Rückblick auf die lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

«Du bist nicht allein!» Über 60 Studierende und Mitarbeitende folgten dem Credo und nahmen am 7. November 2017 an der «Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten» an der PH Zürich teil. Bereits zum dritten Mal organisierte das Lernforum (Schreibzentrum, Bibliothek und Digital Learning Center) in den Räumen der Bibliothek die Schreibnacht. In entspannter Atmosphäre arbeiteten Studierende an ihren Projekten und nahmen bei Bedarf Beratung zum Schreiben, Recherchieren oder zur Arbeit mit digitalen Medien in Anspruch. Dazu gab es Pizza, Bier und Kaffee.

«Es tut gut, zu merken, dass man nicht die einzige ist, die eine Arbeit hinausschiebt», sagte eine Studentin. Die meisten Besucherinnen und Besucher der «Langen Nacht» dachten ähnlich. Sie wollten mit ihren Leistungsnachweisen, wissenschaftliche Arbeiten oder mit dem Portfolio einen Schritt vorankommen, doch mochten sie nicht allein für sich im stillen Kämmerlein schreiben.

Während an den Arbeitsplätzen der Bibliothek die Köpfe rauchten, wurde in der Lounge ein üppiges Rahmenprogramm geboten. Es fand die Vernissage der Publikation «Gaffen, belauschen, stalken» statt. Das Büchlein enthält literarische Texte, die an der letztjährigen Erzählnacht entstanden. Die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums veranstalteten eine interaktive Lesung mit einem Live-Krimi-Rätsel mit Musik. Wer aufgrund dieser Darbietung Lust verspürte, etwas anderes als trockene Sachtexte zu produzieren, konnte daraufhin mit einem Text für den Schreibwettbewerb PH goes Poetry verfassen. Die besten Texte werden im kommenden Frühling an einem Moostache-Poetry-Slam vorgetragen.

Um 24 Uhr mussten nach intensivem Schreiben, Diskutieren und Plaudern die letzten Laptops zugeklappt und der Kühlschrank ausgesteckt werden. Die nächste «Lange Nacht» findet im November 2018 statt. Wer nicht so lange auf «den heissesten Rave seit der Streetparade» (Feedback eines Studenten) warten möchte, denen sei in der Zwischenzeit die offene Sprechstunde des Lernforums (Montag bis Donnerstag, 12–14 Uhr) empfohlen.

Alex Rickert

Vernissage GAFFEN, BELAUSCHEN, STALKEN

Die Bibliothek als Bühne!

Im Mietshaus an der Rosentalstrasse 9 ist Ächzen und Klopfen zu hören, und es stinkt! Der Vermieter betraut unbrauchbare Amateurdetektiv*innen mit der Aufgabe, den Ursachen dieser Merkwürdigkeiten auf die Spur zu kommen.

Das war die Ausgangslage für eine Schreibparty vor einem Jahr – und jetzt präsentierten Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums in einer szenischen Lesung die knackigsten alternativen Fakten zu diesem Rätsel.

Moritz Zgraggen und Vanessa Taninco begleiteten die Lesung musikalisch.

Wer die Lösung beim Zuhören nicht fand, dem/der half das Smartphone und ein QR-Code.
Die Publikation ist im Schreibzentrum erhältlich oder online zu bestaunen:
https://phzh.ch/Schreib-Events

(Die Bilder enstanden anlässlich der Vernissage an der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten.)

PH GOES POETRY – SLAMWETTBEWERB – SECOND EDITION

Nach dem grandiosen Finale von PH GOES POETRY im Mai 2017 starten wird nun zur second edition!

Letztes Jahr ging es um MICH, jetzt geht es um DICH!
Schreib einen Text zum Motto: UND JETZT ZU DIR.
Einsendeschluss ist der 31. März 2018.
Die besten Texte werden an einem Moosestache-Poetryslam-Abend im Kafi Schnauz präsentiert. Preisgeld total CHF 300. Der / Die Gewinner*in erhält zudem eine Flasche Whisky – as usual!
Mitmachen dürfen PH-Studierende, Ex-Studierende und alle Mitarbeiter*innen der PH.
Los geht’s!

Q&A Zitieren #13: Phrasen und Paraphrasen

Das sind doch gute Nachrichten: «Veröffentlichte Werke dürfen zitiert werden», sagt das Urheberrecht. Allerdings nur dann, «wenn das Zitat zur Erläuterung, als Hinweis oder zur Veranschaulichung dient und der Umfang des Zitats durch diesen Zweck gerechtfertigt ist» (Art. 25 ). In wissenschaftlichen Texte sind die Auflagen etwas strenger, denn hier soll nicht einfach irgendetwas zitiert oder Beliebiges zusammengetragen werden. Zum einen müssen die Quellen gewisse Anforderungen erfüllen, d.h. korrekt und «zitierfähig» sein. Zum anderen reicht es nicht, sich von Zitat zu Zitat zu hangeln, ohne selbst etwas beizutragen – auch wenn solche Collagen durchaus ihren Reiz hätten.

Eine praktische Methode, das Gefundene mit dem selbst Gedachten zu verknüpfen, ist die Paraphrase. Sie erlaubt es, ganze Abschnitte zusammenzufassen, Kompliziertes zu vereinfachen und fremde Begriffe in die eigene Terminologie zu übersetzen. Die Quelle wird trotzdem angegeben.

Damit gelegentlich ein bisschen Original-Ton durchschimmert, können kurze Phrasen auch wörtlich übernommen und in die eigenen Sätze integriert werden – in Anführungszeichen, versteht sich. Der grosse Karl Valentin hat schon festgestellt, dass alles gesagt sei, «nur noch nicht von allen».


Unter der Rubrik «A–Z» entsteht im Studiweb ein Nachschlagewerk zu Spezialfällen und häufigen Fragen rund ums Zitieren: Was soll kursiv und was in eckige Klammern gesetzt werden? Wie sehen die Angaben zu einem Lehrmittel aus? Was bedeutet eigentlich «graue» Literatur? Muss ich alle 15 Autorenangaben aufführen? Braucht es bei einem Blockzitat Anführungszeichen? Wie zitiere ich aus dem Volksschulgesetz oder einem Modulskript der PH Zürich? Was bedeutet et al. und wo wird die Abkürzung ebd. verwendet? Darf ich auch Fussnoten setzen, wenn ich nach dem Autor-Jahr-System arbeite?

PH Goes Poetry Second Edition – kick-off für Poetryslam Schreibwettbewerb

Nach dem grandiosen Finale des letzten PH GOES POETRY-Slamwettbewerbs starten wir am 7. November zur SECOND EDTITION.
An der langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten könnt ihr mit euren Wettbewerbstexten beginnen, dazu gibt’s Freibier und Gratissnacks! Treffpunkt Lounge der Bibliothek – ab 19 Uhr. Einsendeschluss ist der 31. März 2018.
Motto: UND JETZT ZU DIR.
Die besten Texte werden an einem Moosestache-Poetryslam-Abend im Kafi Schnauz präsentiert. Preisgeld total CHF 300. Der / Die Gewinner*in erhält zudem eine Flasche Whisky – as usual!
Mitmachen dürfen PH-Studierende, Ex-Studierende und alle Mitarbeiter*innen der PH. Los geht’s!

(Bilder von der Vernissage gibt es hier.)

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten (2017)

In entspannter Atmosphäre bieten die Bibliothek, das Digital Learning Center (DLC) und das Schreibzentrum am Dienstag, 7. November, 18 bis 24 Uhr in der PHZH-Bibliothek Tipps und Beratungen an zum Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten, Leistungsnachweisen oder Portfolios. Inspiration bietet zudem eine Vernissage, in der die Publikationen ausgestellt werden, die an der letzen «Langen Nacht» verfasst wurden. Neben Studierenden sind auch Mitarbeitende eingeladen, am Anlass teilzunehmen.​

Flyer zum Download

Gaffen, belauschen, stalken – Alternative Fakten aus der Nachbarschaft

Vernissage der Erzählnachtbroschüre 2016. Lesung mit Live-Krimi-Rätsel.

Das Schreibzentrum fordert deinen Spürsinn heraus! Im Rahmen der Erzählnacht 2016 haben Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozierende der PH Zürich Texte zu einer rätselhaften Begebenheit verfasst, die zusammen ein mysteriöses Konstrukt paralleler Wahrheiten ergeben. Inmitten dieser alternativen Fakten hält sich jedoch eine wahre Geschichte versteckt. Anlässlich der Vernissage des Büchleins, welches aus diesen Texten zusammengestellt wurde, laden wir dich als Detektiv zu dieser Lesung ein, um beim Apéro dem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Dienstag, 7.11.2017, von 18.30–19.00 Uhr in der Lounge der Bibliothek auf der Etage G im Gebäude LAA.

PH Goes Poetry am 4. Moosestache

Moosestache, der Poetry-Slam im Kafi Schnauz: hier batteln die gestandenen Slammer·innen der Szene mit Newcomern um die begehrte Whiskeyflasche für den ersten Preis.
Im Mai 2017 kämpften die acht Finalist·innen des PH Goes Poetry-Schreibwettbewerbs neben dem (diesmal vom Rektor persönlich überreichten) Whyskey auch noch um das Presigeld von 300 Franken. Sie wurden dabei von den beiden Moosestache-Slammern Claude Ziehbrunner und Joel Perrin herausgefordert und vom übervollen Saal mit Klatschen, Pfiffen und Buhrufen angefeuert.
Nadja Isler konnte mit ihrer Trump-Parodie den ersten Platz erobern, Anna Bühlmann und Ian Woodfield teilten sich den zweiten Platz.
Herzliche Gratulation an die drei Sieger·innen und an alle 27 Autorinnen und Autoren, die das Rennen mit ihren Texten spannend machten!


Q&A Zitieren #12: Standards der PH Zürich

Viele Arbeiten an der PH Zürich (wie Leistungsnachweise oder Portfolio) nehmen Bezug auf die 12 Standards der Ausbildung. Beschrieben werden diese unter anderem in der Broschüre «Kompetenzstrukturmodell»* des Prorektorats Ausbildung. Da es sich bei dieser internen Publikation um sogenannte graue Literatur handelt, reicht es, wenn im Text auf die Handreichung verwiesen wird. Ein Eintrag im Literaturverzeichnis ist nicht nötig. Ergänzende Angaben zur Broschüre können jedoch als Anmerkung in einer Fussnote geliefert werden:

* Pädagogische Hochschule Zürich. 2017. «Kompetenzstrukturmodell: Ausbildungsmodell.» Zürich: PH Zürich, Prorektorat Ausbildung. tiny.phzh.ch/Kompetenzstrukturmodell.

Weitere Informationen zu Internetquellen, Broschüren, grauer Literatur etc. finden Sie im neuen «A–Z des wissenschaftlichen Schreibens» (2024; als PDF verfügbar unter tiny.phzh.ch/my-a-z-schreiben).

[aktualisiert 2.4.2024]

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Studi-Kolumne 3/2017

Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 3/2017 von «Akzente» erzählt Fabio Schmid von seinen Eindrücken an einem Abstimmungssonntag: «Immer wieder sonntags.»