My Muse

von Patrick Huwyler

I rush down into the depths and visit places and people and faces fresh in my mind — moments vivid and always speaking, always moving — them and me and how we used to be.

Earth colours, sunshine and poverty.

I rush down into the past and into the arms of loved ones — running in the grass and wildflowers.

Familiar voices and the sound of Swahili — I’m holding hands, ice cream and Nairobi.

Akuaba — sun god of fertility © Patrick Huwyler

Rosarote Rosen

von Lawrence Beriger

Ich wusste nicht, wie man Rosen schneidet. Ja, da gibt es tatsächlich eine, wenn nicht mehrere Techniken dazu! Irgendwo ist bestimmt auch ein YouTube-Tutorial aufzufinden, da lege ich meine Hand ins Feuer. Wie dem auch sei, mein Kriterium war nur der Störfaktor.

Anfangs kitzelte, dann schnitt und letztlich schlitze mich der aufdringliche, ja eindringliche Zweig der Lieblingsrose meiner Grosstante (welcher meiner hellköpfigen Vorfahren kam eigentlich auf die grossartige Idee, diesen feindseligen Busch neben den Haupteingang zu pflanzen?), sodass ich kurzen Prozess ansagte. Ich knackte den Störenfried bis zur Hauptabzweigung ab, versuchte ihn abzudrehen, musste jedoch dann zur gewalttätigeren Variante des Abwürgens hinübergehen und rupfte den Zweig schlussendlich hasserfüllt vom Rest der knochigen Pflanze ab. Dabei fing sich mein Wollpullover etliche Laschen ein, mein Handrücken sah aus wie nach einer Partie „Füüfliiberle“ und irgendwie hatten sich auch ein paar Stacheln in meine Wade und Kniebeuge eingefressen. Handschuhe und Schere? Wozu? Na, um dem eingetroffenen Fall vorzubeugen; aber Nachsicht ist bekanntlich auch eine Tugend. Item, dieses komödiantische Schauspiel blieb nicht unbeobachtet, es resultierte in zweierlei Klopfen: das meiner Nachbarin ans Küchenfenster und gleich darauf, als mein Blick Frau E. hinter dem staubigen Glas erhaschte, das ihres Zeigefingers auf ihre faltige Stirn.

Verzwirbelt wie ein Kiwibaum stand ich da und liess meinen Blick die Hinterseite meiner Beine entlang herabwandern, um mich vom Nichtvorhandensein weiterer potenzieller Blutvergiftungserreger, wie ein Hypochonder sagen würde, zu vergewissern und als ich mich wieder entwirrte und den Pullover zurechtzupfte, hörte ich: „Buab, was tuasch?“ Eine rhetorische Frage, wie nur Elvira sie stellen kann, ohne dass ich vor Wut zu kochen beginne. Sie schleuderte mir zwei ihrer Gartenhandschuhe, die ledernen, nicht diejenigen mit den grünen Noppen, an die Brust und kniete sich auf die steinige Kante des Rosenbeets. Mit aller Geduld und mit grösstem Verständnis für meine Emotionalität zeigte sie mir, wie man Rosen, ich zitiere sie, „fachmännisch“ schneidet.

(c) Lawrence Beriger

Lawrence Beriger studiert an der PHZH und ist Tutor im Schreibzentrum.

Wasser und andere Wellen

von Madleina Candrian

(c) Madleina Candrian

Meine Muskeln sind angespannt, ich nehme dumpfes Stimmengewirr wahr und merke, wie mein Puls sich beschleunigt und das Adrenalin durch meinen Körper schiesst. Ein Pfiff und schon bin ich in der Luft. Es fühlt sich an, als ob ich meterweit fliegen würde. Aber da tauche ich ins Wasser ein. Bei jedem Armzug, jedem Beinschlag spüre ich die kleinen Wasserwirbel, die meinen Körper sanft in Empfang nehmen. Um mich herum ist es ganz still. Nur wenn ich meinen Kopf hebe, um Luft zu holen, nehme ich wieder die anspornenden Rufe der Zuschauenden wahr. Gleichzeitig lassen mich die Wellen, die von meinen Mitstreiterinnen und mir erzeugt werden, fühlen, als schwämme ich im Meer. Wieder eingetaucht und ganz umgeben vom Wasser, denke ich an nichts. Es gibt nur uns zwei; mich und das Wasser. Meine Gegnerin auf der Nebenbahn lasse ich unbeachtet. Mit einer Leichtigkeit gleite ich weiter. Dann kommt die Wand. Ich mache den letzten Armzug und rolle mich für die Wende zusammen. Kräftig stosse ich mich mit den Beinen an der Wand ab und kehre mit einer eleganten Delfinbewegung an die Wasseroberfläche zurück. In meinen Beinen verspüre ich langsam ein leichtes Brennen, doch das hält mich nicht davon ab, auf den letzten paar Metern nochmal an Tempo zuzulegen. Der Rand ist bereits in Sichtweite. Er ist zum Greifen nah. Ein letzter Zug und da schlage ich auch bereits mit der Hand an der Wand an. Ein Blick zur Uhr zeigt mir: Bestzeit.

Das Wasser ist mein Element. Befinde ich mich im Wasser, sind all meine Sorgen für den Moment vergessen. Umgeben vom Wasser bin ich nur mit mir selbst beschäftigt. Nur ein Tag ohne Training und ich fühle mich wie ein Fisch, der aus seinem natürlichen Lebensraum verjagt wurde. Für einige Menschen kann das Wasser zum Feind werden und den Tod bedeuten. Für mich bedeutet Wasser Leben. All die Gefühle aus dem Alltag, die manchmal wie Wellen über mich hereinbrechen, lassen sich beim Schwimmen mühelos überwinden.

Madleina Candrian studiert an der PH Zürich.

Dear Love

von Nadia Gsell

Thank you, thank you for always believing in me. Thank you for always staying on my side. Thank you for always letting me see the best in people, the best in all situations and yes, sometimes you let me see the best in me. You make my life liveable. You give me the happiness and courage in life, believing in the good.

But love, tell me, why do you hurt me from time to time? Why do I have to doubt you? What did I do to deserve so much pain? Tell me.

These days when you were gone, hidden behind dark walls, they felt like hell, I was drowning. I couldn’t breathe, I couldn’t think, and a smile was impossible. I was lost, lost in my brain, full of hatred, darkness, and no way out of that hell that was in my head. Just tell me why.

I don’t know if I can ever entirely forgive you. The scars you made are deep, so deep that they sometimes even still hurt today. But maybe my dearest love, we can figure it out to heal, time will fade them, I will try my best to believe in you as you do in me. But you have to promise, you will never let me go again! Promise you will stand by my side forever and that I will never lose my smile again. Never. Always. Love.

Foto: Nadia Gsell

Call Home

Sie schlenderte durch die Stadt, ihre Gedanken von Schmerz und Verlust durchzogen. Das Band zwischen ihr und ihrer Familie war vor langer Zeit gerissen, einst stark und verlässlich, doch jetzt zerschnitten und vergessen. Die Erinnerungen an vergangene Zeiten, an lächelnde Gesichter, warme Umarmungen und das Gefühl von Zugehörigkeit, kämpften sich unaufhörlich in ihre Gedanken. Es war eine Zeit, als das Wort “Familie” Sicherheit versprach und die Zukunft unendlich schien. Doch irgendwo auf diesem Weg war etwas schiefgelaufen. Es gab Worte, die gesagt wurden und Worte, die unausgesprochen blieben – ein Netz aus Missverständnissen und ungelösten Konflikten, das zwischen ihnen gewoben wurde. Die Spannungen hatten sich zu einem unüberwindbaren Abgrund entwickelt, der sie voneinander trennte.

Als sie die drei Münztelefone am Strassenrand sah, spürte sie eine ungewohnte Anziehungskraft. Sie blieb stehen und starrte auf die Relikte aus vergangenen Zeiten, die so verloren und bedeutungslos wirkten. Doch das Eingravierte auf den Metallplatten der Telefone, “Call Home”, hallte in ihrem Kopf wider. Es war, als ob das Universum ihr eine seltsame Möglichkeit bot, in die Zeit zurückzukehren, als alles noch in Ordnung war. Eine Erinnerung an vergangene Zeiten und an das Verlangen, die Unbeschwertheit und das Gefühl der Geborgenheit wiederzuerlangen. Es war ein impulsiver Moment, als sie eine Münze in eines der Telefone warf. Die Erwartung auf Verbindung, auf ein Zeichen der Versöhnung, war kaum zu ertragen. Doch das Schweigen am anderen Ende der Leitung war ohrenbetäubend. Sie wartete und versuchte es nochmals, aber die Stille wurde nur unerträglicher.

Enttäuscht und sich innerlich für ihren Leichtsinn scheltend, legte sie den Hörer auf und lief weiter. In diesem Moment, als sie die Münztelefone hinter sich liess, spürte sie eine Veränderung in ihrem Inneren. Ein kleiner Funken der Hoffnung war entfacht, dass die Zukunft gut werden würde. Eine Zukunft, in der die Scherben der Vergangenheit trotz allem wieder zu einem Ganzen zusammenfinden würden.

Anonymous studiert an der PH Zürich.

Zusammenzeit

von Kim Moser

Jetzt und dann,
vorausgesetzt es gibt ein wann,

werden wir zu zweit,
bis ans Ende der Unendlichkeit,
gemeinsam schreiten
und hierbei Wege bereiten,

uns ins Glücke reiten,
aber auch vor Aufgaben scheitern,
um uns anschliessend aufzuheitern,
weil wir die Gabe haben uns zu begeistern,

zu begeistern für das, was niemand sieht,
für das, was vor den meisten Augen flieht,
für das, was uns beide in den Bann zieht,
das ist uns lieb,

und genau das ist, was uns blieb,
das, was uns zusammenhielt,
während all diesen Jahren,
ist das nicht abgefahren?

Jeder weitere Stein während unserem Sein,
werden wir nicht bestreiten allein,
denn du und ich, wir wissen, du bist mein und ich bin dein,
und das finden wir ganz fein,
denn am Schluss werden wir Berge versetzen,
und uns weiterhin gemeinsam vernetzen. 

(c) Kim Moser

Die Krönung

Nadia Gsell

Der Stab erhebt sich, das letzte Gemurmel verstummt, und für eine Millisekunde ist es mucksmäuschenstill. Nach dem hörbaren Einatmen der Musiker erklingt eine Fanfare, die meine Augen schliessen lässt. Die ersten Klänge ziehen mich sofort mit in ihre Traumwelt, die sich fern von meiner Wirklichkeit befindet. Plötzlich sehe ich mich inmitten eines Schlosses, bei dem die Krönung der angehenden Königin im Gange ist. Alle Bürger strahlen vor Freude, jubelnd und gratulierend stehen sie in den Mengen. Die Trompeten oben auf den Rängen spielen die majestätischen Töne, welche abgestimmt mit den Schritten der Königin sind. Doch schlagartig ändert sich die Szenerie und drei maskierte Männer kommen anzurennen. Die Musik wird schneller, mein Puls rast. Es herrscht Panik, Chaos und alle Bürger fürchten um ihr Leben. Ein lauter Schrei hallt durch den Raum und ich sehe, wie die Königin zusammenbricht. Ihr Gesicht schmerzverzehrt, aber nicht durch einen körperlichen Angriff. Vielmehr fällt ihr Blick auf die Diebe, die mit ihrem über Generationen weitergegebenen Mantel verschwinden. Mit einem Mal wird es ruhiger, die Menschen schauen auf und aus dem Tor kommt ein Ritter. Ein Ritter in strahlender Rüstung und einem Pferd, welches das beeindruckendste Fell hat, das ich je gesehen habe. Hörbar wird die Musik wieder friedlicher, majestätischer und hoffnungsvoller. Der Ritter geht in moderatem Tempo, hilft der zusammengebrochenen Königin und gibt ihr das Versprechen, die Diebe zu finden.
Jubeln der Bürger ertönt, Hoffnung blüht auf und der Ritter reitet im Galopp aus dem Schloss hinaus. Die Musik wird angenehm, ich fühle mich, als wäre ich der Ritter. Reitend durch die schönsten Landschaften, über Felder, Berge und endlose Weiten. Hie und da höre und sehe ich unterschiedliche Tiere. Doch plötzlich verstummt die Musik, meine innere Traumwelt verdunkelt sich und ich höre nur noch das erleichterte Atmen der Musiker. Ich schlage die Lider auf, sehe wie der Dirigierstab sich senkt. Tosender Applaus füllt meine Ohren und ein kleiner Tropfen schwappt aus meinem Auge über die Wange. Danke Musik.

Nadia Gsell ist Studentin der Sekundarstufe I.

bygone

Kim A. Moser

Is there anything as sweet to remember as a bygone holiday? And I mean really remember, with all its vivid details. The delightful local food you ate, the chilly water embracing your sun-kissed body, heated up by the gentle rays of sunshine. Floating as the waves carry you, far away into the vast ocean. Carried away by the waves of the salty water, which form a smile at the corners of your mouth. That feeling of lightness and sense of pleasure carries you further. Far, far away into the wild, wide, expansive ocean. More water than your eyes can gather, neither your brain can process, nor your lungs can’t fathom the infinity. Way too much, way too big. That feeling of weightlessness is following you into your dreams. You’ll never forget the delicious local food you nourished your belly with and all the sweets that delighted your heart, with your eyes closed and taste buds dancing in delight. The memories of meandering through foreign streets, the scent of freshly washed laundry, drying and flying in the breezy, salty wind underneath the searing heat of the divine sun and still protected by the paradisical trees from the divinity. The laundry is surrounded by pure heavenliness. This feeling stays with you even in your deepest dreams, as you lie in your bed, wrapped in freshly laundered sheets carrying the aroma of the sea of flowers, while you are being carried off into the dreamland of your treasured bygone holiday. Whether it was a holiday from last week, last month, last year, or a lifetime ago. You’ll always hold those memories close to your heart. The bygone time is inconsequential; every bit of those cherished moments will remain etched in your mind forever and you will always remember at least a fragment of your bygone holidays as if you’re reliving them all over again. As if you were forever on holiday.

Kim A. Moser ist Tutorin im Schreibzentrum und Studentin Sekundarstufe

Versprochen

Was es auch ist, du kannst immer zu mir kommen. Du kannst mir alles erzählen. Vor mir brauchst du keine Geheimnisse zu haben. Es klingt schön, dieses Versprechen. Dein Versprechen, dass du mir zuhören wirst. Das Versprechen, nicht nur zuzuhören, sondern mich verstehen zu wollen, ein Stück in meinen Schuhen zu gehen und mich zu sehen. Zu sehen, wer ich bin und wer ich sein möchte. Und mich trotzdem, oder genau deswegen, noch gleich liebevoll anzusehen und in den Arm zu nehmen. Das Versprechen, es klingt schön und ich wünschte, ich könnte dir wirklich alles erzählen.

Aber wenn du über die sprichst, hörst du mich nicht. Beschallt von Vorurteilen, hörst du nicht, was ich sagen will, aber nicht wage auszusprechen. Wenn du über die sprichst, siehst du mich nicht. Geblendet von Wut und Hass, siehst du nicht, wie ich innerlich zerrissen bin zwischen denen und dir. Wenn du über die sprichst, fühlst du nicht. Betäubt vor Angst, fühlst du nicht, dass es eigentlich um Liebe geht.

Ich wünschte, du könntest dein Versprechen halten, aber wenn du über die sprichst, dann meinst du auch mich.

Anonymous studiert an der PH Zürich.

Pripyat

Nikolaus Steinauer

I slither lazily through the street, kicking up swirling dust in my wake. The sunlight streams through a gap in the clouds, catching the dust particles alight, making them look like tiny fairies. I sigh, singing past the buildings, smelling the distinct, putrid stench of rotting wood. Paint peels and crumbles from the side of buildings. Broken bricks scatter the cracked concrete. I pass carcasses of trees in a park where life once flourished, their shrivelled-up limbs, long since leeched of water and colour, rattle as I breeze past.

I pass by the Ferris wheel. It rises into the sky with a rusty frame, and sun-faded box seats. It creaks and groans as I sing through the gaps in the thick metal arms, protesting my presence. In the absence of humans and civilisation, the Ferris wheel no longer receives regular maintenance. I suspect it will collapse and crumble within the next decade, succumbing to the rust and decay left in the catastrophic wake of the humans’ devastating error.

I blow past a library and the books, stained yellow by the sun, ruffle like fallen autumn leaves as I move, chattering and sending more dust into the otherwise stagnant air. The wooden doors in the library flap, smacking against the walls, trying to free themselves from the hinges like an enraged monster shackled in a dungeon.

A decaying abandoned hospital stands in my way. The maternity ward makes me icy with sadness. Rusting cribs are still arranged in neat rows. A baby doll lays in one with its legs sticking towards the ceiling. Everything is a frozen moment in time. I twirl towards the old school and nursery. More dolls and school shoes, left where they fell, are covered in dust and rubble. Gas masks, collected by tourists, have been piled in one classroom. There is a puppet propped up on a rickety school chair, wearing a gas mask, and positioned in the smashed frame of an old television. If you were here, you wouldn’t shiver from just my icy breeze. The cold, hollow energy in this town is enough to run claws of terror down your back.

I make my way back to the park.

It didn’t use to be like this. Before it happened, the sound of children and families playing at the park filled the air. The trill of laughing children running around the dewy, manicured grass, chasing one another, would calm me down. They would often point at me, as I danced with the leaves. I didn’t want to disturb them, so I’d be little more than a warm, gentle breeze. Now, the park is little more than a stretch of dirt. More masks litter the vicinity. There’s some graffiti on a wall left there by tourists, painted in an array of pink, yellow, and indigo. It is the only patch of colour in this entire town.

That’s when an enormous expanse of brown, just outside the town, appears before my eyes. Tree skeletons are drooping towards the poisoned earth. The disaster has long since sucked the life from the dried up, radioactive soil. Trees will not grow for many millennia.

The heat of a fire billows through me. Fury. How could they do this? To their only home. They have so little regard for their environment. Now they’ve moved on to another place which they now call home. They never stop to think, that sooner or later, they will eradicate their own species.

I spin, gaining traction, faster and faster until I form a tornado fuelled by rage and dripping with disgust. As dust churns with me, I plough through the town, screaming and wailing as I rip it apart. I tear the bricks from the buildings and tear up floorboards. Windowpanes and glass rattle and shatter as I batter past. Books and toys and shoes fly in every direction as the

Ferris wheel groans and shudders against my force. Buildings protest as they thunder to the ground. With each brick I tear apart, the rage ebbs away, little by little. But I don’t stop. I must rid this town of any memory of their rotten species. I must wipe away any evidence they once lived here. I must wipe away their definition of life. Only misery and the ghosts of their existence shall remain.

To make way for new life.

Tears stream from my tornado body, splattering the ground. I do not stop my rampage, even when the sun dips below the horizon, and the clouds gather across the sky, blanketing the town in liquid darkness.

Just as I am about to tear apart the Ferris wheel, something catches my attention. The sky opens. Clouds shift, moving aside until a sliver of the abyss beyond makes an appearance. A bright full moon stretches a finger of ghostly light onto a small patch of land not too far from the town. Pale white light glints on the violet petals of large flowers. Pink mushrooms the size of dinner plates sprout tall and proud above the evergreen grass. They are mutated plants. But they grow taller, and more powerful than ever towards the stars. The mushrooms’ silhouette against the backdrop of the clouds shall be the only reminder of the events that transpired 36 years ago. I gasp. Then everything falls silent. No more wailing or shrieking. This has become one of the few places, where you can see the future of life.

Nikolaus Steinauer studiert auf der Sekundarstufe I