«Ich verabscheue Reisen und Forschungsreisende»

 

 

 

 

 

 

 

 

So beginnt Triste Tropiques, der berühmte Reise- und Forschungsbericht des Menschenforschers Claude Lévi-Strauss. Über sechs Jahre hat er im  brasilianischen Urwald mit Eingeborenen gelebt.

Ein solcher erster Satz wirft daher grosse Fragen auf.

 

Destination Amazonas, Urwald

Der Ethnologe nimmt den Leser mit auf die Reise ins Unbekannte. Sie startet in Vichy-Frankreich und führt über karibische Inseln in den Amazonasdschungel. Umgeben von Lianen, Flüssen und wilden Tieren taucht der Forscher und mit ihm der Leser in eine Gesellschaft ein, die der unseren so ganz fremd ist und gleichzeitig ungeheuer fasziniert.

Das Buch ist voller spannender Geschichten und liest sich wie ein Abenteuerroman.

Selber Schuld, wer bei einem solchen ersten Satz nicht weiterliest.

 

Claude Lévi-Strauss: Traurige Tropen. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

 

Write my Fire – #1: Feuerring

Write My Fire!«Feuerring, brennend vor Leidenschaft für das Eisquadrat, stürmte hitzköpfig auf dem heissen Pflaster zu seiner Flamme, um ihr seine Liebe zu gestehen. Eisquadrat hingegen liess die heisse Luft von Feuerring völlig kalt. So kalt wie die Schulter, die er Feuerring zeigte. Wasserdreieck blieb neutral im Bezug auf die Situation. Derartiges floss, ohne ihn grossartig zu berühren, an ihm vorbei.»

(Geschrieben zu: Johnny Cash – «Ring of Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Verpassen Sie nicht die Vernissage mit Lesungen aus dem aktuellen Werk «Write my Fire!» und einem Mini-Konzert der Lokalband “November’s Fall” am 10. April 2013 ab 18.00 Uhr an der PH Zürich (Gebäude LAA, Stock G). Dort können auch die gedruckten Exemplare aller Jahre zu je CHF 2.– erstanden werden.

Weg mit Füllseln und Floskeln! – Werfen Sie Ballast ab

Screenshot aus dem Film «Finding Forrester».
USA 2000. Regie: Gus Van Sant.

Füllwörter und Blabla blähen Texte unnötig auf. Mithilfe der folgenden Webseiten können Sie Ihre Prosa prüfen und entschlacken:
Füllwörter-Test auf schreiblabor.com

BlaBlaMeter von Ilse Burisch (auch für Englisch und Spanisch):

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen im Kommentar mit.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #2

Live-Mitschnitt aus dem Alltag unserer Tutorin Julia Bärtschi:

Klient: Chöntet Si bitte mini Arbet korrigiere?FAQ Tutorin: Nei.
Klient: WAS MACHED SI DÄNN SUSCH?!
Tutorin: Mir fiiled, lesed, unterstützed, helfed, strukturiered, losed, lueged, vereifached, reded, gspüred, gebed Tipps, verchürzed s Umestudiere, zeiged d Stärchene, nehmed d Angscht, motzed mit, denked na, losed zue, gäbed s Nastuech (wänn nötig), büüted Hilf zur Sälbschthilf und mängisch…
ganz ganz selte korrigere mer au es bitzeli.
Klient: Also, so chli wienen Psycholog eigentlich?
Tutorin: Eher wienen Berater, en Schribberater.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «ph akzente»

(Link zum E-Paper)

Schon seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für «ph akzente». Im aktuellen Heft zum Thema «Listen» denkt Annina Gutmann auf Seite 45 über gute und schlechte Gewohnheiten nach …

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Annina Gutmann: «Ein Mal mehr als zu viel.»

Was für ein Anfang!

Hier suchen wir erfundene Romananfänge, die das Potenzial zum Bestseller haben.

Posten Sie im Kommentar einen Anfang, bei dem die Leserinnen und Leser unbedingt weiterlesen wollen. Es dürfen auch zwei, drei oder mehr Sätze sein.

Aus den ersten 50 Einsendungen erhalten die drei originellsten einen kleinen Preis. (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)