Das zeigt sich auch auf unserer digitalen Ideenwand, die seit Mitte 2018 in Betrieb ist. Ein Klick lohnt sich.

In den Augen unserer Benutzenden wäre scheinbar (fast) das ganze Interieur durch Arbeitsplätze austauschbar: Weg mit den Beanbags, weg mit den Computern, hiess es da. Oder wie wärs mit zusätzlichen Stehtischen? Auch auf einer unserer Feedback-Postkarten steht lapidar:

«Es sollte mehr Arbeitsplätze geben»

Anonymus via Feedback-Postkarte

Nur ein Nutzer oder eine Nutzerin (wir wissen es nicht, da anonym) wollte kurzerhand den ganzen Arbeitsbereich zu einem Spa umbauen:

«Ja! Die Einzelarbeitsplätze aufheben und einen Spa-Bereich einrichten! Finde ich angemessen»

Anonymus via digitale Ideenwand

Doch auch ohne Wellness-Oase scheinen sich die meisten Benutzenden bei uns wohlzufühlen.

«Begeistert, beglückt, zufrieden, ermutigt»

Anonymus via Feedback-Postkarte

Wenn das nicht ein schönes Fazit ist! (wir nehmen an, es geht um die Gesamtsituation)

Und doch: Wir haben Sie gehört. Und sind stets bemüht, Ihnen noch mehr Sitzgelegenheiten zu verschaffen. Hier die Top-Vier unserer diesjährigen Massnahmen.

  • Platz 1 Weniger Cyber, mehr Space: Nach dem Motto «Tischplatte statt Festplatte» haben wir vor Kurzem ausgemistet. Damit sind – wie von Ihnen via digitale Ideenwand gewünscht – die PC-Arbeitsplätze Einzelarbeitsplätzen gewichen.
  • Platz 2 Rööhr! Zwischen 9. Dezember 2019 und 29. Januar 2020 beobachten wir erneut eine kafkaeske Verwandlung: PH-Studierende werden zu PlatzHirschen und beanspruchen ein bestimmtes Kontingent an Arbeitsplätzen auf den Stockwerken F und H für sich. Nebenbuhler werden ihnen den Brunftplatz aufgrund einer klaren Beschilderung wohl kaum mehr streitig machen.
  • Platz 3 Einmal abtauchen: Seit Mitte Jahr gibt’s in der Bibliothek eine Oase der Ruhe. Der gemütliche Raum mit zwei Liegen befindet sich auf Stockwerk G. Ohrenstöpsel rein und schon ist über allen Gipfeln Ruh und die Vögelein schweigen im Walde (wie schon der olle Goethe wusste).
  • Platz 4 – Im flackernden Kerzenlicht: Stilvoll geht’s neuerdings auf Stockwerk H zu. Dort stehen der feinen Dame und dem Mann von Welt seit Mitte Jahr Ohrensessel zur Verfügung. Fehlen nur noch ein gutes Buch, Wein und Kerzenschein.

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Wo stehen hier die E-Books? – Teil V

Tablet und Bücherregal

Weiter geht’s mit relevanten E-Book-Plattformen für den Bildungsbereich. Heute: Content-Select.

Content-Select bietet Ihnen eine umfangreiche Sammlung an qualitativ hochwertiger Fachliteratur in Form von E-Books und E-Journals. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden dabei die Fachbereiche Pädagogik, Sozialwissenschaften, Psychologie und Geisteswissenschaften. Unter dem Dach von Content-Select sind renommierte Verlage des Bildungsbereichs vereint (z.B. Beltz Juvena, Waxmann, Transcript, Hep u.v.a.).

Zugriffsinformationen

Sämtliche Inhalte von Content-Select sind über das Rechercheportal recherchierbar. Bitte beachten Sie, dass Neuerscheinungen mit einer zeitlichen Verzögerung im Rechercheportal erscheinen. Möchten Sie nach den neusten Inhalten von Content-Select recherchieren, wählen Sie als Alternative den Weg über die Webseite der Bibliothek.

Unter «Nur gekaufte Inhalte anzeigen» finden Sie das Gesamtangebot, das die Bibliothek für Sie lizenziert hat.

Content-Select - Filter

Unter «Medientyp» können Sie das Angebot von Content-Select nach E-Books oder Zeitschriften filtern. Wenn Sie den oben beschriebenen Weg über die Bibliothekswebseite gewählt haben, ist die Ansicht auf die lizenzierten E-Books eingeschränkt. Entfernen Sie die Vorauswahl mit einem Klick auf das Kreuz, um sich auch die verfügbaren Zeitschriftentitel anzeigen zu lassen.

Content-Select - Filter

Achten Sie darauf, dass Sie als fh_zuerich_ph eingeloggt sind. Nur so können Sie auf die Volltexte zugreifen und diese herunterladen. Die Anmeldung erfolgt automatisch, entweder wenn Sie sich im Netzwerk der PHZH befinden oder wenn Sie eine Verbindung via VPN eingerichtet haben (für Mitarbeitende u. Studierende der PHZH). Das Erstellen eines eigenen Nutzerkontos ist nicht nötig.

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Suche

Content-Select bietet auf ihrer Plattform eine Suche in folgenden Kategorien an: Schlagwort, Titel, Autor und Herausgeber. Die Recherche kann auch über alle genannten Felder ausgeführt werden, indem Sie nach der Eingabe des Suchbegriffs das Lupensymbol anklicken. Die Suche wird durch Vervollständigungs-Vorschläge unterstützt.

Sortier- und Filterfunktionen

Die Filter auf der rechten Seite können Sie zum Verfeinern Ihrer Suche resp. Ihrer Trefferliste verwenden. Folgende Filterfunktionen stehen zur Verfügung:

  • Zugriff – es werden gekaufte und damit zugängliche Medien angezeigt
  • Medientyp – Filterung nach E-Book und E-Journal
  • Kategorie – Filterung nach Sachthemen
  • Verlag – Filterung nach Verlag
  • Open Access – Es werden Open Access Titel angezeigt
  • Veröffentlicht in – für Einzelartikel in Zeitschriften
  • Veröffentlichungsjahr – Filterung nach Erscheinungsjahr

Detailansicht eines Treffers

Die Detailseite eines Treffers erreichen Sie über einen Klick auf den entsprechenden Treffer in der Trefferliste. Um zum Volltext eines Buches oder eines Zeitschriftenartikels zu gelangen, drücken Sie den Button «Lesen».

Content-Select - Volltextzugriff

Auf der rechten Seite werden Ihnen Vorschläge für weitere Medien angezeigt, die einen ähnlichen Titel oder eine ähnliche Beschreibung haben oder vom selben Autor, derselben Autorin stammen.

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Nach dem Drücken des Lese-Buttons gelangen Sie zur Volltextansicht, wo Sie weitere Funktionen finden.

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Sie können die Volltexte im PDF-Format kapitelweise downloaden oder drucken. Um ein ganzes Buch herunterzuladen sind mehrere Kapiteldownloads nötig. Da die heruntergeladenen PDF-Dateien passwortgeschützt sind, können sie nicht zu einem PDF-Dokument zusammengefügt werden. Exportieren Sie bei Bedarf einzelne Kapitel mit Hilfe der Software Adobe Acrobat Pro DC ins Word-Format und fügen Sie sie danach zu einem Dokument zusammen.

Zitieren

Markieren Sie Textstellen, um diese als Zitate inkl. bibliographischer Angaben zu entnehmen. Mit Hilfe der Copy/Paste-Funktion können Sie die Zitate in anderen Dokumenten weiterverwenden.

Content-Select - Zitieren

Für Fragen zu Content-Select nutzen Sie die Kommentar-Funktion oder schreiben Sie an: bibliotheksberatung@phzh.ch

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Virtueller Infoscreen

Virtueller Infoscreen: klingt nach Science Fiction, ist aber äusserst praktisch.

Was ein «Virtueller Infoscreen» ist, und was Ihnen diese neue Anwendung der Bibliothek PHZH für Vorteile bringt, erläutert Marius Stricker, Projektverantwortlicher, in einem kurzen Interview.

Was steckt hinter der Idee des «Virtuellen Infoscreens»?

Marius Stricker: Die Bibliothek ist ein komplexer Kosmos. Eine der Hauptaufgaben besteht darin, die Benutzenden mit aktueller Literatur zu versorgen. Damit die Benutzenden rasch und unkompliziert auf die für sie relevante Literatur zugreifen können, benötigen sie Wissen rund um die Benutzung der Bibliothek. Es kann zum Beispiel die Frage auftauchen: wo oder wie finde ich elektronische Zeitschriften? Und hier setzt der «Virtuelle Infoscreen» an. Er bündelt alle benutzungsrelevanten Informationen. Das Ziel ist es, dass die Benutzenden ihre Fragen zur Bibliothek eigenständig und unabhängig vom Bibliothekspersonal, das vielleicht gerade beschäftigt ist, beantworten können. Um eine intuitive Bedienung zu ermöglichen, lässt sich der «Virtuelle Infoscreen» auf jedem Internetbrowser abrufen. In der Bibliothek ist er mittlerweile auf allen Recherchestationen als Hauptseite aufgeschaltet.

Was kann der «Virtuelle Infoscreen», welche Features bietet er?

M. S.: Wie bereits angetönt, bietet der «Virtuelle Infoscreen» gebündeltes Wissen über die Bibliotheksbenutzung. Dieses Wissen – oder diese Informationen – sind thematisch gruppiert. Jedes Thema hat ein eigenes Piktogramm (Icon), insgesamt sind es 16. Auf privaten Endgeräten mit Touchbildschirm, lassen sich die Icons einfach per Fingerberührung anklicken.

Virtueller Infoscreen
Virtueller Infoscreen: 16 Themenbereiche

Welche Vorteile habe ich als Benutzer der Bibliothek davon?

M. S.: Unsere Bibliothek erstreckt sich über drei Stockwerke hinweg. Unser Benutzungsteam ist in der Regel am Eingang der Bibliothek präsent. Angenommen, es stellt sich mir eine wichtige Frage zur Benutzung und ich befinde mich auf dem dritten Stockwerk: Anstatt nun hinunter zum Eingang der Bibliothek zu gehen, habe ich die Möglichkeit, im «Virtuellen Infoscreen» eine Antwort darauf zu erhalten. Und wenn sich die Frage dennoch nicht klären lässt, verweist der Infoscreen auf unser neustes Angebot: «Call a Librarian». Ich kann also direkt mit dem Bibliothekspersonal telefonieren.

Warum sollte ich den «Virtuellen Infoscreen» unbedingt einmal ausprobieren?

M. S.: Bevor der «Virtuelle Infoscreen» entwickelt wurde, konnten sich die Benutzenden auf unserer Bibliothekswebseite über Benutzungsthemen informieren. Teilweise waren dafür sieben bis acht Mausklicks erforderlich. Nun sind alle diese Themen gebündelt. Dazu werden sie mit ansprechenden Icons präsentiert. Nur schon wegen diesen Icons lohnt sich ein Blick auf den «Virtuellen Infoscreen». Zudem kann man beispielsweise sein Wissen testen, wie fit man bezüglich der Bibliotheksbenutzung ist. Willkommen in der Zukunft!

Virtueller Infoscreen
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Wo stehen hier die E-Books? – Teil IV

Tablet und Bücherregal

In den folgenden Teilen dieser Reihe werden relevante E-Book-Plattformen für den Bildungsbereich vorgestellt. Den Anfang macht Ebook Central.

Ebook Central bietet Ihnen eine Sammlung an ausgesuchten E-Books aus unterschiedlichen Fachbereichen mit besonderem Schwerpunkt auf Bildung, Pädagogik sowie Sozial- und Literaturwissenschaft. Auf Ebook Central finden Sie E-Books von verschiedenen Verlagen. Der Zugriff auf die Volltexte ist im Netzwerk der PHZH und für Mitarbeitende und Studierende der PHZH via VPN möglich.

Verfügbarkeit

Der Zugriff auf die E-Books unterliegt, im Gegensatz zu den meisten anderen E-Book-Angeboten der PHZH, gewissen Einschränkungen. Die konkreten Nutzungsbestimmungen legen die einzelnen Verlage fest:

  • Anzahl Seiten, die ausgedruckt oder in die Zwischenablage kopiert werden dürfen
  • Ausleihfrist für den vollständigen Download eines E-Books

Sie finden für jedes E-Book detaillierte Informationen zur Verfügbarkeit bzw. Nutzung. Klicken dazu einfach auf den entsprechenden Titel.

Ebook Central - Titelansicht

Anmeldung und Nutzungsbedingungen

Damit Sie die Funktionen «Vollständiger Download», «PDF-Kapitel herunterladen» sowie «Drucken» und «Kopieren» nutzen können, müssen Sie sich bei Ebook Central anmelden bzw. ein Konto erstellen (kostenlos). «Online lesen» ist ohne Anmeldung/Login möglich.

Nach erfolgter Anmeldung stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:

  • PDF-Kapitel herunterladen: Maximal 40% des Titels pro 24 Stunden. Eine Ausleihfrist besteht nicht und das PDF ist nicht DRM-geschützt (Digital Rights Management). Bei einer Überschreitung der 40% müssen Sie 24 Stunden warten, bis ein erneuter Kapiteldownload möglich ist.
  • Vollständiger Download: Das PDF kann mit «Adobe Digital Editions» oder auf mobilen Endgeräten mit Hilfe einer App (z.B. Bluefire Reader) gelesen werden. Bei beiden Varianten ist die Hinterlegung einer persönlichen «Adobe ID» erforderlich (kostenlos). Es besteht eine Ausleihfrist, und das E-Book ist DRM-geschützt. Je nach Lizenzart ist der Download eines E-Books für 1 bis 28 Tage möglich.

Hinweis: Steht ein Titel weder für das «Online lesen» noch für den «Vollständigen Download» zur Verfügung, heisst dies, dass alle gleichzeitigen Downloads ausgeschöpft sind. Nachdem die Ausleihfrist abgelaufen ist, wird der Titel wieder verfügbar.

  • Drucken: Maximal 40% des Titels pro 24 Stunden
  • Kopieren: Maximal 20% des Titels pro 24 Stunden
  • Annotieren: Online mit persönlichem Konto möglich, offline in «Adobe Digital Editions».

Bei einzelnen Titeln sind Abweichungen möglich. So ist beispielsweise der vollständige Download nicht in allen Fällen ausführbar. Bitte beachten Sie jeweils die Angaben beim jeweiligen E-Book.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen den Kapiteldownload zu verwenden. Mit dem Download einzelner Kapitel erhalten Sie zeitlich unbeschränkt verfügbare PDFs. Allerdings sind für den Download eines kompletten E-Books auf diese Weise mehrere Anläufe nötig.

Suche

Sämtliche Titel von Ebook Central sind im Rechercheportal verzeichnet und können darüber recherchiert werden. Alternativ können Sie auch die Suchfunktion auf Ebook Central verwenden.

Mit der einfachen Suche auf der Startseite können Sie nach einem oder mehreren Begriffen recherchieren. Folgende Funktionen stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

  • Schlagwortsuche: Geben Sie ein oder mehrere Schlagwörter in das Suchfeld ein (wie Sie zu guten Begriffen kommen, lesen Sie hier).
  • Genauer Wortlaut: Verwenden Sie Anführungszeichen, um nach einer exakten Wortfolge zu recherchieren (z.B. «soziale Kompetenz»).
  • Boolesche Suche: Sie können die Booleschen Operatoren AND, OR und NOT verwenden.

Die Trefferliste können Sie anschliessend mit Hilfe der Filteroptionen auf der linken Seite verfeinern (z.B. nach Thema, Jahr oder Sprache).

Die erweiterte Suche ermöglicht Ihnen eine etwas präzisere Suchanfrage zu generieren, indem Sie beispielsweise nur Begriffe im Titel abfragen.

Ebook Central - erweiterte Suche

Um im Gesamtbestand aller Titel zu stöbern, können Sie eine «leere» Suche durchführen. Einfach den Suchschlitz leer lassen und auf «Suchen» klicken. Es werden sämtliche Titel angezeigt, die die Bibliothek PHZH lizenziert hat und auf die Sie im Netzwerk der Hochschule zugreifen können.

Suche speichern: Unter «Gespeicherte Suchen» werden automatisch alle Suchanfragen pro Sitzung gespeichert.

Ebook Central - Suche speichern

Für eine permanente Speicherung einer oder mehreren Trefferlisten müssen Sie auf das «Sternchen» hinter der entsprechenden Anfrage klicken. Sie haben dann optional auch die Möglichkeit, sich über neue Ergebnisse zu einer bestimmten Suchanfrage via E-Mail benachrichtigen zu lassen. Für die genannten Funktionen müssen Sie angemeldet sein.

Ebook Central - gespeicherte Suchen

Bücherregal: Das Bücherregal zeigt Ihnen Downloads/Ausleihen, kürzlich angesehene Titel sowie E-Books, die Sie bereits mit Anmerkungen versehen haben, an. Es gibt die Möglichkeit, themenspezifische Ordner anzulegen. Für sämtliche Funktionen müssen Sie angemeldet sein.

Hilfe

Ebook Central stellt Ihnen Anleitungsvideos in englischer Sprache zur Verfügung.

Falls Sie weitere Fragen zu Ebook Central haben, oder der Zugriff auf ein bestimmtes E-Book nicht funktioniert, helfen wir Ihnen gerne weiter. Senden Sie eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an: bibliotheksberatung@phzh.ch

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Open Access

Logo Open Access
Open Access Logo: PLoS CC BY-SA 3.0

Wissenschaftliche Literatur frei und offen zugänglich? Ja, das gibt es!

Wird über Open Access gesprochen, stehen meist Forschende, Verlage, neue Finanzierungsmodelle oder veränderte Publikationsprozesse im Vordergrund. Dieser Beitrag beleuchtet das Thema von der «anderen» Seite. Im Fokus stehen Sie, als Nutzerin und Nutzer wissenschaftlicher Publikationen.
Hier erfahren Sie welche Mehrwerte Open Access bietet und wie Sie schnell und einfach zu offen zugänglichen Inhalten gelangen.

Was bedeutet Open Access?

Open Access verfolgt grundsätzlich das Ziel, wissenschaftliche Literatur kostenlos und möglichst frei von technischen und rechtlichen Hürden einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet konkret, dass Volltexte von Zeitschriftenartikeln, Monographien, Sammelbänden etc. für alle Menschen frei zugänglich und nutzbar sind (siehe dazu auch die «Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen»).

Open-Access-Publikationen werden i.d.R. über eine Open-Access-Zeitschrift und/oder über ein Open-Access-Repositorium (Dokumentenserver) zur Verfügung gestellt. Verstärkt gewinnt das Thema Open Access auch bei Monographien an Bedeutung. Voraussetzung für sämtliche Distributionsformen ist das Vorliegen einer elektronischen Version eines Werkes.

Welche Mehrwerte bietet Open Access?

Für Sie als Nutzerin oder Nutzer wissenschaftlicher Literatur hat Open Access auf den ersten Blick nur geringfügige Auswirkungen. Vieles spielt sich im Hintergrund ab, beispielsweise in Form veränderter Publikationsprozesse und Finanzierungsmodelle.

Neben dem kostenlosen Zugang bietet Open Access auf den zweiten Blick jedoch weitere Mehrwerte:

  • Schnell und aktuell: Open-Access-Publikationen sind i.d.R. schnell verfügbar, da aufgrund der digitalen Form Zeiten für Druck und Distribution entfallen. So kann eine hohe Aktualität von Forschungsergebnissen erreicht werden.
  • Auffindbar: Open-Access-Dokumente sind über Suchmaschinen auffindbar (z.B. Google, Google Scholar oder BASE).
  • Unabhängig: Einen Internetanschluss vorausgesetzt, ist der Zugang zu Open-Access-Publikationen ohne Verwendung zusätzlicher Dienste wie beispielsweise VPN von jedem beliebigen Arbeitsplatz möglich.
  • Persistent: Durch die Vergabe von persistenten Identifikatoren bleibt die langfristige Nutz- und Zitierbarkeit gewährleistet.

Für alle Interessierten: Entdecken Sie auf Explora, wie sich wissenschaftliches Publizieren in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat.

Repositorien, Plattformen & Tools

Die folgende Auflistung nützlicher Werkzeuge für die Recherche nach Open Access Publikationen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Repositorium PHZH: Seit Anfang 2018 betreibt die PH Zürich mit dem Repositorium PHZH einen Dokumentenserver, über den Werke von Mitarbeitenden Open Access zur Verfügung gestellt werden. Der Umfang an Zeitschriftenartikeln, Forschungsberichten, Sammelwerkbeiträgen etc. wächst stetig.

Rechercheportal: Im Rechercheportal können Sie gezielt nach Open-Access-Inhalten suchen respektive filtern. Verwenden Sie für Ihre Suche die Einstellung «alle Bibliotheken» und filtern Sie die Ergebnisse anschliessend nach «Online (Open Access)». Open-Access-Publikationen sind mit einem entsprechenden Icon gekennzeichnet. Der Zugriff ist unabhängig von einem bestimmten Netzwerk möglich.

Anzeige Rechercheportal

BASE: Die «Bielefeld Academic Search Engine» ist eine der weltweit grössten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Ca. 60% der indexierten Dokumente sind als Volltexte im Sinne von Open Access verfügbar.

peDOCS: peDOCS bietet freien Zugang zu erziehungswissenschaftlicher Literatur. Das Repositorium wird vom DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation betrieben und gepflegt.

SSOAR: Das «Social Science Open Access Repository» bietet einen stetig wachsenden Bestand von frei verfügbaren, sozialwissenschaftlichen Dokumenten im Volltext.

DOAJ: Das «Directory of Open Access Journals» verzeichnet Zeitschriften und Zeitschriftenartikel, die nach den Grundsätzen von Open Access frei im Internet zugänglich sind (mehrheitlich englischsprachig).

DOAB: Das «Directory of Open Access Books» verzeichnet analog zum DOAJ frei zugängliche Open-Access-Monographien (mehrheitlich englischsprachig).

Unpaywall: Unpaywall ist ein Browser-Plugin, das Ihnen anzeigt, ob es für ein gesuchtes Dokument, auf das Sie keinen Zugriff haben, eine Open-Access-Version gibt. Das Plugin ist für Chrome und Firefox erhältlich.

Open Access Button: Open Access Button durchsucht das Web nach kostenlosen Artikeln im Volltext. Ist keine Open-Access-Version verfügbar, kann eine Anfrage bei der Autorin resp. dem Autor ausgelöst werden mit der Bitte, den entsprechenden Artikel zu teilen.

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Wo stehen hier die E-Books? – Teil III

Tablet und Bücherregal

Es riecht zwar nicht nach Buch, aber man kann genauso gut damit arbeiten. Ein paar nützliche Tipps rund ums Arbeiten mit E-Books gibt es im folgenden Beitrag.

In Sachen Geruch und Haptik können E-Books nicht mit gedruckten Büchern mithalten (subjektive Meinung des Autors). Dennoch bietet gerade die elektronische Version eines Buches viele Vorteile für das wissenschaftliche Arbeiten (siehe auch Teil I: «Was ist ein E-Book?»).

Arbeiten mit E-Books – Das Wichtigste in Kürze

Recherche: Wie Sie gezielt nach E-Books recherchieren erfahren Sie in Teil II dieser Serie: «Recherche nach E-Books».

Formate: Die verbreitetsten Dateiformate für E-Books sind EPUB (.epub) und PDF (.pdf), wobei sich PDF als gängiges Format im Wissenschaftsbereich etabliert hat.

Volltextsuche: Die Volltextsuche ist auf Ebene der Anbieter-Plattformen oder innerhalb eines E-Books möglich.

Lesen: Um ein E-Book im PDF-Format zu lesen ist kein E-Book-Reader nötig. Am besten eignen sich Desktop, Laptop oder Tablet.

Download-, Speicher- und Druckmöglichkeiten: Das Herunterladen, Speichern und Drucken von E-Books ist in der Regel möglich. Je nach Verlag können jedoch gewisse Einschränkungen bestehen (siehe Abschnitt «Digital Rights Management»).

Markieren und Kommentieren: Bestimmte Funktionen wie beispielsweise das Kommentieren sind bei einigen Verlagen/Anbietern erst nach einer persönlichen Registrierung möglich.

Zitieren: E-Books im PDF-Format stimmen i.d.R. mit der Print-Version eines Buches überein, sodass Sie problemlos daraus zitieren können. Auf der Webseite Zitieren A-Z des Schreibzentrums der PHZH erfahren Sie, wie es geht.

Kopieren: Textpassagen können kopiert und als Zitate oder zur Weiterverarbeitung in ein Textverarbeitungsprogramm eingefügt werden.

Literaturverwaltungsprogramme: E-Books im PDF-Format können in Literaturverwaltungsprogramme importiert und darin in einer Art «digitalen Bibliothek» verwaltet werden (siehe Literaturverwaltung mit Citavi).

Technische Voraussetzungen: Aktueller Browser mit HTTPS-Protokoll (Cookies zulassen). Falls sich ein E-Book nicht öffnen lässt, lohnt es sich, einmal den Browser zu wechseln. Teilweise wird der Adobe Flash-Player oder Java vorausgesetzt.

Digital Rights Management (DRM)

Sie können die grosse Mehrheit der E-Books im Bestand der Bibliothek PHZH ohne Einschränkungen lesen, herunterladen und ausdrucken, sofern Sie sich im Netz der PH Zürich befinden oder eine Verbindung via VPN besteht (für Studierende und Mitarbeitende der PHZH).

Vereinzelt schränken Verlage jedoch die Nutzung ihrer E-Books ein, um eine unkontrollierte Verbreitung zu verhindern. Man spricht an dieser Stelle von Digital Rights Management (DRM). DRM verwaltet die Rechte ein E-Book zu lesen, zu drucken bzw. herunterzuladen.

  • Nutzung auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt
  • Nutzung zeitlich beschränkt
  • Beschränktes Kopieren und Drucken

Das Adobe DRM ist weltweit am weitesten verbreitet. E-Books mit einem solchen Schutz können mit der kostenlosen Software Adobe Digital Editions auf PCs und Macs gelesen werden. Dazu müssen Sie vorgängig eine persönliche Adobe ID anlegen, die Sie max. auf 6 Geräten hinterlegen können. Mit Hilfe bestimmter Apps (z.B. Bluefire Reader) können Sie DRM geschützte E-Books auch auf einem Tablet nutzen.

Weitere nützliche Informationen zur Nutzung von E-Books finden Sie im zweiten Kapitel des Buches «E-Books: Grundlagen und Praxis» von Rudolf Mumenthaler.

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Begriffe, Begriffe, Begriffe

Buchstabendomino

Sehen Sie manchmal vor lauter Begriffen den Wald, beziehungsweise den Anfang einer erfolgreichen Literaturrecherche nicht mehr? Hier einige nützliche Tipps.

Neben der Auswahl geeigneter Rechercheinstrumente hängt der Erfolg einer Literaturrecherche massgeblich von der Verwendung passender Suchbegriffe ab. Es lohnt sich, für die Begriffssammlung etwas Zeit zu investieren. Welche hilfreichen Tools Sie dafür verwenden können, erfahren Sie gegen Ende dieses Beitrags.

Kernbegriffe

In einem ersten Schritt sollten Sie Ihre Forschungsfrage auf die relevanten Kernbegriffe herunterbrechen. Für Kernbegriffe verwenden Sie idealerweise Substantive, da Rechercheinstrumente mit kontrolliertem Vokabular in Form von Nomen arbeiten. Als «kontrolliertes Vokabular» wird ein Reservoir an Schlagwörtern bezeichnet, mit denen ein Medium (z.B. ein Buch) in Bibliothekskatalogen oder Datenbanken beschrieben wird.

Synonyme, Ober- und Unterbegriffe, Verwandte Begriffe

Mit Synonymen, Ober- und Unterbegriffen sowie verwandten Begriffen erweitern und präzisieren Sie in einem zweiten Schritt Ihre Sammlung an Suchbegriffen. Synonyme erhöhen die Anzahl Treffer. Ober- und Unterbegriffe helfen Ihnen, Ihre Suche zu erweitern (Oberbegriffe) oder einzuschränken (Unterbegriffe). Mit verwandten Begriffen erweitern Sie den thematischen Fokus auf interessante Randgebiete.

Verwenden Sie für Ihre Recherche englischsprachige Kataloge und Datenbanken, ist es nötig, die Begriffe zu übersetzen.

Das Resultat einer solchen Begriffssammlung kann eine Wortliste gemäss folgendem Beispiel sein:

OberbegriffeQualifikation, Wissen
KernbegriffeKompetenzförderungHeterogenität
SynonymeBegabung, Fähigkeit, UnterstützungInhomogenität, Verschiedenartigkeit, Anderssein, Unterschiedlichkeit
UnterbegriffeLernkompetenz
Verwandte BegriffeKompetenz-orientierung
EnglischCompetence, Competency, Competency Based EducationHeterogeneity, Homogeneous Grouping

Tools

Nachfolgend eine Zusammenstellung empfehlenswerter Werkzeuge für die Sammlung geeigneter Suchbegriffe.

Thesaurus: Unterstützt Sie bei der Suche nach Synonymen und verschafft Ihnen einen Überblick über die zentralen Fachbegriffe einer Wissenschaftsdisziplin.

Thesaurus Sozialwissenschaften (über WISO)

WISO Suchmaske

ERIC Thesaurus (englischsprachig)

Open Thesaurus (nicht disziplinspezifisch)

Synonymwörterbücher

Duden – Das Synonymwörterbuch *

Woxikon – Synonym-Wörterbuch

Schlagwortregister

FIS-Bildung – Schlagwortregister

FIS-Bildung Suchmaske

Nachschlagewerke

Angebot der Bibliothek PHZH nach Fachgebieten *

In der Bibliothek der PH Zürich finden Sie zudem ein grosses Literaturangebot rund um das Thema «Wissenschaftliches Arbeiten». Hier fünf ausgesuchte Beispiele mit zahlreichen Tipps und Übungen rund ums Recherchieren:

* Alle Besucherinnen und Besucher der Bibliothek können das elektronische Medienangebot innerhalb des PH-Netzwerks frei nutzen. Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich haben zudem Zugriff via VPN.

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Recherche in Google Scholar

Sie möchten wissenschaftliche Beiträge finden und für Ihre Arbeit nutzen? Dann ist Google Scholar um einiges besser als die reguläre Google Suchmaschine.

Wie bereits erwähnt, ist Google Scholar vor allem auf wissenschaftliche Literatur fixiert. Inhalte wie zum Beispiel:

  • Zeitschriftenartikel
  • Bücher (teilweise auch importiert aus Google Books)
  • technische Berichte
  • Seminararbeiten
  • studentische Abschlussarbeiten (Magister-, Diplom-, Doktorarbeiten)
  • etc.

Es handelt sich meistens um frei zugängliche Publikationen. Google Scholar umfasst vor allem PDF-Formate.

Recherche

Google Scholar ermöglicht eine Volltextsuche in den findbaren Dokumenten.

Die drei Striche links auf der Webseite, führen Sie zur erweiterten Suche. Hier können Sie Ihre Suche genau definieren (alle Wörter, genaue Wortgruppe, irgendeines der Wörter, irgendwo im Artikel oder im Titel). Auch der Zeitraum kann eingegrenzt werden.

Google Scholar durchsucht automatisch auch Bibliothekskataloge. Stellen Sie sicher, dass in den Einstellungen unter Bibliothekslinks die beiden Häkchen bei «Zürcher Fachhochschule» und «Swiss Residents» gesetzt sind, damit Sie im besten Fall den Volltextzugriff auf die lizenzierten E-Books der PH Zürich bekommen, wenn Sie zu einem bestimmten Thema Literatur suchen. Bitte beachten Sie, dass Google Scholar längst nicht alle Medien unseres Katalogs online findet. Dafür ist das Rechercheportal immer noch die bessere Quelle.

Weitere Recherchetipps finden Sie hier. Bezüglich Suchoperatoren, wie boolesche Operatoren, Trunkierungszeichen und Phrasensuche, haben wir Sie schon einmal in einem Blog informiert. Dort finden Sie weitere Verlinkungen.

Vorteile

Es ist nicht zu bestreiten, dass Google Scholar eine grosse Liste von Vorteilen mit sich bringt. Unter anderem wären da:

  • sehr einfache Bedienbarkeit analog zur Google Websuche
  • hohe Suchgeschwindigkeit
  • Durchsuchen von Quellen im Volltext

Nachteile

Für Neulinge auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Recherche wird es schwierig, die Qualität der gefundenen Quellen zu beurteilen. Bemängelt werden auch noch:

  • fehlende intellektuelle Prüfung der Quellen
  • kurze bibliografische Angaben
  • keine Sortier- und unzureichende Filterfunktionen

Nichtsdestotrotz ist Google Scholar eine gute Möglichkeit Literatur für Ihre wissenschaftliche Arbeit zu finden. Probieren Sie es doch mal aus!

 

Foto Nadja BaumgartnerDas Redaktionsteam dankt Nadja Baumgartner ganz herzlich für diesen tollen Artikel! Nadja Baumgartner ist Lernende Fachfrau Information und Dokumentation im 2. Lehrjahr

 

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