{"id":5715,"date":"2024-05-10T04:00:00","date_gmt":"2024-05-10T02:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/?p=5715"},"modified":"2024-05-14T08:35:13","modified_gmt":"2024-05-14T06:35:13","slug":"implementation-von-nachhaltigkeit-in-wirtschaftlichen-organisationen-und-bildungsinstitutionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/2024\/05\/10\/implementation-von-nachhaltigkeit-in-wirtschaftlichen-organisationen-und-bildungsinstitutionen\/","title":{"rendered":"Implementation von Nachhaltigkeit in wirtschaftlichen Organisationen und Bildungsinstitutionen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dr. Irene Lampert diskutiert mit den renommierten Experten Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons und Prof. Dr. Kai Niebert \u00fcber die Implementierung von Nachhaltigkeit im Rahmen eines Whole Institution Approachs innerhalb von Organisationen. Sie er\u00f6rtern entscheidende Kompetenzen, die F\u00fchrungspersonen entwickeln m\u00fcssen, und beleuchten sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen, die sich in der heutigen Bildungslandschaft bieten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer Zeit mit steigenden Herausforderungen, um die geforderte Nachhaltigkeitstransformation innerhalb unserer Gesellschaft voranzutreiben. Die Wirtschaft und die Bildung spielen dabei eine entscheidende Rolle. F\u00fchrungspersonen von wirtschaftlichen Organisationen und Bildungsinstitutionen sind gefordert, die Anforderungen der \u00abSustainable Development Goals\u00bb (SDGs) zu adressieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Irene Lampert im Gespr\u00e4ch mit Dr. Laura Marie Edinger-Schons und Prof. Dr. Kai Niebert:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Ihrem Beitrag \u00abVerantwortungsvolle F\u00fchrung im Kontext der Nachhaltigkeit\u00bb der Bertelsmann Stiftung betonen Sie die Notwendigkeit spezifischer Kompetenzen f\u00fcr das Management der Zukunft, um die Nachhaltigkeitstransformation zu bew\u00e4ltigen. K\u00f6nnen Sie beschreiben, welche Kernkompetenzen Sie f\u00fcr entscheidend halten?<\/strong><\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle des Managements hat sich erheblich ver\u00e4ndert, weg von der reinen Shareholder-Value-Maximierung hin zu einem Stakeholder-orientierten Ansatz. Diese Entwicklung ist sowohl in der Forschung als auch in der Praxis erkennbar. Fr\u00fcher lag der Fokus auf der eindimensionalen Maximierung des Gewinns. Jetzt, mit dem \u00dcbergang zu einem Stakeholder-orientierten Management, entsteht eine neue Dimension der Komplexit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Manager:innen m\u00fcssen die Bed\u00fcrfnisse und Ziele verschiedener Anspruchsgruppen ber\u00fccksichtigen und Erfolg neu definieren. Es geht nicht mehr nur darum, den Gewinn zu maximieren, sondern eine Balance zwischen den Interessen verschiedener Stakeholder zu finden. Diese neue Komplexit\u00e4t in der F\u00fchrung ist in der Ausbildung von F\u00fchrungskr\u00e4ften noch nicht umfassend ber\u00fccksichtigt. Trotz einiger Kurse zu modernen F\u00fchrungsmodellen bleibt die Hochschulbildung in dieser Hinsicht gr\u00f6sstenteils traditionell. Daher ist eine Transformation der Bildungslandschaft in diesem Bereich entscheidend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist spannenderweise aus der Perspektive der Schule recht \u00e4hnlich. Betrachten wir zum Beispiel das Schweizer Gymnasium: neben der allgemeinen Hochschulreife wird auch eine vertiefte Gesellschaftsreife angestrebt. In der Vergangenheit lag der Fokus h\u00e4ufig darauf, wie gut die Sch\u00fcler:innen sp\u00e4ter im Job abschneiden, basierend auf ihrem Notendurchschnitt und ihrem Erfolg im Studium. Aber es ist ebenso wichtig, dass sie gesellschaftliche Verantwortung \u00fcbernehmen und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft teilhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine grosse Herausforderung dabei ist die Messung dieser gesellschaftlichen Kompetenzen. W\u00e4hrend wir sehr effektive Werkzeuge haben, um formale Kompetenzen durch Tests wie die PISA-Analysen zu messen, fehlen uns effektive Instrumente, um gesellschaftliches Engagement und die Vorbereitung auf \u00abCorporate-\u00bb oder \u00abSocial Responsibility\u00bb zu bewerten. Obwohl die Bedeutung der Gesellschaftsreife allgemein anerkannt ist, herrscht grosse Unsicherheit dar\u00fcber, wie sie gef\u00f6rdert und gemessen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Tat konzentrieren wir uns oft auf andere Bereiche, wenn wir \u00fcber F\u00fchrung sprechen. Dies veranlasste Michael Seberich und mich dazu, aktuelle Forschungsergebnisse zu F\u00fchrungsmodellen und Kooperationsans\u00e4tzen, wie zum Beispiel Multi-Stakeholder Kooperationen, zusammenzuf\u00fchren. Wir haben verschiedene Aspekte aus diesem Bereich analysiert und daraus sieben zentrale Kompetenzen abgeleitet, die in der Vergangenheit vielleicht nicht im Vordergrund standen, die wir aber f\u00fcr die Zukunft als essenziell erachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Kompetenzen umfassen ein hohes Niveau der pers\u00f6nlichen Entwicklung, unterst\u00fctzt durch Konzepte wie die \u00abInner Development Goals (IDGs)\u00bb, die analog zu den \u00abSustainable Development Goals (SDGs)\u00bb sind. Wir glauben, dass man die globalen Nachhaltigkeitsziele nur erreichen kann, wenn Menschen sich pers\u00f6nlich weiterentwickeln und f\u00e4hig sind, in vertrauensvollen Partnerschaften zu kooperieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere wichtige Kompetenzen sind die F\u00e4higkeit, positive Zukunftsvisionen zu entwickeln und nicht nur auf aktuelle Probleme zu reagieren, das kritische Hinterfragen des Status quo \u2013 \u00e4hnlich der sokratischen Methode \u2013 sowie das Denken in Systemen und die Bew\u00e4ltigung von Komplexit\u00e4t und Ambiguit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein letzter entscheidender Punkt ist das Konzept des \u00abPsychological Ownership\u00bb, welches besagt, dass Menschen proaktiv Verantwortung \u00fcbernehmen sollen, anstatt darauf zu warten, dass andere die Probleme l\u00f6sen. Diese Kompetenzen wurden in meiner Ausbildung als Wirtschaftswissenschaftlerin nicht ausreichend betont, zeigen aber deutlich, wie wichtig es ist, unsere Bildungsans\u00e4tze zu \u00fcberdenken und anzupassen, um zuk\u00fcnftige Herausforderungen meistern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben eine Studie durchgef\u00fchrt, in der wir f\u00fchrende Verantwortungstr\u00e4ger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft befragt haben, welche Kompetenzen sie ben\u00f6tigen, um effektiv und nachhaltig handeln zu k\u00f6nnen. Unter den Befragten waren Minister:innen, CEOs globaler Unternehmen, Gewerkschaftsf\u00fchrer:innen und politische Fraktionsvorsitzende. Viele dieser F\u00fchrungskr\u00e4fte haben nicht in Nachhaltigkeitswissenschaften, sondern in Betriebswirtschaft, Recht, Volkswirtschaft oder Politikwissenschaft studiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Aspekt, den wir herausgefunden haben, ist die F\u00e4higkeit, aktuelle Entwicklungen in Bezug zu den eigenen Wertvorstellungen setzen zu k\u00f6nnen. Es ist entscheidend zu erkennen, wie sich bestimmte Situationen auf das pers\u00f6nliche Gerechtigkeitsempfinden auswirken und wie darauf reagiert werden sollte. Dieses Wechselspiel zwischen sachlicher Politik und pers\u00f6nlichem Werteger\u00fcst ist sehr wichtig. Deshalb ist es auch essenziell, dieses Werteger\u00fcst stets zu reflektieren und vor Augen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es wichtig, Sch\u00fcler:innen nicht zu \u00fcberw\u00e4ltigen, sondern sie gezielt in dieser Art der Reflexion zu schulen. Ausserdem haben wir festgestellt, dass die Diskussion \u00fcber Werte nicht moralisierend sein darf, da dies kontraproduktiv wirkt. Stattdessen ben\u00f6tigen wir nachhaltige Leitplanken in Institutionen. Es geht darum, Anreize zu identifizieren, die momentan in die falsche Richtung weisen und Institutionen so umzugestalten, dass nachhaltiges Verhalten gef\u00f6rdert wird und nicht einem st\u00e4ndigen Gegenstrom gleicht, sondern zu einem gemeinschaftlichen Bestreben wird. Dies habe ich auch in meiner j\u00fcngsten Stellungnahme f\u00fcr den Rat f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland betont.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aktuelle Forschungsbeitr\u00e4ge, die sich damit besch\u00e4ftigen, welche Modelle und Organisationsformen wir f\u00fcr grosse Herausforderungen sogenannte \u00abGrand Challenges\u00bb ben\u00f6tigen. Diese Studien betonen die Notwendigkeit eines Freiraums zum verteilten Experimentieren. Es geht darum, nicht zentral festzulegen, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, sondern die Vielfalt und das scheinbar chaotische Gewusel zu nutzen, da viele Menschen und Organisationen parallel nach den besten L\u00f6sungen suchen. Eine vorgegebene Antwort w\u00fcrde dieses wertvolle Experimentieren einschr\u00e4nken, das uns tats\u00e4chlich voranbringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, das erfordert auch eine neue Art des Denkens, Organisierens und Managens, anders als in der Vergangenheit. Fr\u00fcher wurde im Management ein Projekt genau definiert, mit festen Zeitrahmen und klar definierten Meilensteinen. Heute ist das in Bezug auf Nachhaltigkeit oft nicht mehr m\u00f6glich. Wie Kai bereits sagte, sollten wir keine Werte vorgeben, sondern Raum schaffen, damit Menschen diesen Reflexionsprozess durchlaufen und dabei zu unserem kollektiven Verst\u00e4ndnis beitragen k\u00f6nnen. Das ist besonders wichtig im Bildungsbereich, um Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich dieser Art des Denkens bewusst zu werden und sie darin zu schulen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ein entscheidender Punkt, besonders wenn wir \u00fcber Bildung und Nachhaltigkeit sprechen. Sowohl aus eigenen Erfahrungen als auch aus unserer Studie geht hervor, dass wir eine neue Fehlerkultur ben\u00f6tigen, um Fortschritte in der Nachhaltigkeit zu erzielen. Im wissenschaftlichen Kontext werden oft nur erfolgreiche Ergebnisse publiziert. Doch tats\u00e4chlich lernen wir viel aus den Fehlern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem werden wir auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t zahlreiche Herausforderungen und Sackgassen erleben. Es ist kontraproduktiv, wenn F\u00fchrungs- und Managementprozesse von der Angst dominiert werden, Fehler zu machen. Anstelle einer Kultur der Bestrafung ben\u00f6tigen wir eine unterst\u00fctzende Atmosph\u00e4re, in der wir uns gegenseitig helfen und aus Fehlern lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr ist Klaus T\u00f6pfer, der ehemalige deutsche Umweltminister und Leiter des UN-Umweltprogramms. In seinen fr\u00fchen Jahren f\u00f6rderte er die Atomenergie, erkannte jedoch sp\u00e4ter die Fehler dieser Politik und arbeitete an besseren L\u00f6sungen. Dieses Eingest\u00e4ndnis und der Lernprozess sind beispielhaft daf\u00fcr, was wir brauchen: eine Umgebung, in der Fehler als Lernchancen betrachtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Kontext ist es besonders wichtig, dass Schulen eine positive Fehlerkultur f\u00f6rdern. Statt Fehler als Probleme zu sehen, sollten sie als Gelegenheiten zum Lernen und zur Verbesserung verstanden werden. Dies schafft eine Umgebung, in der Sch\u00fcler und Lehrkr\u00e4fte gleichermassen ermutigt werden, Herausforderungen anzunehmen und aus ihren Erfahrungen zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte noch einen erg\u00e4nzenden Gedanken anbringen, insbesondere zu den Lernr\u00e4umen, die wir an Universit\u00e4ten schaffen. Wir bem\u00fchen uns stark, R\u00e4ume zu gestalten, in denen Studierende w\u00e4hrend ihres Lernprozesses bereits eine konkrete Wirkung erzielen k\u00f6nnen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, bei der Studierende diesen helfen, ihre Wirkungslogik und -messung zu entwickeln \u2013 eine Aufgabe, f\u00fcr die die Organisationen selbst oft keine Ressourcen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell f\u00fchren wir ein Seminar durch, in dem Studierende Videos \u00fcber Nachhaltigkeitsprojekte erstellen und dann ein Filmfestival hier in Hamburg veranstalten. Solche interaktiven Formate erm\u00f6glichen es den Studierenden, w\u00e4hrend des Lernens das Gef\u00fchl zu haben, bereits einen Unterschied zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Nachhaltigkeitsforschung wissen wir, wie essenziell Methoden wie Service-Learning oder transformatives Lernen sind. Die Idee, tats\u00e4chlich aktiv in die Gesellschaft einzutreten und Ver\u00e4nderungen zu bewirken, ist zentral. Warum also nicht R\u00e4ume in der Schule daf\u00fcr \u00f6ffnen? Es w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit, Bildungsinstitutionen st\u00e4rker mit dem kommunalen Umfeld zu verbinden und den Sch\u00fcler:innen zu helfen, eine Br\u00fccke zwischen den Lehrinhalten und realen Anwendungen zu schlagen. Zum Beispiel k\u00f6nnten sie an Projekten zur Energiepolitik arbeiten, wie dem Installieren einer Photovoltaikanlage oder einer W\u00e4rmepumpe, und dabei nicht nur Fachwissen, sondern auch verschiedenste Kompetenzen erwerben, die f\u00fcr die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte erforderlich sin<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trotz umfassender Bem\u00fchungen in der Schweiz gibt es kaum Schulen, welche Nachhaltigkeit im Sinne eines \u00abWhole School Approach\u00bb ganzheitlich implementiert haben &#8211; es bleibt bei Recycling-Projektwochen und \u00e4hnlichem. Wechselt die Treiberin f\u00fcr Nachhaltigkeit an eine andere Schule\/Institution, beispielsweise eine engagierte Lehrperson oder F\u00fchrungsperson, \u00abversandet\u00bb das Thema wieder. Welche spezifischen Barrieren verhindern, dass BNE langfristig und tief in der Bildungs-\/Institution verankert wird, und wie k\u00f6nnen sie \u00fcberwunden werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um eine Schule nachhaltig im Sinne eines \u00abWhole School Approach\u00bb zu gestalten, ist es entscheidend, dass Koh\u00e4renz in allen Aspekten des Schulbetriebs herrscht. Es ist nicht ausreichend, nur im Unterricht \u00fcber Nachhaltigkeit zu sprechen, w\u00e4hrend die Schule gleichzeitig Einweg-Plastikverpackungen verwendet. Es geht um das langfristige, kontinuierliche Lernen aller Beteiligten in einem System, das niemals vollst\u00e4ndig abgeschlossen ist, aber Freude am gemeinsamen Lernprozess bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Teilhabe ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor. Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft, unabh\u00e4ngig von seinem Status, sollte die M\u00f6glichkeit haben, an schulischen Prozessen teilzunehmen und mitzuentscheiden. Dies f\u00f6rdert ein Gef\u00fchl der Verantwortung und des Engagements, da alle Rollen zwar unterschiedlich, aber gleichwertig im Beitrag zur Nachhaltigkeit sind.Die \u00dcbernahme von Verantwortung ist ein weiterer zentraler Aspekt. Die Schulgemeinschaft muss nicht nur die Bereitschaft haben, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, sondern auch die M\u00f6glichkeit dazu bekommen. Dies erfordert strukturelle Anpassungen, die es jedem erm\u00f6glichen, aktiv an der Gestaltung der Schule mitzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Schliesslich ist ein echtes Commitment f\u00fcr nachhaltige Ver\u00e4nderungen erforderlich. In einer Analyse, in der ich untersucht habe, warum Schulen bei der Implementierung von Nachhaltigkeit scheitern, stellte sich heraus, dass reine Zertifizierungssysteme oder \u00e4usserliche Kennzeichnungen wie das \u00abGreen School-Label\u00bb nicht ausreichen. Stattdessen ben\u00f6tigen Schulen eine tiefe und authentische Verpflichtung zu nachhaltigen Praktiken, die \u00fcber blosse Symbolik hinausgeht und sich in tats\u00e4chlichen, messbaren Taten widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass der \u00abWhole School Approach\u00bb ein vielschichtiger Prozess ist, der Koh\u00e4renz, Teilhabe, Verantwortung und echtes Commitment erfordert. Nur durch diese umfassende Herangehensweise k\u00f6nnen Schulen echte und dauerhafte Fortschritte in der Nachhaltigkeit erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An der Universit\u00e4t Hamburg sprechen wir von \u00abFootprint\u00bb, \u00abHandprint\u00bb und \u00abBrainprint\u00bb als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes innerhalb einer Organisation. Der \u00abFootprint\u00bb bezieht sich auf das Bestreben, unsere eigenen negativen Auswirkungen, wie zum Beispiel Emissionen, zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00abHandprint\u00bb betrifft unsere Lehre und den Wissenstransfer, also nicht nur die internen universit\u00e4ren Aktivit\u00e4ten, sondern auch unsere Interaktion mit der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00abBrainprint\u00bb bezieht sich auf unsere Forschungsaktivit\u00e4ten und deren Fokus auf Nachhaltigkeit. Diese Konzepte k\u00f6nnen auch auf Schulen \u00fcbertragen werden, wo ein proaktiver Ansatz zur \u00dcbernahme von Verantwortung im eigenen Alltag und ein starker \u00abHand- und Brainprint\u00bb in der Gesellschaft gef\u00f6rdert werden sollten. Dies ist eine spannende M\u00f6glichkeit, wie Bildungseinrichtungen einen ganzheitlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht eine nachhaltige Institution im Sinne eines \u00abWhole Institution Approachs\u00bb aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Kai Niebert:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachhaltige Entwicklung ist in der Tat ein fortlaufender Prozess und keine feste Endstation. Daher finden wir keine Institutionen, die bereits alle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung, wie sie in den SDGs formuliert sind vollst\u00e4ndig realisiert haben. Jedoch zeichnen sich nachhaltige Institutionen dadurch aus, dass sie sich dieser Herausforderungen bewusst sind und aktiv an deren Bew\u00e4ltigung arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist entscheidend, dass Institutionen nicht versuchen, die Verantwortung f\u00fcr Klimaschutz durch externe Massnahmen wie den Kauf von Zertifikaten abzugeben, sondern dass sie intern Massnahmen ergreifen. Eine Institution, die in diesem Sinne aktiv Verantwortung \u00fcbernimmt und Fortschritte \u2013 ob klein oder gross \u2013 in Richtung Nachhaltigkeit macht, ist f\u00fcr mich ein vorbildliches Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist auch, dass diese Institutionen nicht isoliert agieren. Sie sollten \u00fcberlegen, wie andere von den Fehlern lernen k\u00f6nnen, die sie gemacht haben, und diese Erkenntnisse aktiv kommunizieren. Dieser Austausch und das gemeinsame Lernen sind essenziell, um den \u00abWhole Institution Approach\u00bb umzusetzen und zu einer nachhaltigen Transformation beizutragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine nachhaltige Institution zeichnet sich nicht nur durch ihre bestehenden Massnahmen aus, sondern auch durch ihre Authentizit\u00e4t und Offenheit in Bezug auf die Herausforderungen und Unvollkommenheiten im eigenen Nachhaltigkeitsprozess. Es ist wichtig, transparent dar\u00fcber zu kommunizieren, dass noch nicht alles perfekt ist. Nur sehr wenige k\u00f6nnen von sich behaupten, ein vollst\u00e4ndig nachhaltiges Gesch\u00e4ftsmodell zu haben, und f\u00fcr viele ist das m\u00f6glicherweise ein unerreichbares Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders hervorheben m\u00f6chte ich die Rolle der neuen Gr\u00fcnder:innen, die innovative Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln, um aktiv Nachhaltigkeitsprobleme anzugehen. Viele von ihnen sind im sozialen oder \u00f6kologischen Bereich t\u00e4tig. Diese Start-ups haben den Vorteil, dass sie nicht die schwerf\u00e4llige Aufgabe haben, ein etabliertes Grossunternehmen zu transformieren, sondern mit dem Luxus starten k\u00f6nnen, ihre Strukturen von Grund auf nachhaltig zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass diese Dynamik bereits in Schulen beginnen sollte. Wir sollten junge Menschen ermutigen, ihre Rolle in der Gesellschaft zu \u00fcberdenken und Wege zu erkunden, wie sie durch Unternehmertum einen Beitrag leisten k\u00f6nnen. Ein eigenes Unternehmen zu gr\u00fcnden, kann eine sehr inspirierende Wirkung haben, die nicht nur den eigenen Impact bef\u00f6rdert, sondern auch grosse, etablierte Unternehmen zur Nachahmung anregen kann.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">INFOBOX<br><br>Lest auch den letzten Beitrag zum Thema <a href=\"https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/2024\/03\/27\/wie-akademische-freiheit-und-nachhaltige-entwicklung-an-hochschulen-gewaehrleistet-wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wie akademische Freiheit und nachhaltige Entwicklung an Hochschulen gew\u00e4hrleistet wird<\/a>.<br><br>Die PH Z\u00fcrich bietet das Modul <a href=\"https:\/\/phzh.ch\/de\/weiterbildung\/alle-weiterbildungen\/weiterbildungsanlass\/?anlassId=144584419\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pioneering Sustainablity \u2013 nachhaltige Schulen gestalten<\/a> an, welches sich auf die Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung an Schulen fokussiert.<\/pre>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu den Autor:innen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"907\" src=\"http:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2023\/05\/Portraitfoto_Irene-Lampert.jpg\" alt=\"Irene Lampert\" class=\"wp-image-4736\" style=\"width:127px\" srcset=\"https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2023\/05\/Portraitfoto_Irene-Lampert.jpg 605w, https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2023\/05\/Portraitfoto_Irene-Lampert-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/irene-lampert-a00b97128\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Irene Lampert<\/a> ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Expertin im Bereich Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie Schulf\u00fchrung. Sie arbeitet als Studiengangsleiterin und Forscherin an der PH Z\u00fcrich und war in unterschiedlichen Positionen als Studiengangsleiterin, Dozentin, Forscherin sowie als Schulleiterin und Lehrperson t\u00e4tig. Durch ihre akademischen und Praxiserfahrungen hat sie umfassende Kenntnisse in Theorie und Praxis erlangt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"180\" height=\"240\" src=\"http:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2024\/05\/Portraitfoto-laura-marie-edinger-schons.jpg\" alt=\"Laura Marie Edinger-Schons\" class=\"wp-image-5723\" style=\"width:127px\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/lauramarieedingerschons\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons<\/a> ist Professorin f\u00fcr Nachhaltiges Wirtschaften an der Universit\u00e4t Hamburg. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Frage, wie Organisationen (von gewinnorientiert bis gemeinn\u00fctzig) zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Ziele der Vereinten Nationen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung beitragen k\u00f6nnen. Spezifische Themen wie Social Entre-\/Intrapreneurship, digitale soziale Innovation oder Unternehmensdemokratie interessieren sie besonders. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"472\" height=\"590\" src=\"http:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2024\/05\/Portrait_NiebertKai.jpg\" alt=\"Kai Niebert\" class=\"wp-image-5722\" style=\"width:127px\" srcset=\"https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2024\/05\/Portrait_NiebertKai.jpg 472w, https:\/\/blog.phzh.ch\/schulfuehrung\/files\/2024\/05\/Portrait_NiebertKai-240x300.jpg 240w\" sizes=\"auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/kai-niebert-268406bb\/?originalSubdomain=ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Prof. Dr. Kai Niebert<\/a> ist Professor f\u00fcr Fachdidaktik Naturwissenschaften an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. In seiner Funktion seit August 2014 hat er den Aufbau und die Leitung des hochschul\u00fcbergreifenden Anthropocene Learning Lab, Aufbau des Studiengangs Fachdidaktik Naturwissenschaft, Aufbau und Leitung des Doktoratsprogramms Public Understanding of Science und die Entwicklung des Programms Teaching Science at University inne.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Redaktion: Melina Maerten<br>Titelbild: adobe stock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Irene Lampert diskutiert mit den renommierten Experten Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons und Prof. Dr. Kai Niebert \u00fcber die Implementierung von Nachhaltigkeit im Rahmen eines Whole Institution Approachs innerhalb von Organisationen. 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