Q&A Zitieren #1: Gehört das alles ins Literaturverzeichnis?

So viel vorweg: In Ihrer Arbeit können Sie alles zitieren: Ihre Grossmutter, den Wetterbericht, die Packungsbeilage einer Tiefkühlpizza oder den Refrain eines Songs, der am Radio rauf und runter gespielt wird. … Aber gehört das alles ins Literaturverzeichnis? — Nein, natürlich nicht.
Das Literaturverzeichnis führt in erster Linie jene Fachartikel und Bücher auf, die Sie als Grundlage für Ihre Arbeit verwendet und aus denen Sie im Text zitiert haben. Da kann durchaus eine Radioreportage, eine Fernsehsendung oder eine DVD mit dabei sein. Falls es aber schwierig wird, den Urheber eines Wort- oder Bildzitats, den Betreiber einer Website oder den Erfinder eines Gedankens ausfindig zu machen, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine brauchbare Quelle.

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Reflexion im Portfolio

bräuer_Portfolio als Reflexionsmedium_coverDie Begriffe ‹Reflexion› und ‹Portfolio› lösen nicht nur positive Reaktion aus – sowohl bei Studierenden als auch bei Dozierenden. Indem angehende Lehrpersonen Praxis und Theorie verknüpfen, sollen sie zu lebenslangem Lernen angeregt werden. Auch Schreibpädagoge Gerd Bräuer geht von dieser Idealvorstellung aus und skizziert in seinem Vademecum schreibdidaktische Szenarien zu einer reflexiven Praxis. Er differenziert hierarchische Ebenen der Reflexion, welche die Studierenden auf ihrem Weg durchlaufen. In der wiederkehrenden Rubrik «Ideen für Ihre Lehre» gibt Bräuer praxiserprobte Vorschläge, wie Reflexionen in Lehrveranstaltungen eingesetzt und weiterentwickelt werden. Grossen Wert legt der Autor darauf, E-Portfolios anzupreisen. Diese schaffen seiner Meinung nach einen Mehrwert, indem sie unterschiedliche Dokumenttypen vereinen und neue Zusammenhänge erschliessen lassen. – Kurzrezension von Yves Furer aus den Medientipps der Zeitschrift «Akzente» 4 (2014): S. 35.

Gerd Bräuer
Das Portfolio als Reflexionsmedium für Lehrende und Studierende.
Opladen: Verlag Barbara Budrich, 2014. 128 Seiten.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #19

FAQHäufig gestellte Frage:  «Kann ich morgen nochmals vorbeikommen?»

Unsere Antwort: Eigentlich gibt es keine Beschränkung, wie oft du die Dienste des Schreibzentrums in Anspruch nehmen kannst – vorausgesetzt du bist Member. Allerdings: Das Schreibzentrum will Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Eine Beratung soll dir deshalb ermöglichen, selbstständig an deinem Text weiterzuarbeiten. Bei grösseren Arbeiten ist ein Coaching über mehrere Sitzungen  hinweg aber möglich und sinnvoll, der Abstand zwischen den einzelnen Beratungen sollte jedoch mehr als nur einen Tag betragen. Meistens machen eine bis zwei Wochen Abstand Sinn, vielleicht brauchst du aber auch mal mehr Zeit, um an deinem Text zu arbeiten. Deshalb unsere Empfehlung: Komm in einem möglichst frühen Stadium mit deinem Text ins Schreibzentrum.

 

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #18

FAQHäufig gestellte Frage: «Wie werde ich Member des Schreibzentrums?»

Unsere Antwort: Du meldest dich im Studiweb als Member des Schreibzentrums an. Am einfachsten geht es folgendermassen: Logge dich zuerst in «Mein Studium» ein, gehe dann auf «Dienstleistungen» und dort auf die Seite des Schreibzentrums. Den Link für die Anmeldung findest du auf der Startseite des Schreibzentrums. Nachdem du dich angemeldet hast, wirst du eine Rechnung über 25 Franken erhalten, ein symbolischer Beitrag dafür, alle Dienste des Schreibzentrums nutzen zu können.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #17

FAQHäufig gestellte Frage: «Was sind die wichtigsten Änderungen, die mit der neuen Zitierweise einhergehen?»

Unsere Antwort: Wie schon im letzten FAQ-Beitrag geschrieben, wird die offizielle Zitierweise an der PH‏ Zürich ab FS 15 dem Chicago Manual of Style folgen. Im Vergleich zur Arbeit mit dem Leitfaden gibt es neben einigen kleineren auch drei grössere Änderungen:

  • Neu hast du die Wahl, ob du mit dem Autor-Jahr-System (Kurzbeleg im Text) oder mit dem Fussnoten-System arbeiten willst. Unser Tipp: Entscheide dich für eines der Systeme und bleibe dabei. Grundsätzlich sind die beiden Systeme ähnlich, die Darstellungsform, z. B. die Position der Jahreszahl im Literaturverzeichnis, ist allerdings etwas unterschiedlich.
  • Im Literatur- und Quellenverzeichnis wird neu unterschieden zwischen selbständigen und unselbständigen Publikationen. Beispiel einer unselbständigen Publikation ist ein Artikel in einem Sammelband oder einer Zeitschrift. Die Titel selbständiger Publikationen schreibst du neu kursiv, die Titel unselbständiger Publikationen hingegen nicht, dafür in Anführungszeichen.
  • Im Literatur- und Quellenverzeichnis werden die Vornamen neu zwingend ausgeschrieben. (Wurde bisher nur empfohlen.)

Chicago_Leporello_cover_webDie neuen Regeln werden niemanden überfordern. Aber sie müssen zur Kenntnis genommen, vielleicht etwas eingeübt und schliesslich angewendet werden. Genauere Infos dazu findest du

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #16

FAQHäufig gestellte Frage: «Kann ich auch mit Zitierfragen zu euch kommen?»

Unsere Antwort: Ja, das kannst du. Allerdings sollte dir bewusst sein: Wir korrigieren nicht dein ganzes Literaturverzeichnis, sondern geben dir Hinweise, wo noch Verbesserungen nötig sind.

Ab FS 15 werden die Zitierregeln der PH Zürich neu dem Chicago Manual of Style folgen. Die neue Regelung wird den alten Leitfaden zum Zitieren der PH ablösen. Einen Leporello mit den wichtigsten Informationen zur neuen Zitierweise findest du bereits jetzt bei uns im Schreibzentrum, an der Theke beim Eingang der Bibliothek oder elektronisch hier.

Bei Fragen, welche dir der Leporello nicht beantwortet, empfehlen wir dir einen Blick auf https://stud.phzh.ch/zitieren zu werfen; dort werden einige Spezialfälle erläutert. Auf ILIAS gibt es zudem ein Forum zu Zitierfragen, welches von Mitarbeitenden des Schreibzentrums betreut wird. Vielleicht findest du ja dort eine Antwort zu deiner Frage, sonst kannst du sie gleich selber stellen.

Das Schreibzentrum bietet ausserdem einen Workshop an, in dem du die neue Zitierweise üben kannst: Der Workshop «Quellen angeben: Zitieren und Bibliografieren» findet am 12.11.2014 von 12.30 bis 13.30 Uhr statt. Anmeldungen online ab Semesterstart.

Und, wie gesagt, du darfst mit deinen Fragen zum Zitieren auch gerne zu uns in die Sprechstunde kommen. Montag bis Donnerstag, jeweils von 12 bis 14 Uhr sind wir für dich da.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #15

FAQHäufig gestellte Frage: «Kann ich auch Texte besprechen, die nicht im Rahmen des Fachbereichs Deutsch entstehen?»

Unsere Antwort: Ja, das Schreibzentrum will das Schreiben in allen Fachbereichen fördern. Denn Formulieren und Texte optimieren wird in allen Fachbereichen verlangt.  Es spielt also keine Rolle, um was es in deiner Arbeit geht, Schreibprozess ist Schreibprozess, und dieser steht im Mittelpunkt, wenn du dich an die Tutorinnen und Tutoren im Schreibzentrum wendest.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #14

FAQHäufig gestellte Frage: «Kann ich auswählen, von wem ich beraten werden möchte?»

Unsere Antwort: Jein. Aus organisatorischen Gründen ist dies nicht immer möglich. Doch wenn du schon einmal von uns beraten wurdest, macht es durchaus Sinn, dass du deine Beraterin oder deinen Berater behältst. Frag uns einfach per E-Mail (schreibzentrum@phzh.ch), ob dein Wunschcoach zu deiner Wunschzeit verfügbar ist. Oder komme spontan in eine unserer Sprechstunden über Mittag. Denn letztlich ist weniger wichtig, wer dich berät, sondern dass du überhaupt beraten wirst. Und unser ganzes Team ist bestens ausgebildet, um dir bei deinem Anliegen weiterzuhelfen. Wir unterstützen dich jederzeit gern und kompetent.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #13

FAQHäufig gestellte Frage: «Darf ich eigentlich auch mit einem Leistungsnachweis zu euch kommen?»

Unsere Antwort: Selbstverständlich, dafür sind wir da.  Ob es sich um einen kleineren Schreibauftrag wie eine Reflexion, einen grösseren Leistungsnachweis oder gar um deine Masterarbeit handelt, spielt keine Rolle. Wir beraten dich bei allen deinen schriftlichen Arbeiten gerne, unkompliziert und kompetent.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #12

FAQHäufig gestellte Frage: «Wie kann ich ‹SuS› noch anders ausdrücken?»

Unsere Antwort: SuS steht bekanntlich für Schülerinnen und Schüler. Was sind die ‹SuS› sonst noch? Mit Synonymen wie «Kinder, Jugendliche, die Klasse oder Lernende» etc. liegst du sicherlich richtig. Ein Text wird interessanter, wenn nicht ständig dieselben Worte wiederholt werden. Dennoch handelt es sich, je nach Kontext, schlicht und einfach um Schüler und Schülerinnen. Aufgepasst also, dass Synonyme nicht für Unschärfe sorgen, schliesslich können Lehrpersonen auch nicht beliebig durch Erziehende, Erwachsene etc. ersetzt werden.
Wichtig ist, dass du nicht einmal von SuS und dann wieder ausgeschrieben von Schülerinnen und Schülern schreibst. Entweder oder, die Einheitlichkeit ist in einer schriftlichen Arbeit zentral. Entscheidest du dich für SuS, ist es ratsam, das erste Mal die ausgeschriebene Form zu wählen, um dem Leser klarzumachen, was die Abkürzung bedeutet.