Die Sprache des Kriegs schwitzt die Angst

Im Fallen lernt die Feder fliegen, Usama Al Shahmanis zweiter Roman, erschien im Spätsommer 2020. Anlässlich der Studienwoche Migration Inland las der Autor an der PH aus seinem ersten Werk In der Fremde sprechen die Bäume arabisch und sprach anschliessend mit Erik Altorfer. Hier veröffentlichen wir Auszüge aus diesem Gespräch.

Deutsch als literarische Sprache

«Ich geniesse in der deutschen Sprache die Freiheit, ich geniesse es, nicht darüber nachdenken zu müssen, was die Folgen des Geschriebenen sein könnten. Im arabischen Kontext wirkt der Kritiker in mir sehr stark –  das macht die Räume für mich enger. Dazu kommt die Beziehung der Sprache zum Inhalt. Die deutsche Sprache ermöglicht mir, eine Distanz zum Gegenstand aufzubauen. Ich schreibe über Dinge, die mich berühren, aber durch die deutsche Sprache bildet sich eine dünne Folie zwischen mir und dem Geschehen. Und doch ist es manchmal schwierig: alles spielt in meinem Denkraum, meinem Wahrnehmungsraum und trägt aber eine andere Sprache. Oft sind die Gefühle nicht transportierbar – in einer anderen Sprache können sie nicht repräsentiert werden. […]»

Die Sprache des Krieges

«Der Krieg hat die Sprache verstümmelt, er hat sie gelähmt. Der Krieg reduziert das Vokabular einer Sprache und verändert ihre Semantik. Ich kann mit Leuten über Krieg sprechen, und sie können sich den Krieg vorstellen. Aber wenn man den Krieg erlebt hat und ein Wort im Krieg benutzt wurde – was man gesehen hat, was man hautnah gespürt hat – dann hat das Wort eine andere Farbe. Das Licht der Sätze, des Geschilderten bricht anders, die Sprache schwitzt die Angst, die man hatte. […]

Manchmal versuche ich, meine literarische Sprache von dieser Sprache des Krieges zu entfernen, aber es gelingt mir nicht immer. Ich rutsche ständig in diese unangenehme Atmosphäre. Für mich als Autor beim Schreiben und für die Leserschaft ist das unangenehm. Aber es ist die literarische Verarbeitung einer Erfahrung. Es gibt nichts Schöneres als die Literatur: diese Erfahrungen sprachlich zu bekleiden, Figuren zu schaffen und die Erfahrungen so in der Literatur zu verewigen. Das sind unsere Geschichten. Die Geschichten der Menschen. […]»

Die Flucht

«Die Flucht ist keine Wahl. Flucht ist eine Reaktion, keine Aktion. Man reagiert auf die Tatsache, dass man sein Leben retten muss. Ohne Plan, es spielen Schicksal, Vernunft und Beziehungen mit. Im Krieg ist der Zufall der Herr des Augenblicks. Es ist Zufall, dass man diese Strasse nimmt und nicht die andere. Auf der einen stirbt man, auf der anderen wird man gerettet. […]

Ich habe die Flucht nicht geplant. Ich war ein ganz normaler Doktorand und Autor und beschäftigte mich mit Literatur. Ich war einfach lebendig. Nach der Aufführung eines meiner Theaterstücke an der Universität wurden wir vom Geheimdienst gesucht, zwei Kollegen aus der Theaterproduktion wurden festgenommen. Ich musste darauf reagieren. Ich hatte die Wahl, an die Uni zu gehen und verhaftet zu werden oder zu fliehen. Ich habe mich entschieden. Ich verliess die Stadt und dann begann der ganze Prozess der Flucht. […]

Im Exil denkt man jeden Tag an die Rückkehr. Dieser Gedanke ist unabschaffbar. Es ist eine ständige Zerrissenheit. In meinen Büchern sind die Figuren zwar in der Schweiz, aber ihre Gedanken und ihr Erleben wirken so, als wären sie im Irak: eine ständige Rückkehr, eine ständige Spaltung. […]»

Akzente-Medientipps zu Usama Al Shahmanis Romanen Im Fallen lernt die Feder fliegen und In der Fremde sprechen die Bäume arabisch.

Textfetzen

Im Moment befinde ich mich im Austauschsemester in Cardiff. Ich wohne mit fünf Mitbewohner*innen zusammen in einem Haus mit einem kleinen «Garten». Dieser 15-Quadratmeter-Teerplatz hat mich während zwei Lockdowns am Leben gehalten. Ich sass, ich las und ich genoss die Sonne und den Regen. Nichts konnte mich daran hindern, draussen zu sitzen, meinen Tee zu trinken und eine Kippe nach der anderen zu rauchen. Nun bin ich aber schon wieder auf der Suche nach einer Wohnung in Zürich. «Auf der Suche» ist etwas gut gemeint, zu aktiv, ein wenig gelogen. Zwei gute Freundinnen haben die ganze Arbeit getan und auch eine charmante Wohnung im Herzen der Stadt gefunden, die sogar preislich tragbar ist.
Einziger Haken: Kein Balkon.
Kann ich auf diesen Luxus verzichten?
Wohl eher nicht.
Tue ich es trotzdem, weil ich zu faul bin, etwas Neues zu suchen?
Ziemlich sicher.

Luxus in Zürich
Zürich im Luxus
Zürich nur mit Luxus

Wir als Zürcher*innen sind uns oft nicht bewusst, wie gierig und süchtig wir nach Luxus sind. Natürlich wissen wir, dass wir in einer der reichsten und teuersten Städte der Welt wohnen, doch dass wir ohne unseren Lebensstandard – der sehr wohl luxuriös ist – ziemlich verzweifeln, fällt erst in der Pandemie auf. Wir verzichten ungern auf ein Abendessen in einem trendigen Restaurant oder auf ein Bier in der Lieblingskneipe. Tanzen in einem überfüllten Club war lange noch möglich. Im Vergleich zu anderen Ländern leben wir hier noch mit sehr vielen Freiheiten.
Denn wir verlassen uns ja auf «gesunden Menschenverstand» und «Eigenverantwortung».

digital painting, 2020, sooji kim

Verstand und Gefühl
Verstand mit Gefühl
Gefühl mit Verstand

Wer sich mit Jane Austen auskennt, kennt Sense and Sensibility. In der deutschen Übersetzung heisst der Roman Verstand und Gefühl. Die Geschichte handelt von zwei Schwestern, deren Charakter grundsätzlich im Kontrast stehen. Elinor, die ältere Schwester, handelt gerne mit Verstand und gibt selten ihre Gefühle preis. Marianne spricht aus ihrem Herzen und lässt sich von ihren Gefühlen und Emotionen leiten.

Denial and shame
Shame in denial
Denial, shame and inebriation

She looks at me. I look at her, ashamed. Between us there are twenty centimetres, a sink and the mirror on the wall. I wash my hands, my face and stare at my reflection again.
Big pupils, small eyes. A lot of different highs, little consciousness.
I stumble out of the bathroom. Pleased with my condition, but annoyed to feel the urge to be intoxicated. Or am I annoyed at the sober reality?
Smoke until you vomit. Drink until you fall. Swallow until you feel numb.
I tell myself it wouldn’t happen too often, it’s just a phase.
That’s me. But that’s not what I was expecting to become, not what I was hoping to be.

Angelica Maria Bühler studiert an der PH Zürich und arbeitet als Tutorin im Schreibzentrum.

Herbst: Utopie vs. Realität

Ein ganz normaler Streifzug durch die Instagram-Accounts meiner Lieblingsinfluencerinnen beweist mir immer wieder, wie schön der Herbst doch sein kann. Ich scrolle mir den Daumen wund und alles, was ich sehe, sind die Sonnenseiten dieser Jahreszeit.

Auch mein Freundeskreis probiert mir den Herbst schmackhaft zu machen. «Lass uns doch an einem Sonntagmorgen gemütlich im Bächlihof in Jona brunchen gehen!», «Wie wär’s mit einer Halloween-Party? Aber komm verkleidet!», «Oh, ich hätte schon Lust auf eine feine Kürbissuppe …» bis hin zu meiner Freundin, die findet, wir sollten an einem «sonnigen Nachmittag im bunten Wald» spazieren gehen.

All diese interessanten Aktivitäten, all diese traumhaften Bilder auf Instagram – trotzdem kann ich mich nicht mit dem Herbst anfreunden. Jeder Tag startet gleich: Ich stehe morgens um 7 Uhr auf, ziehe die Vorhänge zur Seite und alles, was ich sehe ist … nichts! Es ist dunkel und neblig. Die Sonne geht erst um 07:32 Uhr auf – falls sie sich gegen den Nebel behaupten kann. Meist bleiben die Tage trostlos und grau.

Doch das ist noch lange nicht alles. Ist es mal nicht neblig, beschert uns der Herbst gerne einmal wochenlangen Regen. Und bei starkem Wind bringt auch ein Regenschirm nichts mehr. Er verliert an Halt, biegt sich nach Aussen und landet direkt im Müll. Davon ist auf Social Media aber nichts zu sehen. Denn eins ist klar: Der Instagram-Herbst bringt mehr Sonne mit sich als ein zweiwöchiger Sommerurlaub im Fotohotspot Bali.

Marcos Romero

fame & fortune fo(u)r you

Für alle Pechvögel und Vielbeschäftigten, die das Finale des PH Goes Poetry-Schreibwettbewerbs 2019 verpasst haben: An der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten konnte man durch die drei Siegerperfomances ein weiteres Mal in den Bann der Poesie gezogen werden. Die ausgezeichneten Finalisten bewiesen erneut, wieso sie ihres Titels würdig sind.

Wir danken allen, die mit ihren Texten ihre Schreibkünste unter Beweis gestellt haben. In der diesjährigen Publikation sind die besten neun Werke gesammelt.

Eine altbekannte Schreibzentrumsweisheit besagt aber: Nach der Langen Nacht ist vor dem Schreibwettbewerb! Wir freuen uns daher sehr, in Zusammenarbeit mit dem Kafi Schnauz und erstmals mit Studierenden der ISEAHZ aus Tunesien, hiermit offiziell den Schreibwettbewerb 2020 zu launchen. Mit euren Texten zu «Das Meer zwischen uns» habt auch ihr die Chance, das Publikum in euren Bann zu ziehen.

Für die Bestplatzierten gibt es «fame and fortune» in Form von Preisgeld und Publikation. Dem Sieger oder der Siegerin winkt zudem der klassische Poetry-Slam Preis: eine Flasche Whisky. Keine Bange, wenn du auf Bühnen Schweissausbrüche bekommst: Erfahrene Slammer und Slammerinnen sind gerne bereit, deinen Text zu performen.

Teilnahmeberechtigt sind PH-Studierende, Ex-Studierende sowie alle Mitarbeitenden der PH Zürich. Einsendeschluss ist der 31. März 2020. (Natascha Hossli und Nicholas Rilko)

Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Bring es lieber heute Nacht als morgen früh zu Ende!

Die «Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten» findet am 12. November von 18 Uhr bis Mitternacht bereits zum fünften Mal statt. Wieder bietet sich die Gelegenheit, ewig verspätete und liegen gebliebene Arbeiten vorwärts zu treiben. Bei Fragen rund ums Schreiben beraten Mitarbeitende und Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums. Frisch gemixte Drinks, heisse Pizzas und schnelle Slam-Poet*innen (mit Joël Perrin, Finalist der Deutschsprachigen Meisterschaften 2018) helfen den fleissigen Schreiberlingen, wieder in die Gänge zu kommen. Weitere Infos und den Flyer gibt es hier.

Elisa Plüss meistert den Challenge an der PHZH

Wie ist es, wenn ein Profi ungeprobt vorliest? Am zweiten Schweizer Vorlesetag besuchte Elisa Plüss, der Jungstar des Schauspielhaus Plüss die PHZH. Die Schnellsprecherin aus «Totart Tatort», die Sprachgesangskünstlerin aus «Die Toten», die Wortwandlerin aus «44 Harmonies from Apartment House 1776». An der PHZH las sie vor, was die Zuschauerinnen und Zuschauer ihr vorlegten. Selbstgeschriebene Slamtexte, einen Songtext von Deichkind, den Wikipedia-Eintrag zur Traubensorte Vernatsch, Fragen und Forderungen zum Schweizer Frauenstreik und James Joyce-Zitate. Alles spontan und ungeprobt.

Elisa Plüss verstand es, in die Texte hineinzuhorchen und sie zum Blühen zu bringen. Sie kommentierte ihr Vorgehen und so konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer den Profi aus nächster Nähe bei der Annäherung an ungelesene Texte beobachten. Ein absolutes Highlight war Elisa Plüss’ Gestaltung der Sprechblasen aus La Porta, die ganz ohne Sprache auskommen!

Im Anschluss an die Lesung gab Elisa Plüss im Gespräch mit Moderator Erik Altorfer Tipps, wie das Vorlesen geübt werden kann. Mit dem Einsatz von praktischen, umsetzbaren Tricks wird das Vorlesen zu einem Genuss für die Zuhörerinnen und Zuhörer – und auch für den Vorleser oder die Vorleserin selbst.

Tipps und Tricks von Elisa Plüss für Lehrpersonen und andere Vorleser*innen

  • Jede und jeder kann vorlesen.
  • Texte spontan gestalten, wenn Ihnen das Spass macht. Ihre Freude überträgt sich auf das Publikum.
  • Nicht in einem offiziellen, distanzierten Ton vorlesen.
  • Eine Phantasie zum Text entwickeln und den Rhythmus des Textes erfassen.
  • Texte nicht prima vista (unvorbereitet) vorlesen, sondern vorab mehrere Male für sich alleine lesen. Dabei den Sinn des Textes zu verstehen versuchen.
  • Schwierige Wörter mehrmals lesen und aussprechen lernen.
  • Während des Vorlesens: Spontan agieren, versuchen im Moment zu bleiben und sich treu zu sein.
  • Evtl. eigene Gedanken, Kommentare zum Text während dem Vorlesen laut aussprechen. Das hilft, selbst wieder im Moment anzukommen.
  • Verhaspeln sich Vorleser*innen, hinterlassen sie beim Publikum meistens einen charmanten Eindruck.

Schweizer Vorlesetag: Challenge für Elisa Plüss (Schauspielhaus Zürich)

Der Jungstar des Schauspielhauses Zürich ist am Schweizer Vorlesetag zu Gast an der PHZH.
Bring einen Text und schau, was der Profi daraus macht: Selbstgeschriebenes, Lieblingsromane, Abschiedsbriefe, schönste Gedichte, Modulbeschreibungen, Reklamationen und Kochrezepte. Elisa Plüss liest alles – spontan und unvorbereitet.
Und wenn du wissen willst, wie du deiner Klasse oder deiner Freundin noch spannender vorlesen kannst: Elisa Plüss hilft dir mit Tipps und Tricks.

Mittwoch, 22. Mai, 12.30–13.30 Uhr
PH Zürich, LAC-C012

Schreibapéro für alle im schönsten Raum der PH

Sehnst auch du dich an einem solch grauen Wintertag nach etwas Farbe im Leben? Ärgerst du dich gerade grün und blau, siehst rot oder einfach nur noch schwarz? Wenn auch gold-gelbes Bier den Lebensgeistern keinen Aufschwung mehr verleiht, kann das Schreibzentrum weiterhelfen. Schreibapéro für alle im schönsten Raum der PH weiterlesen

Tipps, Drinks und Poetry an der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

Arme PH-Studierende! Arbeit, nichts als Arbeit bei der langen Nacht: Texte werden redigiert, Flaschen geöffnet, Inhalte sortiert, Gläser gefüllt. Ideen gefunden und verworfen, nicht aber die Flinte ins Korn. Dafür sorgen die Coaches. Sie rennen und beraten, mischen Drinks, verbreiten Laune. Bis die Stimmung kocht. Dann schlägt die Stunde des Poetry-Slam. Tipps, Drinks und Poetry an der Langen Nacht der aufgeschobenen Arbeiten weiterlesen

Reto Stalder in Hochform an der PHZH

Am ersten Schweizer Vorlesetag besuchte Reto Stalder, bekannt aus der SRF-Bestatter-Serie, die PHZH. Während einer Stunde las der Schauspieler vor, was die Zuhörer und Zuhörerinnen ihm vorsetzten: Selbstgeschriebene Texte, Liebesbriefe, Woolfolks «Pädagogische Psychologie», Zungenbrecher-Reime und bibliothekarische Katalogisierungsregeln. Alles spontan und ungeprobt.
Reto Stalder verstand es, für jeden Text eine passende Haltung und Stimmung zu finden. Mal trocken, dann wieder lebendig und oft witzig und humorvoll. Damit stellte er sein Können als Vorleser eindrücklich unter Beweis.

Im Anschluss an die Lesung gab Reto Stalder im Gespräch mit Moderatorin Monique Honegger Tipps, wie das Vorlesen geübt werden kann. Mit dem Einsatz von praktischen, umsetzbaren Tricks wird das Vorlesen zu einem Genuss für die Zuhörerinnen und Zuhörer – und auch für den Vorleser oder die Vorleserin selbst.

Über 60 Personen folgten gebannt der Veranstaltung und holten sich zum Abschluss ein Autogramm des charmanten Schauspielers und liessen sich mit ihm fotografieren.

Der erste Schweizer Vorlesetag war an der PHZHZ und in zahlreichen Veranstaltungen in der ganzen Schweiz ein grosser Erfolg. Das Lernforum plant bereits die nächste Veranstaltung am 22. Mai 2019!

Tipps und Tricks von Reto Stalder für Lehrpersonen und andere Vorleser*innen

  • Vorlesen kann man für sich allein üben.
  • In der Vorbereitung die Geschichte mit der eigenen Fantasie weiterdenken, mit der eigenen Fantasie aufladen. Eine Welt aufbauen, in der man sich während dem Vorlesen bewegen kann.
  • Vor dem Vorlesen die Stimme aufwärmen. (Zum Beispiel mit einem langen «Mmmmmmm», als würde man in einer Bäckerei den feinen Duft von frischem Brot einatmen und den Duft auf der Zunge zergehen lassen.)
  • Für das Vorlesen im Unterricht einen speziellen Raum schaffen, das Vorlesen vom sonstigen Unterricht abkoppeln.
  • Die Zuhörer*innen, die Geschichte und die Figuren ernst nehmen. Als Vorleser*in in die Geschichte eintauchen, in der Geschichte sein. Die Geschichte mitdenken.
  • Nach dem Vorlesen mit der Klasse über das Gehörte zu sprechen.