Ich über dich – Du über alles

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Was passiert, wenn man das schlummernde kreative Potenzial an der PH weckt? Was passiert, wenn man die Studentenschaft von Zwang und Formvorschriften befreit? Im Rahmen der Moosetache-Poetryslams «PH Goes Poetry» wurde versucht, genau das herauszufinden. Vorgegeben war jeweils nur das Thema, «Me, Myself and I» 2017 und «Und jetzt zu dir» 2018. In jedem Jahr wählte eine Jury die acht besten Texte aus, welche die Autorinnen und Autoren dann auf der legendären Moosetache-Bühne performten. Die Texte liegen nun unter dem Titel Ich über dich – Du über alles als Büchlein im Taschenformat vor.

Anklicken, um auf ISSUU zu lesen …

Autorinnen und Autoren: Pascal Ammann, Daniela Baumann, Sharon Ben Ishay, Anna Bühlmann, Peter Fäh, Monique Honegger, Nadja Hort, Peter Huber, Nadja Isler, Ursina Kessler, Lisa Rebmann, Flavio Riedi, Lora Sofia Thwaini, Ian Woodfield, Salomé Zollinger.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier.

PH Goes Poetry – 3rd edition: Es wird legendär

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Auch 2018 haben wir wieder epische Wortschlachten erleben dürfen beim grossen PH GOES POETRY-Slamwettbewerb. Nach dem hinreissenden Showdown beim Moosestache im Mai wurden die Texte der Finalist*innen 2017 und 2018 publiziert: «Ich über dich – Du über alles».

Für die Neuauflage 2019 suchen wir wieder scharfe und schnelle Texte. Schreib zum Thema – WIR DA OBEN, IHR DA UNTEN – und battle mit etwas Glück als Finalist*in beim Moosestache-Poetryslam im Mai 2019 um gesamthaft CHF 300 Preisgeld und die traditionelle Sieger*innen-Flasche Whisky!

Teilnahmeberechtigt sind wie jedes Jahr PH-Studierende, Ex-Studierende sowie alle Mitarbeitenden der PH Zürich. Einsendeschluss ist der 31. März 2019.

https://stud.phzh.ch/Schreibwettbewerb/

Schildkrötenwege

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Es gibt Bücher, die einen umhauen. Da träumt man schon mal davon, dem Autor des Romans persönlich zu begegnen. Für die 18-jährige Ich-Erzählerin in Matthew Quicks Roman geht dieser Wunsch in Erfüllung – allerdings mit unabsehbaren Folgen. – Daniel Ammann hat Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen für Buch & Maus rezensiert.

Quick, Matthew. Schildkrötentage oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen. Aus dem amerikanischen Englisch von Knut Krüger. München: dtv, 2018. 298 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Buch & Maus 3 (2018): S. 36.

Was die Schweizermacher nicht sahen

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Die Schweizer Fremdenpolitik aus der Perspektive der Behörden, das kennt man seit Rolf Lyssys Film Die Schweizermacher. Vierzig Jahre später wechselt Vincenzo Todisco die Perspektive: sein Roman Das Eidechsenkind erzählt vom verbotenen Leben eines italienischen Saisonnierkindes. – Erik Altorfers Medientipp in der Online-Ausgabe von Akzente 4 (28.11.2018).

Todisco, Vincenzo. Das Eidechsenkind. Zürich: Rotpunktverlag, 2018. 214 Seiten.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 4/2018


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Schon seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. Im aktuellen Heft 4/2018 von «Akzente» stellt sich Sharon Ben Ishay in der Studierendenkolumne ihren Ängsten und fragt: «Komfortzone oder Adrenalinkick?»

Zelt oder Palast? Wer plant, hat mehr vom Schreiben


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Wenige schreiben, wie ein Architekt baut, der zuvor einen  Plan entworfen und bis ins Einzelne durchdacht hat; vielmehr die meisten nur so, wie man Domino spielt.
– Arthur Schopenhauer (1788–1860)

Wie oft sitzt du in der Bibliothek, um einen Leistungsnachweis, ein Portfolio, die Vertiefungsarbeit zu verfassen und schlägst ohne Idee, Plan oder ein genaues Ziel in die Tasten? Das Schreiben ist ein aufbauender Prozess.

Kurz ausgedrückt: Bei manchen Texten ist es sinnlos, einfach mal drauflos zu schreiben, sowie man auch nicht einfach ein Haus bauen kann. Zumindest nicht, wenn man möchte, dass am Ende ein stabiles, schönes, erdbebensicheres und ansehnliches Haus dabei rausschaut. Die Essenz der Architektur liegt in der Planung und so ist es auch beim Schreiben. Du bist der Architekt deines Textes! Lass uns also anschauen, wie du zukünftig deine Texte planen kannst:

Der Schreibprozess beginnt mit der Planung. Du musst dir also überlegen, wie du zu deinem Endprodukt gelangst.

Zuerst generierst du Ideen und Wissen, welche du schriftlich sammelst. Dies könnte in einem Clustering oder einem Mindmap geschehen. An dieser Stelle ist es sogar sinnvoll, wenn du einfach drauflos schreibst. Die Ideen, die du gesucht hast, entwickelst du zu Argumenten weiter und suchst passende Theorien, die diese Argumente stützen oder auch widerlegen.

Die verschriftlichten Ideen oder Argumente organisierst du dann. Überleg dir, wie du deine Ideen in einen sinnvollen Aufbau bringst und wie dein Schreibstil sein soll. Einen Brief schreibst du anders als eine wissenschaftliche Arbeit.

Für dein Endprodukt formulierst du nun Ziele. Was möchtest du erfahren oder dem Leser näherbringen? Was du gerade erstellt hast, nennt sich Schreibplan. Dieser ist nicht in Stein gemeisselt, sondern ändert sich vielleicht fortan wieder (Vedral u. Ederer-Fick 2015).

Eine durchdachte Planung wird dir das Schreiben erleichtern und aus deinem kleinen Zelt wird ein prunkvoller Palast entstehen.

Vedral, Johanna und Elfriede Ederer-Fick. 2015. «Schreibforschung und Schreibdidaktik: Modelle und Theorien wissenschaftlichen Schreibens.» In Forschungsgeleitete Lehre in einem Massenstudium: Bedingungen und Möglichkeiten in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften, hrsg. v. Rudolf Egger, Cornelia Wustmann u. Anke Karber, 217–238. Wiesbaden: Springer VS.

Alexandra Brogle ist Studentin auf der Kindergarten- und Unterstufe und Tutorin im Schreibzentrum der PH Zürich

Kennst du das? – Das Schreibzentrum bietet auch Hilfe bei Schreibblockaden an. Werde noch heute Mitglied.

Bildnachweis: Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC 3.0 BY

Schreibapéro für alle im schönsten Raum der PH


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Sehnst auch du dich an einem solch grauen Wintertag nach etwas Farbe im Leben? Ärgerst du dich gerade grün und blau, siehst rot oder einfach nur noch schwarz? Wenn auch gold-gelbes Bier den Lebensgeistern keinen Aufschwung mehr verleiht, kann das Schreibzentrum weiterhelfen:


Komm an den Schreibapéro, setz dich im gemütlichen Mitarbeiterfoyer bei Snacks und Trunk intensiv mit deiner Farbe auseinander und bring deine Gedanken zu Papier. Besonders farbenfrohen Texten winkt Ruhm und Ehre: sie werden in der nächsten Publikation des Schreibzentrums abgedruckt. Cheers!

Mittwoch, 5. Dezember, 18–21 Uhr. Mitarbeiterfoyer LAA-N030.

Tipps, Drinks und Poetry an der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten


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Arme PH-Studierende! Arbeit, nichts als Arbeit bei der langen Nacht: Texte werden redigiert, Flaschen geöffnet, Inhalte sortiert, Gläser gefüllt. Ideen gefunden und verworfen, nicht aber die Flinte ins Korn. Dafür sorgen die Coaches. Sie rennen und beraten, mischen Drinks, verbreiten Laune. Bis die Stimmung kocht. Dann schlägt die Stunde des Poetry-Slam.

Lukas Becker, der Moosestache-Mann. Poetry Slam vom Feinsten.

Lukas Becker führt durch den Best-of-PH-Goes-Poetry-Slam und macht mit seinem Text auch gleich das Opferlamm: Ein kraftvolles Stück über Altern und Krankheit, Lebenswille und Poesie. Dann rockt Monique Honegger. Ihre Poesie wurzelt im haarig fleischigen Alltag. Sie erzählt vom Gegenüber, das wir ganz oft nicht bräuchten, aber halt brauchen. Ian Woodfield muss sich leider vertreten lassen: Seinen Text zum ganz normalen PH-Wahnsinn liest mit viel Pfeffer Moderator Lukas Becker. Den Abschluss macht Najda Isler mit ihrem Siegerbeitrag. Wir kennen sie schon, es ist nicht ihr erster «Erster» hier. Eindringlich und weltbewegend diesmal ihr Appell zur Völkerverständigung Zürich – Thurgau.

Nadja Isler, die Doppelsiegerin!

So viel Dampf macht Hunger: Die traditionellen Pizzen sind schnell weg. Und weil jetzt alle im Flow sind, wird emsig weitergewerkelt. Ohne Punkt, aber mit Komma. Bis in alle Nacht… (pk)

Spätschicht für Schreibzentrum-Tutor Lorenz Vogel.

Schreiben oder doch lieber Pizza?

… und: bald wird die Ausschreibung für den Schreibwettbewerb PH Goes Poetry Moosestache 2018 veröffentlicht!

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten


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Wieder mal erfolgreich am Aufschieben?

Die «Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten» am 6. November von 18 Uhr bis Mitternacht bietet Studierenden der PH Zürich wieder Gelegenheit, mit anderen Aufschiebern in die Gänge zu kommen. Bei Fragen rund ums Schreiben beraten Mitarbeitende und Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums. Auch an der 4. Langen Nacht gibt  es zur Stärkung Getränke und Pizza sowie zwei inspirierende Pauseneinlagen für das seelische Gleichgewicht.

Weitere Infos und den Flyer gibt es hier.