Wie aus einer Mücke ein Elefant wird

Wer kennt das nicht? Man legt sich ins Bett, schaltet das Licht aus, wartet auf das Einsetzen der entspannenden Träume und vernimmt plötzlich das berühmt-berüchtigte Summen einer Mücke. Laura Sägesser dokumentiert in Form von Logbucheinträgen die erstaunliche Kooperation dieser lästigen Insekten: Gezielt treiben sie ein Paar aus dem Bett und in den Wahnsinn. 

Klicken, um das E-Paper zu öffnen

Bereits seit 2009 entsteht jedes Jahr ein Büchlein mit Texten aus Schreib-Events und Wettbewerben. Gedruckte Exemplare können für CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Mehr als irgendeine lange Nacht

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten: Coaching wie der Blitz, Getränke mit ein wenig Spritz und Poetry Slam mit viel Witz

Wieder einmal ging eine lange Nacht vorbei … Doch dieses Mal nicht nur irgendeine: An der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten wurden Leben (bzw. Arbeiten) in letzter Minute von unseren leidenschaftlichen Coaches gerettet, fancy Drinks gemixt und auch kulinarisch wurde mit Pizza verwöhnt.

Nur an der Langen Nacht: Souveräner Barman mitten in der Bibliothek.

Highlight des Abends war natürlich der Poetry Slam der besten Texte von «PH Goes Poetry 3rd Edition». Joël Perrin (Finalist der Deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften 2018) führte uns durch den Schreibwettbewerb 2019. Die Erstplatzierten Nadja Baumgartner und Peter Fäh (vertreten durch Joël Perrin) und der Gewinner Peter Kaiser zeigten noch einmal, wieso ihre Texte die Jury absolut überzeugten. Nadja begeisterte mit ihrem alternativen Blick vom Mond, während Peter Fäh die Publikumsbeschimpfung wieder zum Leben erweckte und Peter Kaiser über das Dies- und Jenseits philosophierte. Das Booklet der Finaltexte ist ab sofort im Schreibzentrum für CHF 2.- erhältlich.

Anklicken und lesen …

Nach einer bewegenden und eindrücklichen Poetry Slam-Session wurde der neue Schreibwettbewerb unter dem Motto «Das Meer zwischen uns» gelauncht. Dazu hat Nicholas Rilko vom OK das Publikum, passend zum Poetry-Slam, auch noch auf eine kurze, lyrische Reise mitgenommen.

Eine alte Schreibzentrumsweisheit besagt schliesslich: Nach der Langen Nacht ist vor dem Schreibwettbewerb! Mit PH Goes Poetry in der vierten Edition möchten wir (Ex-)Studierende und Mitarbeitende der PHZH dazu bewegen, ihre Schreib-Kreativität unter Beweis zu stellen.

Nach diesem Poesie-Höhepunkt ging das fleissige Arbeiten an LNWs, Portfolioeinträgen, Vertiefungsarbeiten und Masterarbeiten weiter. Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums, des Digital Learning Centers und der Rechercheberatung unterstützten die Abend- und Nachteulen in der Bibliothek, wo immer sie konnten. Das fröhlich-lockere Ambiente trug sicherlich dazu bei, dass einige Fortschritte in den entstehenden Arbeiten verzeichnet werden konnten. Wer bis nachts kurz vor Mitternacht aber noch nicht ganz fertig wurde oder auch jenseits der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten gerne durch das Lernforum unterstützt werden möchte, soll nicht verzagen: Während dem Semester finden über Mittag im LAA-F014 stets Beratungen statt. Meldet euch an oder kommt einfach vorbei – wir helfen gerne!

(Natascha Hossli und Nicholas Rilko)

fame & fortune fo(u)r you

Für alle Pechvögel und Vielbeschäftigten, die das Finale des PH Goes Poetry-Schreibwettbewerbs 2019 verpasst haben: An der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten konnte man durch die drei Siegerperfomances ein weiteres Mal in den Bann der Poesie gezogen werden. Die ausgezeichneten Finalisten bewiesen erneut, wieso sie ihres Titels würdig sind.

Wir danken allen, die mit ihren Texten ihre Schreibkünste unter Beweis gestellt haben. In der diesjährigen Publikation sind die besten neun Werke gesammelt.

Eine altbekannte Schreibzentrumsweisheit besagt aber: Nach der Langen Nacht ist vor dem Schreibwettbewerb! Wir freuen uns daher sehr, in Zusammenarbeit mit dem Kafi Schnauz und erstmals mit Studierenden der ISEAHZ aus Tunesien, hiermit offiziell den Schreibwettbewerb 2020 zu launchen. Mit euren Texten zu «Das Meer zwischen uns» habt auch ihr die Chance, das Publikum in euren Bann zu ziehen.

Für die Bestplatzierten gibt es «fame and fortune» in Form von Preisgeld und Publikation. Dem Sieger oder der Siegerin winkt zudem der klassische Poetry-Slam Preis: eine Flasche Whisky. Keine Bange, wenn du auf Bühnen Schweissausbrüche bekommst: Erfahrene Slammer und Slammerinnen sind gerne bereit, deinen Text zu performen.

Teilnahmeberechtigt sind PH-Studierende, Ex-Studierende sowie alle Mitarbeitenden der PH Zürich. Einsendeschluss ist der 31. März 2020. (Natascha Hossli und Nicholas Rilko)

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Bring es lieber heute Nacht als morgen früh zu Ende!

Die «Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten» findet am 12. November von 18 Uhr bis Mitternacht bereits zum fünften Mal statt. Wieder bietet sich die Gelegenheit, ewig verspätete und liegen gebliebene Arbeiten vorwärts zu treiben. Bei Fragen rund ums Schreiben beraten Mitarbeitende und Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums. Frisch gemixte Drinks, heisse Pizzas und schnelle Slam-Poet*innen (mit Joël Perrin, Finalist der Deutschsprachigen Meisterschaften 2018) helfen den fleissigen Schreiberlingen, wieder in die Gänge zu kommen. Weitere Infos und den Flyer gibt es hier.

Das neue Gefühl

Ich über dich – Du über alles (2018)

Früher veränderte jedes Buch, das er las, sein Leben, jeder Film war gross­artig und jede Freundschaft würde bestimmt ein Leben lang halten. Aber irgendwann hat sich da ein neues Gefühl eingeschlichen … In seinem Text «Distanz» fragt sich unser Tutor Peter Fäh, wie es zu diesem Riss zwischen früher und heute, zwischen ihm und der Welt gekommen ist.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier. Gedruckte Exemplare der Erzählnachtbüchlein können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Elisa Plüss meistert den Challenge an der PHZH

Wie ist es, wenn ein Profi ungeprobt vorliest? Am zweiten Schweizer Vorlesetag besuchte Elisa Plüss, der Jungstar des Schauspielhaus Plüss die PHZH. Die Schnellsprecherin aus «Totart Tatort», die Sprachgesangskünstlerin aus «Die Toten», die Wortwandlerin aus «44 Harmonies from Apartment House 1776». An der PHZH las sie vor, was die Zuschauerinnen und Zuschauer ihr vorlegten. Selbstgeschriebene Slamtexte, einen Songtext von Deichkind, den Wikipedia-Eintrag zur Traubensorte Vernatsch, Fragen und Forderungen zum Schweizer Frauenstreik und James Joyce-Zitate. Alles spontan und ungeprobt.

Elisa Plüss verstand es, in die Texte hineinzuhorchen und sie zum Blühen zu bringen. Sie kommentierte ihr Vorgehen und so konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer den Profi aus nächster Nähe bei der Annäherung an ungelesene Texte beobachten. Ein absolutes Highlight war Elisa Plüss’ Gestaltung der Sprechblasen aus La Porta, die ganz ohne Sprache auskommen!

Im Anschluss an die Lesung gab Elisa Plüss im Gespräch mit Moderator Erik Altorfer Tipps, wie das Vorlesen geübt werden kann. Mit dem Einsatz von praktischen, umsetzbaren Tricks wird das Vorlesen zu einem Genuss für die Zuhörerinnen und Zuhörer – und auch für den Vorleser oder die Vorleserin selbst.

Tipps und Tricks von Elisa Plüss für Lehrpersonen und andere Vorleser*innen

  • Jede und jeder kann vorlesen.
  • Texte spontan gestalten, wenn Ihnen das Spass macht. Ihre Freude überträgt sich auf das Publikum.
  • Nicht in einem offiziellen, distanzierten Ton vorlesen.
  • Eine Phantasie zum Text entwickeln und den Rhythmus des Textes erfassen.
  • Texte nicht prima vista (unvorbereitet) vorlesen, sondern vorab mehrere Male für sich alleine lesen. Dabei den Sinn des Textes zu verstehen versuchen.
  • Schwierige Wörter mehrmals lesen und aussprechen lernen.
  • Während des Vorlesens: Spontan agieren, versuchen im Moment zu bleiben und sich treu zu sein.
  • Evtl. eigene Gedanken, Kommentare zum Text während dem Vorlesen laut aussprechen. Das hilft, selbst wieder im Moment anzukommen.
  • Verhaspeln sich Vorleser*innen, hinterlassen sie beim Publikum meistens einen charmanten Eindruck.

Applaus und eine Flasche Whisky für PH goes Poetry

Am 9. Mai 2019 um 18.30 Uhr war es so weit: Das Finale des Moosestache-Poetryslams «PH goes Poetry» zum dritten Mal im Kafi Schnauz .

16 Texte wurden im Rahmen des Moosetache-Poetryslams «PH goes Poetry» zum Thema «Wir da oben, ihr da unten» eingereicht. Davon wurden von der Jury acht ins Finale beordert.

Die Slammer Joël Perrin und Lukas Becker spielten das Opferlamm und moderierten gewohnt frisch und knackig durch den Abend.

Als erster Preis winkte ein Preisgeld in Höhe von CHF 150 und eine Flasche Whisky, die vom Gewinner Peter Kaiser auf der Bühne geöffnet wurde.

Peter Kaiser präsentierte einen gesellschaftskritischen Text, der die fehlende Menschlichkeit anprangert.

Ihm folgte Nadja Baumgartner auf dem zweiten Platz, deren Text unsere Anteilnahme am Leiden der Welt betreffen.

Den dritten Platz belegte Peter Fäh, der eine Publikumsbeschimpfung bezüglich mangelnder Motivation der PH-Studis durchführte.

Gelächter, Jubel und Staunen im Kafi Schnauz! Wer den Slam verpasst hat: hier können Sie die Auftritte der drei Erstplatzierten sehen! Und im Herbst erscheint eine Publikation mit den Texten der Finalist*innen.

Daniela Baumann

Schweizer Vorlesetag: Challenge für Elisa Plüss (Schauspielhaus Zürich)

Der Jungstar des Schauspielhauses Zürich ist am Schweizer Vorlesetag zu Gast an der PHZH.
Bring einen Text und schau, was der Profi daraus macht: Selbstgeschriebenes, Lieblingsromane, Abschiedsbriefe, schönste Gedichte, Modulbeschreibungen, Reklamationen und Kochrezepte. Elisa Plüss liest alles – spontan und unvorbereitet.
Und wenn du wissen willst, wie du deiner Klasse oder deiner Freundin noch spannender vorlesen kannst: Elisa Plüss hilft dir mit Tipps und Tricks.

Mittwoch, 22. Mai, 12.30–13.30 Uhr
PH Zürich, LAC-C012

PH Goes Poetry Moosestache:  das Finale 2019

Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury nominiert Daniel Ammann, Nadja Baumgartner, Peter Fäh, Natascha Hossli, Peter Kaiser, Cyril Müller, Laura Sägesser und Lorenz Vogel für das Finale des «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerb. Damit battlen beim nächsten Moosestache Slam fast nur neue Stimmen um Whisky, Preisgeld und Applaus. Einzig Peter Fäh stand schon einmal in der Endrunde. Wem wird die Publikumsjury ihre Gunst erweisen? Die Auflösung gibt’s beim Kafi Schnauz.

Kafi Schnauz. 9. Mai 2019. Beginn 18.30 Uhr. Türöffnung 17.00 Uhr.

Alte und neue Träume

Ich über dich – Du über alles (2018)

Motivation zum Schreiben eines Textes oder zum Umsetzen eines Traumes ist schnell mal verflogen, sobald sich erste Hindernisse in den Weg stellen. Unsere Tutorin Sharon Ben Ishay erinnert in ihrem Beitrag daran, warum es sich lohnt, über sie hinwegzuspringen.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier. Gedruckte Exemplare der Erzählnachtbüchlein können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.