WARTESCHLEIFE – der Schreibwettbewerb

Das Schreibeztrum der PH Zürich veranstalten zusammen mit der KME Zürich, der EB Zürich und dem Careum Bildungszentrum den Schreibwettbewerb «Warteschliefe».

©Jürgen Schrepfer

Teilnahmeberechtigt
Studierende der PH Zürich, der KME, Teilnehmende der EB Zürich und Studierende des Careum Bildungszentrums.

Einsendeschluss
31. März 2015

Text
Text zum Begriff «Warteschleife». Textsorte frei (z.B. Kurzgeschichte, Minidrama, Gedicht, Rap, Chat).

Kategorie
Texte können bei einer der folgenden zwei Kategorien eingereicht werden:
Hope: Für schnelle, impulsiv geschriebene Texte.
Glory:  Für elaborierte, mehrfach überarbeitete Texte.
Bitte Kategorie angeben bei Texteingabe.

Textlänge
1000 bis max. 5000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Text senden an
schreibzentrum@phzh.ch

Es gibt Büchergutscheine (200/100/50 CHF) zu gewinnen.

Die Siegertexte beider Kategorien (1.–3. Preis) werden im Rahmen einer Preisverleihung im Mai 2015 an der PH Zürich präsentiert.

Detalierte Ausschreibung zum Download:  Ausschreibung-Schreibwettbewerb-«Warteschleife».pdf

Weitere Informationen unter: stud.phzh.ch/schreibwettbewerb

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #19

FAQHäufig gestellte Frage:  «Kann ich morgen nochmals vorbeikommen?»

Unsere Antwort: Eigentlich gibt es keine Beschränkung, wie oft du die Dienste des Schreibzentrums in Anspruch nehmen kannst – vorausgesetzt du bist Member. Allerdings: Das Schreibzentrum will Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Eine Beratung soll dir deshalb ermöglichen, selbstständig an deinem Text weiterzuarbeiten. Bei grösseren Arbeiten ist ein Coaching über mehrere Sitzungen  hinweg aber möglich und sinnvoll, der Abstand zwischen den einzelnen Beratungen sollte jedoch mehr als nur einen Tag betragen. Meistens machen eine bis zwei Wochen Abstand Sinn, vielleicht brauchst du aber auch mal mehr Zeit, um an deinem Text zu arbeiten. Deshalb unsere Empfehlung: Komm in einem möglichst frühen Stadium mit deinem Text ins Schreibzentrum.

 

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 4/2014

Akzente2014-4_cover_webSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 4/2014 von «Akzente» zum Thema «Beurteilung» denkt Annigna Carisch auf Seite‎ 25 über Klatsch und Tratsch und die Last der Listen nach.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Annigna Carisch: «Alles nur Klatsch?»

20. Nov. 18.30h: VERNISSAGE «Ich lach dich tot» – mit Lesung und Musik

Flyer Vernissage mit Schatten«What goes around comes around» – An einer feuchtfröhlichlichen Therabierbar vor einem Jahr veranstaltete das Schreibzentrum den Schreibevent «Ich lach dich tot». Entstanden sind beschwingte bis morbide Texte. Die besten haben es ins Büchlein geschafft und die allerbesten sind am kommenden Donnerstag – ein Jahr nach deren Entstehen – exklusiv an der Therabierbar zu hören!
Es lesen TutorInnen des Schreibzentrums. Sie werden begleitet von Janis Bärtschi & Band.

Wo: PH Zürich Campusplatz, Therabierbar
Wann: Donnerstag, 20. November,  18.30 Uhr

Schauen Sie vorbei!

Ich lach dich tot – #3: Zoras Lachen

Ich lach dich tot«Zora war hässlich.

Zumindest gerade hässlich genug, um die Aufmerksamkeit eines verzweifelten Casanovas auf sich zu lenken, der für eine viel zu lange Zeit glücklos geblieben war und deshalb lieber seine Ansprüche verringerte, als sich ein Scheitern einzugestehen.

An jenem Abend war ich dieser glücklose Casanova – und habe Zora kennengelernt. Sie war hässlich, keine Frage, aber sie konnte lachen. Mein Gott, konnte Zora lachen.»

An einem milden Novemberabend wurden die Besucherinnen und Besucher der Therabierbar an der PH Zürich animiert, aus dem Stegreif eine Geschichte zu erzählen. Es folgten zwei Anlässe, an denen weitere Geschichten, Anekdoten und Gedichte gesammelt wurden. Das daraus entstandene Büchlein enthält ausgewählte heitere und makabere Beiträge, die schnell gesprochen und flott geschrieben wurden.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

«Text und Spiele» – das Schreibzentrum lädt zu zwei Schreibevents

Das Schreibzentrum lädt alle Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich herzlich zu den zwei Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2014 ein.

TEXT UND SPIELE_Flyer

  • Dienstag, 11. November 2014, 18–20 Uhr im LAA-N030 (Mitarbeitendenfoyer)
  • Mittwoch, 12. November 2014, 12–14 Uhr im LAA-F014 (Schreibzentrum)

Würfeln, schreiben und plaudern Sie mit. Wir versprechen: Mit Spielen, guten Geschichten und einem Apéro halten wir Sie bei bester Laune.

Die besten Geschichten werden (mit Einverständnis der Autorinnen und Autoren) in einem Büchlein publiziert.

Das Schreibzentrum freut sich auf Sie!

Im «dreck nest», wo alles beginnt

Seltsame Schleife«BUENAVENTURA, schreibt er, ist ein dreck nest – wobei: ein dreck nest mit drei hundert tausend einwohnern, jenseits von allem was ich mir vorgestellt hatte – aber hier, also, bin ich auf die welt gekommen.»

Mit der Rechtschreibung hat es dieser Erzähler nicht sonderlich. Und wenig erfreut ist der in diesem «dreck nest» Geborene über die Tatsache, ebendort zur Welt gekommen zu sein. So viel sei vorab von diesem Roman verraten: Dörflinger, der unterkühlte Computernerd, erzählt von seinem Road Trip in den südamerikanischen Dschungel und wird angesichts der ihm wiederfahrenden Abgründe noch über ganz anderen Dinge «not amused» sein.

Mit dem Autor Rolf Niederhauser führte Alex Rickert ein Gespräch über den wohl kühnsten Schweizer Roman aus dem Jahr 2014. Das Interview mit Rolf Niederhauser lesen Sie im «Schweizer Monat». Die Rezension folgt in der Dezemberausgabe des «Literarischen Monats».

Rolf Niederhauser
Seltsame Schleife.
Zürich: Rotpunktverlag, 2014.
727 Seiten

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #18

FAQHäufig gestellte Frage: «Wie werde ich Member des Schreibzentrums?»

Unsere Antwort: Du meldest dich im Studiweb als Member des Schreibzentrums an. Am einfachsten geht es folgendermassen: Logge dich zuerst in «Mein Studium» ein, gehe dann auf «Dienstleistungen» und dort auf die Seite des Schreibzentrums. Den Link für die Anmeldung findest du auf der Startseite des Schreibzentrums. Nachdem du dich angemeldet hast, wirst du eine Rechnung über 25 Franken erhalten, ein symbolischer Beitrag dafür, alle Dienste des Schreibzentrums nutzen zu können.

Ian McEwan im Nebel von Heidenreichstein

Literatur im Nebel 2014Wo kriegt man die Gelegenheit, sich zwei Tage lang in Anwesenheit eines international gefeierten Autors intensiv mit dessen Werk auseinanderzusetzen? – Im kleinen und ansonsten weitgehend unbekannten Heidenreichstein in Niederösterreich. Nach Grössen wie Salman Rushdie, Amos Oz oder Margaret Atwood beehrte dieses Jahr Ian McEwan die 4000-Seelen-Gemeinde.

Lesungen, Referate und Podiumsgespräche mit dem Autor selbst spannten einen Bogen über McEwans gesamtes Romanwerk von mehr als 35 Jahren. Thomas Hermann war dabei und hält in «Literarische Prominenz in der Provinz» (06.10.2014) im Journal21 Rückschau auf die sympathische Veranstaltung.

Utopische Reise

Reise nach Kalino«Seit Julius Werkazy zurückdenken konnte, teilte er Probleme in zwei Kategorien ein: in solche, denen er ausweichen konnte, wie unbezahlte Rechnungen, und in solche, die er wohl nie loswerden würde, wie seinen eigenen Namen.» Bald hat der Detektiv alter Schule noch ganz andere Probleme am Hals. In der geheimnisvollen und futuristischen Stadt Kalino, in der die ewig jungen Menschen keinen Tod kennen, wurde ein Mord verübt. Der Gründer höchstpersönlich lädt Werkazy ins abgeschottete Paradies ein, um den Fall zu lösen. Aber wie sich zeigt, verbergen sich hinter den glücklich-oberfächlichen Fassaden auch dunkle Abgründe. Werkazy hält sich nichts ans Protokoll und mischt sich gleich am ersten Tag unters Volk. Wissen die Kalinianer, wie ihnen geschieht? Leben sie tatsächlich in einem Himmel auf Erden oder sind sie in einem seelenlosen Höllenlimbus gefangen?

Radek Knapp spielt geschickt mit utopischen Motiven und Elementen der Science-Fiction, erzählt aber eine altmodische Detektivgeschichte, die auf verblüffende und verstörende Weise den Irrsinn unserer Welt spiegelt.

Radek Knapp
Reise nach Kalino.
München u. Zürich: Piper, 2012.
255 Seiten