Write my Fire – #2: Höhenflug

Write My Fire!«Hellgrüne, hautenge Hosen, ein weit offenes, kariertes Hemd, die Haare top gestylt und die Tanzschuhe auf Hochglanz poliert. Leo bewegt sich in der zuckenden Masse. Die Tanzfläche leuchtet abwechselnd in allen Farben auf, die Discokugel taucht den abgedunkelten Raum in bewegende Lichtteilchen und die Menge bewegt sich im Einklang.
Nein, wir befinden uns nicht in den 70-ern! Sondern …»

(Geschrieben zu: Daft Punk – «Burnin’»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Verpassen Sie nicht die Vernissage mit Lesungen aus dem aktuellen Werk «Write My Fire!» und einem Mini-Konzert der Lokalband “November’s Fall” am 10. April 2013 ab 18.00 Uhr an der PH Zürich (Gebäude LAA, Stock G). Dort können auch die gedruckten Exemplare aller Jahre zu je CHF 2.– erstanden werden.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #3

Häufig gestellte Frage: «Wie zitiere ich richtig?»

FAQ

Unsere Antwort: Allgemein gilt: Wenn du wörtlich zitierst, setze die Aussage in Anführungs- und Schlusszeichen und gib die Quelle davor (Ankündigung) oder direkt hinter dem Zitat an.
Wenn du paraphrasierst (in eigenen Worten etwas aus einer Quelle beschreibst), setze keine Anführungs- und Schlusszeichen und schreibe die Quelle unterhalb des Abschnitts mit einem «vgl.».

Einen detaillierten Leitfaden findest du im Studiweb unter «Studentisches» > “Wichtige Downloads” oder unter “Dienstleistungen” >  “Schreibzentrum” > “Beratung & Unterstützung“. Oder als Direktlink hier.

Besuche doch auch unseren beliebten Workshop (mit praxisnahen Übungen) zum Zitieren und Bibliografieren am 29. Mai 2013.

Wettbewerb: Ihr Anfang – unser Vergnügen

Wie lange geben Sie einem Buch Zeit, Sie zu fesseln, bevor Sie es gelangweilt beiseitelegen? 10 Seiten? 10 Sätze? Oder gar 10 Worte nur? Machen Sie mit bei unserem Wettbewerb und zeigen Sie uns, dass Sie wissen, was Lesende begierig weiterlesen lässt. Hier: Was für ein Anfang!

«Ich verabscheue Reisen und Forschungsreisende»

 

 

 

 

 

 

 

 

So beginnt Triste Tropiques, der berühmte Reise- und Forschungsbericht des Menschenforschers Claude Lévi-Strauss. Über sechs Jahre hat er im  brasilianischen Urwald mit Eingeborenen gelebt.

Ein solcher erster Satz wirft daher grosse Fragen auf.

 

Destination Amazonas, Urwald

Der Ethnologe nimmt den Leser mit auf die Reise ins Unbekannte. Sie startet in Vichy-Frankreich und führt über karibische Inseln in den Amazonasdschungel. Umgeben von Lianen, Flüssen und wilden Tieren taucht der Forscher und mit ihm der Leser in eine Gesellschaft ein, die der unseren so ganz fremd ist und gleichzeitig ungeheuer fasziniert.

Das Buch ist voller spannender Geschichten und liest sich wie ein Abenteuerroman.

Selber Schuld, wer bei einem solchen ersten Satz nicht weiterliest.

 

Claude Lévi-Strauss: Traurige Tropen. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

 

Write my Fire – #1: Feuerring

Write My Fire!«Feuerring, brennend vor Leidenschaft für das Eisquadrat, stürmte hitzköpfig auf dem heissen Pflaster zu seiner Flamme, um ihr seine Liebe zu gestehen. Eisquadrat hingegen liess die heisse Luft von Feuerring völlig kalt. So kalt wie die Schulter, die er Feuerring zeigte. Wasserdreieck blieb neutral im Bezug auf die Situation. Derartiges floss, ohne ihn grossartig zu berühren, an ihm vorbei.»

(Geschrieben zu: Johnny Cash – «Ring of Fire»)

Unter dem Motto «Write my Fire!» und inspiriert von den feurigsten Songs der letzten 50 Jahre schrieben Studierende und Mitarbeitende der PH Zürich gemeinsam Geschichten, Minidramen, Chats, Dialoge und vieles mehr. Dies anlässlich unseres Schreibevents zur Schweizer Erzählnacht 2012.

Bereits seit 2009 entsteht so jedes Jahr ein Büchlein. Verpassen Sie nicht die Vernissage mit Lesungen aus dem aktuellen Werk «Write my Fire!» und einem Mini-Konzert der Lokalband “November’s Fall” am 10. April 2013 ab 18.00 Uhr an der PH Zürich (Gebäude LAA, Stock G). Dort können auch die gedruckten Exemplare aller Jahre zu je CHF 2.– erstanden werden.

Weg mit Füllseln und Floskeln! – Werfen Sie Ballast ab

Screenshot aus dem Film «Finding Forrester».
USA 2000. Regie: Gus Van Sant.

Füllwörter und Blabla blähen Texte unnötig auf. Mithilfe der folgenden Webseiten können Sie Ihre Prosa prüfen und entschlacken:
Füllwörter-Test auf schreiblabor.com

BlaBlaMeter von Ilse Burisch (auch für Englisch und Spanisch):

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen im Kommentar mit.

FAQ – Evergreens aus der Schreibberatung – #2

Live-Mitschnitt aus dem Alltag unserer Tutorin Julia Bärtschi:

Klient: Chöntet Si bitte mini Arbet korrigiere?FAQ Tutorin: Nei.
Klient: WAS MACHED SI DÄNN SUSCH?!
Tutorin: Mir fiiled, lesed, unterstützed, helfed, strukturiered, losed, lueged, vereifached, reded, gspüred, gebed Tipps, verchürzed s Umestudiere, zeiged d Stärchene, nehmed d Angscht, motzed mit, denked na, losed zue, gäbed s Nastuech (wänn nötig), büüted Hilf zur Sälbschthilf und mängisch…
ganz ganz selte korrigere mer au es bitzeli.
Klient: Also, so chli wienen Psycholog eigentlich?
Tutorin: Eher wienen Berater, en Schribberater.