Write my Fire – #10: Advent

Write My Fire!«Er springt auf dem Kranz,

ich seh‘ ihn genau,

den teuflischen Tanz,

er stellt sich zur Schau.»

(Geschrieben zu: Arthur Brown – «Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

«Die Leute kommen nicht, um sich auf die Schulter klopfen zu lassen.»

Drei Tutorinnen und Tutoren berichten aus ihrem AlltagIm Schreibzentrum der PH Zürich arbeiten zurzeit 13 Tutorinnen und Tutoren und unterstützen andere Studierende in ihren Schreibprozessen. In der aktuellen Ausgabe von «ph akzente» berichten drei von ihnen über ihre Erfahrungen, die sie als Schreibberaterinnen und Schreibberater machen. Und sie sagen, was Peertutoring wirklich taugt. Ein Blick hinter die Kulissen.

Männlein oder Weiblein?

Gender GuesserIm April hat der Sprachprofiler Raimund Drommel für uns aus dem Nähkästchen geplaudert. An der PH Zürich schilderte er auf eindrückliche Weise, wie er Tätern aufgrund ihres Sprachgebrauchs auf die Schliche kommt, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiss.

Jetzt können auch Sie Sprachdetektiv spielen. Ein bisschen wenigstens. Lassen Sie einen beliebigen (englischen) Text in Sekundenschnelle vom «Gender Guesser» analysieren. Findet er das Geschlecht des Autors oder der Autorin heraus? Wie steht es mit Ihren englischen Texten? Resultate als Kommentar sind willkommen.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #10

FAQHäufig gestellte Frage:«Warum könnt ihr mich so gut beraten? Wo habt ihr das gelernt?»

Unsere Antwort: Wir wissen, wovon wir sprechen, weil wir als Schreibende mit denselben Fragen konfrontiert sind.

  •  Auch Tutorinnen und Tutoren schreiben regelmässig und erleben dabei die ganze Gefühlspalette des Schreibprozesses. Es beginnt mit der verzweifelten Suche nach einer guten Fragestellung, den unzähligen Ansätzen, dem Verwerfen von Wörtern, Textabschnitten oder gar ganzer Seiten. Als ob das nicht genug wäre, sind wir mit Zeitnot, Unlust oder (natürlich zu den unpassendsten Momenten) mit Schreibblockaden konfrontiert.
  • Auch als Tutorinnen und Tutoren zeigen wir unsere Texte regelmässig und lassen uns coachen. Wir wissen aus erster Hand, dass es nicht immer einfach ist, eigene Texte oder Textfragmente vorzulegen und uns coachen zu lassen.
  • Als Tutorinnen und Tutoren werden wir regelmässig aus- und weitergebildet. Das gegenseitige Coachen echter Texte (wir studieren ja alle noch) sowie die Reflexion über die Art und Weise, wie wir Feedback geben, verhelfen uns nicht nur zu neuen Einsichten in unseren eigenen Schreibprozess, sondern auch zu mehr Wissen und Erfahrung, die wir euch weitergeben können.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «ph akzente»: Die Studierenden-Kolumne

ph akzente 4/2013Schon seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für «ph akzente». Im aktuellen Heft zum Thema «Kritik» sucht Michael Sasdi auf Seite 37 ein Zimmer …

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Michael Sasdi: «Zimmersuche in der grossen Stadt.»

Schande

Schande cover«Für einen Mann seines Alters, zweiundfünfzig, geschieden, hat er seiner Ansicht nach das Sexproblem recht gut im Griff.»

 

Ja, es geht um Sex. Und damit zusammenhängend um einen Skandal des  Literaturprofessors und Berufsromantikers David Laurie aus Kapstadt. Aber nicht nur. Den bleibenden Eindruck nach der Lektüre hinterlässt Davids Tochter Lucy. Obwohl das offizielle Apartheid-Regime gestürzt ist, brodeln die Rassenkonflikte unter der Oberfläche weiter. Lucy wird Opfer eines brutalen Überfalls und entwickelt einen ganz eigenen Umgang mit Rassenkonflikten, indem sie – für ihren Vater David unverständlich – den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt durchbricht.

Mit Schande gewann J.M. Coetzee 1999 zum zweiten Mal den Booker Prize.

Der Roman wurde 2008 von Steve Jacobs verfilmt («Disgrace»).

 

J. M. Coetzee
Schande.
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke.
Frankfurt/M.: S. Fischer, 2000.

Write my Fire – #9: Hi!

Write My Fire!«Hi! „put out the fire“ rockts aus dem lautsprecher – wo brennts? o schimmer, kreativer feueralarm anyway! zieml. surreal hier – CU, F.»

(Geschrieben zu: Queen – «Put Out The Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Blaues Blatt 2013

Literaturforum Blauer SalonLetzte Woche haben wir die Preise unseres kleinen Schreibwettbewerbs verteilt. Heute kommt bereits der Hinweis auf einen weiteren, dieses Mal externen: Der Blaue Salon, das Literaturforum, wo «sich Autoren treffen, um im gegenseitigen Austausch an ihren Werken Textarbeit zu leisten und sich Anregungen zu geben», schreibt zum vierten Mal seinen Literaturwettbewerb aus.
Das Schreibzentrum wünscht viel Inspiration und Erfolg!

Was für ein Anfang! – Gewonnen hat …

Vor ein paar Monaten hatten wir Sie zu einem kleinen Wettbewerb der originellsten fiktiven Romananfänge eingeladen. Vielen Dank allen Teilnehmenden für die wunderbar kreativen Vorschläge und herzliche Gratulation den GewinnerInnen:

1. Preis: Nic Baschung (Büchergutschein CHF 50.–)

«Das Ja traf mich wie eine Faust. Es war endgültig.»

Würdigung durch unsere Jury: Geschickt verkehren die beiden Sätze die positive Konnotation des Ja ins Negative. Das Endgültige wiederum lehnt sich an den ursprünglichen Kontext des Ja an, steigert jedoch noch die Umkehr seiner Bedeutung. Bei keinem der anderen Anfänge ist das Bedauern so gross, dass dort nicht noch mehr steht.

2. Preis: Schacher Sepp (Pseudonym; Autor ist der Blog-Redaktion bekannt)(Büchergutschein CHF 30.–)

«Es ist nicht üblich, dass man sich nach dem ersten Kuss übergibt.
Doch sie konnte nicht anders.»

Würdigung durch unsere Jury: Durch das kühle Understatement vermeidet dieser Anfang das Abgleiten ins Ordinäre und erhält sich ein Moment der ungekünstelten Kreativität, das den meisten anderen Anfängen abgeht.

3. Preis: Karin Unkrig (Büchergutschein CHF 20.–)

«Manchmal genügt der geringste Anlass, das unscheinbarste Wort,
der kleinste Raum, um wunderbare Geschichten aufsteigen zu lassen.
Ins Reich der Fantasie zu tauchen, die Gedanken auf Reisen zu schicken,
in weite Ferne»

Würdigung durch unsere Jury: Die hochtrabenden Ideale der Romantik wehen einem aus diesem Anfang entgegen. Eichendorffs „Wünschelrute“ neu gedichtet, neu gedacht. In unserem kleinen Wettbewerb reicht das immerhin für den dritten Platz.

Erzählnacht 2013: Geschichten zum Schmunzeln

Erzählnacht 2013Diese Woche findet die diesjährige Schweizer Erzählnacht statt. An über 600 Anlässen in Bibliotheken, Schulen und Vereinen der ganzen Schweiz erzählten sich letztes Jahr Jung und Alt Geschichten und lasen einander vor. Das Gemeinschafts­projekt von SIKJM, Bibliomedia Schweiz und UNICEF Schweiz, eines der grössten Kulturereignisse der Schweiz, findet dieses Jahr unter dem Motto «Geschichten zum Schmunzeln» statt.

Im Schweizer Radio SRF 1 erzählt Zambo diesen Freitag ab 19:00 Uhr.

Und gerne erinnern wir an unsere drei Veranstaltungen zur Erzählnacht 2013.