Und nächstes Mal … wird alles anders!

Ausstudiert – die Studierendenkolumne

Ausstudiert – die Studierendenkolumne

Vorsätze zu fassen ist etwas Wunderbares! Die meisten Menschen beginnen jedes neue Jahr damit. Man kann mit den Gedanken in die Zukunft schweifen und sich das Leben ausmalen, wie man es gerne hätte.Vorsätze verleihen ein gutes Gefühl. Man sitzt mit einem guten Glas Wein und einer Zigarette auf einem Balkon und spricht darüber (also nicht in Form eines Selbstgespräches, andere Menschen wären natürlich auch anwesend), das Rauchen aufzugeben. Wunderbar! Oder man beisst gerade in einen Double-Chocolate-Chip-Cookie und spricht von der nächsten Diät. Das fällt einem leicht und verleiht ein doppelt gutes Gefühl. Erstens hat man, was man haben möchte (bzw. was einem der innere Schweinehund aufgezwungen hat). Zweitens ist man in Gedanken bereits an dem Punkt angelangt, an dem das sogenannt «Lasterhafte» – ob das nun Zigaretten, Süssigkeiten, zu wenig Sport, zu viel Alkohol, zu wenig Lernen etc. ist – nicht mehr zum eigenen Leben gehört.

Wenn man dann den Plan jedoch nicht umsetzt und einen zudem das schlechte Gewissen vom zu vielen Rauchen, zu vielen Ausgang, zu viel (und zu viel, wie mir mein Seklehrer einmal ausführlich erklärt hat, ist immer schlecht, da es sonst ja nicht ZU viel wäre)
von was auch immer, einholt, dann fällt man in ein tiefes Loch. Das wäre wieder der Zeitpunkt für neue Vorsätze! In diesem Sinne, frohen Start ins neue Semester. Wir wissen ja, dieses Mal wird alles anders!

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Carmen Luzi, Studentin auf der Sekundarstufe I und Tutorin im Schreibzentrum der PH Zürich

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