Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule Bauhausplatz in Schwabingen

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. bis 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch. Wir besuchen vier unterschiedliche, interessante Schulen, die in einem Kurzportrait hier vorgestellt werden. 

Teil 3: Grundschule Bauhausplatz

Am dritten Tag unserer Studienreise sind wir in Schwabing, an der Grundschule Bauhausplatz. Diese neue Grundschule ist als Lernhauskonzept entstanden, um den Schülerinnen und Schülern zeitgemässes Lernen zu ermöglichen. Es ist ein ganzheitliches Schul- und Raumprogramm, in dessen Zentrum sowohl schüleraktivierende Formen des Lernens und des Lehrens, Fördern und Fordern und das Stärken von Selbstverantwortung und von sozialen Fähigkeiten stehen. Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule Bauhausplatz in Schwabingen weiterlesen

Auf den Spuren guter Schulen – Grundschule an der Würm Stockdorf

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. bis 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch. Wir besuchen vier unterschiedliche, interessante Schulen, die je in einem Kurzportrait vorgestellt werden.

Teil 2: Grundschule an der Würm Stockdorf

Am zweiten Tag unserer Studienreise fahren wir mit der S-Bahn in einen kleinen Ort im Südwesten von München, wo die Grundschule Stockdorf von der Würm umflossen wird. Die Grundschule an der Würm versteht sich als Ort des Lernens, des Lebens und des Wohlfühlens. Sie ist ebenso durch die ländliche Lage als auch durch die unmittelbare Nähe zur Grossstadt geprägt.

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Auf den Spuren guter Schulen – Städtische Anne-Frank-Realschule München

Das Zentrum Management und Leadership der PH Zürich führt vom 19. – 23. Mai 2019 eine Studienreise für Führungspersonen im Bildungsbereich nach München durch und besucht dort vier interessante Schulen. Wie unterschiedlich diese sind, wird in den nächsten Wochen in einem Kurzportrait hier vorgestellt.

Teil 1: Städtische Anne-Frank-Realschule München

Der erste Tag unserer Studienreise führt uns zur Städtischen Anne-Frank-Realschule, eine von vier Mädchenschulen in München. Die Anne-Frank-Realschule ist eine dreizügige, sechsstufige Realschule (5. – 10. Klasse), die schon mehrere Preise gewonnen hat, zuletzt 2014 den Inneren Schulentwicklungs Innovationpreis (isi) als auch den Deutschen Schulpreis, der sie besonders für ihre innovative Ideen und die sichtbaren Konzepte auszeichnete. Auf den Spuren guter Schulen – Städtische Anne-Frank-Realschule München weiterlesen

Werkstatt Schulführung – von den Besten lernen

An der PH Zürich gibt es neu Werkstätten, in denen Forschende im Themenfeld Schulführung / Schulentwicklung aus einem laufenden Projekt berichten. Eingeladen zu den Werkstätten sind die aktuellen und ehemaligen Teilnehmenden des DAS- und MAS-Studiengangs und Dozierende im Bereich Schulleitung / Schulentwicklung. Ziel der Werkstätten ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

Die erste Werkstatt hat am 13. November 2018 stattgefunden. Ass.-Prof. Mag. Dr. Markus Ammann und Alexander Bergmann, beide von der Universität Innsbruck, gaben einen ausserordentlich spannenden Einblick in das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt «Von den Besten lernen – Schulleitungshandeln an den Siegerschulen des Deutschen Schulpreises». Sie sind Teil eines Forschungsteams, das in 29 mit dem deutschen Schulpreis prämierten Schulen untersucht, wie das Schulleitungshandeln Einfluss nimmt auf eine erfolgreiche Schule.

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Rezension «Lernseits denken – erfolgreich unterrichten»

Ich möchte allen Personen, die im Bildungsbereich tätig sind,  das kürzlich erschienen Buch von Evi Agostini, Michael Schratz, Erika Risse (Hg.): Lernseits denken – erfolgreich unterrichten, Hamburg (2018) ans Herz legen und habe deswegen versucht, eine kurze – und hoffentlich aussagekräftige – Rezension zu schreiben. 

Die Autoren Evi Agostini (Instituts für LehrerInnenbildung und Schulforschung Universität Innsbruck), Michael Schratz  (emeritierter Professor des Instituts für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck) und Erika Risse (Beraterin und Coach für die Qualifizierung von Lehrpersonen und Schulleitenden) beschreiben in ihrem Buch eine neue pädagogisch-didaktische Perspektive auf eine ergebnisoffene, personalisierte Begegnung der Lehrperson mit den Schülerinnen und Schülern. Das Buch lädt alle in der Schule tätigen Personen ein, sich von einem „lehrseitigen“ Denkansatz zu lösen, sich dem „lernseitigem“ Denken zu öffnen und damit einen  vermehrt sinnstiftenden, experimentierfreudigen und flexiblen Lernprozess zu initiieren, was letztendlich zu einer Haltungs- und Kulturveränderung in Schulen führen kann. 

Nachdem notwendige Begriffe definiert wurden, werden die in acht Kerngedanken gefassten Aussagen der Autoren in kurzweiliger und gut verständlicher Form anhand von Vignetten, ihren Bewertungen und einem anschliessenden Gespräch zwischen Lehrpersonen und Forschenden erläutert. Somit gelingt die Verflechtung zwischen Wissenschaft und Praxis auf anschauliche Weise. 

Die Kerngedanken zielen auf eine persönliche und bewusste Wahrnehmung der Lernenden in ihrem Lernprozess und in ihren Kompetenzen und  auf das professionelle, flexible und ergebnisoffene Eingehen der Lehrperson darauf. Dieser Ansatz erfordert Mut und Kompetenz seitens der Lehrperson, sich auf die Persönlichkeit des Lernenden einzulassen. Viele Unterrichtssituationen sind nicht planbar und erfordern einen anspruchsvollen Umgang, der Irritationen ausgelöst kann. Dass dabei grosse Beziehungsarbeit geleistet wird und Offenheit notwendig ist, versteht sich von selbst. 

Dieses Buch basiert auf in Schulen oft gross geschriebenen, notwendigen ethischen Werten wie „Wertschätzung“ und „Achtsamkeit“, und sollte deswegen Grundlektüre jeder im Bildungswesen tätigen Person sein. Gemeinsam diesen Ansatz zu verfolgen, hiesse vielleicht, Schulkultur noch mal neu zu denken? 

Heike Beuschlein, Dozentin Zentrum Management und Leadership, PH Zürich