FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #11

FAQHäufig gestellte Frage: «Warum korrigiert ihr die Rechtschreibung nicht?»

Unsere Antwort: Weil wir das Schreibzentrum und nicht die Korrekturwerkstatt sind. Deine schriftliche Arbeit entsteht während des Schreibens und dabei helfen wir dir gern. Wir begleiten dich während deines Schreibprozesses und beraten dich, wenn du Fragen hast. Ziel ist, dass du deine Arbeit mit unserer Unterstützung in die richtige Form bringst. Korrigieren und der letzte Feinschliff gehören nicht mehr dazu. Doch bei «Katastrophen» erfährst du von uns selbstverständlich frühzeitig, wo und wie du eingeschlichene Rechtschreibfehler vermeiden kannst.

Write my Fire – #11: Landstrasse

Write My Fire!«Landstrasse, gelber Mittelstreifen, Wüste, keine Tiere.
Sie am Steuer, er auf dem Beifahrersitz.
Füsse aus dem Fenster.
Radio in voller Lautstärke.
Er singt die Vocals, sie gibt die Bläser.
Eine Tankstelle.
Fill her up.
Ein Diner.
Cheescake and coffee.
Refill, yes baby.»

(Geschrieben zu: Johnny Cash – «Ring Of Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Die Vernissage des aktuellen Werks «Write My Fire!» begeisterte mit Lesungen und Live-Musik der Lokalband «November’s Fall» und fand am 10. April 2013 anlässlich unseres Jubiläumsfests in der PH Zürich statt. Gedruckte Exemplare aller Jahre können weiterhin zu je CHF 2.– beim Schreibzentrum erworben werden.

Reflexives Schreiben für Skikönige

1.18224641.1390146173Seit Patrick Küngs Lauberhornsieg wissen wir, dass Erfolg nicht nur mit  österreichischen Trainern zu haben ist, sondern auf reflexives Schreiben zurückzuführen ist. Im NZZ-Beitrag «Das Buch Küng» erfahren wir, dass Küng regelmässig ein Renntagebuch führt:

“Nach alter Väter Sitte schrieb er nieder, was es bei dieser und jener Piste zu berücksichtigen gilt, handschriftlich, nicht auf dem Computer, «das ist viel zu schwierig». Erstes Training, zweites Training, Rennen – stets machte er Notizen, «die ich ein Jahr später hervorholen konnte, damit ich wieder wusste, welche Passagen mir Mühe bereitet hatten». Zudem verewigte er, welchen Ski er gefahren war, welchen Schuh, mit welcher Abstimmung.” (NZZ 20. Januar 2014).

Vielleicht brauchen Spitzensportler/innen neben technisichem Support auch einen Schreibcoach zur Seite?