Lebelein

von Kim Moser

Wenn ich vor dir steh,
sind meine Beine wie Püree.

Unfähig, sich in Bewegung zu setzen,
denn sie lassen sich einfach nicht hetzen.

Doch wenn ich mich nun doch muss fortbewegen,
dann nur um dich hineinzulegen.

Hineinzulegen in das warme, weiche Bett,
welches viel mehr ist als ein Lazarett.

Kissen und Decken schmiegen sich um deine Gestalt,
bevor ich mich zu dir leg und deinen Inhalt pfleg.

Ich flüstere dir warme Worte zu,
um dein Seelenheil zu horten,

um es zu umsorgen
und lieb zu kosen.

Dies, um deinen Schmerz abzureissen
und ihn ins Jenseits zu verweisen,

um dir aufzuzeigen, dass du deine Seele herzen sollst,
da du viel mehr bist als eine Art Frist.

Nämlich hier, um die Welt zu bereichern
und nicht hier, um sie zu bedauern.

Denn alles, das du nicht umformen kannst,
ist nichts im Vergleich zu all dem,
das du ändern kannst,
allem, das du verlangen kannst,
allem, das du verbannen kannst.

Deswegen tanze um dein Seelenheil
und fülle im Leid lieber dein Lebelein,

denn du bereicherst die Welt,
vielleicht viel mehr als es dir gefällt.

@Kim Moser

Kim Moser ist Tutorin am Schreibzentrum der PH Zürich.

Life Skills mit Medien

Holzwarth, Peter. 2022. Life Skills mit Medien. Projektideen für Selbstbewusstsein und Lebenskompetenzen. München: kopaed.

In einer komplexen, unsicheren und mehrdeutigen Welt stellen Medien sowohl Risiko als auch Chance dar. „Life Skills mit Medien“ leistet einen Beitrag, mit den Potenzialen von Medien das Selbstbewusstsein von Kindern, Jugendlichen  und Erwachsenen zu stärken.

Kreative Medienprojekte mit Fotografie und Video laden ein, die eigenen Lebenskompetenzen weiterzuentwickeln (z. B. Empathie, kritisches Denken, Umgang mit Stress, Umgang mit Gefühlen, kreatives Denken, Beziehungsfähigkeit) und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Dabei profitieren erfahrungsgemäss auch pädagogische Fachpersonen.

Reflexive Medienprojekte zielen darauf ab, Medienphänomene im Alltag besser zu verstehen und die eigene Mediennutzung bewusster zu gestalten (z. B. Wie kann ich mein Handy bewusster und achtsamer nutzen? Wie kann ich mit sozialen Vergleichen auf Social Media umgehen? Welche medialen Mythen über Liebe und Sexualität sollten aufgedeckt werden?).

Die Projektideen lassen sich für unterschiedliche Altersgruppen anwenden. Sie eignen sich sowohl für schulische als auch ausserschulische Zusammenhänge.

Das Life Skills-Konzept ist mit dem 21st Century Skills-Konzept verwandt (vgl. Rickert 2019).

Ein Life Skills-Selbsttest ist hier zu finden:

Life Skills-Selbstreflexion (Was ist der am besten entwickelte Skill? Welches ist der Skill mit dem grössten Entwicklunsgpotenzial?)

Papie…was? Die papierlose Generation

Im Rahmen der Lehrveranstaltung «Medienbildung und Informatik» geht es auch um Medienethik und Wertefragen im Kontext von Digitalisierung. In diesem Zusammenhang haben Studierende dystopische Kurzgeschichten verfasst. Hier der Beitrag von Caterina Poggioli:

Hektisch sucht Frau Meier nach ihrem Hologrammtelefon, denn der Unterricht mit ihrer 1. Klasse startet in wenigen Sekunden. Eingeloggt und zack ploppen dutzende Fenster auf und sie sieht, wie alle 137 Schüler und Schülerinnen geduldig auf sie warten. Wie bei jeder Lektion beginnt die Lehrerin mit einer Frage zum Einstieg. „Wer von euch weiß, was eigentlich der Sinn, dieser kleinen Kästchen, die man vor gewissen Wohnungen oder Häuser noch antrifft, ist?“ Eine Antwort erhält Frau Meier nicht. Es herrscht Stille. Nach einer halben Minute bricht sie das Schweigen und klärt die Kinder auf. „Wisst ihr, vor einigen Jahren war es nicht üblich, dass in der Geburtsurkunde auch eine E-Mail-Adresse stand, sowie es bei euch ist. Nein, denn dazumal wurden Informationen, Rechnungen, Briefe, Einladungen usw. jedem persönlich zugestellt und in diesen Kasten gelegt, der aus diesem Grund auch Briefkasten genannt wird. Diese Generation, musste also täglich ein physisch vorhandenes Postfach leeren und schauen, welche Neuigkeiten sie erreichten.“, erläutert Frau Meier. „Hä, also mussten die dazu rausgehen?“, fragt eine Schülerin stutzig. „Ja genau. Die Briefe waren auch noch auf Papier geschrieben.“, erklärt die Lehrerin. „Papie… was?“, ertönt ein Hologramm. „Papier war ein sehr präsentes Medium vor und während der ersten Phasen der Digitalisierung. Bücher waren zum Beispiel früher auch nicht digital.“ Langsam wird die Klasse immer aktiver und stellt mehr und mehr Fragen. „Das eigentliche Thema der heutigen Lektion ist: Schreibkunde. Ich habe euch diese Frage gestellt, da die Schülerinnen und Schüler vor 10 Jahren noch, gelernt haben, wie man von Hand schreibt. Sie mussten mühsam alle einzelnen Buchstaben lernen und die Lehrpersonen hatten das Vergnügen, die kaum lesbaren Texte zu entziffern. Dies wird heute nicht mehr gelehrt, da es schlichtweg keine Relevanz mehr hat, denn heute spielt sich alles digital ab und zudem ist es viel umweltfreundlicher. Darum würde ich euch bitten eure Tastatur auszuklappen und den eingeblendeten Text so schnell wie möglich abzutippen.“

Caterina Poggioli, 2021

Dreihundertsiebenundneunzig Tabs offen

von Angelica Bühler

Mac n cheese Pizza war am Wochenende vor dem Fat Tony Thema. Gespräche über CA$h- und Moneyflow. „angelaworks.ch“ online Vikariatsportal. In Erinnerung an die Italien Ferien schwelgend, suche ich im Internet „songs a piscina italiana sommer 2022“. Artikel gelesen, was ist „zilch execution“ ?
Morgendliches Kaffeetrinken im Campo, zehn Männer in schwarzer Kleidung betreten das Lokal. In schwarzer Kleidung mit Aufschrift „Eindhoven“. Eine Gegend in der Niederlande. Saufen Bier. Klicke weiter. „Ultra-Bewegung“ bezeichnet eine Organisationsform von fanatischen Anhänger:innen eines Fussballteams. Zurück an der Hochschule: „Lerntypen bei Kindern“. Wann hast du Geburtstag? Um welche Zeit? Gib mir noch den Ort an!humandesign.ch“. Liegen auf der Fritschiwiese in der Sonne auf dem etwas feuchten Untergrund. Schau mal Wurmkacke! Niemals?!. Das Wunder Wurm“. Es gibt grundsätzlich drei Gruppen von Regenwürmern. Die eine Regenwurmart gräbt sich vertikal durch die Erde und bildet so stabile Röhren, welche sie ein Leben lang behausen. Die Horizontalgrabenden füllen ihre Röhren direkt wieder mit ihrem Kot auf. Die kleingewachsenen und agilen Regenwürmer bilden die dritte Gruppe und leben im Wald, im Kompost oder auf Misthaufen.
[Drei TikTok Tabs offen
Dienstagmorgen, Vertiefungsfach Geografie, begebe mich auf eine virtual Tour of Cape Town auf „airpano.com“. Kennst duNoah die Bettschen“? Ne, keine Ahnung. Zürcher Jungkünstler, selbstüberzogen sagen welche, Genie sagen andere.
Gustavo Petro, presidente electo de Colombia“, „la vicepresidenta Francia Marquez en los diálogos regionales vinculantes“ y mucho más.
Im Treffpunkt Kiosk lesend. Junot Díaz ein aus der Dominikanischen Republik stammender Schriftsteller und in New York aufgewachsen. Dies, das, fúku. Dies, das, fúku. „Nzz.ch“, fúku: ein vielseitig verwendbarer Fluch oder auch das Grosse Amerikanische Unheil.
[pornographische Inhalte]

© Künstliche Intelligenz «VQGAN+CLIP», November 2022

Fritz Gesing: Kreativ Schreiben

Gesing, Fritz 2022. Kreativ Schreiben. Handwerk und Techniken des Erzählens. Köln: Dumont (überarbeitete und erweiterte Neuausgabe).

Die Publikation betont den handwerklichen Aspekt der Schreibens. In einem Kapitel beschäftigt sich der Autor mit Strukturmustern und Plotmodellen von Erzählungen: Die Beziehungsgeschichte, die heroische Geschichte, das Suche-Modell, das retrospektive Modell, das Entwicklungsmodell und das Kathastrophenmodell. Damit werden Orientierungen für das eigene Schreiben geliefert.

Das ebenfalls beschriebene narrative Muster der „Heldenreise“ ist sowohl für das eigene Schreiben als auch für die Analyse von Romanen, Kurzgeschichten, Spielfilmen und Kurzfilmen hilfreich.

Eine Heldin oder ein Held erhält die Aufforderung, den gewohnten Alltag zurückzulassen, sich auf eine Reise zu begeben (im wörtlichen oder übertragenen Sinn) und damit ein Problem zu lösen. Auf der Reise kommt es zu unterschiedlichen Begegnungen und Herausforderungen. Am Ende kann die Heldin oder der Held gewandelt die Heimreise antreten und das alte Leben durch neue Erfahrungen bereichern.

Nach diesem Muster sind nicht nur sehr viele Geschichten gebaut, sondern auch Spielfilme, Games und Werbungen.

Auch für das kreative Schreiben im schulischen Kontext ist das Muster hilfreich (Vorstellung, Problemstellung, Lösung): Wer ist die Heldin bzw. der Held? Welches Problem muss die Heldin oder der Held lösen? Welche Lösung findet die Heldin oder der Held?

Fehlinformationen in Bezug auf das wissenschaftliche Schreiben

Peter Holzwarth

Immer wieder hören wir von Studierenden, dass Fehlinformationen in Bezug auf das wissenschaftliche Schreiben im Umlauf sind. Im Folgenden werden die bisher gesammelten dargestellt und kommentiert. Wer kennt weitere Fehlinformationen? Bitte melden! (Der Beitrag wird immer wieder aktualisiert.)

«Alte Literatur darf man nicht verwenden.» – Man darf Literatur jeden Alters verwenden. Bei Studien, die in regelmässigen Intervallen durchgeführt werden (z. B. JAMES-Studie), ist es wichtig, sich auf die jeweils neuste zu beziehen.

«Man muss pro Seite eine bestimmte Anzahl an Zitaten / Verweisen bringen.» – Es gibt keine Vorgaben für eine Mindestanzahl an Zitaten/Verweisen pro Seite.

«Man muss mehr als fünf Seiten Literaturangaben haben.» – Es gibt keine Mindestmengenangabe. Die Anzahl allein ist nicht entscheidend für die Qualität der Arbeit. Es kommt eher darauf an, dass man sich auf die für die Fragestellung relevanten und einschlägigen Quellen bezogen hat.

«Man darf nur Gedanken von anderen Autorinnen und Autoren wiedergeben – keine eigenen.» – Eine wissenschaftliche Arbeit lebt von fremden und eigenen Gedanken (z. B. Kritik, verschiedene Gedanken zusammendenken, Theorien erweitern etc.). Es ist wichtig, eigene Gedanken von denen anderer zu unterscheiden. Auch sind subjektive Einschätzungen von objektiv gewonnenen Erkenntnissen zu differenzieren.

«Man darf bei Zitaten die Seitenzahlen nicht angeben.» – Man muss die Seitenzahlen angeben, um den Lesenden die Möglichkeit zu geben, das Zitat oder den Gedanken im Originalkontext auffinden und nachvollziehen zu können. Dies gilt sowohl für wörliche Zitate als auch für Paraphrasen (Wiedergabe eines fremden Gedankens oder Inhalts in eigenen Worten).

«Es braucht keine Fragestellung.» – Für eine wissenschaftliche Arbeit ist die Fragestellung extrem wichtig. Durch die Formulierung der Fragestellung wird das Erkenntnisinteresse fokussiert und die Umsetzbarkeit kann antizipiert werden (Zeitressourcen, Zugang zu Forschungssubjekten, Möglichkeiten der Datenerhebung und -auswertung, Ansprüche auf Verallgemeinerbarkeit der Aussgaen etc.).

«Die Literaturangabe macht man immer am Ende eines Abschnitts.» – Bei einer wissenschaftlichen Arbeit muss für die Lesenden zu jedem Zeitpunkt deutlich sein, ob Aussagen von der Autorin/dem Autor stammen oder von einer anderen Person. Daher kann eine Literaturangabe, die erst am Ende eines Abschnitts kommt, zu Unklarheiten führen. Wird der Gedanke eines anderen Menschen wiedegegeben, muss auch gleich die entsprechende Angabe erfolgen.

«Texte aus ChatGPT kann man zitieren wie Texte aus Büchern, Zeitschriften oder Artikeln aus Onlinebeiträgen.» – Ein Mensch kann wörtlich aus einem Buch zitieren. Eine andere Person kann sich das Buch beschaffen, das Zitat auf der angegebenen Buchseite finden und die Aussage im Kontext nachvollziehen. Diese Logik der Vorfindbarkeit und Nachvollziehbarkeit ist bei KI-Programmen nicht gegeben. Nach jedem Prompt generiert ChatGPT eine neue Kombination aus bereits bestehenden Texten. Ein Mensch, der denselben Prompt an seinem Computer eingibt, wird nie das gleiche Textergebnis bekommen. Daher ist ein Zitieren wie man es von Büchern, Zeitschriften oder Onlinebeiträgen nicht sinnvoll. Für eine bestimmte Fragestellung kann es jedoch von Bedeutung sein zu dokumentieren, dass ChatGPT zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Prompt einen bestimmten Text geliefert hat.

Windes Liebe

Von Nadia Gsell

Es war der Wind, ganz klar der Wind, der mich lächeln liess, als ich die mit Sonnenstrahlen getränkte Allee hinunterlief. Allerorts lagen die farbigen Blätter der Bäume und Büsche auf den Strassen und Wegen. Der Wind brachte mir eine Geschichte, doch nicht nur eine Geschichte, nein, er brachte mir das Lächeln wieder. Das Lächeln, das ich vor langer Zeit verloren hatte, das Lächeln, das ich sehnlichst vermisste und das doch noch nicht gefunden werden wollte. Die Geschichte handelte von der Liebe, die der Wind auf seiner Reise gesehen, aufgesogen und mitgenommen hatte. Der Wind sammelte die Liebe auf Strassen, offenen Fenstern, Bahnhöfen und Gewässern. Ja, der Wind hatte so manche Arten von Liebe erfahren. Gewiss kann der Wind die Liebe nicht festhalten, der Wind will Liebe geben. Die Liebe geht ihren Weg durch Strassen, Gärten, Waldwege und noch so dünne Spalten. Der Wind bringt die Geschichten der Liebe, all die Momente, all die Gefühle von Geborgenheit, Zuneigung und Zufriedenheit. Die allerschönsten und stärksten Geschichten bewahrt der Wind sich für die dunklen Zeiten, die dunklen Tage und die allerdunkelsten Gemüter auf. Ja, der Wind, er spürt, wo er gebraucht wird. Ich habe den Wind gebraucht, ja, ich durfte die Geschichte von der Liebe hören. Die Liebe für die roten, für die gelben und die braunen Blätter. Liebe für den Nebel, der mir jeden Morgen im Gesicht schmeichelt. Liebe für die Kastanien, die die Wege zieren. Liebe für die dunkle, schüchterne Sonne, die zur Mittagszeit durch die Wolken blickt. Liebe für alle Töne der Farbe Orange. Ja, Liebe für den Herbst. Ja, ein Lächeln auf meinem Gesicht.

© Nadia Gsell

Nadia Gsell ist Studentin an der PH Zürich. Am Schreibwettbwerb PH Goes Poetry 2022 belegte sie den dritten Platz.

«Analyze The Lyrics»: Ein literarisches Rap-Quartett lädt zum Spiel mit Bedeutungen ein

«Analyze The Lyrics» – «Analysiere die Songtexte» – so lautet ein Format auf SRF, bei dem junge Protagonistinnen und Protagisten der Schweizer Rap-Szene betont locker beisammensitzen und über Vierzeiler aus einem Schweizerdeutschen Rap-Song diskutieren. Es geht um mögliche Lesarten, intertextuelle Bezüge, szenespezifische Insideranspielungen, regionale Verortungen und mögliche Zuordnungen von Text und Künsterin/Künstler. Nach kurzer Zeit kommt die Auflösung in Form eines Musikvideoausschnitts.

Dieses spannende Format kann zu ähnlichen Diskussionen motivieren. Personen treffen sich, bringen jeweils eigene oder fremde Romanausschnitte, Gedichtzeilen oder Ausschitte aus Songtexten mit und diskutieren in ähnlicher Weise über Lesarten, Epochen und mögliche Autorinnen und Autoren.

Zum Thema Rap in der Schule:

Holzwarth, Peter. 2012. «Rap. Video.» In Medienpädagogik Praxis Handbuch. Grundlagen, Anregungen und Konzepte für aktive Medienarbeit, hrsg. v. Eike Rösch, Kathrin Demmler, Elisabeth Jäcklein-Kreis u. Tobias Albers-Heinemann, 354–359. München: kopaed.
medienpaedagogik-praxis.de/2012/12/01/rap-video/


	

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #23

Simona Tschumper

«Ich brauche Hilfe bei einer schriftlichen Arbeit und möchte die Dienste des Schreibzentrums nutzen. Was gilt ab dem HS22 und welche Möglichkeiten habe ich?»

Als Student:in der PH Zürich kannst du die Angebote des Schreibzentrums neu kostenlos und ohne Mitgliedschaft nutzen. Einen Überblick über das gesamte Angebot an Workshops, Blogs, Schreibwettbewerben und Ressourcen zum wissenschaftlichen Schreiben (Zitieren) findest du auf der Website des Schreibzentrums.

Schreibberatung

In der Schreibberatung wirst du beim Verfassen unterschiedlicher Textsorten unterstützt. Egal ob LNW, Bachelor- oder Masterarbeit, Portfolioeintrag, narrative und argumentative Texte für die Deutschkompetenzprüfung oder persönliche Texte – die Tutor:innen und Dozierenden gehen gerne auf dein Anliegen ein.

Während des Semesters wird von Montag bis Freitag von 12:15 bis 13:45 Uhr eine offene Sprechstunde angeboten. Du kannst entweder spontan im Lernforum (LAA-F014) vorbeikommen oder vorgängig einen Termin per Mail (schreibberatung@phzh.ch) vereinbaren und dein Anliegen schildern.

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser. Die Tutor:innen und Dozierenden des Schreibzentrums unterstützen dich nicht nur bei der Überarbeitung eines Textes, sondern helfen auch gerne bei der Ausarbeitung einer Fragestellung, der Eingrenzung des Themas, der Gliederung einer Arbeit oder bei Schreibblockaden. Das Schreibzentrum bietet kein Korrekturlesen an.

Weitere Angebote und nützliche Links

Brauchst du Hilfe beim wissenschaftlichen Schreiben? Das Schreibzentrum stellt verschiedene Ressourcen zum Zitieren nach dem Chicago Manual of Style (CMS) zur Verfügung. In unserem «A–Z des wissenschaftlichen Schreibens» findest du Antworten und Beispiele zu zahlreichen Fragen.

Falls du Unterstützung bei der Literaturrecherche brauchst, wende dich an die Rechercheberatung der Bibliothek.

Entdecke hier das Workshop-Angebot des Lernforums zur Vorbereitung auf die Deutschkompetenzprüfung, zum Zitieren, zum kreativen Schreiben und vielem mehr. Die Workshopangebot des Schreibzentrums findest du auch hier: stud.phzh.ch/sz-workshops.

Beitrag von Maik Philipp auf leseforum.ch

Maik Philipp ist Mitglied des Schreibzentrums und hat auf leseforum.ch einen Beitrag über «Taxierte Schreibaufgaben» veröffentlich. Der Text steht kostenlos als PDF zur Verfügung:

leseforum.ch/sysModules/obxLeseforum/Artikel/761/2022_2_de_philipp.pdf

leseforum.ch


Philipp, Maik. «Taxierte Schreibaufgaben:
Die revidierte Bloom-Taxonomie als Analyse- und Planungswerkzeug
für das Lernen mit dem Schreiben.» leseforum.ch. Nr. 2022 | 2. leseforum.ch/sysModules/obxLeseforum/Artikel/761/2022_2_de_philipp.pdf

Weiter Literatur von Maik Philipp: phzh.ch/personen/maik.philipp