Zum zweiten Mal in diesem Jahr lud die Bibliothek der PH Zürich in Kooperation mit der Vorsitzenden der Fachgruppe «Didaktiken Sprachen», Laura Loder-Büchel, Schulkinder an den Campus ein. Der Anlass fand am 24. November statt.
Diesmal lautete die Idee: Kleine Gruppen aus verschiedenen Klassenstufen und Schulen (Zürich, Männedorf und Rafz) arbeiteten zusammen mit zwei bis drei PHZH-Studierenden an einem kreativen schriftlichen Produkt zum Thema Kinderrechte.
Die Aktion mit dem Motto «Write for Rights» enthielt Assessment-Komponenten und ist Teil der mehrjährigen Erzählreihe und Kooperation mit der Fachgruppe «Didaktiken Sprachen». Der letzte Anlass fand im März statt.
Laura Loder-Büchel ist Dozentin an der PH Zürich, Vorsitzende der Fachgruppe «Didaktiken Sprachen» und Mitglied der Redaktion von Babylonia (Schweizer Zeitschrift für Sprachunterricht). Ihre aktuellen Forschungsinteressen sind soziale Gerechtigkeit im Sprachunterricht sowie Bewertungsrichtlinien und -praktiken.
Die Arbeiten, das heisst die Texte und Bilder der Kinder, sind in einem digitalen Buch zusammengefasst, das derzeit in der Bibliothek auf einem Tablet präsentiert wird.
Viele Abschlussarbeiten von Studierenden enthalten einen wertvollen Blick auf zeitaktuelle Fragestellungen in der Forschung und Praxis. Das Repositorium der PH Zürich macht herausragende Publikationen von Studierenden öffentlich zugänglich.
Gerade für andere Studierende kann die Perspektive einer Abschlussarbeit interessant und gewinnbringend sein. Dennoch werden Abschlussarbeiten nach wie vor zu wenig gelesen. Eine Möglichkeit, diesem Umstand entgegenzuwirken, ist die Erhöhung der Sichtbarkeit. Dadurch erfahren die Autor:innen Wertschätzung – und der institutionelle wie gesellschaftliche Austausch im Bereich der Bildung nimmt zusätzlich an Fahrt auf. Es entsteht ein junger, lebendiger Diskurs.
In diese Richtung zielte auch eines der drei Siegerprojekte des Förderpreises der Lehre aus dem Jahr 2023 mit dem Titel ««Studierende und Dozierende als Forschungscommunity». Als erste öffentliche Massnahme wurde 2025 das sogenannte PHorum erfolgreich durchgeführt – ein Anlass, bei dem Studierende ihre abgeschlossenen Bachelorarbeiten präsentieren und sich an «Marktständen» im Sinne der Peer-to-Peer-Kommunikation Publikumsfragen anderer Studierender stellen konnten.
Abschlussarbeiten auf dem Repositorium
Eine weitere Plattform, über die Abschlussarbeiten zugänglich sind, ist der institutionseigene Dokumentenserver für Open-Access-Publikationen, das Repositorium. Bereits bei der Verabschiedung der Open-Access-Policy 2018 war vorgesehen, im Repositorium ausgewählte Abschlussarbeiten von Studierenden zu veröffentlichen – Voraussetzung war eine Note von 5,5 oder höher. 2021 wurde eine entsprechende Sub-Community in Zenodo eingerichtet (namens Repositorium PHZH Abschlussarbeiten) und in Zusammenarbeit mit dem Prorektorat Ausbildung ein effizienter Publikationsworkflow entwickelt.
Heute findet man auf dem Repositorium nebst elektronischen Publikationen, die im Rahmen von Forschungs- und Lehrtätigkeiten an der PH Zürich entstanden sind wie wissenschaftliche oder anwendungsbezogene Titel, auch eine wachsende Anzahl an interessanten Texten von Studierenden. Das übergeordnete Ziel ist es, herausragende Abschlussarbeiten sichtbar zu machen. Mit dem «Digital Object Identifier», kurz DOI, verfügen die Publikationen zudem über einen persistenten Identifikator für eindeutige Zitationen. Für alle Publikationen gilt die Creative-Commons-Lizenz CC-BY 4.0.