«Schreiben kann man nicht schnell, Schreiben ist etwas Langsames.»
«Witze sind das Kleingeld des Geistes.»
Am 16.12.2025 war der bekannte Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher Franz Hohler zu Gast an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Ältere und jüngere Zuhörende genossen Kurzgeschichten, Gedichte, Witze und Anekdoten.
Im Dialog mit Nathalie Vital und Carolina Luisio Meyer sprach er über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Schreibens für Kinder und für Erwachsene.
Er präsentierte Dankesbriefe und Remakes von Schülerinnen und Schülern und den Comic einer Schulklasse aus Biel, der von der Geschichte «Der Verkäufer und der Elch» inspiriert wurde.
Hohler gab Einblicke in seinen Schreibprozess. Das am Laptop Geschriebene wird ausgedruckt und handschriftlich kommentiert: „Wichtig ist, dass man anfängt.“
Es ging auch um die ethische Frage, was man Kindern an ernsten Themen zumuten kann – auch Gewalt und Umweltprobleme? – „Sobald ich es mache, darf man es.“ so Hohler.
Am 20.11.2025 war der aus der SRF-Tagesschau bekannte Journalist Florian Inhauser zu Besuch an der Pädagogischen Hochschule Zürich. „News, Fake News and Democracy” war das Thema des Austauschs zwischen ihm, Studierenden und Dozierenden.
SRF-Tagesschau
Die Einladung erfolgte im Kontext eines englischsprachigen Moduls«Media Education: Creative and Critical Perspectives» für Austauschstudierende der PH Zürich und im Zusammenhang mit dem Fachteam Medienpädagogik und der Subgruppe Informatik.
Inhauser berichtete über seine Arbeit als Journalist und Nachrichtenmoderator, über Auslandseinsätze in Mali, Haiti, Indonesien und Israel, über den Umgang mit emotional belastenden Ereignissen und über Konzepte zur Bekämpfung von Fake News und Fehlinformationen.
Auch der Umgang mit KI-generierten Fotos in journalistischen Kontexten war Thema. Wir befinden uns historisch an einem Punkt, an dem Fotografien und Filme mit einer Wirklichkeitsreferenz nicht mehr von KI-generiertem Material unterschieden werden können. Dies stellt eine grosse Herausforderung für bildbasierten Journalismus dar.
Eine weitere Frage war, wie junge Generationen für Qualitätsjournalismus gewonnen werden können. Ein möglicher Ansatz kam aus dem Publikum: Man kann als Lehrperson spezielle Nachrichtenformate für Kinder und junge Menschen in den Unterricht integrieren (https://www.srf.ch/kids/srf-kids-news; https://www.logo.de/).
Studierende und Dozierende konnten Fragen stellen und Ausstauschstudierende berichteten über die jeweiligen Situationen in ihren Ländern.
Eine Studentin fragte, warum nicht mehr über die Südhalbkugel berichtet würde, wie zum Beispiel über den Sudan. Die Antwort lautete, dass häufig lokale Themen viel Raum und Ressourcen beanspruchen, dass aber auch das öffentliche Interesse oft gering ist, vor allem, wenn es sich – wie beim Sudan – nicht um ein touristisch relevantes Land handelt.
Im Zusammenhang mit der Forderung nach kritischen und informierten Bürgerinnen und Bürgern für eine lebendige Demokratie zitierte Florian Inhauser: „We cannot take democracy for granted. We have to fight for it every day.“
On November 20, 2025, Florian Inhauser, a journalist known from the SRF Tagesschau news program, visited the Zurich University of Teacher Education. The topic of the exchange between him, students, and lecturers was „News, Fake News, and Democracy.“
The invitation was in the context of an English-language module, „Media Education: Creative and Critical Perspectives,“ for exchange students at the Zurich University of Teacher Education and also in context of „Fachteam Medienpädagogik“ and „Subgruppe Informatik“. Inhauser spoke about his work as a journalist and news anchor, his assignments abroad in Mali, Haiti, Indonesia, and Israel, how he deals with emotionally challenging events, and strategies for combating fake news and misinformation.
The use of AI-generated photos in journalistic contexts was also discussed. We are at a historical juncture where photographs and films with a reference to reality can no longer be distinguished from AI-generated material. This poses a major challenge for image-based journalism.
Another question was how to engage younger generations with quality journalism. One possible approach came from the audience: Teachers can integrate special news formats for children and young people into their lessons (https://www.srf.ch/kids/srf-kids-news; https://www.logo.de/).
Students and lecturers were able to ask questions, and exchange students reported on the situations in their respective countries. One student asked why there isn’t more reporting on the southern Hemisphere, such as Sudan. The answer was that local issues often demand a lot of space and resources, and that public interest is often low, especially when—as in the case of Sudan—the country is not a tourist destination.
In connection with the call for critical and informed citizens for a living democracy, Florian Inhauser quoted: “We cannot take democracy for granted. We have to fight for it every day.”
I am a wanderer between two worlds, drifting through the streets under night’s veil. Only to wake, suddenly, at dawn in my homeland, heart lingering on London’s streets at dusk.
On Oxford Street, where the star lights blaze without rest, I find myself aching for the scent, and the taste of home.
I will always stand at the edge of each world, watching you find your place in the soil you belong to. While I remain adrift. But I believe, still: Not all those who wander are lost.
This poem was created as a videopoem in context of the course «Media Education: Creative and Critical Perspectives», Peter Holzwarth, Zurich University of teacher education, October 2025.
Wie kann eine inklusive Schule und Hochschule gestaltet werden, in der Vielfalt als Chance verstanden wird? Diese Frage stand im Zentrum des Podiums Lernforum an der PH Zürich. In der Diskussion wurden unterschiedliche Perspektiven auf Inklusion und Intergration zusammengebacht. Sie machten deutlich, dass es keine einfachen Antworten gibt, wohl aber ermutigende Ansätze.
Auf dem Podium waren Reto Luder (Zentrumsleiter Inklusion und Gesundheit in der Schule, PH Zürich), Andrea Schweizer (Rektorin PH Zürich), Giuliano Gargiulo (Student PH Zürich) und Simone Tuena-Küpfer (Dozentin/Beraterin, Neurodiversität in der Bildung). Tobias Zimmermann (Zentrumsleiter Hochschuldidaktik und -entwicklung, PH Zürich) führte als Moderator durch das Gespräch.
In der Diskussion wurde klar: Inklusion betrifft nicht nur die Schule, sondern auch die Hochschule als Lern- und Arbeitsort. Schüler:innen, Lehrpersonen und auch Dozierende können von sichtbaren oder nicht sichtbaren Beeinträchtigungen betroffen sein. Die Haltung der beteiligten Akteurinnen und Akteure ist zentral und es gibt keine spezifische Lehr-Lernform, die allen Menschen mit speziellen Bedürfnissen entgegen kommt. Ein differenzierter kontextsensibler Blick ist gefragt.
كُتبت القصيدة التالية لمحمد عويدات ضمن ورشة عمل „الكتابة الإبداعية. الإعلام، الإبداع، والنقد: ما يفعله الناس بالإعلام، وما يفعله الإعلام بالناس“ (بيتر هولزوارث). وقُدِّمت في إطار مشروع تطوير „تعزيز الكفاءات الذاتية في مراكز الشباب التونسية (FOYER). وهي إعادة صياغة لقصيدة „الملذات“ لبرتولت بريشت.
Am 25. September 2025 fand das 9. Poetry-Slam-Finale an der PH Zürich statt, wieder in Kooperation mit der PH Graubünden.
Es wurden Texte auf Deutsch, Italienisch und Rhätoromanisch vorgelesen, auch etwas Französisch und Schweizerdeutsch war mitunter dabei. Das Thema war „Was uns bleibt“ | „Che cosa ci rimane“ | „Quai ch’ans resta“.
Andrea Schweizer, die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Zürich würdigte die Beiträge und überreichte die Preise. Lukas Becker moderierte den Abend. Das Publikum wurde vom Barteam mit Getränken versorgt.
Sonnenstrahlen, die nicht brennen, sondern sanft die Haut berühren, wie eine stille Umarmung aus Licht, ohne Eile, ohne Ziel. Gutes Essen. Gute Leute. Beste Freunde. Meeresgeräusche tragen das Jetzt, jeder Klang ein stilles Versprechen: Hier zählt nur der Moment, hier bist du frei. Freiheit. Kein Stress. Keine Pflicht.
Das Leben ist, drei Jahre lang betrogen werden Und wenn du’s rausgefunden hast, trotzdem belogen werden Das Leben ist, wenn alte Freunde fast an Drogen sterben Das Leben ist, wenn Manager mit deiner Kohle werfen Das Leben ist die Kündigung am zweiten Tag Es ist, so viel auf dеm Herz zu haben, aber kеiner fragt Das Leben ist, wenn Sechste-Klasse-Trauma kickt Das Leben ist, wenn Mobbing in der Schule dein Vertrauen fickt Das Leben ist Angst haben vorm Angst haben Schweißgebadet aufwachen, fünf Uhr früh an Samstagen Und immer, wenn ich denk‘: „Ich halt‘ es kaum mehr aus“ Sagt ein leiser Teil: „Mach die Augen auf“
Refrain: Das Leben ist schön Du kannst es nur nicht seh’n Ich fühl‘ alle deine Trän’n und Wie einsam man sein kann
Remake:
Das Leben ist
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Ein Remake von „nicolerendschmidt“, geposted auf TikTok:
„Das Leben ist eine psychische Störung zu haben,
und dir das erstmal einzugestehen und dann damit zu leben.
Das Leben ist, geliebte Menschen zu verlieren,
ohne sich zu verabschieden zu können.
Das Leben ist, sich selbst als nie genug zu empfinden.
Das Leben ist, immer der Zeit hinterher zurennen
und doch sie nie einfangen zu können.
ABER…..
Das Leben ist auch, deine Kinder aufwachsen zu sehen,