Schulentwicklung beginnt in den Köpfen – Konsens und Sinnfindung im Team

Unsere Meinung verändert sich. Zum Glück! Bei unserem Verhalten allerdings ist das nicht so einfach. Routinen, die wir nicht hinterfragen, sondern automatisch einsetzen, sind besonders hartnäckig. Wenn wir Schulentwicklung als Veränderung solcher Routinen verstehen, dann braucht es einiges. Wie passiert das? Oft im Gespräch oder in Interaktionen, wenn jemand etwas sagt was mich überrascht oder sogar irritiert. Schulentwicklung beginnt in den Köpfen – Konsens und Sinnfindung im Team weiterlesen

Verantwortungsvolle Schule

Am 22. Juni 2019 ist in der NZZ ein Artikel erschienen, der von „unrühmlichen Seilschaften“ zwischen Schulleitungen und Schulbehörden spricht und suggeriert, dass es an Schulen viele Konflikte auf Grund von Schulleitungen gebe, welche für die Aufgabe ungenügend geeignet seien, jedoch von den vorgesetzten Behörden gedeckt und geschützt werden. Als Beweis für diese Aussage, werden einzelne konkrete in den Medien bereits breit diskutierte Konflikte beschrieben. Aus diesen einzelnen Beispielen kann jedoch keine allgemeingültige Aussage erfolgen.

Will man ein differenzierteres Bild über die Qualität der Arbeit der Schulleitungen erhalten, kann man beispielsweise den soeben publizierten Jahresbericht der Fachstelle für Schulbeurteilung im Kanton Zürich konsultieren. Verantwortungsvolle Schule weiterlesen

Was sind die Herausforderungen der kommenden 5 Jahre – aus internationaler Sicht?

Stell dir vor, du streckst mit vier renommierten Persönlichkeiten aus Schulführung und Bildungsforschung die Köpfe zusammen und ihr diskutiert über die Herausforderungen deiner Schule in den nächsten 5 Jahren. Und stell dir vor, diese vier Experten stammen aus Australien, den USA, Schweden und Deutschland – und ihr unterhaltet euch in deutsch.

Tollkühner Gedanke? Keineswegs – aber dazu später! Was sind die Herausforderungen der kommenden 5 Jahre – aus internationaler Sicht? weiterlesen

Neue Kompetenz von Führung im digitalen Zeitalter

Fordert das digitale Zeitalter neue Kompetenzen und eine neue Art zu führen? Dieser Frage widmete sich Dr. Sarah Genner, PHZH, neulich einer Veranstaltung im Rahmen des 13. Symposiums Personalmanagement im Bildungsbereich im Mai an der PHZH.

Von ganz unterschiedlicher Seite wird betont, wie sich das Bildungssystem der Schweiz im digitalen Wandel dringend ändern müsse, wie neue Skills – digital Skills – gefragt seien, damit die Schweizer Volkswirtschaft konkurrenzfähig bleibe und junge Menschen später einen Job finden. Tatsächlich wandelt sich in vielen Branchen die Arbeitskultur, weil Smartphones, Tablets und Laptops ein zeitlich und örtlich ungebundenes Arbeiten ermöglichen. Dies stellt für viele auch höhere Anforderungen an Selbstorganisation, Selbstdisziplin und Selbstführung.

24. Mai 2019, PH Zürich – 13. Symposium Personalmanagement – Forum 1 :
Dr. Sarah Genner: „Neue Kompetenzen und Führung im digitalen Zeitalter?“

Unsere Studie zu «Mensch und Arbeitswelt 4.0» zeigte, dass die Hälfte der rund 600 Befragten davon ausgeht, dass Selbstführung im digitalen Zeitalter wichtiger werde. Aus der Softwarebranche verbreiten sich neue Führungsmodelle wie Holacracy oder Projektmethoden wie Scrum.

Aber was bedeutet dies für Schulen und Schulführung? Neue Kompetenz von Führung im digitalen Zeitalter weiterlesen

Horrorszenario Massenkündigung

Schlagzeilen wie diese machen betroffen und lösen Fragen aus. Wer trägt die Schuld? Ist es zulässig, dass die Presse Namen der Schule und der Schulleitung öffentlich macht? Wie lassen sich solche Horrorszenarien vermeiden?

Experte Otto Bandli nimmt zur letzten Frage Stellung:

Eine Kündigung oder in diesem Falle eine Kündigungswelle, ist Ausdruck dafür, dass die letzte Eskalationsstufe eines Konfliktes erreicht ist. Die Beteiligten haben dann das Vertrauen zueinander verloren, sind voneinander enttäuscht und desillusioniert und haben den Glauben verloren, den Konflikt noch lösen zu können. Merkmale dieser Phase sind, dass vielseitige und komplexe Situationen nur noch simplifiziert wahrgenommen werden, der Blick auf die wahre Person des Gegenübers verloren geht und es zu grosser Wut, Entrüstung und Empörung kommt. Immer mehr festigt sich der Gedanke: Es gibt keinen Weg mehr zurück!

Was heisst dieses Eskalationsbeispiel für Schulleitungen?

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Dank dem CAS Personalentwicklung erfolgreich «in the job«

Dominik Schmid ist Verantwortlicher Qualifikationen der Trainerbildung Schweiz am Bundesamt für Sport und Vorstandsmitglied des Verbandes Sportartenlehrer Schweiz. Vor drei Jahren besuchte er den CAS Personalentwicklung im Rahmen seiner Schulleiterausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Wir haben bei ihm nachgefragt:

Dominik, was hat dich dazu bewogen, dich für den CAS Personalentwicklung anzumelden?

Der CAS Personalentwicklung stellte einen der drei CAS dar, welchen ich auf dem Weg zum MAS Bildungsmanagement absolviert habe. Zuvor besuchte ich den CAS Führen einer Bildungsorganisation sowie den CAS Bildung und Betriebswirtschaft. Da ich als Leiter verschiedener Bildungsorganisationen im Sport immer wieder Lehrpersonen und administratives Personal führte, war es für mich von zentraler Bedeutung, einen CAS zu besuchen, welcher mir wichtige Instrumente für die Führung und insbesondere für die Entwicklung der Mitarbeitenden aufzeigt.

Welches waren deine ganz persönlichen Learnings und Erfahrungen  aus dem CAS Personalentwicklung?

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Wettbewerb – Digitale Transformation in der Schule

Haben Sie die innovative Idee für Digitalisierung und Bildung? Spotlight Schweiz sucht Schulen, welche die digitale Transformation im schulischen Alltag neu umsetzen oder planen. Eine Jury kürt die zehn besten Projekte, die sie mit insgesamt 120’000 Franken fördern. Jetzt mitmachen!

Im Rahmen des Wettbewerbs «Digitale Transformation in der Schule» sucht Spotlight Schweiz inspirierende Unternehmungen mit Vorbildcharakter, die von Lehrpersonen der Kindergarten-, Primar- und Sekundarstufe gemeinschaftlich mit Schülerinnen und Schülern in der Schweiz umgesetzt wurden oder geplant sind.

Die PH Zürich sitzt als Partnerin in der Expertenjury und entscheidet mit, welche zehn Projekte am überzeugendsten sind. Die zehn Gewinner werden für die Umsetzung ihrer Idee mit insgesamt 120’000 Franken unterstützt. Über die prämierten Innovationsprojekte werden kurze Projektvideos erstellt, um sie im Rahmen des Campus Seminars am 30. Oktober 2019 in Zürich sowie des HundrED Innovation Summit in Helsinki vom 6. bis 8. November 2019 vorzustellen. Wettbewerb – Digitale Transformation in der Schule weiterlesen

Partizipation stärken und Schule entwickeln? Tagung an der PH Zürich für Schulpraxis, Wissenschaft und Bildungspolitik

Inwiefern können und sollen Schülerinnen und Schüler in der Schule mitreden, mitwirken und mitbestimmen? Wie sieht es aktuell aus und was ist das Ziel? Wie kann Schulentwicklung Partizipation fördern? Am 9. und 10. Mai 2019 werden diese und weitere Fragen an der PH Zürich an der Tagung «Partizipation – Schule – Entwicklung» diskutiert. Eine Anmeldung zur Tagung ist bis 1. Mai 2019 unter phzh.ch/pse möglich.

«Children are people with talents and capabilities, who contribute in a variety of ways to society and culture and so are deserving of esteem» (Thomas, 2012: 458) – Schule und Unterricht partizipativ zu gestalten und Raum für Unvorhergesehenes zu schaffen, ist allerdings oftmals noch keine Selbstverständlichkeit in den Schulen.

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Route2China. – When Fun-Fitness meets 4K-Teaching

«Route2China» ist ein innovatives Praktikums-Projekt, das 27 Berufslernenden aus vier Kantonen die fernöstliche Kultur und Arbeitsweise in der Mega-Metropole Shanghai näherbringen soll. Das Berufspraktikum im Bereich IT und Elektronik, das seit zwei Jahren im Herbst stattfindet, umfasst verschiedenste Projekte, die in einem internationalen Umfeld als Freelancer bearbeitet werden sollen. Neben dem fachlichen Können, sollen die Lernenden einerseits ihre Soft-Skills schärfen und ihre Sprachkenntnisse verbessern, und andererseits wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang mit einem der wichtigsten Handelspartner der Schweiz erwerben.

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Die Kunst engagierter Gelassenheit – Lukas Niederberger am Symposium vom 24.5.2019 an der PH Zürich

Der Philosoph und Publizist Lukas Niederberger regt zum Denken an und inspiriert. Er hält den Schulen einen Spiegel hin und stellt die relevanten Fragen aus seinem engagierten und gleichzeitig distanzierten Blickwinkel.

Seine Erfahrung als Führungskraft und Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, als Autor von Büchern wie «Die Kunst engagierter Gelassenheit» und «Am liebsten beides» fliessen in den Vortrag mit ein. Seine Lebensdevise passt zum Thema des Symposiums bestens: «Das Leben ist ein pausenloser Lernprozess. Die einzigen Fehler sind jene, aus Angst vor Fehlern auf Initiativen zu verzichten oder die aus Misserfolg zu gewinnende Erkenntnis zu verpassen.»

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