Dank dem CAS Personalentwicklung erfolgreich «in the job«

Dominik Schmid ist Verantwortlicher Qualifikationen der Trainerbildung Schweiz am Bundesamt für Sport und Vorstandsmitglied des Verbandes Sportartenlehrer Schweiz. Vor drei Jahren besuchte er den CAS Personalentwicklung im Rahmen seiner Schulleiterausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Wir haben bei ihm nachgefragt:

Dominik, was hat dich dazu bewogen, dich für den CAS Personalentwicklung anzumelden?

Der CAS Personalentwicklung stellte einen der drei CAS dar, welchen ich auf dem Weg zum MAS Bildungsmanagement absolviert habe. Zuvor besuchte ich den CAS Führen einer Bildungsorganisation sowie den CAS Bildung und Betriebswirtschaft. Da ich als Leiter verschiedener Bildungsorganisationen im Sport immer wieder Lehrpersonen und administratives Personal führte, war es für mich von zentraler Bedeutung, einen CAS zu besuchen, welcher mir wichtige Instrumente für die Führung und insbesondere für die Entwicklung der Mitarbeitenden aufzeigt.

Welches waren deine ganz persönlichen Learnings und Erfahrungen  aus dem CAS Personalentwicklung?

Insbesondere das detaillierte Kennenlernen verschiedener Personalentwicklungs-Instrumente und deren entsprechenden theoretischen Grundlagen sowie die Einsatzmöglichkeiten dieser Instrumente in der Praxis bereicherten mich sehr. In den Sportartenschulen wurden Personalentwicklungs-Instrumente bis dahin noch wenig systematisch eingesetzt. In der Praxisphase des CAS Personalentwicklung sammelte ich in der Gastronomie und im Gesundheitswesen wertvolle Erfahrungen. Eine einmalige Gelegenheit!

Welche Veränderungen in der Personalführung verdankst du dem CAS Personalentwicklung?

Durch den CAS Personalentwicklung lernte ich, welche Personalentwicklungs-Instrumente ich wie einsetzen kann. Ich versuche diese «mitarbeiterspezifisch» zu nutzen.

Was bedeutet dies konkret?

Das heisst, dass ich diese bewusst als «Instrumenten-Mix» benutze, da sich nicht jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter aufgrund desselben Angebots positiv entwickelt. Zudem räume ich den Mitarbeitendengesprächen mehr Raum und Zeit ein und führe sie strukturierter durch.

Du führst Bildungsorganisationen im Sportbereich. Welches sind nun deine Schwerpunkte in der Führung?

Aufgrund der Inhalte sowie den Erfahrungen im CAS Personalentwicklung schenke ich zurzeit folgenden Instrumenten höhere Bedeutung:

  • «Into the job» durch funktionsspezifische Einarbeitung durch möglichst langjährige und entsprechend geschulte Mitarbeitende
  • «On the job» durch Anpassungs- und Erweiterungsqualifizierung sowie die Aufstiegsqualifizierung initiiert durch regelmässige und strukturierte Mitarbeitergespräche
  • «Along the job» durch den regelmässigen Erfahrungsaustausch mit langjährigen Mitarbeitenden bzw. Lehrpersonen anderer Betriebe und Branchen
  • «Near/off the job» durch den Besuch von Aus- und Weiterbildungen, welche spezifisch von Bildungsorganisationen des Sports angeboten werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dominik Schmid, Verantwortlicher Qualifikationen der Trainerbildung Schweiz und Vorstandsmitglied des Verbandes Sportartenlehrer Schweiz

Hier gehts zu weiteren Informationen zum CAS Personalentwicklung

Titelbild: Schweizer Bergführerverband – SBV

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