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Im Rahmen der Lehrveranstaltung «Medienbildung und Informatik» geht es auch um Medienethik und Wertefragen im Kontext von Digitalisierung. In diesem Zusammenhang haben Studierende dystopische Kurzgeschichten verfasst. Hier der Beitrag von Joram Ruijter:

Der Winter brach herein und ich sass nackt vor dem Fernseher. Nackt. Nackt nicht, weil ich keine Kleider trug oder weil ich das Bedürfnis hatte, meine Freizügigkeit in meiner Wohnung auszuleben. Nackt, weil wir das Jahr 2024 schreiben und die ganze Stadt jetzt weiss, was ich weiss. Weil die ganze Stadt die Gedanken kennt, die in meinem Kopf sind. Gedanken an vergangene Liebesnächte, an sexuelle Vorlieben, an Geldsorgen, die mich nachts nicht schlafen lassen, an Lügen, die ich meiner Freundin erzählt habe und die nun ans Licht kommen. Und vieles mehr. Jeder in der Stadt weiss jetzt, was ich weiss, denke und getan habe. Und das alles nur, weil ich die Nutzungsbedingungen dieser neuen App nicht gelesen habe. Hätte ich sie nur nicht akzeptiert, wie ich es sonst immer tue. Ich bin völlig nackt. Mein Arbeitgeber hat mir vor 10 Minuten geschrieben, dass ich nicht mehr kommen muss, weil ich mir jedes Mal auf der Toilette Dokus reinziehe. Meine Mutter hat mir vor 9 Minuten geschrieben, dass sie mich nicht mehr sehen will, weil ich ihr immer einen Zwanziger aus dem Portemonnaie gezogen habe. Vor 8 Minuten rief mich meine Freundin an, die jetzt meine Ex ist. Vor 7 Minuten hat mich meine Bank angerufen und mein Konto gekündigt, weil ich ihren Namen verunglimpft habe. Vor 6 Minuten kam die Nachricht meiner Versicherung, dass ich ihr noch 10.000 Franken schulde, weil ich mir nie wirklich das Bein gebrochen habe. Vor 4 Minuten kam meine Nachbarin vorbei und spuckte mich an, weil ich sie beim Duschen beobachtet habe. Vor 3 Minuten rief mein Vater an und gratulierte mir zum erfolgreichen Diebstahl des Geldes. Vor 2 Minuten schrieb mir mein guter Freund und beschimpfte mich, weil ich seine Freundin begehre. Vor 1 Minute wurde mir meine Wohnung gekündigt. Vor 10 Sekunden nahm ich meine Waffe. Vor 3 Sekunden habe ich sie mir in den Mund gesteckt. Vor 1 Sekunde drückte ich ab. Tod.

Linksammlung zu KI und digitalen Phänomenen

Scobel: Diverse Sendungen zu KI

https://www.3sat.de/suche?q=Scobel+ki&synth=true&attrs

Deutschlandfunk: KI Reihe

https://www.deutschlandfunk.de/ki-verstehen-102.html

Kompass: Künstliche Intelligenz und Kompetenz 2023. Einstellungen, Handeln und Kompetenzentwicklung im Kontext von KI

https://www.jff.de/veroeffentlichungen/detail/kompass-kuenstliche-intelligenz-und-kompetenz-2023-einstellungen-handeln-und-kompetenzentwicklung

Erziehungstrends: Was sind die Folgen von Überbehütung?

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/erziehungstrends-was-sind-die-folgen-von-ueberbehuetung?urn=urn:srf:video:03fd6959-cec4-4215-9419-279d0d27f058

Hype um TikTok – Lieben oder löschen?

https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/hype-um-tiktok—lieben-oder-loeschen?urn=urn:srf:video:6b2838d3-7f05-4dc3-897d-dfc68b7430c7

Linksammlung von Mirjam Egloff

https://www.schabi.ch/seite/PHZH-MI

Dein Benz glänzt

von Kim Moser

(c) Kim Moser

Wie ein Licht,
in der dunklen Sicht,

erstrahlt dein Antlitz,
mich wie ein Blitz,

du erhellst meine Existenz,
wie ein Benz,

der in der Sonne glänzt,
denn dein Sein ist nicht begrenzt,

und jeder Tag mit dir ist ein Strahlenmeer,
deswegen fühle ich mich nie leer.

Kim Moser studiert an der PHZH und ist Tutorin im Schreibzentrum.

Frühling

Franziska Keller

Die Sonne kitzelt im Gesicht

Das Land wird farbig

Der Vogel sammelt Flauschiges für sein Nest

Die Sonne kitzelt im Gesicht

Die Pollen in der Nase

Der Vogel sammelt Flauschiges für sein Nest

Ich putze mir die Nase

Die Pollen in der Nase

Es kitzelt und es brennt

Ich putze mir die Nase

Ich bin müde

Es kitzelt und es brennt

Das Land wird farbig

Ich bin müde

Frühling

Das Gedicht entstand im Rahmen des Workshops „Kreatives Schreiben leicht gemacht: Das motivierende Prinzip «Remake»“ (FS 2023)

Vgl. Blogbeitrag “Kreatives Schreiben und Life Skills” (Holzwarth 2023)

My Muse

von Patrick Huwyler

I rush down into the depths and visit places and people and faces fresh in my mind — moments vivid and always speaking, always moving — them and me and how we used to be.

Earth colours, sunshine and poverty.

I rush down into the past and into the arms of loved ones — running in the grass and wildflowers.

Familiar voices and the sound of Swahili — I’m holding hands, ice cream and Nairobi.

Akuaba — sun god of fertility © Patrick Huwyler

Medienkonsum oder Mediennutzung?

Peter Holzwarth

Immer wieder liest und hört man den Begriff „Medienkonsum“, auch im Zusammenhang mit der Rezeption von Nachrichten („Newskonsum“).

Für viele Menschen hat der Begriff „Konsum“ eine negative bzw. kulturkritische Konnotation. Nutzende werden als passiv konzipiert. Der Gegenstand des Konsums gilt als eher minderwertig, z. B. „Zuckerkonsum“, „Heroinkonsum“ oder „Drogenkonsum“, bezogen auf Medien „Pornokonsum“ oder „Internetkonsum“.

Medieninhalte, die als kulturell hochwertig gelten, werden selten mit dem Begriff „Konsum“ in Verbindung gebracht, z. B. hört oder liest man kaum: ein Rilke-Gedicht konsumieren, ein Klavierkonzert von Mozart konsumieren, die NZZ konsumieren, ein Kinderbuch konsumieren, einen Hesse-Roman konsumieren oder ein Theaterstück konsumieren.

Viele Mediennutzungsformen können potenziell entwicklungsförderliche und problematische Aspekte beinhalten, je nach Person, Inhalt und Kontext. Es ist wichtig, bei jedem Medienphänomen eine differenzierte Sichtweise einzunehmen in Bezug auf Chancen und Risiken.

Ergebnisse der Mediennutzungsforschung zeigen immer wieder, dass bei rezeptiver Nutzung von Medien durchaus auch aktive Prozesse ablaufen, z. B. Selektion, selektive Aufmerksamkeitszuwendung, Bedeutungskonstruktion, Füllung von Leerstellen, Herstellung intertextueller Bezüge, Abgleich mit der eigenen biographischen Erfahrung, Reflexion über Plausibilität oder Anschlusskommunikation.

Um eine Vorverurteilung zu vermeiden, ist es sinnvoll, neutraler von „Mediennutzung“ zu sprechen und danach differenziert Chancen und Risiken zu analysieren und zu benennen.

Rosarote Rosen

von Lawrence Beriger

Ich wusste nicht, wie man Rosen schneidet. Ja, da gibt es tatsächlich eine, wenn nicht mehrere Techniken dazu! Irgendwo ist bestimmt auch ein YouTube-Tutorial aufzufinden, da lege ich meine Hand ins Feuer. Wie dem auch sei, mein Kriterium war nur der Störfaktor.

Anfangs kitzelte, dann schnitt und letztlich schlitze mich der aufdringliche, ja eindringliche Zweig der Lieblingsrose meiner Grosstante (welcher meiner hellköpfigen Vorfahren kam eigentlich auf die grossartige Idee, diesen feindseligen Busch neben den Haupteingang zu pflanzen?), sodass ich kurzen Prozess ansagte. Ich knackte den Störenfried bis zur Hauptabzweigung ab, versuchte ihn abzudrehen, musste jedoch dann zur gewalttätigeren Variante des Abwürgens hinübergehen und rupfte den Zweig schlussendlich hasserfüllt vom Rest der knochigen Pflanze ab. Dabei fing sich mein Wollpullover etliche Laschen ein, mein Handrücken sah aus wie nach einer Partie „Füüfliiberle“ und irgendwie hatten sich auch ein paar Stacheln in meine Wade und Kniebeuge eingefressen. Handschuhe und Schere? Wozu? Na, um dem eingetroffenen Fall vorzubeugen; aber Nachsicht ist bekanntlich auch eine Tugend. Item, dieses komödiantische Schauspiel blieb nicht unbeobachtet, es resultierte in zweierlei Klopfen: das meiner Nachbarin ans Küchenfenster und gleich darauf, als mein Blick Frau E. hinter dem staubigen Glas erhaschte, das ihres Zeigefingers auf ihre faltige Stirn.

Verzwirbelt wie ein Kiwibaum stand ich da und liess meinen Blick die Hinterseite meiner Beine entlang herabwandern, um mich vom Nichtvorhandensein weiterer potenzieller Blutvergiftungserreger, wie ein Hypochonder sagen würde, zu vergewissern und als ich mich wieder entwirrte und den Pullover zurechtzupfte, hörte ich: „Buab, was tuasch?“ Eine rhetorische Frage, wie nur Elvira sie stellen kann, ohne dass ich vor Wut zu kochen beginne. Sie schleuderte mir zwei ihrer Gartenhandschuhe, die ledernen, nicht diejenigen mit den grünen Noppen, an die Brust und kniete sich auf die steinige Kante des Rosenbeets. Mit aller Geduld und mit grösstem Verständnis für meine Emotionalität zeigte sie mir, wie man Rosen, ich zitiere sie, „fachmännisch“ schneidet.

(c) Lawrence Beriger

Lawrence Beriger studiert an der PHZH und ist Tutor im Schreibzentrum.

Was dürfen Satire und Comedy?

„(…) ich ziele mit meinen Jokes nach oben, ich ziele zu denen Leuten, die mehr Macht haben (…).“ Comedian Michael Elsener, Tagessgespräch, SRF, 13.3.2023

«Ims Schwiiz nach de 22 Uhr dusch ims die Fresse halta, un au nümmes die Frau schlage, au wenn sie schims verdiene.» (Mike Müller in der Rolle des albanischstämmigen Migranten Mergim Muzzaffer, SRF-Comedy-Sendung Giaccobo/Müller, 2011)

Was dürfen Satire und Comedy? Wo gibt es ethische Grenzen in Bezug auf negative Darstellungen von Minderheiten?

Mergim Muzzafer über die Nachtruhe | Giacobbo / Müller | Comedy | SRF

Der Schauspieler und Comedian Mike Müller war am 15. Mai 2023 zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Zürich (im Rahmen der Veranstaltung «Studienreise in bewegte und bewegende Regionen Europas (Kosovo)» um über diese Fragen und ein konkretes Video zu diskutieren, in dem er die Figur «Mergim Muzzafer» spielt. Dieser ist ein Einwanderer aus Kosova, der in der Schweiz lebt und seinen Landsleuten Integrationshinweise gibt, damit diese in der Schweiz bleiben können bzw. nicht ins Gefängnis müssen. Dabei werden folgende Klischees bedient: „Kriminalität“, „Tiere in der Wohnung halten“, „schlechtes Deutsch“ und „Frauen schlagen“. Im Rahmen der Diskussion hat sich Mike Müller (selbst-)kritisch mit dem Beitrag auseinandergesetzt und gleichzeitig ein Plädoyer für die Freiheit gehalten.

Es stellen sich folgende Fragen:

  1. Dürfen Comedy und Kunst alles („Kunstfreiheit“)?
  2. Darf Comedy alles, weil es ja „nur Spass“ ist?
  3. Macht es einen Unterschied um welche Ausdrucksform es sich handelt (Comedy, Spielfilm, Roman etc.)?
  4. Darf ein Comedian eine ethnische Gruppe klischeehaft darstellen, wenn es sich um die eigene handelt (z. B. Kaya Yanar Karikatur des Türstehers Hakan)? https://youtu.be/5vcGcFf5y3w?si=vnY1cvrPZylT-8qk
  5. Darf ein Comedian eine andere ethnische Gruppe klischeehaft darstellen, wenn die eigene (in anderen Kontexten) auch klischeehaft darstellt wird? https://www.youtube.com/shorts/Yl9RqMLLTpE („Banker Patenschaften dringend gesucht SRF | Comedy | Giaccobo / Müller | SRF“)
  6. Ist es nur dann legitim, wenn es auf Kosten der „Mächtigeren“ geht?
  7. Ist es immer legitim, wenn es auf die Kosten der „Mächtigen“ geht? Oder gibt es auch in diesem Kontext Grenzen?

Ähnliche Diskurse wurden in anderen Kontexten geführt:

Debatte um Erdogan-Gedicht von Jan Böhmermann https://youtu.be/NYY18sP2brM?si=0CRiJuVgi3WljAwW

Lied «Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt» von Danger Dan https://youtu.be/Y-B0lXnierw?si=14xij1GFJ0jrE8Dq

Diskurs um den Film „Nellys Abenteuer“ (Dominik Wessley, Deutschland 2016): Negative Stereotype über Roma vs. positive Darstellung von Einzelpersonen (Holzwarth 2018).

SRF Beitrag von Samuel Lutz vom 8.12.2023: „Worüber darf man noch lachen? Schweizer Comedy-Grössen erzählen“: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/debatte-um-witz-und-wokeness-worueber-darf-man-noch-lachen-schweizer-comedy-groessen-erzaehlen

Literatur:

Holzwarth, Peter. 2018. „Medienpädagogik, Filmbildung und Migration.“ Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 04, Jahr 2018, Weinheim: Beltz Juventa 2018, S. 301-308

Q&A Zitieren #20: Das neue A–Z des wissenschaftlichen Schreibens

«Hilfe, wo ist das Akkordeon mit den vielen A–Z-Einträgen zum Zitieren geblieben? Ich finde es nicht mehr!», bekommen wir oft in der Schreibberatung zu hören. – Keine Sorge. Es hat sich nicht ganz in Luft aufgelöst, aber mit dem Relaunch der PH-Website im HS23 und der Überführung des früheren Studiwebs in ein passwortgeschütztes Studierendenportal hat sich einiges geändert. Hier hat das wissenschaftliche Schreiben eine neue Heimat bekommen.

Technisch ist auf der neuen Seite kein interaktives Akkordeon mit beispielhaften Formatierungen (kursiv, Farbe, hängende Einzüge etc.) mehr möglich. Aber: Wir haben das als Chance genutzt und Das A–Z des wissenschaftlichen Schreiben nach Anregungen unserer Tutor:innen neu konzipiert. Es steht nun sowohl auf dem Studierendenportal wie auf der externen PH-Seite als hochwertiges und interaktives PDF zur Verfügung und wird regelmässig angepasst.

So enthält die 2., aktualisierte Auflage 2024 nun ein ausführliches Register mit Stichworten, nach denen häufig gesucht wird. In der 3. Auflage sind u.a. neue Einträge zum Umgang mit KI oder zum korrekten Zitieren von Lehrmitteln und Lehrplänen dazugekommen.

Auch den bunten Zitierkompass mit typischen Beispielen für bibliografische Nachweise nach dem Chicago Manual of Style kann man hier beziehen.

Wichtige Links auf dem Studierendenportal:

Wissenschaftliches Arbeiten Hilfreiche Tipps und Antworten auf Fragen rund ums wissenschaftliche Schreiben

Schreibberatung, Workshops, Schreibevents

Workshops und Impulse des Lernforums

Wasser und andere Wellen

von Madleina Candrian

(c) Madleina Candrian

Meine Muskeln sind angespannt, ich nehme dumpfes Stimmengewirr wahr und merke, wie mein Puls sich beschleunigt und das Adrenalin durch meinen Körper schiesst. Ein Pfiff und schon bin ich in der Luft. Es fühlt sich an, als ob ich meterweit fliegen würde. Aber da tauche ich ins Wasser ein. Bei jedem Armzug, jedem Beinschlag spüre ich die kleinen Wasserwirbel, die meinen Körper sanft in Empfang nehmen. Um mich herum ist es ganz still. Nur wenn ich meinen Kopf hebe, um Luft zu holen, nehme ich wieder die anspornenden Rufe der Zuschauenden wahr. Gleichzeitig lassen mich die Wellen, die von meinen Mitstreiterinnen und mir erzeugt werden, fühlen, als schwämme ich im Meer. Wieder eingetaucht und ganz umgeben vom Wasser, denke ich an nichts. Es gibt nur uns zwei; mich und das Wasser. Meine Gegnerin auf der Nebenbahn lasse ich unbeachtet. Mit einer Leichtigkeit gleite ich weiter. Dann kommt die Wand. Ich mache den letzten Armzug und rolle mich für die Wende zusammen. Kräftig stosse ich mich mit den Beinen an der Wand ab und kehre mit einer eleganten Delfinbewegung an die Wasseroberfläche zurück. In meinen Beinen verspüre ich langsam ein leichtes Brennen, doch das hält mich nicht davon ab, auf den letzten paar Metern nochmal an Tempo zuzulegen. Der Rand ist bereits in Sichtweite. Er ist zum Greifen nah. Ein letzter Zug und da schlage ich auch bereits mit der Hand an der Wand an. Ein Blick zur Uhr zeigt mir: Bestzeit.

Das Wasser ist mein Element. Befinde ich mich im Wasser, sind all meine Sorgen für den Moment vergessen. Umgeben vom Wasser bin ich nur mit mir selbst beschäftigt. Nur ein Tag ohne Training und ich fühle mich wie ein Fisch, der aus seinem natürlichen Lebensraum verjagt wurde. Für einige Menschen kann das Wasser zum Feind werden und den Tod bedeuten. Für mich bedeutet Wasser Leben. All die Gefühle aus dem Alltag, die manchmal wie Wellen über mich hereinbrechen, lassen sich beim Schwimmen mühelos überwinden.

Madleina Candrian studiert an der PH Zürich.