Schreibevent: «Ein bisschen geheim»

Sie schreiben gerne und wollen Ihre Freude daran teilen? Dann kommen Sie zum Schreibevent des Schreibzentrums am Dienstag, 15. November.

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Am Dienstag, 15. November, von 12 bis 14 Uhr organisiert das Schreibzentrum im LAA-F014 den Schreibevent «Ein bisschen geheim». Der Anlass gibt allen Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich die Gelegenheit, nach Herzenslust zu texten und sich auszutauschen.  Die besten Texte werden publiziert. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Du bist nicht allein!

Keine Lust, den Leistungsnachweis, die wissenschaftliche Arbeit oder das Portfolio für dich im stillen Kämmerlein zu schreiben?

Dann komm zur Langen Nacht! Arbeite in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit Mitstudierenden an deinem Projekt. Das Schreibzentrum, die Bibliothek und das Digital Learning Center liefern die wichtigsten Tipps und beraten dich bei Bedarf. Für Snacks, Koffein und Bier ist gesorgt.

8. November 2016 von 18–24 Uhr, LAA-F014Flyer Lange Nacht

An der Langen Nacht veranstaltet das Schreibzentrum den Schreib-Event «Ein bisschen geheim» mit Spassfaktor.
Die besten Texte werden publiziert. Schreib mit!

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Vernissage Story des Tages

titel_1-erzaehlnacht-250816-2-kopieEinige der Tagesgeschichten, die 2015 in der Langen Nacht, im Rahmen des Schreib-Events «Story des Tages» entstanden sind, haben es in die Erzählnachtbroschüre geschafft. Die Vernissage feiern wir am Donnerstag, 27. Oktober.

Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Zeit: 17.15
Ort: vor LAA-G001 (Grosser Vorlesungssaal)

Alle Interessierten sowie Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen. Es gibt eine Lesung mit Musik.

 

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 3/16

03_akzente_2016_cover_websiteSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 3/2016 von «Akzente» zum Thema «Künste – neuer Fokus auf eigenständige Gestaltung» macht sich Nina Vogt über „first world problems“ oder die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern in Industrieländern Gedanken.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne: Nina Vogt: «Alltagsprobleme» (und als PDF hier).

start new game – #7

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Die Frau schaut ihn erschrocken an, da der Jugendliche sie mit seinem Blick so ernst fixiert, dass ihr so unheimlich zumute wird, dass sich ihre Nackenhaare aufstellen. Der Jugendliche packt die Frau am Arm und zieht sie grob zur Seite.«Mein Name ist Pedro. Und mein Freund ist ein Fisch. Weil ich ihn kaltgemacht habe. Kalt wie der Fisch auf dem Fischmarkt. Zappelt kein bisschen mehr. Und du wirst mir helfen, ihn zu beseitigen!» – «Lieber wäre ich am Schäfchen zählen, statt deinen Scheissgeschichten zuzuhören.»
Geschichte Nr. 32 von Marcel Flütsch

Wie geht es nun mit der Geschichte weiter? Ganz nach Gusto: Wer’s gerne deftig hat – lachender, heulender Mann, Klappmesser, blutende Laufmaschenfrau – geht zu  Geschichte Nr. 40 von Helen Kaufmann. Wer’s noch deftiger haben will – grausamer Gestank, Klappmesser – toter Hund, liest Geschichte Nr. 47 von Daia von Planta. 

Und wer sich dann noch keinen Reim machen kann, blättert im Büchlein zurück zu Geschichte Nr. 06 von Carmen Luzi und reimt sich am besten selbst etwas zusammen. Zum Beispiel, wenn sie zu ihm respektive er zu ihr sagt: «Was hast du Alter?» «Ich sage nur Fisch.»

Und so funktioniert das Büchlein, das anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2014 entstanden ist: Eine Autorin beginnt eine Geschichte, ein anderer Schreiber treibt sie weiter und eine dritte führt die Geschichte zu Ende und manch eine zu neuen Ufern. Oder wie in diesem Fall verzweigt und verästelt sich die Geschichte.

Die Ausgangslage ist die folgende: «Samstagabend, eine Bar im Zürcher Kreis 4». Dann wird mit Würfeln Emoticons und Gegenstände gewürfelt und schon flitzten die Geschichten in unterschiedliche Richtungen. Wohin, liest sich in start new game, dem Büchlein, das Geschichten von SekundarschülerInnen, Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich vereint.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 2/16

02_Akzente_2016_Seiten_Cover.pdfSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 2/2016 von «Akzente» zum Thema «Belastung – gesund und motiviert den Alltag meistern» fragt sich Juri Egger, weshalb es mit der Chancengleichheit in unserem Bildungssystem nicht vorangeht.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne: Juri Egger: «Eine gerechte Schule schaffen» (und als PDF hier).

Amüsanter Nonsens für auf den Nachttisch

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Meer und Rettich
«Aus tosendem weißen Meer rett ich
Dich, meine schöne Gabi.
Doch was nimmst du ängstlich, ja panisch
So grüne Farbe jetzt an?
O Gabi! Sake: Wasabi
Dir denn nur getan?»

(Rezension von Marcel Flütsch)

Wiglaf Droste ist hierzulande noch nicht allzu bekannt, gilt aber vielerorts als personifiziertes Mekka sämtlicher Deutschlehrerwitze.
Der Autor sprüht vor Scharfsinn und Unsinn. Er poesiert über Freundschaft, Katzen, die Weltreligionen, Fussball, Stress, Brüste, Salafisten und ob man Salate eigentlich fisten kann.
Oft wirken die Gedichte wie an eine Klokabinenwand hingeschmiert, andere möchte man am liebsten gülden einrahmen und für den Rest seines Lebens übers Bett hängen.

Das Buch ist bestens geeignet, um in einer freien Minute reinzuschmökern oder abends einige Male in die Bettdecke hineinzukichern. Trotzdem bleibt einem das Kichern nicht selten im Hals stecken und man überdenkt seinen Medienkonsum oder grübelt über die Moral von Drohneneinsätzen in Kriegsgebieten nach. Sämtliche Gedichte sind gespickt mit Wortwitzen und -kreationen für Sprachbegeisterte. Trotz all der humorvollen Zeilen schafft es Droste immer wieder auch ernste Themen auf den Tisch zu bringen, ohne den Leser mit erhobenen Mahnfinger zu belehren oder die Themen zu verulken.

Das pädagogische Publikum wird sich nun womöglich fragen, ob das Buch sich auch in der Schule eignen würde. Die Antwort ist mal mehr, mal weniger: «Habe ich halbegs angemessen gelebt oder nur feige rumgesessen? Viel Wirrsinn und Unfug rührn her vom Penis. Mal wünscht er dieses, mal wünscht er sich jenis.»
Spass macht es auf jeden Fall, und wer wissen möchte, was es mit dem Titel auf sich hat, braucht sich nur das Buch zu besorgen und auf Seite 1 aufzuschlagen.
Wer sich einfach nur den Wiglaf Droste ohne Kleider – und als Bonus noch eine blutte Frau – auf den Nachttisch stellen möchte, ist auch mit dem Titelbild des Buches schon ganz gut bedient.

Wiglaf Droste
Wasabi dir nur getan? 
München: Verlag Antje Kunstmann, 2015
128 Seiten

 

 

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 1/16

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Seit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 1/2016 von «Akzente» zum Thema «Tagesschulen – ganzheitlicher Lern- und Lebensraum» macht sich Selwyn Maher über den demokratiepolitischen Preis von Gratiszeitungen Gedanken.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Selwyn Maher: «Eine dringliche Sache» (und als PDF hier).

Von Kaffeeplantagen, Plagen und langen Tagen

hasler_Ibicaba_cover_web«Dieser Traum, Barbara, von der Veredelung des Menschen. Schau dir diese Fracht an, eine Arche Noah der Elenden: Ausgezehrte, von der Maschine Kaputtgemachte, Waisen, Kranke. Ein Blödsinniger aus Matt, zwei Blinde aus dem Kanton Aargau, ein Lahmer aus dem Zürcher Oberland.»

(Eine Rezension von Amanda Wong)

Nachdenklich richtet sich Lehrer Davatz mit diesen Worten an seine junge Hausangestellte Barbara, die daraufhin nur zu schweigen vermag.

Auf einer Arche Noah nicht mit Tierpärchen, sondern mit von der Gesellschaft ausgespuckten Schweizern wie ihresgleichen beladen, gleiten sie Ibicaba entgegen, das bescheidenen Wohlstand und einen Neuanfang verspricht. Haben sie nicht alle die berauschenden Berichte aus den Auswandererzeitschriften über dieses Paradies in Brasilien gelesen, in sich aufgesogen und sich ein Bild davon gemacht! Ibicaba. „I-bi-ca-ba“, so mag es wohl ausgesprochen werden.

In dieser neuen Kolonie soll Thomas Davatz das Amt des Lehrers bekleiden. Ausgerüstet mit Schreibfeder, Reisetagebuch und mit scharfer Beobachtungsgabe muss er jedoch bald nach Ankunft feststellen, dass sich ihr gemeinsamer Traum von einem neuen Leben zu einem Alptraum entwickelt, aus welchem schnelles Aufwachen nicht möglich sein wird.

Eveline Hasler nimmt sich einem Stück Schweizer Auswanderungsgeschichte an, das sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts abspielt. Basierend auf Thomas Davatz’ Original-Reisedokumenten, vereint sie historische Tatsachen mit Fiktivem zu einem Leseerlebnis, das von Spannung, Mitgefühl, Unglaube und auch Ekel lebt.

Eveline Hasler
Ibicaba – Das Paradies in den Köpfen. 
München: dtv, 1988.
288 Seiten

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 4/15

04_Akzente_2015_Cover.pdfSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 4/2015 von «Akzente» zum Thema «Lernen – die verschiedenen Formen gezielt anwenden» erzählt Selina Schneider, wie lachsrosafarbene Hanteln und mit ihnen der Fitnesswahn in ihrer Wohnung Einzug halten.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Selina Schneider: «Dem Fitnesswahn ausgeliefert» (und als PDF hier).