Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten (2017)

In entspannter Atmosphäre bieten die Bibliothek, das Digital Learning Center (DLC) und das Schreibzentrum am Dienstag, 7. November, 18 bis 24 Uhr in der PHZH-Bibliothek Tipps und Beratungen an zum Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten, Leistungsnachweisen oder Portfolios. Inspiration bietet zudem eine Vernissage, in der die Publikationen ausgestellt werden, die an der letzen «Langen Nacht» verfasst wurden. Neben Studierenden sind auch Mitarbeitende eingeladen, am Anlass teilzunehmen.​

Flyer zum Download

Gaffen, belauschen, stalken – Alternative Fakten aus der Nachbarschaft

Vernissage der Erzählnachtbroschüre 2016. Lesung mit Live-Krimi-Rätsel.

Das Schreibzentrum fordert deinen Spürsinn heraus! Im Rahmen der Erzählnacht 2017 haben Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozierende der PH Zürich Texte zu einer rätselhaften Begebenheit verfasst, die zusammen ein mysteriöses Konstrukt paralleler Wahrheiten ergeben. Inmittten dieser alternativen Fakten hält sich jedoch eine wahre Geschichte versteckt. Anlässlich der Vernissage des Büchleins, welches aus diesen Texten zusammengestellt wurde, laden wir dich als Detektiv zu dieser Lesung ein, um beim Apéro dem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Dienstag, 7.11.2017, von 18.30–19.00 Uhr in der Lounge der Bibliothek auf der Etage G im Gebäude LAA.

PH Goes Poetry am 4. Moosestache

Moosestache, der Poetry-Slam im Kafi Schnauz: hier batteln die gestandenen Slammer·innen der Szene mit Newcomern um die begehrte Whiskeyflasche für den ersten Preis.
Im Mai 2017 kämpften die acht Finalist·innen des PH Goes Poetry-Schreibwettbewerbs neben dem (diesmal vom Rektor persönlich überreichten) Whyskey auch noch um das Presigeld von 300 Franken. Sie wurden dabei von den beiden Moosestache-Slammern Claude Ziehbrunner und Joel Perrin herausgefordert und vom übervollen Saal mit Klatschen, Pfiffen und Buhrufen angefeuert.
Nadja Isler konnte mit ihrer Trump-Parodie den ersten Platz erobern, Anna Bühlmann und Ian Woodfield teilten sich den zweiten Platz.
Herzliche Gratulation an die drei Sieger·innen und an alle 27 Autorinnen und Autoren, die das Rennen mit ihren Texten spannend machten!


Q&A Zitieren #12: Standards der PH Zürich

Viele Arbeiten an der PH Zürich (wie Leistungsnachweise oder Portfolio) nehmen Bezug auf die 12 Standards der Ausbildung. Beschrieben werden diese unter anderem in der Broschüre «Kompetenzstrukturmodell»* des Prorektorats Ausbildung. Da es sich bei dieser internen Publikation um sogenannte graue Literatur handelt, reicht es, wenn im Text auf die Handreichung verwiesen wird. Ein Eintrag im Literaturverzeichnis ist nicht nötig. Ergänzende Angaben zur Broschüre können jedoch als Anmerkung in einer Fussnote geliefert werden:

* Pädagogische Hochschule Zürich. 2017. «Kompetenzstrukturmodell: Ausbildungsmodell.» Zürich: PH Zürich, Prorektorat Ausbildung. https://tiny.phzh.ch/Kompetenzstrukturmodell.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 3/2017

Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 3/2017 von «Akzente» erzählt Fabio Schmid von seinen Eindrücken an einem Abstimmungssonntag: «Immer wieder sonntags.»

 

Wettbewerb: Der letzte Satz

Ende – was bleibt.

Alles hat ein Ende, hier geht es ja nicht um Würste … Gesucht ist ein erfundener letzter Satz

  • eines Romans
  • eines Märchens
  • eines Theaterstücks
  • eines Nachrufs
  • eines Zeitungsartikels
  • einer Analyse.

Der letzte Satz bringt es auf den Punkt, schliesst ab, öffnet, irritiert oder tut ganz anderes.

Postet bis 30. November 2017 im Kommentar ein Ende. Es dürfen auch zwei, drei oder mehr Sätze sein (pro Kommentar nur ein Ende).

Von den ersten 50 Einsendungen erhalten die sieben originellsten die Gelegenheit, sich vom Ende zu einem Anfang aufzuraffen, zur Mitte zu schreiben und wieder zum Ende zurückzufinden. Wir helfen dabei!

(Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)

 

 

Freitagstipp

Kürzen heisst Kraft 

«Stehen für dieselbe Sache zwei Wörter mit verschiedener Silbenzahl zur Verfügung, so darf man wetten, dass das kürzere Wort zugleich das eingängigere und das kraftvollere ist. Die Informationsdefizite sind natürlich Wissenslücken und stehen zu diesem im Silbenverhältnis 9:4; das Gefährdungspotential ist auf deutsch ein Risiko (7:3), und das Modewort ansonsten ist dreimal so lang wie das schlichte ‹sonst›, an dessen Stelle es getreten ist» (Schneider 2013, 40.).

Mehr Tipps gibt es im Schreibzentrum. Besuchen Sie eine Beratung: Montag bis Donnerstag, 12-14 Uhr, keine Anmeldung erforderlich.

Aus: Schneider, Wolf. 2013. Deutsch fürs Leben. Was die Schule zu lehren vergass. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Freitagstipp

Das Besondere statt des Allgemeinen   

«Der Schreiber, der gelesen werden will, benennt das, was er meint, stets mit dem engsten Begriff. Meint er Henne, so schreibt er nicht ‹Huhn›; meint er Huhn, so schreibt er nicht ‹Geflügel› oder ‹Federvieh›; meint er Geflügel, so schreibt er nicht ‹Haustiere›; meint er Haustiere, so schreibt er nicht ‹Tiere›; meint er Tiere, so schreibt er nicht ‹Lebewesen›, denn das sind die Pflanzen auch. Findet aber der Schreiber das Wort ‹Geflügel› in seiner Vorlage nicht eingegrenzt, so sollte er recherchieren, ob es sich vielleicht nur um Hühner handelt; kann er das nicht, so wäre er gut beraten, wenn er auf den Text verzichtete oder sich wenigstens ein schlechtes Gewissen leistete, falls er ihn verwenden muss. Denn die engste Einheit benennen heisst: präzise schreiben, konkret schreiben, anschaulich schreiben – und etwas Besseres lässt sich über Sprache gar gar nicht sagen» (Schneider 2013, 46f.).

Mehr Tipps gibt es im Schreibzentrum. Besuchen Sie eine Beratung: Montag bis Donnerstag, 12-14 Uhr, keine Anmeldung erforderlich.

Aus: Schneider, Wolf. 2013. Deutsch fürs Leben. Was die Schule zu lehren vergass. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.