Schweizer Vorlesetag: Challenge für Elisa Plüss (Schauspielhaus Zürich)

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Der Jungstar des Schauspielhauses Zürich ist am Schweizer Vorlesetag zu Gast an der PHZH.
Bring einen Text und schau, was der Profi daraus macht: Selbstgeschriebenes, Lieblingsromane, Abschiedsbriefe, schönste Gedichte, Modulbeschreibungen, Reklamationen und Kochrezepte. Elisa Plüss liest alles – spontan und unvorbereitet.
Und wenn du wissen willst, wie du deiner Klasse oder deiner Freundin noch spannender vorlesen kannst: Elisa Plüss hilft dir mit Tipps und Tricks.

Mittwoch, 22. Mai, 12.30–13.30 Uhr
PH Zürich, LAC-C012

PH Goes Poetry Moosestache:  das Finale 2019

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Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury nominiert Daniel Ammann, Nadja Baumgartner, Peter Fäh, Natascha Hossli, Peter Kaiser, Cyril Müller, Laura Sägesser und Lorenz Vogel für das Finale des «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerb. Damit battlen beim nächsten Moosestache Slam fast nur neue Stimmen um Whisky, Preisgeld und Applaus. Einzig Peter Fäh stand schon einmal in der Endrunde. Wem wird die Publikumsjury ihre Gunst erweisen? Die Auflösung gibt’s beim Kafi Schnauz.

Kafi Schnauz. 9. Mai 2019. Beginn 18.30 Uhr. Türöffnung 17.00 Uhr.

Die Ritter von Crongton

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Alex Wheatle: Die Ritter von Crongton

McKay und seine Kumpels Liccle Bit und Jonah wetteifern in Alex Wheatles fulminantem Jugendroman um die coolsten Sprüche und kabbeln sich hin und wieder. Aber wenn es hart auf hart kommt, halten die drei Jungs aus South Crongton zusammen wie die Ritter der Tafelrunde. – Daniel Ammann hat den Jugendroman für Buch & Maus besprochen (1/2019, S. 35; siehe auch in der SIKJM-Rezensionsdatenbank).

Wheatle, Alex. Die Ritter von Crongton. Aus dem Englischen von Conny Lösch. München: Verlag Antje Kunstmann, 2019. 256 Seiten.

Alte und neue Träume

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Ich über dich – Du über alles (2018)

Motivation zum Schreiben eines Textes oder zum Umsetzen eines Traumes ist schnell mal verflogen, sobald sich erste Hindernisse in den Weg stellen. Unsere Tutorin Sharon Ben Ishay erinnert in ihrem Beitrag daran, warum es sich lohnt, über sie hinwegzuspringen.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier. Gedruckte Exemplare der Erzählnachtbüchlein können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Willkommen in QualityLand

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In QualityLand gibt es für jedes Problem eine App. Man braucht sich nicht über ein schreiendes Kind aufzuregen, sondern lässt ihm beim Arzt einen Hormonchip einpflanzen und drückt auf dem QualityPad die Taste beruhigen.

QualityLand von Marc-Uwe Kling

Eine Portion Progesteron lässt das Kind im Nu verstummen. Etwas komplexer wird es bei selbstfahrenden Autos. Wer soll bei einem Unfall überfahren werden, ein Milliardär oder eine Gruppe von Kindern? Das kommt ganz auf den Besitzer des Fahrzeugs an, denn die eine Moral gibt es nicht, das Auto des Umweltschützers hat eine andere als jenes des Drogendealers. Fest steht: In QualityLand kosten moralisch enthemmte Autos mehr und die Lösung der moralischen Dilemmas bleibt den Maschinen überlassen. Für Menschen lautet die Antwort auf alle Fragen, die sie betreffen, «ok». Sollen Maschinen künftig menschlicher und Menschen digitaler werden? Diese Frage stellt sich den Lesern von Marc-Uwe Klings Dystopie. Noch gibt es mehr Antwortoptionen als «ok».

Martina Meienberg

Kling, Marc-Uwe. QualityLand. Berlin: Ullstein, 2017. 384 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Akzente 1 (2019): S. 35.

Von Vögeln und Menschen

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Susanne Röckel: Der Vogelgott

Drei Geschwister finden sich im Zimmer eines Sanatoriums wieder, in dem Thedor, der jüngere Bruder, behandelt wird. Altersmässig stehen sie mitten im Leben, die Situation erscheint aber Lorenz, dem älteren Bruder, «als wäre es wie früher». Und so vereint scheinen die drei nun zu sein, dass die Ich-Erzählung von Lorenz im kollektiven Wir endet. – Erik Altorfers Medientipp in der Online-Ausgabe von Akzente 4 (27.2.2019).

Röckel, Susanne. Der Vogelgott. Salzburg und Wien: Jung und Jung, 2018. 269 Seiten.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 1/2019

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Seit zehn Jahren schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums schon für das Magazin der PH Zürich. Im aktuellen Heft 1/2019 von «Akzente» fragt sich Martina Berchtold in der Studierendenkolumne, ob all die lieben guten Vorsätze nur unser Scheitern herausfordern sollen. Oder hat es vielleicht mit der Jahreszeit zu tun.

Gleich geht’s los

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Aufschieben gehört zum Studentenleben und ist anstrengend. Anstatt die freigeschobene Zeit für etwas Sinnvolles zu nutzen – zum Beispiel Freunde treffen oder Sport treiben – plagt das schlechte Gewissen.

Vom Aufschieber zum Lernprofi

So entsteht laut Fabian Grolimund «Müllzeit». Der Psychologe und Lerncoach zeigt, wie sich diese in Arbeits- oder Freizeit umwandeln lässt. Er verspricht: «Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit.» Dazu vergleicht er «machende» und «aufschiebende» Studierende, erläutert, wie Letztere die Prokrastination überwinden und stellt 25 erfolgversprechende Übungen vor. Im zweiten Teil geht es um Strategien zur Prüfungsvorbereitung und zum Schreiben von Arbeiten (Literatursuche, wissenschaftliches Schreiben). Aber auch der Umgang mit Langeweile in Vorlesungen, Veränderung der Schlafgewohnheiten oder geeignete Lernorte sind Themenbereiche, die Grolimund ausführt. Die humorvolle und fordernde Art des Autors und das praxisorientierte Training motivieren zum Weiterlesen und Ausprobieren.

Julia Bärtschi

Felix Grolimund. Vom Aufschieber zum Lernprofi: Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit. Freiburg i. Br.: Verlag Herder, 2018. 192 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Akzente 4 (2018): S. 35.