Tagesgeschichten – Story des Tages

An der letzten Erzählnacht schrieben Studierende, Mitarbeitende und Dozierende Texte zu Schlagzeilen aus Zeitungen und Newsportalen eines bestimmten Tages – des 3. Novembers 2015. Darunter waren Schlagzeilen wie «Ich bin eine Lusche, und das ist auch gut so» oder «Wenigstens einmal rülpsen, bitte!».
Entstanden sind zwei Newsfeeds, die das Tagesgeschehen trashig (Story des Tages) oder gehoben (Tagesgeschichten) als Ticker zu Papier bringen.

Aus den Schlagzeilen erwuchsen feuchtfröhliche Geschichten wie die von Raini auf dem Countryschiff. Es wurde um «schnäppchenphilosophische» Betrachtungen wie «Wie gelb und rund er ist, der Ball» herum geeiert und mit Lyriktorten „In Nordkorea fand er seine Ruh … mit Grab und Decke und Wolkenkuh“ geworfen.

Für alle, Gourmets und Junk-Foodies, für Feingeschmack und Völlerlei, hat’s was.
Wer’s schön trashig mag, liest «Story des Tages», Gehobeneres gibt’s in «Tagesgeschichten».
Einen Tag dauert das Ganze, dann ist alles verdaut.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr eine Erzählnachtbroschüre. Die Vernissage des aktuellen Werks Tagesgeschichten / Story des Tages fand am 8. November 2016 statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 4/16

4_2016_akzente_coverSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 4/2016 von «Akzente» zum Thema «Schulführung» führt Joëlle Desole der Generation «Alles-ist-möglich» vor Augen, dass doch nicht alles möglich ist. Auch wenn alle Türen offen sind, kann nur ein Zimmer betreten werden.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne: Joëlle Desole: «Generation ‹Alles ist möglich›» (und als PDF hier).

Schreibevent: «Ein bisschen geheim»

Sie schreiben gerne und wollen Ihre Freude daran teilen? Dann kommen Sie zum Schreibevent des Schreibzentrums am Dienstag, 15. November.

bild_ein-bisschen-geheim

 

 

 

 

 

 

 

Am Dienstag, 15. November, von 12 bis 14 Uhr organisiert das Schreibzentrum im LAA-F014 den Schreibevent «Ein bisschen geheim». Der Anlass gibt allen Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich die Gelegenheit, nach Herzenslust zu texten und sich auszutauschen.  Die besten Texte werden publiziert. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Du bist nicht allein!

Keine Lust, den Leistungsnachweis, die wissenschaftliche Arbeit oder das Portfolio für dich im stillen Kämmerlein zu schreiben?

Dann komm zur Langen Nacht! Arbeite in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit Mitstudierenden an deinem Projekt. Das Schreibzentrum, die Bibliothek und das Digital Learning Center liefern die wichtigsten Tipps und beraten dich bei Bedarf. Für Snacks, Koffein und Bier ist gesorgt.

8. November 2016 von 18–24 Uhr, LAA-F014Flyer Lange Nacht

An der Langen Nacht veranstaltet das Schreibzentrum den Schreib-Event «Ein bisschen geheim» mit Spassfaktor.
Die besten Texte werden publiziert. Schreib mit!

lange-nacht_programm

Vernissage Story des Tages

titel_1-erzaehlnacht-250816-2-kopieEinige der Tagesgeschichten, die 2015 in der Langen Nacht, im Rahmen des Schreib-Events «Story des Tages» entstanden sind, haben es in die Erzählnachtbroschüre geschafft. Die Vernissage feiern wir am Donnerstag, 27. Oktober.

Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Zeit: 17.15
Ort: vor LAA-G001 (Grosser Vorlesungssaal)

Alle Interessierten sowie Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen. Es gibt eine Lesung mit Musik.

 

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne 3/16

03_akzente_2016_cover_websiteSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich. In Heft 3/2016 von «Akzente» zum Thema «Künste – neuer Fokus auf eigenständige Gestaltung» macht sich Nina Vogt über „first world problems“ oder die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern in Industrieländern Gedanken.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne: Nina Vogt: «Alltagsprobleme» (und als PDF hier).

start new game – #7

Start_New_Game_cover

Die Frau schaut ihn erschrocken an, da der Jugendliche sie mit seinem Blick so ernst fixiert, dass ihr so unheimlich zumute wird, dass sich ihre Nackenhaare aufstellen. Der Jugendliche packt die Frau am Arm und zieht sie grob zur Seite.«Mein Name ist Pedro. Und mein Freund ist ein Fisch. Weil ich ihn kaltgemacht habe. Kalt wie der Fisch auf dem Fischmarkt. Zappelt kein bisschen mehr. Und du wirst mir helfen, ihn zu beseitigen!» – «Lieber wäre ich am Schäfchen zählen, statt deinen Scheissgeschichten zuzuhören.»
Geschichte Nr. 32 von Marcel Flütsch

Wie geht es nun mit der Geschichte weiter? Ganz nach Gusto: Wer’s gerne deftig hat – lachender, heulender Mann, Klappmesser, blutende Laufmaschenfrau – geht zu  Geschichte Nr. 40 von Helen Kaufmann. Wer’s noch deftiger haben will – grausamer Gestank, Klappmesser – toter Hund, liest Geschichte Nr. 47 von Daia von Planta. 

Und wer sich dann noch keinen Reim machen kann, blättert im Büchlein zurück zu Geschichte Nr. 06 von Carmen Luzi und reimt sich am besten selbst etwas zusammen. Zum Beispiel, wenn sie zu ihm respektive er zu ihr sagt: «Was hast du Alter?» «Ich sage nur Fisch.»

Und so funktioniert das Büchlein, das anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2014 entstanden ist: Eine Autorin beginnt eine Geschichte, ein anderer Schreiber treibt sie weiter und eine dritte führt die Geschichte zu Ende und manch eine zu neuen Ufern. Oder wie in diesem Fall verzweigt und verästelt sich die Geschichte.

Die Ausgangslage ist die folgende: «Samstagabend, eine Bar im Zürcher Kreis 4». Dann wird mit Würfeln Emoticons und Gegenstände gewürfelt und schon flitzten die Geschichten in unterschiedliche Richtungen. Wohin, liest sich in start new game, dem Büchlein, das Geschichten von SekundarschülerInnen, Studierenden und Mitarbeitenden der PH Zürich vereint.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.