In Dead Poets Society (USA 1989; Regie: Peter Weir) fordert der unkonventionelle Lehrer John Keating seine Schüler immer wieder zum Lesen und zum Schreiben auf. «Wozu nützt dieses Leben?», fragt er mit Walt Whitman in einer der eindringlichsten Szenen des Films. – Sie ist derzeit im TV-Werbspot für das iPad Air zu hören, mit Robin Williams’ Synchronsprecher Peer Augustinski:
Wir lesen und schreiben Gedichte, weil wir zur Spezies Mensch zählen. Und die Spezies Mensch ist von Leidenschaft erfüllt. Und Medizin, Jura, Wirtschaft und Technik sind zwar durchaus edle Ziele, und auch notwendig, aber Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe sind die Freuden unseres Lebens. Ich möchte an dieser Stelle Whitman zitieren: «Ich, und mein Leben, die immer wiederkehrenden Fragen, der endlose Zug der Ungläubigen, die Städte voller Narren. Wozu bin ich da? Wozu nützt dieses Leben?
Die Antwort: Damit du hier bist. Damit das Leben nicht zu Ende geht, und deine Individualität. Damit das Spiel der Mächte weiter besteht und du deinen Vers dazu beitragen kannst.»
Damit das Spiel der Mächte weiter besteht und du deinen Vers dazu beitragen kannst. Was wird wohl euer Vers sein?
Siehe auch den Beitrag von Michael Prusse:
«‹Macht euer Leben aussergewöhnlich!›» ph akzente 3 (2012): S. 22–23.





Will McAvoy (Jeff Daniels) möchte die Welt verbessern – wenigstens die Nachrichtenwelt, denn die Berichterstattung im Fernsehen ist zur seichten Unterhaltungsshow verkommen. Im Kampf um Werbeeinnahmen und Einschaltquoten bleiben kritische Meldungen und Fragen auf der Strecke. Das soll sich ändern. Fortan steht wieder die Wahrheit im Mittelpunkt. Scheinheilige und Lügner werden entlarvt. 
