Frau Müller also. Die hundevernarrte, immer freundlich grüssende alte Dame ist für den absonderlichen Gestank in meinem Block verantwortlich. Meine Mieterinnen und Mieter hatten schon länger den Eindruck, dass die Gute immer seniler werde und langsam ihren Verstand verlieren würde. Letzte Woche erst kam ihr Lieblingsneffe und wollte sie ins Altersheim mitnehmen. Hatte alles schon arrangiert, inklusive Nachmieter für ihre muffige zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Aber ihrem genauso greisenhaften Hund zuliebe, sagte sie, werde sie ihre Wohnung unter keinen Umständen verlassen. Und dann zündet sie ausgerechnet diesen Hund an, ihr Ein und Alles, ihren Schnuggel! Und lässt ihn auch noch jämmerlich verrotten! In ihrem Zustand hätte ich ihr ja einiges zugetraut. Aber dass sie ihn mit einem Hackebeil zerstückelt? Das hört sich mehr nach schlechtem Krimi mit tiefen Quoten an als nach Frau Müller. So kann man sich irren. Ihr Neffe kam eben vorbei und hat den Nachmietern noch geholfen, einen sperrigen Schrank in die zweite Etage zu tragen. Währenddessen habe ich versucht, im Keller den Geruch von nassem totem Hund zu beseitigen. Kein einfaches Unterfangen. Denn: Da lag der Hund begraben!
Schreibevent: «Ein bisschen geheim»
Sie schreiben gerne und wollen Ihre Freude daran teilen? Dann kommen Sie zum Schreibevent des Schreibzentrums am Dienstag, 15. November.

Am Dienstag, 15. November, von 12 bis 14 Uhr organisiert das Schreibzentrum im LAA-F014 den Schreibevent «Ein bisschen geheim». Der Anlass gibt allen Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich die Gelegenheit, nach Herzenslust zu texten und sich auszutauschen. Die besten Texte werden publiziert. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.
Satz des Tages

Trost der Dinge
Eine Netsuke ist eine japanische Miniaturschnitzerei aus Holz und Elfenbein. Netsuke begleiten den Töpfer Edmund de Waal auf der Spurensuche nach seiner jüdischen Familie. Nachzulesen im Medientipp von Martina Meienberg in Heft 3/2016 von Akzente.
Martina Meienberg: «Trost der Dinge» (und als PDF hier).
Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten
Du bist nicht allein!
Keine Lust, den Leistungsnachweis, die wissenschaftliche Arbeit oder das Portfolio für dich im stillen Kämmerlein zu schreiben?
Dann komm zur Langen Nacht! Arbeite in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit Mitstudierenden an deinem Projekt. Das Schreibzentrum, die Bibliothek und das Digital Learning Center liefern die wichtigsten Tipps und beraten dich bei Bedarf. Für Snacks, Koffein und Bier ist gesorgt.
8. November 2016 von 18–24 Uhr, LAA-F014
An der Langen Nacht veranstaltet das Schreibzentrum den Schreib-Event «Ein bisschen geheim» mit Spassfaktor.
Die besten Texte werden publiziert. Schreib mit!

Vernissage Story des Tages
Einige der Tagesgeschichten, die 2015 in der Langen Nacht, im Rahmen des Schreib-Events «Story des Tages» entstanden sind, haben es in die Erzählnachtbroschüre geschafft. Die Vernissage feiern wir am Donnerstag, 27. Oktober.
Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Zeit: 17.15
Ort: vor LAA-G001 (Grosser Vorlesungssaal)
Alle Interessierten sowie Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen. Es gibt eine Lesung mit Musik.
Mastermind
Sherlock Holmes lebt. Warum der Meisterdetektiv nicht totzukriegen ist und wie es die Romanfigur ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat, zeigt Daniel Ammann in seinem Medientipp in Heft 3/2016 von Akzente.
Daniel Ammann: «Mastermind» (und als PDF hier).
Satz des Tages

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 3/16
Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 3/2016 von «Akzente» zum Thema «Künste – neuer Fokus auf eigenständige Gestaltung» macht sich Nina Vogt über „first world problems“ oder die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern in Industrieländern Gedanken.
Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne: Nina Vogt: «Alltagsprobleme» (und als PDF hier).
Wort des Tages
