My Muse

von Patrick Huwyler

I rush down into the depths and visit places and people and faces fresh in my mind — moments vivid and always speaking, always moving — them and me and how we used to be.

Earth colours, sunshine and poverty.

I rush down into the past and into the arms of loved ones — running in the grass and wildflowers.

Familiar voices and the sound of Swahili — I’m holding hands, ice cream and Nairobi.

Akuaba — sun god of fertility © Patrick Huwyler

Medienkonsum oder Mediennutzung?

Immer wieder liest und hört man den Begriff “Medienkonsum”, auch im Zusammenhang mit der Rezeption von Nachrichten (“Newskonsum”).

Für viele Menschen hat der Begriff “Konsum” eine negative bzw. kulturkritische Konnotation. Nutzende werden als passiv konzipiert. Der Gegenstand des Konsums gilt als eher minderwertig, z. B. “Zuckerkonsum”, “Heroinkonsum” oder “Drogenkonsum”, bezogen auf Medien “Pornokonsum” oder “Internetkonsum”.

Medieninhalte, die als kulturell hochwertig gelten, werden selten mit dem Begriff “Konsum” in Verbindung gebracht, z. B. hört oder liest man kaum: ein Rilke-Gedicht konsumieren, ein Klavierkonzert von Mozart konsumieren, die NZZ konsumieren, ein Kinderbuch konsumieren, einen Hesse-Roman konsumieren oder ein Theaterstück konsumieren.

Viele Mediennutzungsformen können potenziell entwicklungsförderliche und problematische Aspekte beinhalten, je nach Person, Inhalt und Kontext. Es ist wichtig, bei jedem Medienphänomen eine differenzierte Sichtweise einzunehmen in Bezug auf Chancen und Risiken.

Ergebnisse der Mediennutzungsforschung zeigen immer wieder, dass bei rezeptiver Nutzung von Medien durchaus auch aktive Prozesse ablaufen, z. B. Selektion, selektive Aufmerksamkeitszuwendung, Bedeutungskonstruktion, Füllung von Leerstellen, Herstellung intertextueller Bezüge, Abgleich mit der eigenen biographischen Erfahrung, Reflexion über Plausibilität oder Anschlusskommunikation.

Um eine Vorverurteilung zu vermeiden, ist es sinnvoll, neutraler von “Mediennutzung” zu sprechen und danach differenziert Chancen und Risiken zu analysieren und zu benennen.

Rosarote Rosen

von Lawrence Beriger

Ich wusste nicht, wie man Rosen schneidet. Ja, da gibt es tatsächlich eine, wenn nicht mehrere Techniken dazu! Irgendwo ist bestimmt auch ein YouTube-Tutorial aufzufinden, da lege ich meine Hand ins Feuer. Wie dem auch sei, mein Kriterium war nur der Störfaktor.

Anfangs kitzelte, dann schnitt und letztlich schlitze mich der aufdringliche, ja eindringliche Zweig der Lieblingsrose meiner Grosstante (welcher meiner hellköpfigen Vorfahren kam eigentlich auf die grossartige Idee, diesen feindseligen Busch neben den Haupteingang zu pflanzen?), sodass ich kurzen Prozess ansagte. Ich knackte den Störenfried bis zur Hauptabzweigung ab, versuchte ihn abzudrehen, musste jedoch dann zur gewalttätigeren Variante des Abwürgens hinübergehen und rupfte den Zweig schlussendlich hasserfüllt vom Rest der knochigen Pflanze ab. Dabei fing sich mein Wollpullover etliche Laschen ein, mein Handrücken sah aus wie nach einer Partie „Füüfliiberle“ und irgendwie hatten sich auch ein paar Stacheln in meine Wade und Kniebeuge eingefressen. Handschuhe und Schere? Wozu? Na, um dem eingetroffenen Fall vorzubeugen; aber Nachsicht ist bekanntlich auch eine Tugend. Item, dieses komödiantische Schauspiel blieb nicht unbeobachtet, es resultierte in zweierlei Klopfen: das meiner Nachbarin ans Küchenfenster und gleich darauf, als mein Blick Frau E. hinter dem staubigen Glas erhaschte, das ihres Zeigefingers auf ihre faltige Stirn.

Verzwirbelt wie ein Kiwibaum stand ich da und liess meinen Blick die Hinterseite meiner Beine entlang herabwandern, um mich vom Nichtvorhandensein weiterer potenzieller Blutvergiftungserreger, wie ein Hypochonder sagen würde, zu vergewissern und als ich mich wieder entwirrte und den Pullover zurechtzupfte, hörte ich: „Buab, was tuasch?“ Eine rhetorische Frage, wie nur Elvira sie stellen kann, ohne dass ich vor Wut zu kochen beginne. Sie schleuderte mir zwei ihrer Gartenhandschuhe, die ledernen, nicht diejenigen mit den grünen Noppen, an die Brust und kniete sich auf die steinige Kante des Rosenbeets. Mit aller Geduld und mit grösstem Verständnis für meine Emotionalität zeigte sie mir, wie man Rosen, ich zitiere sie, „fachmännisch“ schneidet.

(c) Lawrence Beriger

Lawrence Beriger studiert an der PHZH und ist Tutor im Schreibzentrum.

Was dürfen Satire und Comedy?

„(…) ich ziele mit meinen Jokes nach oben, ich ziele zu denen Leuten, die mehr Macht haben (…).“ Comedian Michael Elsener, Tagessgespräch, SRF, 13.3.2023

«Ims Schwiiz nach de 22 Uhr dusch ims die Fresse halta, un au nümmes die Frau schlage, au wenn sie schims verdiene.» (Mike Müller in der Rolle des albanischstämmigen Migranten Mergim Muzzaffer, SRF-Comedy-Sendung Giaccobo/Müller, 2011)

Was dürfen Satire und Comedy? Wo gibt es ethische Grenzen in Bezug auf negative Darstellungen von Minderheiten?

Mergim Muzzafer über die Nachtruhe | Giacobbo / Müller | Comedy | SRF

Der Schauspieler und Comedian Mike Müller war am 15. Mai 2023 zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Zürich (im Rahmen der Veranstaltung «Studienreise in bewegte und bewegende Regionen Europas (Kosovo)» um über diese Fragen und ein konkretes Video zu diskutieren, in dem er die Figur «Mergim Muzzafer» spielt. Dieser ist ein Einwanderer aus Kosova, der in der Schweiz lebt und seinen Landsleuten Integrationshinweise gibt, damit diese in der Schweiz bleiben können bzw. nicht ins Gefängnis müssen. Dabei werden folgende Klischees bedient: “Kriminalität”, “Tiere in der Wohnung halten”, “schlechtes Deutsch” und “Frauen schlagen”. Im Rahmen der Diskussion hat sich Mike Müller (selbst-)kritisch mit dem Beitrag auseinandergesetzt und gleichzeitig ein Plädoyer für die Freiheit gehalten.

Es stellen sich folgende Fragen:

  1. Dürfen Comedy und Kunst alles („Kunstfreiheit“)?
  2. Darf Comedy alles, weil es ja „nur Spass“ ist?
  3. Macht es einen Unterschied um welche Ausdrucksform es sich handelt (Comedy, Spielfilm, Roman etc.)?
  4. Darf ein Comedian eine ethnische Gruppe klischeehaft darstellen, wenn es sich um die eigene handelt (z. B. Kaya Yanar Karikatur des Türstehers Hakan)? https://youtu.be/5vcGcFf5y3w?si=vnY1cvrPZylT-8qk
  5. Darf ein Comedian eine andere ethnische Gruppe klischeehaft darstellen, wenn die eigene (in anderen Kontexten) auch klischeehaft darstellt wird? https://www.youtube.com/shorts/Yl9RqMLLTpE („Banker Patenschaften dringend gesucht SRF | Comedy | Giaccobo / Müller | SRF“)
  6. Ist es nur dann legitim, wenn es auf Kosten der „Mächtigeren“ geht?
  7. Ist es immer legitim, wenn es auf die Kosten der „Mächtigen“ geht? Oder gibt es auch in diesem Kontext Grenzen?

Ähnliche Diskurse wurden in anderen Kontexten geführt:

Debatte um Erdogan-Gedicht von Jan Böhmermann https://youtu.be/NYY18sP2brM?si=0CRiJuVgi3WljAwW

Lied «Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt» von Danger Dan https://youtu.be/Y-B0lXnierw?si=14xij1GFJ0jrE8Dq

Diskurs um den Film „Nellys Abenteuer“ (Dominik Wessley, Deutschland 2016): Negative Stereotype über Roma vs. positive Darstellung von Einzelpersonen (Holzwarth 2018).

SRF Beitrag von Samuel Lutz vom 8.12.2023: “Worüber darf man noch lachen? Schweizer Comedy-Grössen erzählen”: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/debatte-um-witz-und-wokeness-worueber-darf-man-noch-lachen-schweizer-comedy-groessen-erzaehlen

Literatur:

Holzwarth, Peter. 2018. “Medienpädagogik, Filmbildung und Migration.” Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 04, Jahr 2018, Weinheim: Beltz Juventa 2018, S. 301-308

Q&A Zitieren #20: Das neue A–Z des wissenschaftlichen Schreibens

Hilfe, wo ist das Akkordeon mit den vielen A–Z-Einträgen zum Zitieren geblieben? Ich finde es nicht mehr! – Es hat sich zwar nicht ganz in Luft aufgelöst, aber mit dem Relaunch der PH-Website im HS23 und der Überführung des früheren Studiwebs in ein passwortgeschütztes Studierendenportal hat sich einiges geändert. Hier hat das wissenschaftliche Schreiben eine neue Heimat bekommen.

Technisch (gepriesen sei der Fortschitt) ist auf der neuen Seite kein interaktives Akkordeon mit beispielhaften Formatierungen (kursiv, Farbe, hängende Einzüge etc.) mehr möglich. Aber: Wir haben das als Chance genutzt und Das A–Z des wissenschaftlichen Schreiben nach Anregungen unserer Tutor:innen neu konzipiert. Es steht nun sowohl auf dem Studierendenportal wie auf der externen PH-Seite als PDF zur Verfügung

Die 2., aktualisierte Auflage 2024 enthält zudem ein ausführliches Register mit Stichworten, nach denen häufig gesucht wird.

Auch den bunten Zitierkompass mit typischen Beispielen für bibliografische Nachweise nach dem Chicago Manual of Style kann man hier beziehen.

Wichtige Links auf dem Studierendenportal:

Wissenschaftliches Arbeiten Hilfreiche Tipps und Antworten auf Fragen rund ums wissenschaftliche Schreiben

Schreibberatung, Workshops, Schreibevents

Workshops und Impulse des Lernforums

Wasser und andere Wellen

von Madleina Candrian

(c) Madleina Candrian

Meine Muskeln sind angespannt, ich nehme dumpfes Stimmengewirr wahr und merke, wie mein Puls sich beschleunigt und das Adrenalin durch meinen Körper schiesst. Ein Pfiff und schon bin ich in der Luft. Es fühlt sich an, als ob ich meterweit fliegen würde. Aber da tauche ich ins Wasser ein. Bei jedem Armzug, jedem Beinschlag spüre ich die kleinen Wasserwirbel, die meinen Körper sanft in Empfang nehmen. Um mich herum ist es ganz still. Nur wenn ich meinen Kopf hebe, um Luft zu holen, nehme ich wieder die anspornenden Rufe der Zuschauenden wahr. Gleichzeitig lassen mich die Wellen, die von meinen Mitstreiterinnen und mir erzeugt werden, fühlen, als schwämme ich im Meer. Wieder eingetaucht und ganz umgeben vom Wasser, denke ich an nichts. Es gibt nur uns zwei; mich und das Wasser. Meine Gegnerin auf der Nebenbahn lasse ich unbeachtet. Mit einer Leichtigkeit gleite ich weiter. Dann kommt die Wand. Ich mache den letzten Armzug und rolle mich für die Wende zusammen. Kräftig stosse ich mich mit den Beinen an der Wand ab und kehre mit einer eleganten Delfinbewegung an die Wasseroberfläche zurück. In meinen Beinen verspüre ich langsam ein leichtes Brennen, doch das hält mich nicht davon ab, auf den letzten paar Metern nochmal an Tempo zuzulegen. Der Rand ist bereits in Sichtweite. Er ist zum Greifen nah. Ein letzter Zug und da schlage ich auch bereits mit der Hand an der Wand an. Ein Blick zur Uhr zeigt mir: Bestzeit.

Das Wasser ist mein Element. Befinde ich mich im Wasser, sind all meine Sorgen für den Moment vergessen. Umgeben vom Wasser bin ich nur mit mir selbst beschäftigt. Nur ein Tag ohne Training und ich fühle mich wie ein Fisch, der aus seinem natürlichen Lebensraum verjagt wurde. Für einige Menschen kann das Wasser zum Feind werden und den Tod bedeuten. Für mich bedeutet Wasser Leben. All die Gefühle aus dem Alltag, die manchmal wie Wellen über mich hereinbrechen, lassen sich beim Schwimmen mühelos überwinden.

Madleina Candrian studiert an der PH Zürich.

Dekonstruktion von idealisierten Influenzer-Vorstellungsbildern im Dokumentarfilm “Girl Gang”

„Es war einmal eine Zeit, da lebte ein Mädchen am Rande einer grossen Stadt. Als das Mädchen alt genug war, da schenkten die Eltern ihr einen kleinen, schwarzen Spiegel. Eines lieben Tages, fand sie in den Tiefen des Spiegels viele andere Mädchen und wenn es hineinschaute und zum Spiegel sprach, konnten all die anderen Mädchen auf dieser Welt es sehen und hören, denn auch sie besassen einen solchen Spiegel. „Es ist ganz einfach, so zu sein wie ich“, sagte das Mädchen. „Kommt und folgt mir.“” (Film “Girl Gang”, 1:25:42)

“Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?” – “Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr.” (Aus dem Märchen “Schneewittchen”, Brüder Grimm)

Für den Dokumentarfilm “Girl Gang” (Susanne Regina Meures) wurde die junge Influenzerin Leonie über lange Zeit mit der Kamera begleitet (“https://www.instagram.com/leoobalys/” auf Instagram). Die Zuschauenden erleben Höhen und Tiefen: Der Jubel der Fans, Erfolgsmeldungen in Bezug auf neue Follower aber auch Produktionsdruck und Stress, Streit mit den Eltern, Hatespeech, schwierige Sinnfragen und Machtdynamiken in der Familie.

Spannend ist, dass auch die Perspektive der Eltern einbezogen wird. Auch ein weiblicher Fan kommt zu Wort.

Der Film könnte sich sehr gut dafür eignen, problematische Idealbilder über Influenzerinnen und Influenzer in Frage zu stellen.

Es wurde Begleitmaterial für pädagogische Kontexte entwickelt.

Trailer/Begleitmaterial/Rezension:

https://www.dokfest-muenchen.de/GIRL_GANG_Begleitmaterial

https://www.merz-zeitschrift.de/swipe-des-monats/details/filmrezension-girl-gang/ (Rezension von Lisa Melzer in der Zeitschrift Merz)

Mögliche Diskussionsthemen:

  • Inszenierung vs. reale Handlungen?
  • Selektive Auswahl aus dem Filmmaterial ermöglicht Wirklichkeitskonstruktion
  • Wie wird Musik eingesetzt?
  • Eignung des Films in päd. Kontexten?
  • Potenzielle Wirkung auf Schülerinnen und Schüler?
  • (Quasi-)Religiöse Dimensionen im Film
  • Intertextuelle Bezüge (Märchen, sakrale Anbetung/Religion, sakrale Musik)
  • Motivation der Protagonistinnen und Protagonisten für die Teilnahme?
  • Lebt Leonie ein glückliches Leben oder nicht?
  • Ist Influenzerin/Influenzer ein erstebenswerter Beruf?
  • Ist es ethisch vertretbar sich als Freundin zu präsentieren und gleichzeitig für Produkte zu werben?
  • Genderthematik (Mädchen beten Mädchen an, was ist mit den Jungen?)
  • Veränderungen in der Machtstruktur der Familie

Dear Love

von Nadia Gsell

Thank you, thank you for always believing in me. Thank you for always staying on my side. Thank you for always letting me see the best in people, the best in all situations and yes, sometimes you let me see the best in me. You make my life liveable. You give me the happiness and courage in life, believing in the good.

But love, tell me, why do you hurt me from time to time? Why do I have to doubt you? What did I do to deserve so much pain? Tell me.

These days when you were gone, hidden behind dark walls, they felt like hell, I was drowning. I couldn’t breathe, I couldn’t think, and a smile was impossible. I was lost, lost in my brain, full of hatred, darkness, and no way out of that hell that was in my head. Just tell me why.

I don’t know if I can ever entirely forgive you. The scars you made are deep, so deep that they sometimes even still hurt today. But maybe my dearest love, we can figure it out to heal, time will fade them, I will try my best to believe in you as you do in me. But you have to promise, you will never let me go again! Promise you will stand by my side forever and that I will never lose my smile again. Never. Always. Love.

Foto: Nadia Gsell

Adumbatten – Vergebens – Invano: Schreibwettbewerb 2024

In der 8. Auflage von «PH Goes Poetry» laden das Schreibzentrum der PH Zürich und die Partnerhochschule PH Graubünden dazu ein, Beiträge zum aktuellen Wettbewerbsthema einzureichen. Eine Jury aus Slam-Profis sowie Studierenden und Mitarbeitenden der beiden Hochschulen wählt die besten Texte aus. Die Nominierten treten dann im Herbst zum Finale im «Kafi Schnauz» gegeneinander an. Die Sieger:innentexte werden in einem Live-Voting vom Publikum bestimmt und zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.

  • Alle Textarten sind erlaubt.
  • Einreichungen sind auf Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch, Französisch oder Englisch möglich.
  • Textlänge: 3000 bis 5000 Zeichen
  • Teilnahmeberechtigt sind eingeschriebene und ehemalige Studierende sowie Mitarbeitende der beiden PHs und Teilnehmende des CAS-Moduls «Literarisches Schreiben».
  • Einsendeschluss: 30. April 2024
  • Preisgeld: 150, 100 bzw. 50 Franken für die ersten drei Ränge.

Einreichungen bitte an Simona Tschumper.

Weitere Informationen zum Schreibwettbewerb und zu früheren Durchführungen im Blog des Schreibzentrums

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Adumbatten – Vergebens – Invano: concorso letterario 2024

Nell’ottava edizione «PH Goes Poetry», il Centro di scrittura dell’ASP Zurigo e la scuola universitaria partner ASP Grigioni vi invitano a presentare contributi sul tema attuale del concorso. Una giuria di professionisti dello slam nonché di studenti e studentesse e il personale di entrambe le scuole universitarie selezionerà i testi migliori. Le candidate e i candidati si sfideranno poi nella finale che si terrà in autunno al «Kafi Schnauz». I testi vincitori saranno scelti in diretta dal pubblico in una votazione dal vivo e successivamente pubblicati.

  • Sono ammessi tutti i tipi di testo.
  • Gli elaborati possono essere redatti in lingua tedesca, italiana, romancia e inglese.
  • Lunghezza massima: tra i 3000 e i 5000 caratteri.
  • Il concorso è rivolto a studentesse e studenti, a ex studentesse e studenti, a collaboratrici e collaboratori di entrambe le ASP e alle e ai partecipanti del modulo CAS «Literarisches Schreiben».
  • Data di consegna: 30 aprile 2024.
  • Premio in denaro: rispettivamente 150, 100 e 50 franchi per il 1°, 2° e 3° posto.

Inviare gli elaborati a Simona Tschumper.

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Ulteriori informazioni sul concorso e sulle edizioni precedenti sono disponibili sul Blog des Schreibzentrums

Adumbatten – Vergebens – Invano: Concurrenza da scriver 2024

En la 8avla ediziun dal «PH Goes Poetry» envidan il Center da scriver da la SAP da Turitg e la SAP partenaria dal Grischun d’inoltrar texts tar il tema actual da la concurrenza. Ina giuria da spezialists e spezialistas da slam sco era studentas e students, collavuraturas e collavuraturs dad omaduas scolas autas elegia ils megliers texts. Las persunas nominadas preschentan lur texts l’atun a chaschun dal final en il «Kafi Schnauz». Ils texts dals victurs e da las victuras vegnan eruids entras ina votaziun directa dal public e publitgads pli tard.

  • Tut las sorts da texts èn lubidas.
  • Ils texts pon esser scrits per tudestg, talian, rumantsch ed englais.
  • Lunghezza dal text: 3000–5000 segns.
  • Studentas e students, anteriuras studentas e students e collavuraturas e collavuraturs dad omaduas SAP’s e participants e participantas dal CAS «Literarisches Schreiben» han il dretg da sa participar.
  • Termin da consegna: 30 d’avrigl 2024
  • Premis: CHF 150.– per l’emprim, CHF 100.– per il segund e CHF 50.– per il terz plaz.

Inoltraziun dals texts per plaschair a Simona Tschumper.

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Ulteriuras infurmaziuns tar la concurrenza da scriver e tar anteriuras occurrenzas èn da chattar en il Blog des Schreibzentrums

Medienwirkung: Die Überforderung der Medien bei Kindern

Im Rahmen der Lehrveranstaltung «Medienbildung und Informatik» geht es auch um das Thema Medienwirkung. In diesem Zusammenhang haben Studierende Kurzgeschichten verfasst (vgl. Holzwarth 2022, S. 160-161). Hier der Beitrag einer Studentin.


Till war erst neun Jahre alt, als er sein erstes Smartphone bekam. Er war unglaublich aufgeregt und konnte es kaum erwarten, es auszuprobieren. Doch schon bald merkte er, dass das Smartphone nicht nur ein Spielzeug war. Er verbrachte immer mehr Zeit auf seinem Handy und vernachlässigte seine Schularbeiten und seine Freunde. Seine Eltern bemerkten, dass etwas nicht stimmte und sprachen mit ihm darüber. Till blockte jedoch ab und reagierte gereizt.
Die Eltern waren überfordert. Sie wussten nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollten. Sie hatten keine Erfahrung mit Smartphones und Social Media. Sie versuchten zwar, mit Till zu reden, aber es schien nicht zu helfen. Die Überforderung der Medien bei Kindern ist ein ernstes Problem. Viele Kinder und Jugendliche werden süchtig nach ihrem Smartphone und den sozialen Medien. Sie vernachlässigen ihr Leben und ihre Verantwortung.
Es gibt jedoch auch Lösungen. Die Eltern von Till informierten sich und nannten klare Regeln und setzen Grenzen. Sie konnten mit ihm reden und ihm Alternativen aufzeigen. Tills Eltern entschieden sich dazu, seine Smartphone-Zeit einzuschränken und ihm somit nur noch begrenzte Zeit am Tag für das Smartphone zu geben. Es war nicht einfach, aber es half. Till konnte sich wieder auf seine Schularbeiten und seine Freunde konzentrieren und die Eltern konnten aufatmen.