Gleich geht’s los

Aufschieben gehört zum Studentenleben und ist anstrengend. Anstatt die freigeschobene Zeit für etwas Sinnvolles zu nutzen – zum Beispiel Freunde treffen oder Sport treiben – plagt das schlechte Gewissen.

Vom Aufschieber zum Lernprofi

So entsteht laut Fabian Grolimund «Müllzeit». Der Psychologe und Lerncoach zeigt, wie sich diese in Arbeits- oder Freizeit umwandeln lässt. Er verspricht: «Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit.» Dazu vergleicht er «machende» und «aufschiebende» Studierende, erläutert, wie Letztere die Prokrastination überwinden und stellt 25 erfolgversprechende Übungen vor. Im zweiten Teil geht es um Strategien zur Prüfungsvorbereitung und zum Schreiben von Arbeiten (Literatursuche, wissenschaftliches Schreiben). Aber auch der Umgang mit Langeweile in Vorlesungen, Veränderung der Schlafgewohnheiten oder geeignete Lernorte sind Themenbereiche, die Grolimund ausführt. Die humorvolle und fordernde Art des Autors und das praxisorientierte Training motivieren zum Weiterlesen und Ausprobieren.

Julia Bärtschi

Felix Grolimund. Vom Aufschieber zum Lernprofi: Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit. Freiburg i. Br.: Verlag Herder, 2018. 192 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Akzente 4 (2018): S. 35.

Tiefgang zelebrieren

Da versuchen wir ständig, im Alltag noch mehr unterzubringen, und merken gar nicht, wie kontraproduktiv die Fragmentierung unserer Arbeitszeit ist. Qualität braucht Zeit, und Zeit lässt sich nicht einfach komprimieren. Tiefgang heisst Hingabe und verlangt ablenkungsfreie Zeitinseln.
Wie das geht, erklärt Martina Meienberg in ihrem Beitrag im Lifelong-Learning-Blog. Ein Plädoyer für mehr Konzentration.

Fokus statt Ablenkung

Die Workshops fürs FS19 sind da!

Im Frühjahrssemester 2019  bietet das Schreibzentrum der PH Zürich (in Zusammenarbeit mit der Bibliothek und dem Digital Learning) wiederum attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich und der PH Schaffhausen an. Stöbern Sie im reichhaltigen Programm. Neu sind unter anderem die sogenannten «Meisterkurse». Diese Workshopangebote richten sich insbesondere an Studierende, die im laufenden oder im nächsten Semester ihre Abschlussarbeit fertigstellen.

Ist diesmal kein geeigneter Workshop dabei oder die Termine passen nicht? – Kein Problem. Ab fünf Personen können Member beim Schreibzentrum einen eigenen Workshop bestellen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Anmeldungen und weitere Infos zu Angeboten des Schreibzentrums finden Sie hier.

Die Meisterkurse

Leitfaden für das Verfassen von Masterarbeiten

Das Frühjahrssemester rückt näher. Höchste Zeit für neue Workshops. Im aktuellen Angebot richtet sich das Schreibzentrum diesmal besonders an Studierende, die in diesem Jahr ihre Masterarbeit bezwingen (also im Mai oder Dezember abgeben) wollen.
Nicht vergessen: Schreiben hat mehr mit Übung als mit Talent zu tun. Gehen wir es also sportlich an!

Die Mittwoch-Schreibgruppe
Jeden Mittwochnachmittag wird das Schreibzentrum zum Writers’ Room. Im Lernforum LAA-F014 steht Masterstudierenden während des ganzen Frühjahrssemesters ein eigener Arbeitsraum zur Verfügung. Hier können sie konzentriert an ihren Schreibprojekten feilen und sich mit Gleichgesinnten über das Schreiben oder methodische Probleme austauschen.

Gemeinsam schreibt es sich leichter

Feste Schreibzeiten und eine produktive Arbeitsatmosphäre sollen helfen, mit der grossen Abschlussarbeit voranzukommen und auftauchende Fragen zu klären. Zu vereinbarten Zeiten stehen deshalb auch Mitarbeitende des Schreibzentrums für Auskünfte und richtungsweisende Impulse zur Verfügung. Wie gelingt die Leseführung? Worauf ist bei der Einführung oder beim Zusammenfassen des Forschungsstands besonders zu achten? Wie werden Zitate in die eigene Argumentation eingebaut? Was gehört unbedingt in den Schlussteil der Arbeit? 

Übung macht den Master!

Unabhängig von der Mittwochsgruppe bietet das Schreibzentrum für MA-Studierende drei weitere «Meisterkurse» an. Diese Workshops sollen die Schreibenden darin unterstützen, ihr Forschungs- und Schreibprojekt gezielt in Angriff zu nehmen (Teil I), in der textproduktiven Mittelphase am Ball zu bleiben (Teil II) und in der letzten Etappe eine termingerechte Punktlandung hinzulegen (Teil III). Zusätzlich bietet die Bibliothek speziell für Masterstudierende Impulsveranstaltungen für die Literaturrecherche an.

Anmeldung für die Mittwoch-Schreibgruppe und viele weitere Workshops unter stud.phzh.ch/sz-workshops oder unter Workshops & Impulse des Lernforums.

Masterarbeit in zwei Wochen

Kaum zu glauben: Angeblich soll mal jemand eine Masterarbeit in zwei – oder sagen wir grosszügig: wenigen – Wochen hingelegt haben. Ohne viel empirische Vorüberlegungen habe ich ein paar abgeschlossenen Arbeiten ausgezählt und eine einfache Rechnung angestellt: Wie lange würde es dauern, diese Arbeiten zu tippen, wenn man ohne Unterbruch und Formulierungsbremse 90 Anschläge pro Minute hinbekäme? (Nur so nebenbei: Beim Eintrittstest für die Handelsmittelschule muss man 1000 Anschläge in 10 Minuten schaffen und darf nicht mehr als 6 Fehler machen …)

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Ich über dich – Du über alles

Ich über dich – Du über alles

Was passiert, wenn man das schlummernde kreative Potenzial an der PH weckt? Was passiert, wenn man die Studentenschaft von Zwang und Formvorschriften befreit? Im Rahmen der Moosetache-Poetryslams «PH Goes Poetry» wurde versucht, genau das herauszufinden. Vorgegeben war jeweils nur das Thema, «Me, Myself and I» 2017 und «Und jetzt zu dir» 2018. In jedem Jahr wählte eine Jury die acht besten Texte aus, welche die Autorinnen und Autoren dann auf der legendären Moosetache-Bühne performten. Die Texte liegen nun unter dem Titel Ich über dich – Du über alles als Büchlein im Taschenformat vor.

Autorinnen und Autoren: Pascal Ammann, Daniela Baumann, Sharon Ben Ishay, Anna Bühlmann, Peter Fäh, Monique Honegger, Nadja Hort, Peter Huber, Nadja Isler, Ursina Kessler, Lisa Rebmann, Flavio Riedi, Lora Sofia Thwaini, Ian Woodfield, Salomé Zollinger.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier.

PH Goes Poetry – 3rd edition: Es wird legendär

Auch 2018 haben wir wieder epische Wortschlachten erleben dürfen beim grossen PH GOES POETRY-Slamwettbewerb. Nach dem hinreissenden Showdown beim Moosestache im Mai wurden die Texte der Finalist*innen 2017 und 2018 publiziert: «Ich über dich – Du über alles».

Für die Neuauflage 2019 suchen wir wieder scharfe und schnelle Texte. Schreib zum Thema – WIR DA OBEN, IHR DA UNTEN – und battle mit etwas Glück als Finalist*in beim Moosestache-Poetryslam am 9. Mai 2019 um gesamthaft CHF 300 Preisgeld und die traditionelle Sieger*innen-Flasche Whisky! (Keine Sorge bei Lampenfieber: du kannst deinen Text auch von einem erfahrenen Slammer / einer erfahrenen Slammerin performen lassen.)

Teilnahmeberechtigt sind wie jedes Jahr PH-Studierende, Ex-Studierende sowie alle Mitarbeitenden der PH Zürich. Einsendeschluss ist der 31. März 2019.

https://stud.phzh.ch/Schreibwettbewerb/

Schildkrötenwege

Es gibt Bücher, die einen umhauen. Da träumt man schon mal davon, dem Autor des Romans persönlich zu begegnen. Für die 18-jährige Ich-Erzählerin in Matthew Quicks Roman geht dieser Wunsch in Erfüllung – allerdings mit unabsehbaren Folgen. – Daniel Ammann hat Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen für Buch & Maus rezensiert.

Quick, Matthew. Schildkrötentage oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen. Aus dem amerikanischen Englisch von Knut Krüger. München: dtv, 2018. 298 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Buch & Maus 3 (2018): S. 36.

Was die Schweizermacher nicht sahen

Todisco, Vincenzo. Das Eidechsenkind. Zürich: Rotpunktverlag, 2018. 214 Seiten.

Die Schweizer Fremdenpolitik aus der Perspektive der Behörden, das kennt man seit Rolf Lyssys Film Die Schweizermacher. Vierzig Jahre später wechselt Vincenzo Todisco die Perspektive: Sein Roman Das Eidechsenkind erzählt vom verbotenen Leben eines italienischen Saisonnierkindes. – Erik Altorfer, Mitarbeiter des Schreibzentrums, stellt das Buch in einem Akzente-Medientipp vor. 

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 4/2018

Schon seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. Im aktuellen Heft 4/2018 von «Akzente» stellt sich Sharon Ben Ishay in der Studierendenkolumne ihren Ängsten und fragt: «Komfortzone oder Adrenalinkick?»