Die letzten zwei Jahre waren von tiefgreifenden Veränderungen geprägt – gesamtgesellschaftlich wie auch auf betrieblicher Ebene der Bibliothek der PH Zürich. 2022 stand deshalb im Zeichen des Innehaltens, der kritischen Analyse und Weiterentwicklung der neuen Angebote.
Der Tag der Lehre findet am 26. und 27. Januar statt. Passend zum Thema «In Beziehung treten – Anerkennung und Resonanz in der Hochschullehre» lohnt sich die Lektüre folgender Titel aus der digitalen Bibliothek.
Der Tag der Lehre ist ein jährlicher hochschulweiter Austausch mit dem Ziel, die Lehrentwicklung und Zusammenarbeit unter den Lehrenden zu fördern. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Bibliothek allen Mitarbeitenden der PH Zürich folgende Medienauswahl aus ihrem digitalen Bestand:
Tipp 1 behandelt die Beziehungskompetenz von Lehrenden.
Tipp 2 fokussiert unterschiedliche Perspektiven der Beziehung zwischen Lehrpersonen und Lernenden.
Tipp 3 untersucht die Qualität der sozialen Beziehungen als wichtiger Baustein erfolgreicher Lehr-Lernprozesse.
Tipp 4 nimmt die Persönlichkeitsförderung als pädagogisches Anliegen in den Blick.
Tipp 5 stellt die Frage, wer die Studierenden von Pädagogischen Hochschulen eigentlich sind.
Tipp 6 beleuchtet Quellen, Funktionen und Grenzen pädagogischer Autorität als Merkmal einer Beziehung.
Tipp 7 zeigt Wege auf, wie schulische Resonanzräume erschlossen werden können.
Tipp 8 überträgt das Lernen in Beziehungen auf den Deutschunterricht.
Studierende verraten, weshalb die Bibliothek der PH Zürich für sie ein ganz besonderer Ort ist und wie deren Angebote sie durchs Studium begleiten. Jetzt den neuen Imagefilm anschauen und liken!
Die Bibliothek der PH Zürich führt die Themenreihe #ichbinalle weiter: Mit einer Ausstellung zum Ziel 6 der UNO Agenda 2030. Ausserdem fand bereits zum zweiten Mal ein Erzählmorgen mit Primarschüler:innen statt und es gibt eine neue Unterrichtsidee zum Bestand.
Wasser ist untrennbar verbunden mit allen Funktionen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens. Bildungseinrichtungen kommt die Aufgabe zu, folgende Generationen für den Wert der Ressource zu sensibilisieren. Und Handlungsmöglichkeiten zum Schutz des Wassers auf individueller und kollektiver Ebene aufzuzeigen. Mit Gegenwind von Klimawandel, Konsum und Kapitalismus. Die neue Ausstellung der Bibliothek ist Teil der thematischen Reihe #ichbinalle zum Ziel 6 der UNO Agenda 2030: «Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten». Vom 18. November bis 9. Dezember 2022 werden physische Exponate im Stockwerk G Nord (Balustrade) ausgestellt. Tipps aus der digitalen Bibliothek finden sich hier.
Erzählmorgen
Erneut lasen PHZH-Studierende am Erzählmorgen interessierten Primarklassen auf Englisch aus dem Bibliotheksbestand vor und zeigten, wie man Geschichten im Unterricht zum Leben erwecken kann. Das Thema war auch diesmal an dasjenige der Schweizer Erzählnacht angelehnt und enthielt mehrere Geschichten passend zu nachhaltigem Wandel und der Agenda 2030, es hiess «Metamorphosis!» oder eben «Change is a Virtue». Der Erzählmorgen fand entsprechend am 11. November statt. Es nahmen über 100 Primarschulkinder aus dem Raum Zürich daran teil. Auch der humanoide Roboter Phibi stand im Einsatz und wurde interaktiv in den Vorleseprozess eingebunden.
Der Erzählmorgen am 11. November, organisiert von der Fachgruppe Sprachen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek der PH Zürich, war ein Vorlauf zur Schweizer Erzählnacht.
Ideen für den nachhaltigen Unterricht
Wie in früheren Blogbeiträgen (hier, hier und hier) sollen auch diesmal zum Abschluss nachhaltige
von Studierenden zum Bibliotheksbestand vorgestellt werden. Es geht um das Bilderbuch The remember balloons, das auch am Erzählmorgen präsentiert wurde.
Bereits zum zweiten Mal ist die Bibliothek der PH Zürich Mitveranstalterin einer hochschulübergreifenden Veranstaltungsreihe während der internationalen Open-Access-Week. Der inhaltliche Fokus liegt diesmal auf nachhaltigen Modellen für Open Access.
Marius Stricker ist seitens der Bibliothek verantwortlich für die Umsetzung von Open Access an der PH Zürich und berät als Teil des Serviceteams zum Thema.
Marius Stricker, wie kam die Zusammenarbeit zustande und was ist das Ziel einer solchen hochschulübergreifenden Reihe?
Marius Stricker: «Letztes Jahr kamen meine Kolleg:innen der ZHAW mit der Idee auf mich zu, gemeinsam während der internationalen Open-Access-Week sogenannte Coffee Lectures (CL) über Mittag anzubieten, woraufhin wir innerhalb von zwei Wochen ein Programm auf die Beine stellten. Unser Zielpublikum waren bereits damals die Forschenden. Wir sahen allerdings, dass die CLs vorwiegend von unseren Kolleg:innen aus den Bibliotheken besucht wurden. Darum haben wir für dieses Jahr eine konzeptionelle Weiterentwicklung vorgenommen und externe Referent:innen eingeladen, die in der Forschung fest verankert sind. Es ist uns gelungen, ein attraktives Programm zusammenzustellen: Es umfasst einstündige Lunch Lectures, ein Netzwerktreffen für OA-Beauftragte und – das Highlight der Woche – eine Podiumsdiskussion zu Diamond Open Access.»
Weshalb ist der diesjährige Schwerpunkt «nachhaltige Modelle für Open Access» von Bedeutung?
Marius Stricker: «Jüngste Preisentwicklungen für Publikationsgebühren bei Verlagskonzernen zeigen, dass für die OA-Transformation unbedingt alternative Modelle zu Gold OA gefördert werden sollten. Wenn in einem Nature-Journal 10’000 Dollar bezahlt werden müssen, damit ein Artikel Open Access publiziert wird, leuchtet ein, dass dies für die Hochschulen kein nachhaltiges Finanzierungsmodell darstellt. Mit OA Grün und Diamond stehen zwei interessante Publikationsmodelle zur Verfügung, deren Finanzierungsaufwand bedeutend moderater ausfällt. Hier setzen wir an und diskutieren die beiden Alternativen mit besonderem Fokus darauf, was es für Fachgesellschaften bedeutet, ein Diamond OA-Journal herauszugeben.»
Die ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung mit qualitativ adäquater Nahrung bleibt eine der wichtigsten lösbaren Nachhaltigkeitsaufgaben. Die neue Ausstellung der Bibliothek beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigt, welche Debattenbeiträge im Bestand schlummern.
Die Herstellung und Verteilung von Nahrungsmitteln ist eine Geschichte über landwirtschaftliche Innovationen, wechselnde Essgewohnheiten und internationale Warenströme. Es ist eine Geschichte über Massenproduktion, kapitalistische Grosskonzerne und Verschwendung. Vor allem aber ist es eine Geschichte über Ungerechtigkeit. Der Mensch ist dabei Hüter und Gefangener problematischer Macht- und Verteilungsstrukturen. Opfer von Mangel oder Überfluss, fehlender oder minderwertiger Lebensmittel. Bald Zerstörer, bald Erneuerer.
Das zweite Ziel der UNO Agenda 2030 ist heute dringlicher denn je – und gleichzeitig im Angesicht internationaler Pandemien, politischer Instabilität und Konflikte in global vernetzten Produktionsländern und Extremwetterlagen weiter in die Ferne gerückt.
Die neue Ausstellung ist Teil der thematischen Reihe #ichbinalle (frühere Ausstellungen beschäftigten sich mit Ziel 15, Ziel 3 und Ziel 12). Vom 30. August bis 13. September 2022 sind in der Bibliothek der PH Zürich Medientipps zum Thema ausgestellt. Eine Sammlung ausgewählter Empfehlungen aus der digitalen Bibliothek findet sich hier.
Viele Ressourcen eignen sich für die Planung einer nachhaltigen Unterrichtseinheit. Die Bibliothek wünscht eine spannende Lektüre. Weitersagen!
Individuelle Beratungen der Bibliothek werden neu über eine Buchungsplattform organisiert. Termine lassen sich mit wenigen Klicks online vereinbaren. Ein schneller und unkomplizierter Weg zu fachkompetenter Unterstützung in diversen Recherchefragen.
Im neuen Buchungstool können Sie zwischen Beratungen via Microsoft Teams und solchen vor Ort wählen. Finden Sie den passenden Termin aus einer grossen Anzahl an möglichen Zeitfenstern. Dabei gilt: Beratungen lassen sich mindestens 24 Stunden und höchstens 90 Tage im Voraus buchen.
Um das Gespräch ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten, geben Sie uns den Bereich und die Fragestellung Ihrer Recherche bekannt. So ist gewährleistet, dass sich die Bibliotheksmitarbeitenden optimal auf die jeweilige Besprechung vorbereiten können.
Über die gewünschte Mailadresse erhalten Sie direkt nach Abschluss der Buchung eine Bestätigung (bitte beachten: Die E-Mails können bei gewissen Diensten im Spam-Ordner landen). Darin befinden sich ein Teams-Besprechungslink resp. weitere Informationen zum Treffpunkt vor Ort – ebenso wie Hinweise zur Vorbereitung, etwa die vorgängige Konsultation der Videotutorials. 24 Stunden vor Termin verschickt das System eine Erinnerung. Sollten Sie die Vereinbarung wider Erwarten nicht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit einer Umbuchung resp. Stornierung.
Nach einer Beratung verfügen Sie über das nötige Rüstzeug, um Ihre Fragestellung in konkrete Resultate zu überführen. Das Konzept «Hilfe zur Selbsthilfe» stellt sicher, dass das Gelernte nachhaltig in den Studiums- und Berufsalltag integriert werden kann.
Die Bibliothek im Schulzimmer – rund um das Thema «Nachhaltigkeit» entwickeln Studierende Ideen, wie sich Medien aus dem Bestand der Bibliothek der PH Zürich fruchtbar in den Unterricht einbinden lassen.
Der aktuelle Beitrag aus der Serie #ichbinalle präsentiert
Der kreative Umgang mit dem Bilderbuch soll Primarschüler:innen anregen, ihre ökologische Verantwortung und ihren Plastikkonsum zu reflektieren. Es geht um die Produktion, die Verbreitung und die Entsorgung von Plastik sowie dessen negative Einflüsse auf weltweite Ökosysteme, etwa das Meer. Ganz im Sinne der Ziele 12, 13 und 14 der UNO Agenda 2030.
Die Unterrichtsideen stammen von Studierenden der PH Zürich. Weitere Beiträge der #ichbinalle-Themenreihe finden sich hier und hier. Inspirationen für eine nachhaltige Schulstunde oder das nächste Praktikum!
Bestellungen aus der Fernleihe und reservierte Medien stehen neu in einer Abholstation zur Verfügung. Damit baut die Bibliothek die autonome Nutzung ihrer Dienstleistungen ausserhalb der bedienten Öffnungszeiten weiter aus.
Die Abholstation befindet sich im Eingangsbereich der Bibliothek. Sie ist – wie etwa der Rückgabeautomat – für interne wie externe Nutzende zu den Campusöffnungszeiten zugänglich und damit unabhängig von den bedienten Öffnungszeiten der Bibliothek. Reservierte und bestellte Medien können selbstständig abgeholt werden.
Besuchen Sie die Dossierseite zum Thema und schauen Sie sich das entsprechende Videotutorial an.
Anleitung in 5 Schritten
1. Derzeit ausgeliehene Medien werden im Rechercheportal reserviert. Medien aus anderen Bibliotheken werden via Fernleihe bestellt.
Ausgeliehene Medien reservieren…… und in die Abholstation bestellen.
2. Die Abholungseinladung kommt via E-Mail. Darin enthalten: ein persönlicher QR-Code und eine PIN.
3. QR-Code an der Station vorweisen oder PIN eingeben. Hinweis: Eine Abholung mit der CampusCard ist nicht möglich.
QR-Code scannen…… oder PIN eingeben
4. Entnehmen Sie die Medien.
5. Schliessen Sie das Fach selbstständig wieder.
Hinweis: Sie müssen die Medien nicht nochmals an der Selbstausleihe verbuchen, sondern können sie direkt mitnehmen.
Über das Jahr hinweg werden Erfahrungen zum Betrieb gesammelt. Rückmeldungen, Beobachtungen, Lob und Kritik – wie immer – an bibliothek@phzh.ch.
Die neue Medienausstellung der Bibliothek zum Thema «Mentale Gesundheit in der Schule» ist der erfolgreiche Abschluss eines Lernendenprojekts. Vom 3. bis 6. Mai werden im Stockwerk G bei der Theke spannende Medientipps präsentiert. Vorbeikommen!
Das Ziel der Ausstellung ist es, angehende und ausgebildete Lehrpersonen auf das wichtige Thema der mentalen Gesundheit der Schülerschaft aufmerksam zu machen.
In der Auswahl der Medientipps wurde versucht, verschiedene Perspektiven der mentalen Notlagen offenzulegen. Niedergeschlagenheit kann sich auf etliche Arten äussern und vom klassischen Bild oder gelernten Klischee abweichen. Es werden vielseitige Herangehensweisen aufgezeigt, die Lehrpersonen im Umgang mit solchen Situationen sensibilisieren sollen. Wie kann man empathisch, kreativ und auch einmal ausserhalb ausgetretener Pfade reagieren?
Sind Sie interessiert? Dann kommen Sie doch vorbei und schauen sich die unterschiedlichen Medientipps in physischer und elektronischer Form an!
Das zweimonatige Lernendenprojekt hatte zum Ziel, gelernte Abläufe in Service und Kommunikation zu festigen und anzuwenden (Konzeption, Durchführung, Vermarktung und Auswertung einer eigenen Buchausstellung).