PH Goes Poetry zum Sechsten – wer gewinnt?

Die Jury hat gesprochen – die Finalist:innen sind nominiert! Nach hitzigen Debatten stehen die acht Autor:innen fest, die in die Endrunde des diesjährigen «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerbs steigen.

Mit dabei sind nicht nur die bekannten Laura Bachmann (Finale 2020, 3. Platz 2021) und Monique Honegger (3. Platz, 2018, 2. Platz 2020). Mit auf- und anregenden Texten ins Rennen steigen auch viele neue Talente. Die weiteren Finalist:innen sind: Oliver Keller, Tosca Rüttimann, Nadia Gsell, Julia Vetter, Jessica Hogg und Janine Eberle.

Der literarische Wettstreit steigt am 29.9.2022 im Kafi Schnauz. Auf der Bühne battlen die Auserwählten um Preisgeld, Applaus und den klassischen Poetry-Slam-Whisky! Ihr entscheidet – wem gebt ihr die Stimme?

Damit ihr richtig in Stimmung kommt, öffnet das Kafi Schnauz um 17 Uhr. Das Finale beginnt um 18.30 Uhr. Seid mit dabei, wenn Literaturgeschichte geschrieben wird und es wieder heisst «PH Goes Poetry»!

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Die «Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten» findet dieses Jahr wieder statt – und das bereits zum sechsten Mal! Am 16. November von 18 Uhr bis Mitternacht bietet sich wieder die Gelegenheit, in der Bibliothek ewig verspätete und liegen gebliebene Arbeiten vorwärtszutreiben. Bei Fragen rund ums Schreiben beraten Mitarbeitende und Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums. Das Digital Learning leiht nicht nur seine Geräte aus, es bringt auch deinen Laptop wieder in Schuss! Frisch gemixte Drinks, heisse Pizzas und schnelle Slam-Poet:innen (mit dem legendären Lukas Becker und den PH-Goes-Poetry-Preisträger:innen 2021 Peter A. Kaiser und Laura Bachmann) helfen den fleissigen Schreiberlingen, wieder in die Gänge zu kommen.

PH Goes Poetry zum Fünften – wer gewinnt?

Die Jury hat gesprochen – die Finalist:innen sind nominiert! Nach hitzigen Debatten stehen die acht Autor:innen fest, die in die Endrunde des diesjährigen «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerbs steigen.

Mit dabei sind nicht nur die bekannten Laura Bachmann (Finale 2020) und Peter Kaiser (Sieger 2019, Bronze 2020). Mit auf- und anregenden Texten ins Rennen steigen auch viele neue Talente. Die weiteren Finalist:innen sind:

Bruce Achermann, Cynthia Gehrig, Petra Hänni, Martina Meienberg, Lisa Thwaini und Kelly Vass. 

Der literarische Wettstreit steigt am 23.9.2021 im Kafi Schnauz. Auf der Bühne battlen die Auserwählten um Preisgeld, Applaus und den klassischen Poetry-Slam-Whisky! Ihr entscheidet – wem gebt ihr die Stimme?

Damit ihr richtig in Stimmung kommt, öffnet das Kafi Schnauz um 17 Uhr. Das Finale beginnt um 18.30 Uhr. Seid mit dabei, wenn Literaturgeschichte geschrieben wird und es wieder heisst «PH Goes Poetry»!

Der Battle findet bei jedem Wetter draussen auf dem Campusplatz statt – bei Regen unter dem Dach. Bitte Covid-Zertifikat mitbringen, danke.

Workshops des Lernforums für das HS 2021

Im Herbstsemester 2021  bietet das Lernforum der PH Zürich wieder attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich sowie der PH Schaffhausen an. Je nach Format und erwarteten Teilnehmendenzahlen finden die Workshops vor Ort oder online statt.

Schreibzentrum: Verbessern Sie Ihre Lesetechnik, um Berge von Fachliteratur zu bewältigen. Frischen Sie Kommaregeln auf. Holen Sie sich Anregungen für das Planen, Verfassen und Überarbeiten Ihrer Vertiefungs- oder Masterarbeit. Aber nicht nur das wissenschaftliche Schreiben steht im Mittelpunkt. Auch Bewerbung und Lebenslauf, Elternbriefe oder eigene Erzählungen und Reportagen kommen im Workshop-Programm des Schreibzentrums zum Zug. Und last but not least: Auch für die Vorbereitung der Deutschkompetenzprüfung sind Sie bei uns am richtigen Ort. Neu im Programm des Schreibzentrums ist ein mehrstufiges Angebot zum Schreiben von Abschlussarbeiten, von der Formulierung der Fragestellung bis zum letzten Schliff.

Digital Learning: Lernen Sie mit unseren neuen Workshops, multimediale E-Books zu gestalten, auf Plakaten oder Flipcharts Inhalte zu visualisieren oder E-Tools wie Poll Everywhere optimal in der Lehre einzusetzen. Weiter bieten wir verschiedene Kurse zu ILIAS oder zur Gestaltung von digitalen Medien an.

Bibliothek: Lernen Sie mit Citavi Ihre Literatur zu verwalten und nach Chicago-Stil zu zitieren. Erfahren Sie, wie einfach der Zugriff von zu Hause auf den E-Medienbestand der PHZH funktioniert. Informieren Sie sich über die aktuellsten Entwicklungen und Trends im Bereich Open Access Publizieren.

Im Herbstsemester finden die Beratungen des Lernforums vor Ort im neu gestalteten LAA-F014 unter Einhaltung der Schutzmassnahmen statt.

Montag bis Freitag:
Schreibzentrum 12.15–13.45 Uhr.

Digital Learning 12.30–13.00 Uhr Medienberatung an der offenen Sprechstunde, 13.00–16.00 Uhr Medienberatung und Ausleihe im LAA-F012.

Bibliothek 12.15–12.45 Uhr.

Der Lernforumsraum ist neu während der Öffnungszeiten der Bibliothek offen zum Arbeiten und Verweilen.

Die Sprache des Kriegs schwitzt die Angst

Im Fallen lernt die Feder fliegen, Usama Al Shahmanis zweiter Roman, erschien im Spätsommer 2020. Anlässlich der Studienwoche Migration Inland las der Autor an der PH aus seinem ersten Werk In der Fremde sprechen die Bäume arabisch und sprach anschliessend mit Erik Altorfer. Hier veröffentlichen wir Auszüge aus diesem Gespräch.

Deutsch als literarische Sprache

«Ich geniesse in der deutschen Sprache die Freiheit, ich geniesse es, nicht darüber nachdenken zu müssen, was die Folgen des Geschriebenen sein könnten. Im arabischen Kontext wirkt der Kritiker in mir sehr stark –  das macht die Räume für mich enger. Dazu kommt die Beziehung der Sprache zum Inhalt. Die deutsche Sprache ermöglicht mir, eine Distanz zum Gegenstand aufzubauen. Ich schreibe über Dinge, die mich berühren, aber durch die deutsche Sprache bildet sich eine dünne Folie zwischen mir und dem Geschehen. Und doch ist es manchmal schwierig: alles spielt in meinem Denkraum, meinem Wahrnehmungsraum und trägt aber eine andere Sprache. Oft sind die Gefühle nicht transportierbar – in einer anderen Sprache können sie nicht repräsentiert werden. […]»

Die Sprache des Krieges

«Der Krieg hat die Sprache verstümmelt, er hat sie gelähmt. Der Krieg reduziert das Vokabular einer Sprache und verändert ihre Semantik. Ich kann mit Leuten über Krieg sprechen, und sie können sich den Krieg vorstellen. Aber wenn man den Krieg erlebt hat und ein Wort im Krieg benutzt wurde – was man gesehen hat, was man hautnah gespürt hat – dann hat das Wort eine andere Farbe. Das Licht der Sätze, des Geschilderten bricht anders, die Sprache schwitzt die Angst, die man hatte. […]

Manchmal versuche ich, meine literarische Sprache von dieser Sprache des Krieges zu entfernen, aber es gelingt mir nicht immer. Ich rutsche ständig in diese unangenehme Atmosphäre. Für mich als Autor beim Schreiben und für die Leserschaft ist das unangenehm. Aber es ist die literarische Verarbeitung einer Erfahrung. Es gibt nichts Schöneres als die Literatur: diese Erfahrungen sprachlich zu bekleiden, Figuren zu schaffen und die Erfahrungen so in der Literatur zu verewigen. Das sind unsere Geschichten. Die Geschichten der Menschen. […]»

Die Flucht

«Die Flucht ist keine Wahl. Flucht ist eine Reaktion, keine Aktion. Man reagiert auf die Tatsache, dass man sein Leben retten muss. Ohne Plan, es spielen Schicksal, Vernunft und Beziehungen mit. Im Krieg ist der Zufall der Herr des Augenblicks. Es ist Zufall, dass man diese Strasse nimmt und nicht die andere. Auf der einen stirbt man, auf der anderen wird man gerettet. […]

Ich habe die Flucht nicht geplant. Ich war ein ganz normaler Doktorand und Autor und beschäftigte mich mit Literatur. Ich war einfach lebendig. Nach der Aufführung eines meiner Theaterstücke an der Universität wurden wir vom Geheimdienst gesucht, zwei Kollegen aus der Theaterproduktion wurden festgenommen. Ich musste darauf reagieren. Ich hatte die Wahl, an die Uni zu gehen und verhaftet zu werden oder zu fliehen. Ich habe mich entschieden. Ich verliess die Stadt und dann begann der ganze Prozess der Flucht. […]

Im Exil denkt man jeden Tag an die Rückkehr. Dieser Gedanke ist unabschaffbar. Es ist eine ständige Zerrissenheit. In meinen Büchern sind die Figuren zwar in der Schweiz, aber ihre Gedanken und ihr Erleben wirken so, als wären sie im Irak: eine ständige Rückkehr, eine ständige Spaltung. […]»

Akzente-Medientipps zu Usama Al Shahmanis Romanen Im Fallen lernt die Feder fliegen und In der Fremde sprechen die Bäume arabisch.

Textfetzen

Im Moment befinde ich mich im Austauschsemester in Cardiff. Ich wohne mit fünf Mitbewohner*innen zusammen in einem Haus mit einem kleinen «Garten». Dieser 15-Quadratmeter-Teerplatz hat mich während zwei Lockdowns am Leben gehalten. Ich sass, ich las und ich genoss die Sonne und den Regen. Nichts konnte mich daran hindern, draussen zu sitzen, meinen Tee zu trinken und eine Kippe nach der anderen zu rauchen. Nun bin ich aber schon wieder auf der Suche nach einer Wohnung in Zürich. «Auf der Suche» ist etwas gut gemeint, zu aktiv, ein wenig gelogen. Zwei gute Freundinnen haben die ganze Arbeit getan und auch eine charmante Wohnung im Herzen der Stadt gefunden, die sogar preislich tragbar ist.
Einziger Haken: Kein Balkon.
Kann ich auf diesen Luxus verzichten?
Wohl eher nicht.
Tue ich es trotzdem, weil ich zu faul bin, etwas Neues zu suchen?
Ziemlich sicher.

Luxus in Zürich
Zürich im Luxus
Zürich nur mit Luxus

Wir als Zürcher*innen sind uns oft nicht bewusst, wie gierig und süchtig wir nach Luxus sind. Natürlich wissen wir, dass wir in einer der reichsten und teuersten Städte der Welt wohnen, doch dass wir ohne unseren Lebensstandard – der sehr wohl luxuriös ist – ziemlich verzweifeln, fällt erst in der Pandemie auf. Wir verzichten ungern auf ein Abendessen in einem trendigen Restaurant oder auf ein Bier in der Lieblingskneipe. Tanzen in einem überfüllten Club war lange noch möglich. Im Vergleich zu anderen Ländern leben wir hier noch mit sehr vielen Freiheiten.
Denn wir verlassen uns ja auf «gesunden Menschenverstand» und «Eigenverantwortung».

digital painting, 2020, sooji kim

Verstand und Gefühl
Verstand mit Gefühl
Gefühl mit Verstand

Wer sich mit Jane Austen auskennt, kennt Sense and Sensibility. In der deutschen Übersetzung heisst der Roman Verstand und Gefühl. Die Geschichte handelt von zwei Schwestern, deren Charakter grundsätzlich im Kontrast stehen. Elinor, die ältere Schwester, handelt gerne mit Verstand und gibt selten ihre Gefühle preis. Marianne spricht aus ihrem Herzen und lässt sich von ihren Gefühlen und Emotionen leiten.

Denial and shame
Shame in denial
Denial, shame and inebriation

She looks at me. I look at her, ashamed. Between us there are twenty centimetres, a sink and the mirror on the wall. I wash my hands, my face and stare at my reflection again.
Big pupils, small eyes. A lot of different highs, little consciousness.
I stumble out of the bathroom. Pleased with my condition, but annoyed to feel the urge to be intoxicated. Or am I annoyed at the sober reality?
Smoke until you vomit. Drink until you fall. Swallow until you feel numb.
I tell myself it wouldn’t happen too often, it’s just a phase.
That’s me. But that’s not what I was expecting to become, not what I was hoping to be.

Angelica Maria Bühler studiert an der PH Zürich und arbeitet als Tutorin im Schreibzentrum.

Herbst: Utopie vs. Realität

Ein ganz normaler Streifzug durch die Instagram-Accounts meiner Lieblingsinfluencerinnen beweist mir immer wieder, wie schön der Herbst doch sein kann. Ich scrolle mir den Daumen wund und alles, was ich sehe, sind die Sonnenseiten dieser Jahreszeit.

Auch mein Freundeskreis probiert mir den Herbst schmackhaft zu machen. «Lass uns doch an einem Sonntagmorgen gemütlich im Bächlihof in Jona brunchen gehen!», «Wie wär’s mit einer Halloween-Party? Aber komm verkleidet!», «Oh, ich hätte schon Lust auf eine feine Kürbissuppe …» bis hin zu meiner Freundin, die findet, wir sollten an einem «sonnigen Nachmittag im bunten Wald» spazieren gehen.

All diese interessanten Aktivitäten, all diese traumhaften Bilder auf Instagram – trotzdem kann ich mich nicht mit dem Herbst anfreunden. Jeder Tag startet gleich: Ich stehe morgens um 7 Uhr auf, ziehe die Vorhänge zur Seite und alles, was ich sehe ist … nichts! Es ist dunkel und neblig. Die Sonne geht erst um 07:32 Uhr auf – falls sie sich gegen den Nebel behaupten kann. Meist bleiben die Tage trostlos und grau.

Doch das ist noch lange nicht alles. Ist es mal nicht neblig, beschert uns der Herbst gerne einmal wochenlangen Regen. Und bei starkem Wind bringt auch ein Regenschirm nichts mehr. Er verliert an Halt, biegt sich nach Aussen und landet direkt im Müll. Davon ist auf Social Media aber nichts zu sehen. Denn eins ist klar: Der Instagram-Herbst bringt mehr Sonne mit sich als ein zweiwöchiger Sommerurlaub im Fotohotspot Bali.

Marcos Romero

PH Goes Poetry 4th Edition: And the Winners are …

Bewölkt, regnerisch und kalt. Doch nicht einmal Petrus konnte die Stimmung am «PH Goes Poetry»-Finale 2020 vermiesen. Mithilfe des engagierten Kafi-Schnauz-Teams und der Videocrew vom DLE, aber natürlich vor allem einem topmotivierten Publikum fand die Endrunde des Schreibwettbewerbs am Campus der PHZH statt.

Wir konnten viele neue und alte Gesichter sehen und spannende, emotionale und tiefgründige Texte hören, während uns die bekannten Slam-Poetry Grössen Joël Perrin und Lukas Becker als Moderatoren hervorragend durch den Abend führten und eigene Texte performten.

Der Poetry Slam stand unter dem Titel «Das Meer zwischen uns» und kam in Zusammenarbeit mit der Uni Zaghouan in Tunesien (ermöglicht im Rahmen des SINAN-Projekts) zustande, an welcher ebenfalls Texte unter diesem Titel entstehen.

Die PH-Publikumsjury hatte schwierige Entscheidungen zu treffen, aber am Ende des Abends stachen die Siegerinnen und Sieger klar heraus. Die mitreissenden Texte regten zum Nachdenken an, sorgten für Lacher und machten das Ausharren in der herbstlichen Kälte wett! Das Publikum zeichnete die besten Texte aus, und so dürfen wir hier die Siegertexte von PH Goes Poetry 2020 vorstellen:

Der Erstplatzierten und damit Triplegewinnerin (nach 2017 und 2018!) Nadja Isler gelang es, die Zuhörer:innen auf eine Reise in die eigene Kindheit zu entführen. Sie erinnerte an die «Räuber und Poli»-Spiele, das laute und fröhliche Kinderspiel, das sich hier rasant zu einer Trennung der Ausländerkinder von den Schweizer Kindern durch eine Schweizer Nachbarin zuspitzte. Die Kluft zwischen «einheimisch» und «ausländisch» wird durch weitere Momentaufnahmen im Leben einer Heranwachsenden aufgerissen. Sie zeigt erschreckend klar, wie sehr sich das Einwirken von Erwachsenen mit Stereotypisierungen auf die Freundschaft zwischen spielenden Kinder auswirkt und sich diese zu Abgrenzung und Fremdheit entwickelt. Die Subtilitäten des Alltagsrassismus werden in diesem brillanten Text ebenso angesprochen wie die kleinen Unterschiede, die eine sogenannte Chancengleichheit in Frage stellen.

Monique Honegger (2. Rang) nutzte ihre Affinität zu Wortspielen, indem sie eine innige Liebesgeschichte verschleiert-poetisch auf die Bühne bringt. Gekonnt werden dabei aktuelle Themen wie Umweltverschmutzung, die Distanz zum Mitmenschen und das Altern eingewoben. Der Text lebt von vielen Wortschöpfungen – wunderbar abstrusen Begriffen wie «Nacktmullen». Der Interpretationsspielraum liegt beim Publikum und beinhaltet alles: von der schieren Problematik der Informationsüberflutung bis zum Unvermögen den Moment zu leben.

Peter Kaisers Schreibstil ist unverkennbar und der letztjährige Sieger (diesmal reichte es wieder auf das Podest: Bronze!) versteht es, die dunkelsten und leichtesten Emotionen in seinem Text zu verweben. Ungeschönt erzählt er vom vollgepackten Leben. Es ist eine Herausforderung und braucht viel Kraft, die Schicksalsschläge der Nächsten zu vertuschen. Aber diese Kraft ist als Schutzschild unabdingbar, stösst einen Keil in die Nähe zu Bekannten, die die Wirklichkeit des Gegenübers nicht nachvollziehen können, und kann vielleicht nur durch Zynismus genährt werden. Auch bei Peter Kaiser geht es um den Abstand zum Mitmenschen und den Versuch, diesen durch das Aussprechen der innersten Konflikte gegenüber dem Publikum zu überbrücken.

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und dem Gewinner ganz herzlich zum wohlverdienten Sieg! Vielen Dank auch an alle weiteren Finalistinnen und Finalisten, die ihre Texte dem Publikum mit grossem Elan vorgetragen haben.

Alles hat ein Ende, doch bei uns ist noch lange keines in Sicht! 😊 An der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten am 3.11.2020 wollen wir noch einmal die Sieger:innen sehen und ihre Texte hören. Lasst euch diese Chance nicht entgehen!

Und wie ihr uns kennt, ist dies noch längst nicht alles: Wir sind bereits jetzt an der Themenfindung des nächstjährigen PH-Slams und können es kaum erwarten, den Kick-off für den Schreibwettbewerb 2021 «PH Goes Poetry 5th Edition» zu lancieren und auch im nächsten Jahr von euch zu lesen und hören! Stay tuned.

Euer Mr. Write-Team,

Janine Eberle & Nicholas Rilko

PH Goes Poetry: and the Nominees are …

Nach einer langen und hitzigen Jurysitzung ist es so weit: Die Finalistinnen und Finalisten für den «PH Goes Poetry»-Schreibwettbewerb sind nominiert!Wir haben nicht nur die bekannten Altstars – Nadja Isler, die Siegerin 2017 und 2018, Peter A. Kaiser, Sieger 2019 – in der Endrunde. Neben der Bronzemedaillenträgerin  Monique Honegger (2018) sind die fünf Neulinge Laura Bachmann, Angelica Bühler, Helen Eugster, Ramon Hasenböhler und Marco Rüegg erstmals dabei! Mit diesem aufregenden Feld an Poeten und Poetinnen steigen wir ins Finale des «PH Goes Poetry»-Schreib­wett­be­werbs am 24.9.2020 im Kafi Schnauz. Im Finale battlen die Auserwählten um Preisgeld, Applaus und den klassischen Poetry-Slam-Whisky! Wem gibst du deine Stimme?

Damit du dich dafür aufwärmen kannst, öffnet das Kafi Schnauz um 17 Uhr, das Finale beginnt um 18.30 Uhr. Sei dabei, wenn es heisst «PH Goes Poetry»!

Der Battle findet bei jedem Wetter draussen auf dem Campusplatz statt – bei Regen unter dem Dach. Please bring your mask, thank you.

Nicholas Rilko

Workshops des Lernforums für das HS 2020

Im Herbstsemester 2020  bietet das Lernforum der PH Zürich wieder attraktive Workshops für Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich sowie der PH Schaffhausen an. Je nach Format und erwarteten Teilnehmendenzahlen finden die Workshops vor Ort oder online statt.

Schreibzentrum: Verbessern Sie Ihre Lesetechnik, um Berge von Fachliteratur zu bewältigen. Frischen Sie Kommaregeln auf. Holen Sie sich Anregungen für das Planen, Verfassen und Überarbeiten Ihrer Vertiefungs- oder Masterarbeit. Aber nicht nur das wissenschaftliche Schreiben steht im Mittelpunkt. Auch Bewerbung und Lebenslauf, Elternbriefe oder eigene Erzählungen und Reportagen kommen im Workshop-Programm des Schreibzentrums zum Zug. Und last but not least: Auch für die Vorbereitung der Deutschkompetenzprüfung sind Sie bei uns am richtigen Ort.

Digital Learning: Lernen Sie, die Office-Vorlagen der PHZH richtig zu nutzen, erstellen Sie Screencasts mit Camtasia und nutzen Sie Teams und andere E-Tools, um Ihren Online-Unterricht sinnvoll zu gestalten. Weiter bieten wir verschiedene Kurse zu ILIAS oder zur Gestaltung von wissenschaftlichen Postern, Präsentationen oder zum Schneiden von Filmen in iMovie.

Bibliothek: Lernen Sie mit Citavi Ihre Literatur zu verwalten und nach Chicago-Stil zu zitieren. Erfahren Sie, wie einfach der Zugriff von zu Hause auf den E-Medienbestand der PHZH funktioniert. Informieren Sie sich über die aktuellsten Entwicklungen und Trends im Bereich Open Access Publizieren.

Im Herbstsemester finden die Beratungen des Lernforums wieder vor Ort im LAA-F014 unter Einhaltung der Schutzmassnahmen statt.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
Schreibzentrum 12.15–13.45 Uhr, Bibliothek und DLE 12.15–12.45 Uhr.

Anmeldungen und weitere Infos zu Angeboten des Lernforums gibt es hier