Applaus und eine Flasche Whisky für PH goes Poetry

Am 9. Mai 2019 um 18.30 Uhr war es so weit: Das Finale des Moosestache-Poetryslams «PH goes Poetry» zum dritten Mal im Kafi Schnauz .

16 Texte wurden im Rahmen des Moosetache-Poetryslams «PH goes Poetry» zum Thema «Wir da oben, ihr da unten» eingereicht. Davon wurden von der Jury acht ins Finale beordert.

Die Slammer Joël Perrin und Lukas Becker spielten das Opferlamm und moderierten gewohnt frisch und knackig durch den Abend.

Als erster Preis winkte ein Preisgeld in Höhe von CHF 150 und eine Flasche Whisky, die vom Gewinner Peter Kaiser auf der Bühne geöffnet wurde.

Peter Kaiser präsentierte einen gesellschaftskritischen Text, der die fehlende Menschlichkeit anprangert.

Ihm folgte Nadja Baumgartner auf dem zweiten Platz, deren Text unsere Anteilnahme am Leiden der Welt betreffen.

Den dritten Platz belegte Peter Fäh, der eine Publikumsbeschimpfung bezüglich mangelnder Motivation der PH-Studis durchführte.

Gelächter, Jubel und Staunen im Kafi Schnauz! Wer den Slam verpasst hat: hier können Sie die Auftritte der drei Erstplatzierten sehen! Und im Herbst erscheint eine Publikation mit den Texten der Finalist*innen.

Daniela Baumann

Schweizer Vorlesetag: Challenge für Elisa Plüss (Schauspielhaus Zürich)

Der Jungstar des Schauspielhauses Zürich ist am Schweizer Vorlesetag zu Gast an der PHZH.
Bring einen Text und schau, was der Profi daraus macht: Selbstgeschriebenes, Lieblingsromane, Abschiedsbriefe, schönste Gedichte, Modulbeschreibungen, Reklamationen und Kochrezepte. Elisa Plüss liest alles – spontan und unvorbereitet.
Und wenn du wissen willst, wie du deiner Klasse oder deiner Freundin noch spannender vorlesen kannst: Elisa Plüss hilft dir mit Tipps und Tricks.

Mittwoch, 22. Mai, 12.30–13.30 Uhr
PH Zürich, LAC-C012

PH Goes Poetry Moosestache:  das Finale 2019

Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury nominiert Daniel Ammann, Nadja Baumgartner, Peter Fäh, Natascha Hossli, Peter Kaiser, Cyril Müller, Laura Sägesser und Lorenz Vogel für das Finale des «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerb. Damit battlen beim nächsten Moosestache Slam fast nur neue Stimmen um Whisky, Preisgeld und Applaus. Einzig Peter Fäh stand schon einmal in der Endrunde. Wem wird die Publikumsjury ihre Gunst erweisen? Die Auflösung gibt’s beim Kafi Schnauz.

Kafi Schnauz. 9. Mai 2019. Beginn 18.30 Uhr. Türöffnung 17.00 Uhr.

Die Ritter von Crongton

Alex Wheatle: Die Ritter von Crongton

McKay und seine Kumpels Liccle Bit und Jonah wetteifern in Alex Wheatles fulminantem Jugendroman um die coolsten Sprüche und kabbeln sich hin und wieder. Aber wenn es hart auf hart kommt, halten die drei Jungs aus South Crongton zusammen wie die Ritter der Tafelrunde. – Daniel Ammann hat den Jugendroman für Buch & Maus besprochen (1/2019, S. 35; siehe auch in der SIKJM-Rezensionsdatenbank).

Wheatle, Alex. Die Ritter von Crongton. Aus dem Englischen von Conny Lösch. München: Verlag Antje Kunstmann, 2019. 256 Seiten.

Alte und neue Träume

Ich über dich – Du über alles (2018)

Motivation zum Schreiben eines Textes oder zum Umsetzen eines Traumes ist schnell mal verflogen, sobald sich erste Hindernisse in den Weg stellen. Unsere Tutorin Sharon Ben Ishay erinnert in ihrem Beitrag daran, warum es sich lohnt, über sie hinwegzuspringen.

Mehr über die Schreib-Events des Schreibzentrums gibt es hier. Gedruckte Exemplare der Erzählnachtbüchlein können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Willkommen in QualityLand

In QualityLand gibt es für jedes Problem eine App. Man braucht sich nicht über ein schreiendes Kind aufzuregen, sondern lässt ihm beim Arzt einen Hormonchip einpflanzen und drückt auf dem QualityPad die Taste beruhigen.

QualityLand von Marc-Uwe Kling

Eine Portion Progesteron lässt das Kind im Nu verstummen. Etwas komplexer wird es bei selbstfahrenden Autos. Wer soll bei einem Unfall überfahren werden, ein Milliardär oder eine Gruppe von Kindern? Das kommt ganz auf den Besitzer des Fahrzeugs an, denn die eine Moral gibt es nicht, das Auto des Umweltschützers hat eine andere als jenes des Drogendealers. Fest steht: In QualityLand kosten moralisch enthemmte Autos mehr und die Lösung der moralischen Dilemmas bleibt den Maschinen überlassen. Für Menschen lautet die Antwort auf alle Fragen, die sie betreffen, «ok». Sollen Maschinen künftig menschlicher und Menschen digitaler werden? Diese Frage stellt sich den Lesern von Marc-Uwe Klings Dystopie. Noch gibt es mehr Antwortoptionen als «ok».

Martina Meienberg

Kling, Marc-Uwe. QualityLand. Berlin: Ullstein, 2017. 384 Seiten.

Die Rezension ist erschienen in Akzente 1 (2019): S. 35.

Von Vögeln und Menschen

Susanne Röckel: Der Vogelgott

Drei Geschwister finden sich im Zimmer eines Sanatoriums wieder, in dem Thedor, der jüngere Bruder, behandelt wird. Altersmässig stehen sie mitten im Leben, die Situation erscheint aber Lorenz, dem älteren Bruder, «als wäre es wie früher». Und so vereint scheinen die drei nun zu sein, dass die Ich-Erzählung von Lorenz im kollektiven Wir endet. – Erik Altorfers Medientipp in der Online-Ausgabe von Akzente 4 (27.2.2019).

Röckel, Susanne. Der Vogelgott. Salzburg und Wien: Jung und Jung, 2018. 269 Seiten.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 1/2019

Seit zehn Jahren schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums schon für das Magazin der PH Zürich. Im aktuellen Heft 1/2019 von «Akzente» fragt sich Martina Berchtold in der Studierendenkolumne, ob all die lieben guten Vorsätze nur unser Scheitern herausfordern sollen. Oder hat es vielleicht mit der Jahreszeit zu tun.