Ich lach dich tot – #3: Zoras Lachen

Ich lach dich tot«Zora war hässlich.

Zumindest gerade hässlich genug, um die Aufmerksamkeit eines verzweifelten Casanovas auf sich zu lenken, der für eine viel zu lange Zeit glücklos geblieben war und deshalb lieber seine Ansprüche verringerte, als sich ein Scheitern einzugestehen.

An jenem Abend war ich dieser glücklose Casanova – und habe Zora kennengelernt. Sie war hässlich, keine Frage, aber sie konnte lachen. Mein Gott, konnte Zora lachen.»

An einem milden Novemberabend wurden die Besucherinnen und Besucher der Therabierbar an der PH Zürich animiert, aus dem Stegreif eine Geschichte zu erzählen. Es folgten zwei Anlässe, an denen weitere Geschichten, Anekdoten und Gedichte gesammelt wurden. Das daraus entstandene Büchlein enthält ausgewählte heitere und makabere Beiträge, die schnell gesprochen und flott geschrieben wurden.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Ich lach dich tot – #2: Plié

Ich lach dich tot«Ich war nervös. Meine Lippen waren wund, weil ich auf ihnen herumkaute. Eigentlich war dies unangenehm, aber lassen konnte ich es trotzdem nicht. Ich sass im Zug, schaute aus dem Fenster und fragte mich, ob man mir meine Anspannung ansah.»

An einem milden Novemberabend wurden die Besucherinnen und Besucher der Therabierbar an der PH Zürich animiert, aus dem Stegreif eine Geschichte zu erzählen. Es folgten zwei Anlässe, an denen weitere Geschichten, Anekdoten und Gedichte gesammelt wurden. Das daraus entstandene Büchlein enthält ausgewählte heitere und makabere Beiträge, die schnell gesprochen und flott geschrieben wurden.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 3/2014

Akzente 3/2014: «Elternarbeit»Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich (neu: «Akzente»). In Heft 3/2014 zum Thema «Elternarbeit» denkt Carmen Luzi auf Seite‎ 25 über gute Vorsätze nach.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Carmen Luzi: «Und nächstes Mal … wird alles anders!»

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 2/2014

PH Akzente 2/2014Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich (neu: «Akzente»). Im aktuellen Heft zum Thema «Medienbildung» beobachtet Marcel Flütsch auf Seite‎ 25, wie Frustrierte und Busfahrer ihrem Leben einen Sinn geben, und staunt.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Marcel Flütsch: «Die Extrarunde des Busfahrers»

Write my Fire – #15: Miranda

Write My Fire!«Miranda sass an der Bar des Striplokals, in dem sie arbeitete und massierte sich ihre schmerzenden Füsse. Morgens um 6 Uhr hatte der letzte Gast den Club verlassen und die Musikbox spielte endlich etwas Entspannenderes… Bei Johnny Cash wurde Miranda immer etwas nostalgisch. Als sie noch jünger gewesen war, wollte sie die Bühnen dieser Welt erobern. Nun war sie seit sechs Jahren in diesem etwas siffigen Lokal und entblösste sich für fünf Dollar die Stunde vor sabbernden Typen.»

(Geschrieben zu: Johnny Cash – «Ring of Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Ein junger Pfarrer auf Abwegen

Der Beginn des Romans geht so: Leine_244771_MR.indd

«Die Witwe ist aus freiem Willen hier hinaufgegangen, niemand hat sie dazu gewzungen. Sie hat die Läuse aus ihren besten Kleidern geklopft und sich dann angezogen, ihr Haar im Urineimer des Gemeinschaftshauses gewaschen und hochgesteckt.»

Der Roman erzählt vom jungen Pfarrers Morten Falk, der nach katholischen Gesichtspunkten ein grosser Sünder ist. Er sucht das sexuelle Abenteuer mit einem androgynen Jungen, liest lieber in Rousseaus Schriften als in der Bibel, stiehlt und führt Abtreibungen durch. Nichtsdestotrotz ist einem der Pfarrer sympathisch. Getrieben von Lebenshunger und aufklärerischen Idealen reist er als Missionar am Ende des 18. Jahrhunderts von Kopenhagen in eine dänische Kolonie in Grönland, wo alles anders ist, als er es erwartet hatte.

Mit Humor und Tragik erzählt Kim Leine vom Schicksal eines modernen Menschen, dem es unmöglich ist, seine eigene Integrität zu wahren. Das Buch ist ein grosses Lesevergnügen.

Kim Leine: Ewigkeitsfjord (Hanser, 2014, 635 Seiten)

Mit Kim Leine zum Schauplatz des Romans gehen:
youtu.be/7t6Csz9XxK0

Write my Fire – #13: Vielleicht ist das so

Write My Fire!«Mira: Du bleibst dein ganzes Leben am gleichen Ort wie jetzt, weil es eigentlich ganz okay ist? Das ist der Unterschied zwischen uns beiden… Du… Du gibst dich einfach so verdammt schnell mit allem zufrieden.

Lars: Naja, nur weil ich nicht die ganze Zeit den Job wechsle und immer noch in der Stadt lebe, wo ich aufgewachsen bis…

Mira: Darum geht’s ja gar nicht. Ich will dich ja gar nicht ändern. Es ist, es ist halt nur… Schwierig. Ich wünschte mir manchmal…

Lars (schroff): Was? Dann wilst du ja trotzdem, dass ich mich ändere.

Mira (schweigt lange): Aber ich will es nicht wollen.»

(Geschrieben zu: Adele – «Set Fire to the Rain»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne

Akzente14-1_coverSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich (neu: «Akzente»). In Heft 1/2014 zum Thema «Berufseinstieg» blickt Bonina Oberholtzer auf Seite 25 vorwärts in die Zukunft und denkt unter anderem über Mode, Musik und Medien nach.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Bonina Oberholzer: «Vorwärts in die Zukunft»

Write my Fire – #10: Advent

Write My Fire!«Er springt auf dem Kranz,

ich seh’ ihn genau,

den teuflischen Tanz,

er stellt sich zur Schau.»

(Geschrieben zu: Arthur Brown – «Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «ph akzente»: Die Studierenden-Kolumne

ph akzente 4/2013Schon seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für «ph akzente». Im aktuellen Heft zum Thema «Kritik» sucht Michael Sasdi auf Seite 37 ein Zimmer …

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Michael Sasdi: «Zimmersuche in der grossen Stadt.»