Wie effektiv ist Peer-Feedback?

Mit offenen Sprechstunden über Mittag, in Einzelberatungen und Online-Coachings durch studentische Tutorinnen und Tutoren setzt das Schreibzentrum der PHZH bewusst auf Peer-Feedback. Das Angebot wird von Studierenden denn auch rege genutzt und als niederschwellige Unterstützung überaus geschätzt. Aber wie steht es eigentlich um die Wirksamkeit? In seinem Beitrag im Lifelong-Learning-Blog geht Maik Philipp dieser Frage nach und stellt Ergebnisse einer Metaanlyse zu Peer-Feedback beim wissenschaftlichen Schreiben vor.

Zeigeblockade überwinden und Feedback auf entstehende Texte bekommen.

Workshops fürs HS 2019

Workshops HS19

Im Herbstsemester 2019  bietet das Schreibzentrum der PH Zürich wieder attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich sowie der PH Schaffhausen an. Verbessern Sie Ihre Lesetechnik, um Berge von Fachliteratur zu bewältigen. Frischen Sie Kommaregeln auf. Holen Sie sich Anregungen für das Planen, Verfassen und Überarbeiten Ihrer Vertiefungs- oder Masterarbeit. Aber nicht nur das wissenschaftliche Schreiben steht im Mittelpunkt. Auch Bewerbung und Lebenslauf, Elternbriefe oder eigene Erzählungen und Reportagen kommen im Workshopprogramm zum Zug.

Anmeldungen und weitere Infos zu Angeboten des Schreibzentrums gibt es hier.

Kein geeigneter Workshop dabei oder die Termine passen nicht? – Kein Problem. Ab fünf Personen können Member beim Schreibzentrum einen eigenen Workshop bestellen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Q&A Zitieren #15: Ein Kompass fürs Zitieren

Wörtliche Zitate und inhaltliche Übernahmen aus anderen Texten müssen Sie in Ihrer (wissenschaftlichen) Arbeit eindeutig kennzeichnen und alle verwendeten Quellen am Schluss in einem alphabetischen Literaturverzeichnis auflisten. So verlangen es die Spielregeln des wissenschaftlichen Schreibens.

An der PH Zürich ist hierfür das Chicago Manual of Style (nach dem Autor-Jahr-System) massgebend. Ähnlich wie der Duden für Rechtschreibung und Grammatik sollen die formalen Vorgaben des CMoS sicherstellen, dass die Informationen vollständig, korrekt und einheitlich wiedergegeben werden.

«Zitier-Kompass» der PHZH

Als Ergänzung zu den Ausführungen auf der Zitierseite im Studiweb und dem «A–Z des wissenschaftlichen Schreibens» haben wir nun einen einfachen Zitierkompass mit typischen Beispielen erstellt (den Sie hier herunterladen können).

Die Navigation ist denkbar einfach.

Jede «zitierfähige» Quelle – ob Buch, Zeitungsartikel, Filmbeitrag oder Internetseite – lässt sich in einem ersten Schritt als selbständige oder unselbständige Veröffentlichung kategorisieren. Anschliessend muss dann nur noch entschieden werden, ob es sich bei einer selbständigen Publikation um ein Einzelwerk (eines oder mehrerer Autoren/-innen) oder um einen Sammelband (mit Herausgeberschaft) handelt.

Analog lässt sich bei den unselbständigen Quellen einerseits zwischen Artikeln aus Fachzeitschriften, Zeitungen, dem Internet etc. oder andererseits Beiträgen aus einem Sammelband unterscheiden.

Für jede der vier Möglichkeiten führt der Zitierkompass eine kleine Checkliste mit den erforderlichen Angaben sowie typische Einträge mit den entsprechenden Kurzbelegen auf. Wenn Sie sich an diesen Musterbeispielen orientieren, sind Sie auf der sicheren Seite.

Meisterkurse im HS2019

Leitfaden für das Verfassen von Masterarbeiten stud.phzh.ch/schreibberatung/#textemeistern

Das Herbstsemester rückt näher. Höchste Zeit für neue Workshops. Im aktuellen Angebot richtet sich das Schreibzentrum diesmal besonders an Studierende, die in den nächsten Semestern ihre Masterarbeit bezwingen (also im Dezember 2019 oder im Mai 2020 abgeben) wollen.
Nicht vergessen: Schreiben hat mehr mit richtigem Üben als mit Talent zu tun. Gehen wir es also sportlich an!

Die Mittwoch-Schreibgruppe
Jeden Mittwochnachmittag wird das Schreibzentrum zum Writers’ Room. Im Lernforum LAA-F014 steht Masterstudierenden während des ganzen Herbstsemesters ein eigener Arbeitsraum zur Verfügung. Hier können Anfänger und Fortgeschrittene (Abgabetermin Dez. 2019 bzw. Mai 2020) konzentriert an ihren Schreibprojekten feilen und sich mit Gleichgesinnten über das Schreiben oder methodische Probleme austauschen.

Gemeinsam schreibt es sich leichter

Feste Schreibzeiten und eine produktive Arbeitsatmosphäre sollen helfen, mit der grossen Abschlussarbeit voranzukommen und auftauchende Fragen zu klären. Zu vereinbarten Zeiten stehen deshalb auch Mitarbeitende des Schreibzentrums für Auskünfte und richtungsweisende Impulse zur Verfügung. Wie gelingt die Leseführung? Worauf ist bei der Einführung oder beim Zusammenfassen des Forschungsstands besonders zu achten? Wie werden Zitate in die eigene Argumentation eingebaut? Was gehört unbedingt in den Schlussteil der Arbeit? 

Übung macht den Master!

Unabhängig von der Mittwochsgruppe bietet das Schreibzentrum für MA-Studierende drei weitere «Meisterkurse» an. Diese Workshops sollen die Schreibenden darin unterstützen, ihr Forschungs- und Schreibprojekt gezielt in Angriff zu nehmen (Teil I), in der textproduktiven Mittelphase am Ball zu bleiben (Teil II) und in der letzten Etappe eine termingerechte Punktlandung hinzulegen (Teil III). Zusätzlich bietet die Bibliothek speziell für Masterstudierende Impulsveranstaltungen für die Literaturrecherche an.

Anmeldung für die Mittwoch-Schreibgruppe und viele weitere Workshops unter stud.phzh.ch/sz-workshops oder unter Workshops & Impulse des Lernforums.

Die Workshops fürs FS19 sind da!

Im Frühjahrssemester 2019  bietet das Schreibzentrum der PH Zürich (in Zusammenarbeit mit der Bibliothek und dem Digital Learning) wiederum attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich und der PH Schaffhausen an. Stöbern Sie im reichhaltigen Programm. Neu sind unter anderem die sogenannten «Meisterkurse». Diese Workshopangebote richten sich insbesondere an Studierende, die im laufenden oder im nächsten Semester ihre Abschlussarbeit fertigstellen.

Ist diesmal kein geeigneter Workshop dabei oder die Termine passen nicht? – Kein Problem. Ab fünf Personen können Member beim Schreibzentrum einen eigenen Workshop bestellen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Anmeldungen und weitere Infos zu Angeboten des Schreibzentrums finden Sie hier.

Die Meisterkurse

Leitfaden für das Verfassen von Masterarbeiten

Das Frühjahrssemester rückt näher. Höchste Zeit für neue Workshops. Im aktuellen Angebot richtet sich das Schreibzentrum diesmal besonders an Studierende, die in diesem Jahr ihre Masterarbeit bezwingen (also im Mai oder Dezember abgeben) wollen.
Nicht vergessen: Schreiben hat mehr mit Übung als mit Talent zu tun. Gehen wir es also sportlich an!

Die Mittwoch-Schreibgruppe
Jeden Mittwochnachmittag wird das Schreibzentrum zum Writers’ Room. Im Lernforum LAA-F014 steht Masterstudierenden während des ganzen Frühjahrssemesters ein eigener Arbeitsraum zur Verfügung. Hier können sie konzentriert an ihren Schreibprojekten feilen und sich mit Gleichgesinnten über das Schreiben oder methodische Probleme austauschen.

Gemeinsam schreibt es sich leichter

Feste Schreibzeiten und eine produktive Arbeitsatmosphäre sollen helfen, mit der grossen Abschlussarbeit voranzukommen und auftauchende Fragen zu klären. Zu vereinbarten Zeiten stehen deshalb auch Mitarbeitende des Schreibzentrums für Auskünfte und richtungsweisende Impulse zur Verfügung. Wie gelingt die Leseführung? Worauf ist bei der Einführung oder beim Zusammenfassen des Forschungsstands besonders zu achten? Wie werden Zitate in die eigene Argumentation eingebaut? Was gehört unbedingt in den Schlussteil der Arbeit? 

Übung macht den Master!

Unabhängig von der Mittwochsgruppe bietet das Schreibzentrum für MA-Studierende drei weitere «Meisterkurse» an. Diese Workshops sollen die Schreibenden darin unterstützen, ihr Forschungs- und Schreibprojekt gezielt in Angriff zu nehmen (Teil I), in der textproduktiven Mittelphase am Ball zu bleiben (Teil II) und in der letzten Etappe eine termingerechte Punktlandung hinzulegen (Teil III). Zusätzlich bietet die Bibliothek speziell für Masterstudierende Impulsveranstaltungen für die Literaturrecherche an.

Anmeldung für die Mittwoch-Schreibgruppe und viele weitere Workshops unter stud.phzh.ch/sz-workshops oder unter Workshops & Impulse des Lernforums.

Masterarbeit in zwei Wochen

Kaum zu glauben: Angeblich soll mal jemand eine Masterarbeit in zwei – oder sagen wir grosszügig: wenigen – Wochen hingelegt haben. Ohne viel empirische Vorüberlegungen habe ich ein paar abgeschlossenen Arbeiten ausgezählt und eine einfache Rechnung angestellt: Wie lange würde es dauern, diese Arbeiten zu tippen, wenn man ohne Unterbruch und Formulierungsbremse 90 Anschläge pro Minute hinbekäme? (Nur so nebenbei: Beim Eintrittstest für die Handelsmittelschule muss man 1000 Anschläge in 10 Minuten schaffen und darf nicht mehr als 6 Fehler machen …)

Masterarbeit in zwei Wochen weiterlesen

Workshops im HS18

Im Herbstsemester 2018  bietet das Schreibzentrum der PH Zürich wieder attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich und der PH Schaffhausen an. Stöbern Sie in unserem Programm und lassen Sie sich von der Vielseitigkeit überraschen.  Workshops im HS18 weiterlesen

Wenn der Stoff explodiert

In Träumen, dem fünften Band seines autobiografischen Grossprojekts, berichtet der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård von seiner Zeit in Bergen und wie er nach dem Besuch der Akademie für Schreibkunst immer wieder im Schreiben scheitert, dann anfängt Literaturwissenschaft zu studieren, wieder aufgibt und doch immer wieder von einer Karriere als Schriftsteller träumt.   Wenn der Stoff explodiert weiterlesen

Q&A Zitieren #14: Expertenwissen anzapfen

In seinem Buch The 90 Minute Book Outline widmet sich Autor R.T. Tolentino unter anderem der Frage, wie man in einem Themengebiet in kurzer Zeit zum Experten oder zur Expertin wird. Das erinnert ein bisschen an das Problem zu Beginn einer Masterarbeit. Immerhin soll dort ja eine kluge Frage untersucht und ein Überblick zum Forschungsstand geliefert werden. Das eigene Wissen und Vorwissen ist ein guter Ausgangspunkt. Da ist es hilfreich, in einem Projektjournal einfach mal brainstormartig alles zu notieren, was einem zum Thema einfällt. Allmählich wird klar, wovon man ausgeht, wo man anknüpft und wohin die Reise gehen könnte. Bevor man jedoch richtig loslegt, sollte das Gebiet erst einmal abgesteckt und die Untersuchungsfrage eingegrenzt werden. Um die Auseinandersetzung mit Fachliteratur kommt man dabei nicht herum.

«Don’t be lazy and do some reading.»

Hier könnte Tolentinos «7 Day Expert Method» eine Hilfe sein.
Bevor man seine Arbeit inhaltlich plant, rät er zu folgenden Schritte:

A –  Mindestens 5 Bücher zum Thema lesen und den Erkenntnisgewinn zusammenfassen.
Daraus lässt sich für das weitere Vorgehen ein Aktionsplan skizzieren (Untersuchungsfeld, Stand der Forschung, Wissenslücken, eigenes Erkenntnisinteresse, erwartete Ergebnisse).

B – (Wahlweise, aber empfohlen) Einen Experten oder eine Expertin befragen. Worüber sollte man Bescheid wissen? Was ist wichtig?

C – Sich in der Bibliothek in den Regalen umschauen, die zum Thema einen engeren Bezug haben. Einige Bücher durchblättern, die unser Interesse wecken. Welche Ideen oder Ansätze tauchen in verschiedenen Publikationen immer wieder auf?

D – Die Inhaltsübersichten mit dem Smartphone fotografieren.

An dieser Stelle ist es dann so weit, dass man seine Projektskizze formuliert. Jetzt kann die eigentliche Recherche beginnen!