Schüler ziehen sich in der Lernwabe zurück

Lernen in der Wabe – Zwei Winterthurer haben einen innovativen Lernraum lanciert

Unter dem Namen «Lernwabe» haben zwei Winterthurer Erfinder einen neuen individuellen Lernraum lanciert. Dieser soll eine Antwort auf die aktuellen Raumprobleme der Schulen geben und den Schülerinnen und Schülern konzentriertes Lernen in einer wabenförmigen Box ermöglichen. Schulleiter Lukas Bär stellt die Erfindung vor.

Die Zeit, als Schüler stundenlang in ihren Bänken still sitzen mussten, ist glücklicherweise vorbei. Schulen setzen auf neue Lern- und Arbeitsformen. Die Kinder lernen selbstbestimmt, in individuellem Tempo, in kleinen Gruppen und in Freiarbeit.

Die Gestaltung der Schulzimmer hinkt da noch ein wenig hintennach. Das hat die beiden Winterthurer Erfinder, Daniela Bär und Marcel Hofmann, gestört. Wie die ETH-Architektin, Daniela Bär, sagt, brauchen die Schülerinnen und Schüler neue Arten von Lernräumen. Sie sollen für verschiedene Lernformen auch unterschiedliche Räume benutzen dürfen.

So ist Bär auf die Idee der «Lernwabe» gestossen: Das ist eine wabenförmige Struktur aus Karton oder Holz, in der die Kinder allein oder in kleinen Gruppen lernen können. Konzentriertes Lernen wird in diesem Rückzugsraum möglich, ohne dass sie sich vom Geschehen im Klassenzimmer ausgeschlossen fühlen.

Schüler konzentriert in der Lernwabe

Der Lehrer Marcel Hofmann aus Winterthur hat es ausprobiert: «Im Rahmen des TTG-Unterrichts haben wir Kartonwaben gebaut und bereits getestet. Nun sind die Waben an unserer Schulzimmerwand aufgestapelt und werden von den Schülern als Arbeitsplätze und gemütliche Rückzugsorte für konzentriertes Lernen genutzt.»

Lukas Bär, Schulleitung SalZH Winterthur

Weitere Informationen unter lernwabe.ch

Bilder: zVg

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