Zuwachs im Team der Bibliothek

Ab sofort empfängt ein humanoider Roboter namens Phibi die Besuchenden in der Bibliothek. Geklärt werden die häufigsten Fragen der Benutzung und Orientierung. Ausserdem reagiert Phibi auf Sprachinput und sorgt mit dem Überraschungsbutton für Unterhaltung.

Wer die Bibliothek der PH Zürich betritt, wird derzeit von einer freundlichen Roboterdame begrüsst. «Phibi» ist lebensgross, ihre Augen fixieren einen im Vorbeigehen, ihre Aussagen unterstreicht sie mit natürlichen Gesten. Vieles an ihr wirkt menschlich, was die maschinelle Seite fast vergessen machen lässt. Und doch steckt eine komplexe Programmierung hinter dem robotischen Neuzuwachs im Bibliotheksteam.

Phibi übernimmt drei wichtige Concierge-Funktionen: Orientierung, Auskunft und nicht zuletzt Unterhaltung – die Besuchenden sollen die Bibliotheksräumlichkeiten mit einem Lächeln betreten. Besonders innovativ ist die Interaktion zwischen dem Roboter und dem Multitouch-Monitor dahinter. Angezeigt werden stets komplementäre Inhalte. Da das Tablet von Phibi eher klein ist, übernimmt es primär Navigationsfunktionen, während feinteilige Toucheingaben nach dem technischen state of the art auf dem grossen Screen erfolgen. So wird die Aufmerksamkeit im Umgang mit Phibi behutsam auf Gesicht und Gestik des Roboters statt auf das Tablet gelenkt – was Sinn ergibt, da für die meisten Nutzenden Tablets zum Alltag gehören, humanoide Roboter hingegen nicht.

Tablet Phibi (1280 x 800 px)

Screen hinter Phibi (1920 x 1080 px)

Orientierung

Wo befindet sich die neue Informationstheke der Bibliothek? Wo kann ich in Ruhe an meinem Projekt arbeiten? Wo finde ich Zeitschriften, Lehrmittel oder die Toilette? Fragen, die sich ganz einfach klären lassen. Via Spracherkennung nimmt Phibi das Wunschziel auf und zeigt es auf dem grossen Multitouch-Monitor hinter ihr an. Nach Belieben können sich Benutzende nun dort im dreidimensionalen Raumorientierungssystem Mapongo bewegen, zoomen etc. – direkt via Toucheingabe. Ergänzend macht Phibi einige kurze Ausführungen dazu.

Für die flexible Spracheingabe sind zahlreiche Suchvarianten hinterlegt – ausserdem gibt Phibi Rückmeldung, wenn sie eine Spracheingabe nicht versteht.

Gewünschte Orientierungspunkte werden auf dem Monitor hinter Phibi angezeigt.

FAQ

Mit Witz und Charme – und durchaus einer eigenen Persönlichkeit – klärt Phibi die häufigsten Fragen der Benutzung. Etwa: Kann ich in der Bibliothek drucken, kopieren und scannen? Wer hilft mir bei Unsicherheiten in der Recherche weiter? Wann schliesst die Bibliothek? Wie verbinde ich mich mit dem W-LAN?

Das Design ist reduziert und soll die Nutzenden nicht überlasten. Wem die Informationen auf dem Bildschirm nicht ausreichen, kann QR-Codes und Weblinks mit dem eigenen Handy aufnehmen.

Tipps, Tricks, Rätsel und mehr

Der Umgang mit der Technik hat auch immer eine spielerische Seite. Benutzenden, die wenig Erfahrung mit Robotik haben, wird dadurch der Einstieg erleichtert. So zeigt Phibi kleine Bilderrätsel, macht Sprüche oder präsentiert den Recherche- und Medientipp des Monats.

Medientipp des Monats (hier: Streamingfilm aus dem Bestand)

Spruch des Monats

Das Bibliotheksteam wünscht viel Spass mit der neuen Kollegin. Jetzt vorbeikommen und ausprobieren!

Themenreihe geht in die nächste Runde

Im Rahmen der Serie #ichbinalle startet diese Woche die Ausstellung «Gute Besserung, Welt!». Erneut finden sich im Stockwerk G Nord und virtuell vielfältige Medientipps – diesmal zum Ziel 3 der UNO Agenda 2030. Ausserdem präsentiert die Bibliothek in loser Reihenfolge ausgewählte studentische Lernergebnisse, die sich der Nachhaltigkeit widmen.

Die Nachhaltigkeit in all ihren Facetten ist auch im Unterricht ein wichtiges Thema. In Kooperation mit den Studierenden der Englischkurse «English for everyone – everywhere!» und «Teaching English» unter der Leitung von Dr. Laura Loder-Büchel soll gezeigt werden, wie sich der Bestand der Bibliothek der PH Zürich optimal in die eigene Schulstunde einbinden lässt.

Storytime

Interessierte Klassen besuchten am 12. November 2021 im Rahmen eines Erzählmorgens die Bibliothek der PH Zürich. Dort lauschten sie während gut einer Stunde gebannt den Ausführungen engagierter PHZH-Studierender, die aus Bilderbüchern der Bibliothek vorlasen. Dabei erweckten sie die Geschichten auf kreative Art und Weise zum Leben – mit entsprechenden Lerntechniken und Strategien (hier Artikel im Repositorium lesen). Alle Abenteuer thematisierten auf die eine oder andere Weise Nachhaltigkeit, sei es als Wertschätzung der Natur, der Mitmenschen oder der eigenen Gesundheit, ganz im Sinne der #ichbinalle-Reihe.

Studierende lasen am Erzählmorgen aus dem Bibliotheksbestand vor und zeigten, wie man Geschichten im Unterricht zum Leben erwecken kann.

Unterrichtsideen

Weitere Studierende der Kurse entwickelten zudem Unterrichtsmaterialien und -ideen für die Primarstufe. Ausgangspunkt sind auch hier nachhaltige Kinderbücher aus dem Bestand der Bibliothek der PH Zürich. In loser Frequenz sollen sie in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Den Start macht Jolanda Gazzotti (Primar 2019) mit Unterrichtsmaterial zum Kinderbuch My Name is Not Refugee.

Neue Ausstellung «Gute Besserung, Welt!»

Ob jemand gesund bleibt oder erkrankt, behandelt wird oder nicht, hängt nicht selten davon ab, wo er geboren wurde. Wie lässt sich der Zugang zu Medizin international verbessern? Welche Strategien fördern die Gesundheit von Kindern? Was hilft gegen HIV- und Malariaepidemien? Wie durchbricht man Negativzyklen von Sucht und Substanzmissbrauch? Welche Massnahmen reduzieren Todesfälle im Verkehr? Ziel 3 der UNO Agenda 2030 beschäftigt sich mit der weltweiten Gesundheit.

Von 16. bis 30. November 2021 finden Sie dazu passend Empfehlungen aus dem physischen und elektronischen Bibliotheksbestand vor Ort im Stockwerk G Nord und auf der Webseite.

Jetzt Medien mit dem Handy ausleihen

Ausleihe von Medien – so einfach wie nie! Bisher konnte man für die selbstständige Verbuchung die Automaten nutzen. Neu lassen sich Medien kinderleicht mit dem eigenen Handy erfassen. Erfahren Sie in drei Schritten, wie es geht.

Natürlich stehen die Ausleihstationen weiterhin zur Verfügung. Wer es nun aber bequemer und schneller mag, nutzt den Selbstverbucher in der Hosentasche: das Handy.

Hier eine kurze Anleitung in 3 Schritten:

  1. Geben Sie folgende Adresse in Ihrem Handy-Browser ein: tiny.phzh.ch/handyausleihe
  2. Lesen Sie Ihre Benutzendenkarte (z.B. CampusCard der PH Zürich) ein oder erfassen Sie die Benutzendennummer manuell
  1. Bestätigen Sie Ihre Identität mit dem Code aus der zugesandten E-Mail

Et voilà: Sie können das gewünschte Medium mit Ihrem Handy selbst verbuchen, indem Sie den Strichcode auf dem Medium einscannen oder eintippen.

Die Bibliothek wünscht eine spannende Lektüre!

Rundgang durch die Bibliothek

Mit der neuen dreidimensionalen Führung entdecken Sie die Bibliothek der PH Zürich bequem von zu Hause aus. Bewegen Sie sich frei durch die Räumlichkeiten, erhalten Sie wertvolle Hinweise zum Angebot und lernen Sie nebenbei über kleine Videotutorials und Links, wie Sie den Bestand optimal nutzen. Herzlich willkommen in Ihrer virtuellen Bibliothek!

Lernen, lesen, beraten lassen

Die Räumlichkeiten der Bibliothek und des Lernforums wurden 2021 umgestaltet. Ergonomisches Arbeiten an den neuen Studienplätzen, gemütliches Entspannen, Plaudern und Lesen in den Lounges, hilfreiche Beratungen im Lernforum. Die Bibliothek freut sich auf Ihren Besuch!

Hinweis: Bitte informieren Sie sich über die aktuell gültigen Schutzmassnahmen an der PH Zürich und in den Bibliotheksräumlichkeiten. Weitere Informationen auf www.bibliothek.phzh.ch

#ichbinalle – neue Themenreihe der Bibliothek

Unter dem Schlagwort #ichbinalle startet die Bibliothek der PH Zürich eine Aktionsreihe zum Thema Nachhaltigkeit. Los geht es mit der Ausstellung «Mein Land, dein Land». Ab sofort kann eine kuratierte Auswahl an physischen Medien im Stockwerk G Nord durchstöbert werden. Ergänzt wird das Ganze durch eine virtuelle Ausstellung mit Tipps aus dem E-Bestand – jetzt anschauen und inspirieren lassen!

Kern der Reihe #ichbinalle ist die Agenda 2030 der UNO mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Diese sollen bis 2030 global und von allen UNO-Mitgliedstaaten erreicht werden. Alle Staaten sind also gleichermassen aufgefordert, die drängenden Herausforderungen der Welt gemeinsam zu lösen – natürlich auch die Schweiz.

Weshalb das Schlagwort #ichbinalle?

#ichbinalle heisst, aus etwas Kleinem wird etwas Grosses. Eine nachhaltige lokale Bewegung oder Idee verbreitet sich über die sozialen Netzwerke und das Internet rasend schnell, wird flugs global und beeinflusst das politische Weltgeschehen. Wenn ich mich vernetze, wächst mein Einfluss. Gemeinsam stark.

#ichbinalle heisst, Verständnis zu zeigen für Mitmenschen. Ungerechtigkeit, die anderen angetan wird, betrifft auch mich – ich handle also in moralischer Mitverantwortung für den Rest der Welt, die Generationen nach mir. Die Menschheit sitzt im selben Boot, der Einzelne kann sich in einer globalisierten Welt vom Schicksal der anderen nicht abgrenzen.

Geplant sind verschiedene kleine Aktionen zum Thema in und rund um die Bibliothek. Via Blog werden sie gesammelt und bieten so langfristig ein multimediales, interaktives Ressourcenarchiv. Machen Sie mit, kommentieren Sie, geben Sie Feedback!

Was wäre, wenn …

Dass die Nachhaltigkeit in all ihren Variationen die drängendste Aufgabe unserer Zeit ist – darüber besteht kein Zweifel. Die Relevanz der 17 Ziele lässt sich durch provokante, dystopische oder utopische Visionen verdeutlichen.

Was wäre wenn..
Ziel 1: … Jeff Bezos meine Lohnabrechnung im Briefkasten hätte? Und ich seine?

Ziel 2: … morgen 7 Milliarden Menschen bei mir zum Brunch vorbeikommen würden?

Ziel 3: … ich Krebs heilen könnte?

Ziel 4: … ich jemandem Nachhilfe geben würde, der 8000 Kilometer entfernt wohnt?

Ziel 5: … auch Männer Kinder gebären könnten?

Ziel 6: … der Rhein durch alle Länder der Erde fliessen würde?

Ziel 7: … sich kein Land bereit erklären würde, radioaktiven Abfall zu lagern?

Ziel 8: … ich den gleichen Arbeitsvertrag hätte wie ein Arbeitskollege in Bangladesch? Oder gar keinen?

Ziel 9: … alle Forschungspublikationen gratis zugänglich wären?

Ziel 10: … morgen in der Schweiz Krieg ausbricht und wir in ein anderes Land flüchten müssten?

Ziel 11: …. die Benutzung des öffentlichen Stadtverkehrs gratis wäre?

Ziel 12: … Coca-Cola nur noch in recyclebaren Glasflaschen verkauft würde?

Ziel 13: … Autobahnen nur noch für Velos geöffnet wären?

Ziel 14: … Delfine sprechen könnten?

Ziel 15: … Kühe sprechen könnten?

Ziel 16: … vor dem Gesetz alle Menschen gleich wären?

Ziel 17: … ich die Politik an jedem x-beliebigen Ort der Welt beeinflussen könnte, ohne selbst Politikerin zu werden?

Mein Land, dein Land

Los geht es mit einer physischen und virtuellen Ausstellung: «Mein Land, dein Land». Bücher, Filme, Unterrichtsideen, Zeitungsartikel, E-Books und Arbeitsblätter.

Wem gehört die Natur – uns Menschen, den Tieren, niemandem? Sind wir nur störende Eindringlinge, unliebsame Herrscher oder doch Partner, notwendige Regulatoren, am Ende wichtige Schutzmacht? Wie spiegelt sich unser Umgang mit der Natur in Popkultur, Tourismus und – natürlich – Bildung wider? Ziel 15 der UNO Agenda 2030 beschäftigt sich mit Landökosystemen. Es geht unter anderem um den Verlust von Waldflächen, die Wüstenbildung, bedrohte Artenvielfalt und Wilderei, Störung von Bergfauna und -flora sowie den Eingriff in natürliche Lebensräume.

Die Ausstellung zeigt spannende Debattenbeiträge aus dem Bibliotheksbestand zum Thema.

Die Bibliothek wünscht viel Spass.

Diese Vorteile bringt Ihnen das neue Bibliothekssystem

Über ein halbes Jahr ist das neue Bibliothekssystem inzwischen in Betrieb. Die meisten Nutzenden haben sich erfolgreich registriert. Zeit für ein erstes Fazit. So wurde etwa der Zugang zu den E-Ressourcen massiv vereinfacht. Und der Katalog um wichtige Neuzugänge wie vollintegrierte Semesterapparate oder Open-Access-Beiträge erweitert.

Swisscovery, so heisst das Rechercheportal, das seit Dezember 2020 schweizweit über 450 wissenschaftliche Bibliotheken miteinander verbindet. Für die Nutzenden bedeutete der Wechsel zunächst vor allem eines: Sie mussten sich mit dem neuen System verknüpfen. Das galt ausnahmslos für alle – auch jene, die schon seit vielen Jahren ein Kärtchen der Bibliothek besassen. Eine Herkulesaufgabe, der sich die teilnehmenden Bibliotheken schweizweit gemeinsam stellen mussten. Das alte Bibliothekskonto des ehemaligen Verbundes NEBIS konnte noch bis Ende März konsultiert werden. Danach war eine sog. Switch edu-ID zwingende Voraussetzung für die Nutzung der eigenen Stammbibliothek.

Mit Stationen zur Selbstregistrierung vor Ort, persönlicher Beratung und einer thematischen Dossierseite auf der Homepage unterstützte die Bibliothek der PH Zürich den Übergangsprozess. Inzwischen ist ein Grossteil erfolgreich hinübergewechselt. Und die Sicht wird frei für die Chancen und Vorteile des neuen Systems. Hier eine kleine Übersicht.

Open Access – offensichtlich

Eine der augenfälligsten Änderungen in swisscovery ist die prominente Einbindung von Open-Access-Titeln. Häufig stellen sie überaus wertvolle Ressourcen bei einer thematischen Suche dar, erweitern das Blickfeld und bieten zahlreiche interessante Vertiefungsmöglichkeiten. Und wer die beiden neuen Filter «Open Access» und «Peer-reviewed» kombiniert, stellt sicher, dass nur Artikel angezeigt werden, die einen mehrstufigen Publikationsprozess mit fachlicher Prüfung durchlaufen haben. Denn: Auch bei Open-Access-Publikationen ist ein Peer-Review State of the Art. Damit stellt das Rechercheportal eine wertvolle Ergänzung zu anderen Plattformen dar, die Open-Access-Titel verzeichnen – allen voran natürlich das hauseigene Repositorium der PH Zürich.

Semesterapparate:
voll integriert, voll easy

Integrieren statt auslagern – so könnte man die generelle Stossrichtung beschreiben, welche die Bibliothek mit dem neuen System seit Dezember 2020 konsequent verfolgt. Das gilt zunächst einmal für die Semesterapparate, die bisher nur über separat hinterlegte PDF-Listen zugänglich waren. Nutzende wechselten damit jeweils die Umgebung, anstatt direkt im Bibliothekskatalog zu bleiben. Ziel ist es, zunehmend einen «Eingang» zu den Ressourcen der Bibliothek zu etablieren. Das vereinfacht die Nutzung und erhöht die Funktionalität des Rechercheportals. So sind die Semesterapparate nun vollständig in letzterem integriert. Abgefragt werden können sie mit dem entsprechenden Suchbegriff und anschliessender Filterung auf die jeweilige «Seminarbezeichnung». Eine praktische und serviceorientierte Verkürzung der Recherche!

Der Katalog wächst…

Die Zugangslinks zu elektronischen Informationsquellen wie Fachdatenbanken, Zeitschriften und Büchern, welche die Schweizer Fachhochschulen gemeinsam abonniert haben, mussten bisher ebenfalls ausgelagert gesucht werden. Im Rechercheportal waren sie nur in Teilen verzeichnet. Wer sich sicher sein wollte, musste den entsprechenden externen Service nutzen. Damit ging gleichsam ein Wechsel der Webseite und ein Bruch in der Nutzung des Suchtools einher. Auch diese Zeiten sind inzwischen passé. Stand Anfang August sind bis auf ein paar wenige Quellen alle genannten Ressourcen der Fachhochschulen nun ebenfalls via Rechercheportal auffindbar – meist sogar bis auf Ebene der einzelnen Inhalte. Das heisst, nicht nur die Datenbank an sich ist verzeichnet, sondern auch alle E-Books, E-Journals etc., die sich darauf befinden. Eine erhebliche Erweiterung des Katalogs und ein weiterer Schritt in Richtung des Mottos «ein E-Bestand, ein Eingang». Und nicht zuletzt: Dringend nötig, schliesslich wird der externe Service im November dieses Jahres eingestellt.

… und er wird zielgenauer

Parallel zu den oben genannten Arbeiten findet derzeit ein Clean-up der Migration statt. Falsche, ungenügende und doppelte Einträge, die durch den Wechsel des Bibliothekssystems entstanden sind, werden gesucht und korrigiert. Es ist somit davon auszugehen, dass die Funktionalität und Zielgenauigkeit des Katalogs in der nächsten Zeit weiter zunehmen. Das Bibliotheksteam wünscht viel Spass und eine erfolgreiche, spannende Recherche mit swisscovery!

Tür bleibt offen: Bibliothek wird zur Open Library

Die Bibliothek der PH Zürich in den Händen ihrer Besucherinnen und Besucher: Mitarbeitende und Studierende können die Infrastruktur und den Bestand ab Spätsommer 2021 ausserhalb der bedienten Öffnungszeiten selbstständig nutzen. Ein Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung. Ende Jahr wird der Pilotversuch ausgewertet.

Die Pandemie war nicht nur Treiber der Digitalisierung. Sie veränderte auch die Erwartungen an Dienstleistungsanbieter und förderte neue Lern- und Arbeitsmodelle. Homeoffice und Fernstudium haben gezeigt, dass der Arbeitsplatz nicht zwingend an eine feste Büroumgebung gebunden ist und die Nutzung von Medien in der digitalen Welt zeitlich höchst flexibel stattfindet. Bibliotheken werden als wichtige geteilte Arbeitsorte wahrgenommen. Der Zugriff auf Infrastruktur und Medien zu ausgedehnten Öffnungszeiten ist begehrt.

Auch die Bibliothek der PH Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, noch konsequenter auf die Erwartungen ihrer Nutzenden einzugehen. Eigenverantwortung und Zugehörigkeitsgefühl sollen gestärkt werden, Ort und Bestand dann zugänglich sein, wenn das Bedürfnis da ist. Sämtliche PHZH-Mitarbeitenden und -Studierenden erhalten in einem Pilotprojekt ab Spätsommer 2021 deshalb freien Zugang zur Bibliothek – ausserhalb bedienter Öffnungszeiten und unabhängig von der Anwesenheit des Bibliothekspersonals. Sie nutzen den Bibliotheksraum, die Bestände, die Infrastruktur sowie gewisse Dienstleistungen selbstständig und in Eigenregie.

Die Open Library ist eine Ergänzung zum bestehenden Angebot der Bibliothek, eine Zusatzdienstleistung, die den Benutzenden zur Verfügung steht. Sowohl in der Schweiz als auch im Ausland ist die Anzahl der Open Libraries stark im Wachsen begriffen. Das Konzept «Open Library» bietet den Bibliotheken die Chance, sich noch stärker benutzerorientiert, innovativ und zeitgemäss zu positionieren. Vandalismus, Missbrauch, Unordnung oder Diebstahl werden kaum beobachtet.

3 Fragen an

Biljana Mojsilovic, Leiterin der Bibliothek der PH Zürich

Wie entstand die Idee, die Bibliothek der PH Zürich zu einer Open Library umzuorganisieren?

Biljana Mojsilovic: «Uns ist bewusst, dass unsere Besucherinnen und Besucher, insbesondere die Studierenden, die Bibliothek einerseits zum Ausleihen der Medien, andererseits als wichtigen Lern- und Aufenthaltsort nutzen. Auch – oder vielleicht gerade – in Pandemiezeiten, als deutlich wurde, dass der eigene Arbeitsplatz überall eingerichtet werden kann, wo es Internetzugang und eine Steckdose hat. Ob zu Hause, im Büro oder eben in der Bibliothek. Solche geteilten Arbeitsplätze im Sinne eines shared working space sind begehrt und nicht zuletzt nachhaltig. Geht die eine Besucherin, ist bald darauf der nächste da, der seinen Laptop einsteckt und den Ort temporär zu seinem Arbeitsplatz macht. Den Coronabetrieb haben wir genutzt, um unter anderem neue ergonomische Möbel zu beschaffen, damit ein gesundes, effizientes Lernen möglich ist. Gleichzeitig haben wir mit der Open Library ein spannendes Pilotprojekt aufgegleist. Damit wird es möglich sein, die Bibliothek beinahe uneingeschränkt zu nutzen.

«Wir möchten die Studierenden in ihrem dynamischen, herausfordernden studentischen Alltag noch besser unterstützen»

Biljana Mojsilovic

Es handelt sich um ein innovatives Projekt mehrerer Hochschulbibliotheken im Raum Zürich, wobei die PH Zürich als federführend gilt und als erste mit der Umsetzung beginnt. Dank der Open Library können wir liberale unbediente Öffnungszeiten anbieten: Wir möchten die Studierenden in ihrem dynamischen, herausfordernden studentischen Alltag noch besser unterstützen.»

Was wird durch die Open Library möglich?

Biljana Mojsilovic: «Die Bibliothek und ihre Bestände sind auch ausserhalb der bedienten Zeiten zugänglich: Im Pilotprojekt bis Ende Jahr gilt dies vorerst nur für PHZH-Mitarbeitende und -Studierende. Sie können die Bibliothek selbstständig nutzen. Die Öffnungszeiten entsprechen damit genauer ihren Bedürfnissen.»

«Ein wichtiges Zeichen der Innovation und Weiterentwicklung im Sinne der Nutzenden»

Biljana Mojsilovic

Was macht die Open Library so besonders?

Biljana Mojsilovic: «Die Open Library ist innerhalb der Bibliothekslandschaft der Schweizer Hochschulen ein wichtiges Zeichen der Innovation und Weiterentwicklung im Sinne der Nutzenden. Sie fördert einerseits die Selbstständigkeit, stärkt andererseits das gegenseitige Vertrauen zwischen der Bibliothek und ihren Besuchenden – was sich wiederum auf das Zugehörigkeitsgefühl und das Verantwortungsbewusstsein aller PHZH-Angehörigen auswirkt. Ich freue mich, Sie bald in der Open Library begrüssen zu dürfen!»

Hinweis: Details zum Angebot erhalten PHZH-Studierende und -Mitarbeitende unter tiny.phzh.ch/openlibrary

Können Sie Open Access?

Seit nunmehr sechs Jahren beschäftigt sich die Bibliothek intensiv mit dem Thema Open Access. Was sind die neuesten Entwicklungen in diesem hochdynamischen Bereich? Bibliotheksmitarbeiter Marius Stricker gibt Auskunft.

Marius Stricker ist seitens der Bibliothek verantwortlich für die Umsetzung von Open Access an der PH Zürich und berät als Teil des Serviceteams zum Thema.

Marius Stricker, drei gute Gründe, weshalb ich meine Forschungsarbeit als Open-Access-Publikation veröffentlichen sollte.

Marius Stricker: «Ganz einfach, Open Access ist als Publikationsstandard international State of the Art. Wer noch nicht darauf umgeschwenkt ist, wird in Zukunft nicht mehr daran vorbeikommen. Es entspricht dem urdemokratischen Gedanken der Netzkultur. Dieser macht auch vor Fachliteratur nicht Halt. Forschungspublikationen uneingeschränkt und kostenlos für alle im Internet zugänglich zu machen, deren Nachnutzung zu erleichtern – das tangiert die Definition von Wissenschaft existenziell. Wissenschaft als öffentliches Gut versus uneingeschränkte Macht privatwirtschaftlicher Verlage. Welche Sicht setzt sich am Ende durch? Ich glaube und hoffe, dass es erstere sein wird. Damit ist dieser Grund der wichtigste: Aufs richtige Pferd setzen und sich mit Open Access befassen, bevor man dazu gezwungen wird.

«Open Access entspricht dem urdemokratischen Gedanken der Netzkultur»

Marius Stricker

Grund 2 und 3 sind schnell ergänzt: Open-Access-Publizieren verschafft gerade jungen Forschenden ohne etablierten Namen und Netzwerke in die renommierten Verlage eine höhere und langfristigere Sichtbarkeit, zudem ist es sicher. Anfangsbefürchtungen, dass predatory publishers, also qualitativ fragwürdige Publikationsplattformen, dadurch eine grössere Spielwiese finden, haben sich selten bewahrheitet. Dafür gibt es Listen mit Angaben zur Qualitätsprüfung, etwa DOAJ oder DOAB, oder auch thinkchecksubmit.org.

Was es auf dem Weg zur erfolgreichen OA-Publikation zu beachten gilt, hat die Bibliothek kürzlich in einem Poster konzis auf den Punkt gebracht.»

Was bringen mir als Forscherin die neuen Read&Publish-Agreements?

Marius Stricker: «In nuce: Sie können kostenfrei in ansonsten kostenpflichtigen Journals publizieren. Sechs Wissenschaftsverlage sind beteiligt, mit Zeitschriften wie Journal of Vocational Education & Training (Taylor & Francis), Zeitschrift für Bildungsforschung (Springer) oder Science & Education (Springer). Die komplette Liste finden PH-Angehörige im Open Access Portal. Kostenfrei meint hierbei, Sie müssen keine Publikationsgebühren (APC für Journalartikel und BCPC für Sammelbandbeiträge) zahlen, wie sie bei Open Access Gold üblich sind.»

Moment einmal: Lesende können mit Open Access neu also kostenlos auf Forschung zugreifen, stattdessen werden aber die Publizierenden zur Kasse gebeten?

Marius Stricker: «Spielen wir die zwei Wege einmal durch. Die meisten Verlage haben Publikationsplattformen. Wenn Sie als Forschende dort einen Account haben und Ihr Manuskript für die Publikation in einem bestimmten Journal hochladen, wird es durch ein Fachgremium geprüft und im Optimalfall letztlich angenommen. Durch die Agreements müssen Sie auf der Plattform meist nur noch einen Haken setzen, dass Sie davon profitieren wollen, et voilà. Um den Rest müssen Sie sich nicht kümmern. Im ersten Halbjahr 2021 konnten wir bereits vier Artikel durch die Agreements finanzieren und die Forschenden waren stets extrem erleichtert, wenn ich ihnen mitteilen durfte, dass ihre Arbeit unter der neuen Vereinbarung veröffentlicht wird und daher keine weiteren Finanzierungsschritte nötig sind. Das ist beim normalen Open-Access-Publizieren nämlich der Fall (siehe Poster oben). Im Gegensatz zu früher müssen Sie sich dort als Publizierender selbst um die Finanzierung kümmern, d.h. bei der Forschungsstelle der PHZH oder bei Ihrer Abteilung Leistungen aus internen Forschungsfonds beantragen etc. Zumindest beim sog. Gold-Modell.

«Im ersten Halbjahr 2021 konnten wir bereits vier Artikel durch die Agreements finanzieren»

Marius Stricker

Im Detail berät die Bibliothek gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und den neuen R&P-Agreements. Intern bieten wir zudem thematische Coffee Lectures an, etwa am 15. Juni 2021. Alle Infos hier (Externe) und hier (Interne).»

Open Access Gold bedeutet somit grundsätzlich ja vor allem eine Verschiebung der Finanzflüsse. Anstelle der bisherigen Lizenz- und Subskriptionsmodelle, bei denen sozusagen die Lesenden zahlen, tritt das «author-pays-Modell».

Marius Stricker: «Die grosse Hoffnung und das Versprechen von Open Access ist, dass wir durch Verhandlungen mit den Verlagen Lösungen finden, die letztlich nicht nur für die Lesenden, die nunmehr kostenlos auf die Artikel zugreifen, sondern auch für die Publizierenden gangbar sind. Und dass die Verlage dennoch wirtschaftlich rentabel bleiben können. Die Leistungen aus den R&P-Agreements sind vorläufig kontingentiert und zeitlich beschränkt, zudem sind nur grosse Verlage beteiligt, für die PH Zürich sind das derzeit Cambridge University Press, Elsevier, Springer Compact, SAGE, Taylor & Francis und Wiley. Die Agreements gehören zu einer Reihe von Förderinstrumenten, die über die nächsten Jahre ausgerollt werden.

«Best Case wären R&P-Agreements für kleinere und mittelgrosse pädagogische Verlage»

Marius Stricker

Mit der neuen Förderperiode 2021 bis 2024 von swissuniversities sollen nun vermehrt auch Projekte gefördert werden, die für kleinere Verlage, wie sie im erziehungswissenschaftlichen Bereich häufig vorkommen, attraktiv sind. Indem sie etwa den Fokus auf das grüne Modell legen. Hierbei wird den Forschenden zwar eine Selbstarchivierungsmöglichkeit, etwa via Repositorium, gewährt, allerdings erst nach Ablauf einer Embargofrist, d.h. nach Erstveröffentlichung hinter einer klassischen Paywall durch den Verlag. Publikationsgebühren fallen dabei keine an. Das ist natürlich alles noch nicht optimal, Best Case wären R&P-Agreements für kleinere und mittelgrosse pädagogische Verlage.»

Ein vorsichtiger Blick in die Zukunft also. Wie geht es darüber hinaus weiter? Die R&P-Agreements sind ja nur ein Zwischenschritt.

Marius Stricker: «Es sind laufend Verhandlungen im Gang. Man hat nun erst einmal zwei bis drei Jahre Zeit, neue Lösungen zu finden. Ab 2022 gibt es einen nationalen OA-Fonds. Ein weiteres Ziel könnten Mitgliedschaftsmodelle sein. Hochschulen werden Mitglied bei einem Verlag, der Open-Access-Inhalte anbietet, und kriegen dadurch Gebühren-Discounts für ihre Angehörigen. So oder so wird es nach der Transformationsphase ab 2025 bestimmt einfacher, da sich laufend neue Prozesse basierend auf den Bedürfnissen der Forschung etablieren.»

Ich bin überzeugt! Wo finde ich Unterstützung?

Marius Stricker: «Super! Der mentale Shift auf die neue Publikationsart ist das Wichtigste. Wir vom Bibliotheksteam helfen gerne bei allen Fragen rund ums Open-Access-Publizieren. Unsere Beratungsangebote dienen der Komplexitätsreduktion, wir prüfen weitergeleitete Mails von Verlagen, geben Tipps zum weiteren Vorgehen, machen Hintergrundabklärungen etc. Einfach melden: repositorium@phzh.ch»

Vielen Dank für das Gespräch.

Coffee Lecture Spezial zu den R&P-Agreements. Unbedingt teilnehmen!

Alle Infos hier.

Lesen Sie zudem unsere bisherigen Beiträge zum Thema.

Was für ein bewegtes Jahr! Wir schauen zurück

Wir nutzen das ausklingende Jahr, um zurückzublicken. Vieles ist passiert, vieles haben wir gelernt. Nach wie vor ist es uns wichtig, möglichst nahe an den Bedürfnissen unserer Nutzenden zu sein. Das galt auch während der Pandemie-bedingten Bibliotheksschliessung. Ausserdem sind wir nochmals tief in unser Archiv abgetaucht und beantworten anhand exemplarischer Ausschnitte aus der Benutzendenbefragung einige Ihrer brennendsten Anliegen im Zusammenhang mit der Bibliothek.

Starten wir mit einem Dauerbrenner: den Öffnungszeiten. Am liebsten würden unsere Nutzenden scheinbar Tag und Nacht in der Bibliothek lernen, lesen, plaudern, entspannen (tatsächlich ist dies übrigens einmal im Jahr an der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten möglich). Dementsprechend bedeutete es eine tiefe Zäsur, als Mitte März klar wurde, dass auch wir – wie andere Bibliotheken im ganzen Land – unsere Tore schliessen müssen. Natürlich waren wir uns bewusst, dass die Bibliothek der PH Zürich zu diesem Zeitpunkt längst in der Hosentasche unserer Nutzenden existierte. Man musste lediglich das eigene Tablet oder den Laptop hervornehmen, sich ins PH-Netzwerk einloggen, et voilà: Der kostenlose Zugang zu aktuellster Fachliteratur in Form von E-Books und E-Journals oder auch zu Lehr- und Unterhaltungsfilmen sowie Unterrichtsmaterialien war jederzeit via E-Bestand gegeben. Auch während der gut anderthalb Monate der Schliessung vor Ort.

Und doch: Die Bibliothek ist mehr als ein Buchlager oder ein Archiv. Der Zugang zu Wissen ist nur einer der vielen Gründe, weshalb sich Bibliotheken als Konzept seit Jahrhunderten bewährt haben und in Zukunft womöglich gar noch bedeutsamer werden. Bibliotheken übernehmen in der heutigen Gesellschaft grundlegende soziale Aufgaben. Sie fördern den Austausch, sind öffentliche Aufenthaltsorte ohne Konsumzwang, Orte des Sehens und Gesehenwerdens, Orte des Rückzugs, der Musse, aber auch Orte der Innovation und Nachhaltigkeit. Somit freute es uns sehr, dass wir früh, nämlich bereits ab 11. Mai, wieder physisch für unsere Nutzenden präsent sein konnten. Natürlich sollten Sie sich in der Bibliothek vor einer Ansteckung sicher fühlen. Von Anfang an half uns deshalb das «Gaspedal des Wissens», den Überblick über die Besucherzahlen zu behalten.

Im Eingang der Bibliothek wird die Anzahl der Besucher und Besucherinnen elektronisch registriert.

Ab Juni dann die grosse Wiedereröffnung auch für externe Nutzende sowie die Aufnahme des Komplettbetriebs inklusive Lernort.

Zurück in alter Frische im Juni 2020

Und ab September zwischenzeitlich die Rückkehr zu den regulären Öffnungszeiten.

Wir sind uns bewusst, dass uns die Pandemie noch lange beschäftigen wird. Heute sind die Öffnungszeiten wieder verkürzt. Und eine Ausweitung über die regulären Semesteröffnungszeiten hinaus steht derzeit ohnehin nicht zur Debatte. Nebst den Nachteilen für unseren Betrieb sehen wir aber auch viele Chancen, willkommene Herausforderungen und Innovationspotenzial in der Krise. Packen wir es an!

Was Sie sonst noch beschäftigte…

Zudem möchten wir an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, einige weitere Feedback-Evergreens von Ihnen anzusprechen. Dafür blicken wir etwas weiter zurück. Basis bilden exemplarische Kommentare aus der letzten Benutzendenbefragung 2018/2019.

Den Bestand betreffend

Welche Wünsche haben Sie an unseren Bestand?

  • Materialkisten (z.B. Archäologiekoffer), Lernwerkstätten und Co.: Da sie nicht direkt zu unserem Sammelgebiet gehören (Erwerbungsprofil), machen wir bei dieser Gelegenheit auf eine Alternative aufmerksam: unsere lizenzierten digitalen Plattformen wie meinUnterricht.de, medien LB oder FWU-Mediathek. Diese bieten vielfältige multimediale Lernmaterialien für den Einsatz in der Schule.
  • Mehr Freizeitmedien: In diesem Zusammenhang sind auch unsere Filmdatenbanken einen Blick wert. Sie enthalten nicht nur pädagogisch wertvolle Lehrfilme, sondern machen Ihren Feierabend zu einer veritablen Movienight. Filmfriend beispielsweise bietet Ihnen eine grosse und wachsende Anzahl an Unterhaltungsfilmen, einfach per Stream konsumierbar (mit Shibboleth einloggen). Ansonsten findet man in unserem physischen Bestand viele Unterhaltungswerke (z.B. die Bücher der Zentrale für Klassenlektüre) – obwohl eigentlich das Gleiche gilt wie oben: Freizeitmedien gehören nicht zu unserem Sammelschwerpunkt.
  • Übersichtlichkeit/Ordnung der Zeitschriften verbessern: Hier haben wir eine neue, einfachere Beschilderung geprüft und umgesetzt. So ist nun klarer, wo man suchen muss. Die alphabetische Anordnung wird deutlicher hervorgehoben, Verweise auf die E-Journals runden den Eindruck ab. Eine thematische Aufstellung wurde hingegen verworfen.

Die Services betreffend

Welche Services wünschen Sie sich, wo können wir noch mehr tun?

  • Bessere Orientierung in der Bibliothek: Mit Mapongo unternehmen Sie ganz einfach einen virtuellen Rundgang durch die Bibliothek – thematisch geordnet, komplett in 3D. Damit sind Sie bestens vorinformiert, wenn Sie uns vor Ort besuchen. Das Raumorientierungssystem ist ausserdem in den Katalog integriert und zeigt Ihnen direkt an, wo sich das gewünschte Medium befindet.
  • Erklärung der E-Ressourcen: Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass Sie sich schnell, effizient und zielgenau im E-Bestand bewegen können. In den persönlichen Beratungen helfen wir Ihnen dabei (seit dem Lockdown auch 24/7 online erreichbar via TEAMS). Wer sich Wissen lieber unbeobachtet aneignet, kann dies künftig mit kurzen Videotutorials tun. Über unsere Kommunikationskanäle vermitteln wir Wissen zum E-Bestand über alle Sinne: Audio, Video, Bilder etc. Zum Beispiel auch via Blog (schauen Sie in diesem Zusammenhang gerne einmal den Beitrag unten «Bin ich da schon drin oder was?» an).
  • Kommunikationswege: Am liebsten würden Sie via Mail von uns über Bibliotheksnews informiert. Es ehrt uns natürlich, dass Sie Mails von uns nicht als SPAM betrachten. Dennoch sind wir sehr zurückhaltend mit einer solchen «Direktberieselung», schliesslich wollen wir nicht Ihren Maileingang überschwemmen. Allerdings: Zielgerichtet und wohldosiert greifen wir sehr gerne auf diesen Kanal zurück, etwa via Studinewsletter BriePHtaube oder Servicemails an Masterstudierende und neue PH-Mitarbeitende.

Die Nutzung betreffend

Wie fühlen Sie sich vor Ort am wohlsten?

  • Bessere Luftqualität: Manchen ist es zu warm oder stickig in der Bibliothek. Vielleicht sind tatsächlich nicht nur die vielen rauchenden Köpfe und dampfenden Gehirne dafür verantwortlich, sondern auch das Lüftungssystem. Die Thematik liegt allerdings nicht bei der Bibliothek (betrifft das Gebäude).
  • Reservation Arbeitsplätze für PH-Studis: Es ist uns wichtig, dass unser Kernpublikum, die PH-Studierenden, gerade in intensiven Studienphasen genügend Platz in der Bibliothek hat. Gemeinsam mit der Versammlung der Studierenden führen wir deshalb in Prüfungsphasen Platzreservationen durch. Mit grossen Kampagnen machen wir darauf aufmerksam. Auch der Lernforumsraum F014 wird bei Bedarf geöffnet.
  • Mehr Arbeitsplätze: Über unsere Massnahmen in diesem Bereich haben wir in einem früheren Blogbeitrag berichtet (s. «Gestern zu dicht, morgen zu breit?»)

Und zum Schluss: Wir freuen uns auf die nächsten Jahre an Ihrer Seite, und natürlich auch auf die nächste Benutzendenumfrage, die bald ansteht. Nehmen Sie teil! Übrigens: Je klarer Sie Ihr Anliegen bei den offenen Antworten formulieren, umso einfacher können wir Ihr Bedürfnis prüfen und erfüllen.

Bleiben Sie gesund und uns treu, haben Sie schöne Festtage und bis bald! Ihr Bibliotheksteam