
Haben Sie Ihre Fragestellung noch nicht gefunden? Besuchen Sie das Schreibzentrum.
Aus: Frey, Pia. 2013. SinnfragenKombinator. 3969 Fragen und keine Antwort. Frankfurt am Main: MeterMorphosen.

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Das Besondere statt des Allgemeinen
«Der Schreiber, der gelesen werden will, benennt das, was er meint, stets mit dem engsten Begriff. Meint er Henne, so schreibt er nicht ‹Huhn›; meint er Huhn, so schreibt er nicht ‹Geflügel› oder ‹Federvieh›; meint er Geflügel, so schreibt er nicht ‹Haustiere›; meint er Haustiere, so schreibt er nicht ‹Tiere›; meint er Tiere, so schreibt er nicht ‹Lebewesen›, denn das sind die Pflanzen auch. Findet aber der Schreiber das Wort ‹Geflügel› in seiner Vorlage nicht eingegrenzt, so sollte er recherchieren, ob es sich vielleicht nur um Hühner handelt; kann er das nicht, so wäre er gut beraten, wenn er auf den Text verzichtete oder sich wenigstens ein schlechtes Gewissen leistete, falls er ihn verwenden muss. Denn die engste Einheit benennen heisst: präzise schreiben, konkret schreiben, anschaulich schreiben – und etwas Besseres lässt sich über Sprache gar gar nicht sagen» (Schneider 2013, 46f.).
Mehr Tipps gibt es im Schreibzentrum. Besuchen Sie eine Beratung: Montag bis Donnerstag, 12-14 Uhr, keine Anmeldung erforderlich.
Aus: Schneider, Wolf. 2013. Deutsch fürs Leben. Was die Schule zu lehren vergass. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

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Schlichte Wörter wählen
«Schlichte Wörter allein tun es freilich nicht; man muss auch etwas zu sagen haben – am besten etwas Kraftvolles und Überraschendes. Schopenhauer hat dies auf ne Formel gebracht, die vielleicht die wichtigste aller Stilregeln ist:
Man brauche gewöhnlich Worte und sage ungewöhnliche Dinge»
(Schneider 2013, 44f.).
Mehr Tipps gibt es im Schreibzentrum. Besuchen Sie eine Beratung: Montag bis Donnerstag, 12-14 Uhr, keine Anmeldung erforderlich.
Aus: Schneider, Wolf. 2013. Deutsch fürs Leben. Was die Schule zu lehren vergass. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
An dieser special edition des Moosetache im Kafi Schnauz treten SlammerInnen und PH StudentenInnen gegeneinander an. Die Texte dazu stammen aus dem Schreibwettbewerb «Me, myself and I» des Schreibzentrums. Vorab wählte eine Jury bestehend aus TutorInnen des Schreibzentrums und erfahrenen Poetry Slammern die besten 8 Einsendungen aus.
Am Slam entscheidet ihr als Publikum, welche Performance euch am meisten beeindruckt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin des Slams winken ein Preisgeld von Fr. 300.– und eine Flasche Whiskey.
Wie immer beim Kafi Schnauz gibt es Drinks und hausgemachte Snacks.
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Cheers
Selwyn, Tutor des Schreibzentrums und Mitinitiator des Schreibwettbewerbs
Daniel Ammann

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