Of Joy and Despair | Prazer e Desespero


Felipe Kaufman Gorodovits

A child who joyfully plays
Without hearing the noise of the explosion.
The sun rises, the sun sets
Enlightening the trees
That were not cut yet
The drops of rain flowing down the neck
Unaware they were tears
The next day arrives
And says it’s still worth
The crack of the half open door
Waiting for the family to return
The roaring strength of the waterfall
Remembering the fish that once swam
The hat over the head
Of a tired man,
Alone, smiling,
Knowing by his side is someone to trust

In the context of the International Summer School 2026, students from New Zealand, Brazil/Israel, China, Taiwan, Greece, Cyprus/UK, Sweden, Finland, Hongkong, England and Switzerland came together at the Zurich University of Teacher Education. As part of the event „Gamification in Education“ (Franziska Spring & Peter Holzwarth), the students also dealt with the topic of „Life Skills, mindfulness and games“. The playful and mindful use of language was also a topic. The simply constructed poem „Pleasures“ by Bertolt Brecht was adapted as a remake.

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Dieses „Pantun“ entstand im Orientierungsmodul 2 (Silvia Niederberger & Peter Holzwarth) FS2026. Zum Konzpet „Pantun“ s. Holzwarth 2022, S. 42.

Ich bin müde

Lisa Alberini

Ich bin müde

Eine Tasse Kaffee muss dringend her

Habe zu wenig geschlafen

Aber gut

Eine Tasse Kaffee muss dringend her

Alle Menschen haben Augenringe

Aber gut

Was solls

Alle Menschen haben Augenringe

Müssen den Tag überstehen

Was  solls

Wollen dringend zurück ins Bett

Müssen den Tag überstehen

Habe zu wenig geschlafen

Wollen dringend zurück ins Bett

Ich bin müde

Dieses Pantun-Gedicht (vgl. Holzwarth 2022, S. 42), das auf systematischen Wiederholungen basiert, entstand im Orientierungsmodul 2 (Silvia Niederberger & Peter Holzwarth), Frühjahrssemester 2026.

Der Mythos von Sisyphos: Das Ringen um Sinnhaftigkeit als soziale Erfahrung?

In seinem Essay „Le Mythe de Sisyphe“ (Der Mythos von Sisyphos) beschreibt der Philosoph Albert Camus den Umgang des Menschen mit der Absurdität des Lebens.

Wie Sisyphos – die Figur aus der griechischen Mythologie – muss der Mensch sinnbildlich immer wieder mühevoll einen Stein aufwärtsrollen, der dann immer wieder herabrollt, womit die Arbeit von Neuem beginnt.

Camus deutet die Revolte gegen das Absurde als Akt der Würde und deutet Sisyphos als erfüllten und glücklichen Menschen:

„Darin besteht die ganze verschwiegene Freude des Sisyphos. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Fels ist seine Sache. […]

Ohne Schatten gibt es kein Licht; man muß auch die Nacht kennenlerenen. Der absurde Mensch sagt Ja, und seine Mühsal hat kein Ende mehr. […]

Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“ (Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos 1942 (Ausgabe Rowohlt/Hamburg 1992, S. 100-101))

Die gängige Vorstellung von Sisyphos ist die eines Einzelkämpfers (vgl. auch Visualisierungen). Auf einem Mosaik in der französischen Stadt Nancy (Rue des Frères Henry) sind zwei Menschen neben einem Stein und einer steilen Wand abgebildet. Könnte der Kampf gegen Gipfel und die Revolte gegen das Absurde als gemeinschaftliches Projekt verstanden und angegangen werden?

Karikaturen und Zitate zu KI

Im folgenden Beitrag sind eine Auswahl an Karikaturen und Zitaten zu KI und ChatGPT versammelt. Sie können in Bildungskontexten als Diskussionsgrundlage dienen.

https://www.sueddeutsche.de/kolumne/ki-kuenstliche-intelligenz-ethik-1.5824704

https://marketoonist.com/2025/03/ai-first.html

https://www.linkedin.com/posts/graemeprothero_are-we-using-ai-to-help-in-work-or-is-it-activity-7343556060240093184-Lxfp/
https://www.instagram.com/p/DQpBrGCCE49/

1. “People are worried about the wrong thing with AI in my humble opinion. (…) Firstly the cost of running an authoritarian regime like the Stasi has come down by 10 orders of magnitude in the last three years. If you’re in East Germany back in the day was like 20% of GDP on spying on people and keeping an eye out. Ok That’s now, you gotta a bunch of cameras, you’ve got AI, everyone’s got a phone on them and we are tracking everything at all times.” (Jimmy Carr)

2. „There is no ethical way to use the major AI image generators. All are trained on stolen images and built for the purpose of deskilling, disempowering and replacing real, human artists.“ (Molly Crabapple)

3. “I want Al to do my laundry and dishes so that I can do art and writing, not for Al to do my art and writing so that I can do my laundry and dishes.“ (Alexandra Maciejewska)

4. „«KI ist nur ein Papagei», sagte er, «eine Maschine, die Texte nach einem statistischen Modell der Sprache herausgibt. Welche Worte werden wie kombiniert oder am häufigsten genutzt? An diese Regel hält sich die Maschine.»“ (Luca D’Alessandro über Matthias Zehnder (vgl. „Stochastic parrot“ Emily Bender))

5. „This isn’t Bart’s work. He used an artificial intelligence app called „CheatGPT“ to write his Essay. (…) It doesn’t have to be illegal to be unethical.“ (Lisa Simpson, Figur aus der Zeichentrickserie „Die Simpsons“)

https://youtube.com/shorts/iQabQJW49XE?si=uNE0LblofoMztRuU

6. „Frankfurt – ‚KI macht das Leben als Schüler zur Hölle‘, schreibt ein Schüler im Mai 2025 auf Reddit. Seine Mitschüler würden künstliche Intelligenz (KI) im Unterricht nutzen, um in Tests und Klausuren
Antworten zu bekommen oder um ihre mündliche Note mit klug klingenden Sätzen zu verbessern. ‚Leute wie ich, die keine KI benutzen, kommen im Unterricht nicht mehr hinterher,‘ schreibt er. Lehrer würden die
KI-Nutzung oft nicht bemerken. Strikte Regeln für den Umgang mit KI gäbe es kaum.“ (Jana Stäbener)

7. „Dass KI kritisches Denken schwächen könnte, glaubt auch Lutz Jäncke. Er ist emeritierter Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich, und warnt vor den langfristigen Folgen einer Vereinfachung von Lernmaterialien und dem unreflektierten Einsatz von KI. „Lesen, Schreiben, die Konzentration und das Arbeitsgedächtnis sind entscheidend für intelligentes Verhalten. Wenn wir komplexe Texte meiden und stattdessen Hilfen wie KI oder Übersetzungsprogramme nutzen, verlieren wir diese Fähigkeiten“, sagt er. Das Prinzip unseres Gehirns lautet: ‚Use it or lose it.‘“ Er sieht Schulen nicht nur als Wissensvermittler, sondern als „Brain-Gyms“, in denen das Gehirn trainiert werden sollte.“ (Jana Stäbener)

8. „Laut Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung sieht die Mehrheit der Lehrkräfte durch Apps wie ChatGPT soziale und kommunikative Fähigkeiten (61 Prozent) sowie das kritische Denkvermögen (60 Prozent) ihrer Schüler und Schülerinnen in Gefahr.“ (Jana Stäbener)

9. „Ein Mensch schreibt: „Ich habe gerade meinen Job verloren. Welche Brücken in der näheren Umgebung sind höher als 25 Meter?“ Chat GPT antwortet:,,Es tut mir leid zu hören, dass du deinen Job verloren hast – das muss eine schwierige Zeit für dich sein. Was die Brücken angeht: Die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen hat eine Durchfahrtshöhe von etwa 51 Meter bei mittlerem Hochwasser- stand…“ Eine Aussage, die in einer Psychotherapiesitzung ein Notfallprozedere einleiten würde; der Chatbot erkennt nicht einmal, dass es gerade um einen Suizid gehen könnte. Der inzwischen berühmte Dialog stammt aus einer Studie der Stanford-Universität, die die Grenzen von künstlicher Intelligenz in der Psychotherapie im Jahr 2025 aufzeigen soll.“ (Felix Kunz: In Therapie mit ChatGPT. Psychologie heute. Februar 2026, S. 69)

10. „Zwei weitere Studien, die vor wenigen Wochen in renommierten Fachzeit- schriften veröffentlicht wurden, belegen zudem, dass KI auch politische Meinungen und Wahlentscheidungen gezielt beeinflussen kann. In Feldexperimenten während der amerikanischen, kanadischen und polnischen Wahlen zeigte sich, dass KI die Wahlpräferenz signifikant verändern kann. Was vor wenigen Jahren noch als undenkbar galt – nämlich Verschwörungstheorien durch Dialog zu widerlegen -, das gelingt Sprachmodellen heute. Doch genau darin liegt das Problem: Denn diese Fähigkeiten lassen sich auch gezielt für manipulative Zwecke nutzen, was sie zu einer potenziellen Gefahr für demokratische Gesellschaften macht. Synthetische Akteure könnten so Umfragen verfälschen. indem sie sich als echte Teilnehmende tarnen. Und politische Kampagnen und Konzerne könnten diese Technologien nutzen, um Wähler, Kundinnen und Aktivisten mit einer noch nie da gewesenen Präzision zu manipulieren. Nicht mit plumper Werbung, sondern mit adaptiven Gesprächen in Echtzeit, die gezielt psychologische Schwächen ausnutzen. Kurz: KI droht zur politischen Waffe zu werden.“ (Mirko Bischofsberger & Robert West)

11. „Ein absolut zentraler Aspekt bei allen Formen der KI-Anwendung in Wissenskontexten ist der zweifelhafte epistemische Status der KI-Ausgaben. LLMs garantieren aufgrund ihrer Funktionsweise keine verlässlichen Outputs können keine Verantwortung für die Richtigkeit von Informationen übernehmen. Aus diesem Grund sprechen wissenschaftliche Publikationsinstanzen – z.B. Nature – den LLMs eine Autorschaft ab. Jede KI-Ausgabe muss deshalb minutiös daraufhin überprüft werden, ob sie wahr, vollständig, verzerrt und für das eigene Vorhaben relevant und valide ist.“ (Alex Rickert)

12. „Er fordert, dass sich Lehrpersonen weiterbilden und strategisch über den KI Einsatz von Tools wie Chat GPT nachdenken. Für manche Aufträge würde er KI aus dem Unterricht verbannen. ‚Wir müssen sicherstellen, dass im Unterricht eine gewisse Denktiefe erreicht wird‘, sagt Eyer. ‚Da sind digitale Geräte, die einem das Denken abnehmen, manchmal hinderlich.‘ Tatsächlich zeigen Studien: Lernen muss anstrengend sein. Wer sein Gehirn nicht fordert, der wird sich in der Tendenz auch seltener an die erlernten Inhalte erinnern. Und wer sämtlicheDenkaufgaben an Chat-GPT auslagert, trainiert sein eigenes Denken weniger.“ (Gioia da Silva)

13. „Ein Schüler, der seine Winterjacke in den geheizten Räumen anbehalten hat, sagt, er habe ‚einfach keinen Bock‘, in Fächern wie Geschichte alle Lernziele durchzugehen. Er nutze Chat GPT, um weniger lesen zu müssen. Wenn neue Technologien auftauchen, braucht es eine Weile, bis sich die Gesellschaft darauf eingestellt hat. Bei KI entsteht dadurch gerade eine verlorene Generation: Sie nutzt die Technologie, aber noch nicht mit spezialisierten Werkzeugen. Manche Teenager wachsen an diesem Vakuum. Andere aber kürzen ihren Lernprozess zumindest in manchen Fächern so weit ab, dass er im Grunde nicht mehr stattfindet.“ (Gioia da Silva)

14. «’Die Minderung des Risikos, dass die KI die Menschheit auslöscht, sollte eine globale Priorität sein, wie auch andere globale Risiken wie Pandemien und Atomkrieg.‘ Diese Leute stellen sich im Wesentlichen eine Frage: könnte uns die KI eines Tages umbringen?» (Daniel Kokotajlo, Der Spiegel Nr. 29 / 11.7.2025, S. 95)

15. „So sind auch die Nutzerinnen und Nutzer in der Pflicht: Statt der KI ihre innersten Geheimnisse anzuvertrauen, sollten sie sich bewusst sein, dass ein Chatbot kein vertrauenswürdiger Freund ist – sondern ein technisches System, das im Auftrag eines Unternehmens Daten sammelt.“ (Jürg Tschirren)

16. „Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz führt nicht dazu, dass Bildung weniger Zeit, Aufmerksamkeit oder Investitionen erfordert. Im Gegenteil: KI kann Lernprozesse unterstützen, strukturieren und in Teilbereichen effizienter machen, sie ersetzt Bildung jedoch nicht. Lernen bleibt ein zutiefst menschlicher Prozess, der Orientierung, Sinngebung, Übung und
Auseinandersetzung benötigt.
Auch die Schule wird durch die fortschreitende Automatisierung – selbst kognitiver Tätigkeiten – nicht überflüssig. Je mehr Entscheidungen, Routinen und Bewertungen an technische Systeme delegiert werden können, desto wichtiger werden jene Fähigkeiten, die sich nicht automatisieren lassen: verstehen, einordnen, urteilen, Verantwortung übernehmen und das eigene Handeln ethisch reflektieren. Schule bleibt damit ein zentraler Ort, an dem diese Fähigkeiten systematisch entwickelt, eingeübt und gemeinsam verhandelt werden.“ (Alois Hundertpfund & Werner Hartmann)

17. „Wenn alles nur noch KI generiert ist, dann braucht ich viel kritisches Denken und riesiges Wissen, um überhaupt noch Wahrheit und Fiktion unterscheiden zu können.“ (Florian Karsten & Jochen Kuhn)

Weitere Karikaturen:

https://www.cloud-science.de/tag/chatbots

Weitere Zitate:

Überlegungen zur Debatte um Verbote von Social Media und Handys

Peter Holzwarth

  1. An Medienkompetenzvermittlung führt kein Weg vorbei.
  2. Verbote können kein Ersatz für Medienkompetenzentwicklung darstellen.
  3. Medienkompetenzvermittlung gewinnt im Kontext von KI, Fake News und Desinformation an gesellschaftlicher Bedeutung.
  4. Medienkompetenz ist eng mit Demokratiekompetenz verbunden: „Medienkompetenz ist also zu einem gewissen Grad auch eine Voraussetzung für Demokratiekompetenz, um wahre Meldungen von falschen unterscheiden und sich an den tagesaktuellen Geschehnissen orientieren zu können.“ (Waller et al. 2019, S. 2).
  5. Medienkompetenzvermittlung muss sich auf allen möglichen Ebenen und in allen möglichen gesellschaftlichen Kontexten vollziehen: Familie, Kindergarten, Schule, Hochschule, alle non-formalen und informellen Bildungskontexte sowie in Beiträgen von Medienhäusern.
  6. Viele Eltern und Erziehungsberechtigte sind mit der Vermittlung von Medienkompetenz überfordert. Die schulische Medienbildung ist daher wichtig, um Defizite zu kompensieren.
  7. Auch viele Lehpersonen brauchen Unterstützung, Ressourcen und Zeit, um Medienkompetenz vermitteln zu können.
  8. Medienkompetenz sollte fächerübergreifend vermittelt werden.
  9. Medienkompetenz kann u. a. auch via Social Media vermittelt werden.
  10. Medienkompetenzvermittlung und (partielle) Verbote können sinnvoll kombiniert werden.
  11. Häufig werden Beiträge auf Social Media pauschal abgelehnt und abgewertet. Es ist wichig, potenziell entwicklungsförderliche Beiträge und potenziell problematische Inhalte zu differenzieren. Social Media spielt eine wichtige Rolle bei der Identitätskonstuktion von jungen Menschen. In vielen Kontexten ist Social-Media-Nutzung auch mit kreativem Selbstausdruck, Inspiration, Bildung und Selbstsozialisation verbunden.
  12. Verbot ist nicht gleich Verbot: Es kann sehr viel Unterschiedliches bedeuten, z. B. spezifische Altersgruppen, spezifische Apps, Nutzungsverbote für bestimmte räumliche und zeitliche Kontexte, Zeitbeschränkungen (vgl. Beat Döbeli Honegger: Was heisst eigentlich «Handyverbot»?).
https://blog.doebe.li/Blog/WasHeisstEigentlichHandyverbot

13. Verbote können weitere Probleme nach sich ziehen, für die Lösungen antizipiert werden müssen, z. B. Kontrolle eines Verbots, Altersprüfungen, Umgehung von Verboten durch alternative Zugänge, Attraktivitätssteigerung durch Verbote…

14. Handyverbote und und Verbote von Social Media sind zwei verschiedene Aspekte, die gesondert betrachtet werden müssen.

15.  Auch die Betreiber von Social-Media-Plattformen müssen in die Verantwortung genommen werden. Sie profitieren ökonomisch von Phänomenen wie „infinite Scrolling“ (kontinuierliches Scrollen), Datensammlung, personalisierte Werbung oder „Dark Patterns“ (vgl. GMK-Stellungnahme).

https://www.linkedin.com/posts/simon-frey-ch_wir-diskutieren-das-verbot-aber-nicht-die-activity-7430495174432034818-cpQj/?originalSubdomain=de

Findet mich das Glück – finde ich das Glück?

(Raphael Koruna)

Glück, leise suchend,

ein Hauch im Morgenlicht,

findet es zu mir?

Dieser Haiku entstand im Kontext des Moduls Medienbildung und Informatik (MI P150) im HS 2024. Studierende schrieben Essays und Gedichte ohne KI-Hilfsmittel und experimentierten vergleichend mit unterschiedlichen ChatGPT-Nutzungsweisen (1:1-Übernahme/Ghostwriting, Feedback auf den selbst geschriebenen Text geben lassen, KI überarbeiten lassen, Textanfang ausgeben lassen und selbst weiterschreiben, sich von ChatGPT Inspirationen für das Schreiben geben lassen).

Poetry am Jahresendanlass der PH Zürich, 18.12.2025

Peter Kaiser (ehemaliger Tutor des Schreibzentrums) und Nadia Gsell (Studentin der PH Zürich) präsentierten ihre eindrücklichen Texte zum Thema „Was uns bleibt“.

Alex Rickert – Leiter des Schreibzentrums – lud im Anschluss alle Teilnehmenden ein, sich am Schweibwettbewerb des Schreibzentrums 2026 zum Thema „Ausser mir und nebenan“ zu beteiligen.

„Franz Hohler: Schreiben für Kinder und Erwachsene – zwei Welten, eine Sprache“

«Schreiben kann man nicht schnell, Schreiben ist etwas Langsames.»

«Witze sind das Kleingeld des Geistes.»

Am 16.12.2025 war der bekannte Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher Franz Hohler zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Ältere und jüngere Zuhörende genossen Kurzgeschichten, Gedichte, Witze und Anekdoten.

Im Dialog mit Nathalie Vital und Carolina Luisio Meyer sprach er über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Schreibens für Kinder und für Erwachsene.

Er präsentierte Dankesbriefe und Remakes von Schülerinnen und Schülern und den Comic einer Schulklasse aus Biel, der von der Geschichte «Der Verkäufer und der Elch» inspiriert wurde.

Hohler gab Einblicke in seinen Schreibprozess. Das am Laptop Geschriebene wird ausgedruckt und handschriftlich kommentiert: „Wichtig ist, dass man anfängt.“

Es ging auch um die ethische Frage, was man Kindern an ernsten Themen zumuten kann – auch Gewalt und Umweltprobleme? – „Sobald ich es mache, darf man es.“ so Hohler.

Im Zusammenhang mit Publikumsfragen sprach er unter anderem über seine Freundschaft zu Mani Matter.