Wie kann eine inklusive Schule und Hochschule gestaltet werden, in der Vielfalt als Chance verstanden wird? Diese Frage stand im Zentrum des Podiums Lernforum an der PH Zürich. In der Diskussion wurden unterschiedliche Perspektiven auf Inklusion und Intergration zusammengebacht. Sie machten deutlich, dass es keine einfachen Antworten gibt, wohl aber ermutigende Ansätze.
Auf dem Podium waren Reto Luder (Zentrumsleiter Inklusion und Gesundheit in der Schule, PH Zürich), Andrea Schweizer (Rektorin PH Zürich), Giuliano Gargiulo (Student PH Zürich) und Simone Tuena-Küpfer (Dozentin/Beraterin, Neurodiversität in der Bildung). Tobias Zimmermann (Zentrumsleiter Hochschuldidaktik und -entwicklung, PH Zürich) führte als Moderator durch das Gespräch.

In der Diskussion wurde klar: Inklusion betrifft nicht nur die Schule, sondern auch die Hochschule als Lern- und Arbeitsort. Schüler:innen, Lehrpersonen und auch Dozierende können von sichtbaren oder nicht sichtbaren Beeinträchtigungen betroffen sein. Die Haltung der beteiligten Akteurinnen und Akteure ist zentral und es gibt keine spezifische Lehr-Lernform, die allen Menschen mit speziellen Bedürfnissen entgegen kommt. Ein differenzierter kontextsensibler Blick ist gefragt.


