Write my Fire – #13: Vielleicht ist das so

Write My Fire!«Mira: Du bleibst dein ganzes Leben am gleichen Ort wie jetzt, weil es eigentlich ganz okay ist? Das ist der Unterschied zwischen uns beiden… Du… Du gibst dich einfach so verdammt schnell mit allem zufrieden.

Lars: Naja, nur weil ich nicht die ganze Zeit den Job wechsle und immer noch in der Stadt lebe, wo ich aufgewachsen bis…

Mira: Darum geht’s ja gar nicht. Ich will dich ja gar nicht ändern. Es ist, es ist halt nur… Schwierig. Ich wünschte mir manchmal…

Lars (schroff): Was? Dann wilst du ja trotzdem, dass ich mich ändere.

Mira (schweigt lange): Aber ich will es nicht wollen.»

(Geschrieben zu: Adele – «Set Fire to the Rain»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Die Frau im Zug – Kurzgeschichtenwettbewerb Vidal Verlag

Screenshot aus dem Film Source Code
Screenshot aus dem Film «Source Code» (USA 2011)

Hinweis auf einen externen Schreibwetterbewerb: Der Vidal Verlag sucht humorvolle Geschichten mit Lokalkolorit zum Thema «Die Frau im Zug».

Länge: 1’000 bis 7’500 Zeichen.
Einsendeschluss ist der 1. Mai 2014.

Wettbewerbsbedingungen und weitere Infos unter: www.vidalverlag.ch/schreibwettbewerb-2014-die-frau-im-zug/

Schreiben als Kulturtechnik

Sandro Zanetti: Schreiben als KulturtechnikFür Schreibspezialistinnen und -spezialisten stellt Sandro Zanetti – als Herausgeber der Sammlung – Grundlagentexte zur Verfügung, die zum Nachdenken über Schreiben und Schreibförderung von einer anderen Seite her anregen. Ein Blick auf das Spannungsfeld von medialen Möglichkeiten, kultureller Disziplinierung und hochindividuellen Prozessen im Schreiben.

Lesen Sie die Rezension von Monique Honegger in der Zeitschrift Schreiben online.

Sandro Zanetti, Hrsg.
Schreiben als Kulturtechnik: Grundlagentexte.
Berlin: Suhrkamp, 2012. 473 Seiten.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #12

FAQHäufig gestellte Frage: «Wie kann ich ‹SuS› noch anders ausdrücken?»

Unsere Antwort: SuS steht bekanntlich für Schülerinnen und Schüler. Was sind die ‹SuS› sonst noch? Mit Synonymen wie «Kinder, Jugendliche, die Klasse oder Lernende» etc. liegst du sicherlich richtig. Ein Text wird interessanter, wenn nicht ständig dieselben Worte wiederholt werden. Dennoch handelt es sich, je nach Kontext, schlicht und einfach um Schüler und Schülerinnen. Aufgepasst also, dass Synonyme nicht für Unschärfe sorgen, schliesslich können Lehrpersonen auch nicht beliebig durch Erziehende, Erwachsene etc. ersetzt werden.
Wichtig ist, dass du nicht einmal von SuS und dann wieder ausgeschrieben von Schülerinnen und Schülern schreibst. Entweder oder, die Einheitlichkeit ist in einer schriftlichen Arbeit zentral. Entscheidest du dich für SuS, ist es ratsam, das erste Mal die ausgeschriebene Form zu wählen, um dem Leser klarzumachen, was die Abkürzung bedeutet.

Gute Nachrichten

The NewsroomWill McAvoy (Jeff Daniels) möchte die Welt verbessern – wenigstens die Nachrichtenwelt, denn die Berichterstattung im Fernsehen ist zur seichten Unterhaltungsshow verkommen. Im Kampf um Werbeeinnahmen und Einschaltquoten bleiben kritische Meldungen und Fragen auf der Strecke. Das soll sich ändern. Fortan steht wieder die Wahrheit im Mittelpunkt. Scheinheilige und Lügner werden entlarvt. Gute Nachrichten weiterlesen

Tutorinnen und Tutoren schreiben für «Akzente»: Die Studi-Kolumne

Akzente14-1_coverSeit 2009 schreiben die Tutorinnen und Tutoren des Schreibzentrums für das Magazin der PH Zürich (neu: «Akzente»). In Heft 1/2014 zum Thema «Berufseinstieg» blickt Bonina Oberholtzer auf Seite 25 vorwärts in die Zukunft und denkt unter anderem über Mode, Musik und Medien nach.

Ausstudiert – die Studierenden-Kolumne:
Bonina Oberholzer: «Vorwärts in die Zukunft»