PH Zürich sucht PostDoc in der Medienpädagogik

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Medienpädagogik (30%)

Im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsprojekts «Hausaufgaben und Medienbildung» suchen wir per 1. März 2018 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Medienpädagogik (30%).
Die Anstellung ist auf 3 Jahre befristet.

Gegenstand ist eine überwiegend qualitative Studie zur Ökologie des Medienhandelns im Kontext der Hausaufgabenerledigung von Schüler/innen. Das Projekt ist in die erziehungswissenschaftliche Medienpädagogik eingebettet und will aufzeigen, wie Schüler/innen Medien als Ressourcen im Kontext ihrer Hausaufgaben verwenden.
https://apply.refline.ch/590724/0233/pub/2/index.html

Medienpädagogik zwischen Digital Humanities und Subjektorientierung

Die Zeitschrift merzWissenschaft 2017 will die wissenschaftliche Reflexion von Herausforderungen und Konsequenzen, die mit der Anwendung von computerbasierten Verfahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung verbunden sind, anregen und im medienpädagogischen Diskurs verankern. Ziel ist eine Positionierung gegenüber der Anwendung digitaler Verfahren in der wissenschaftlichen Arbeit und damit die Frage, wie digital und computerbasiert medienpädagogische Forschung ist, sein kann oder sein sollte. Das zu reflektierende Spektrum reicht von neuen Erhebungsverfahren (z. B. integriert in Apps) über die Anwendung von Big Data Analytics für die Auswertung von großen, aber auch kleinen und personenbezogenen Datenbeständen mit dem Ziel, daraus Erkenntnisse zu generieren bis hin zu der Frage des Austauschs und der Verfügbarkeit von Wissen. Im Fokus steht sowohl originär medienpädagogische Forschung wie auch Forschung in den relevanten Bezugsdisziplinen (Kommunikationswissenschaft, Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Informatik etc.).

Call for Papers

Abstracts mit einem Umfang von max. 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 13. Februar 2017 bei der merz-Redaktion (merz@jff.de) eingereicht werden. Formal sollen sich die Beiträge an den Layoutvorgaben von merzWissenschaft orientieren, die unter www.merz-zeitschrift.de (über merz  für autoren und autorinnen) verfügbar sind. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Susanne Eggert, fon+49.89.68989.152, E-Mail: susanne.eggert@jff.de

Termine im Überblick

  • Februar 2017: Abgabe der Abstracts an merz@jff.de
  • März 2017: Entscheidung über Annahme/Ablehnung der Abstracts
  • Juni 2017: Abgabe der Beiträge
  • Juni bis 24. Juli 2017: Begutachtungsphase

August/September 2017: Überarbeitungsphase (ggf. mehrstufig)

Eine PDF-Version des Call for Papers können Sie hier herunterladen.

Die Konstitution der Medienpädagogik. Zwischen interdisziplinärem Forschungsfeld und bildungswissenschaftlicher (Sub-) Disziplin.

Themenheft der Zeitschrift MedienPädagogik

Herausgegeben von: C. Swertz, W. Ruge, A. Schmölz und A. Barberi

Einreichung der Beiträge: 15.1.2017
Rückmeldung an die AutorInnen bis zum: 31.1.2017
Überarbeitung bis zum: 28.2.2017
Erscheinungsdatum: März 2017

Ein Blick auf die medienpädagogische Forschungspraxis zeigt die gute Konstitution der AkteurInnen: Zahlreiche Projekte, gut etablierte Tagungen, Arbeitsgruppen in mehreren Fachgesellschaften sowie diverse Buchreihen und Zeitschriften demonstrieren den Erfolg. Von dieser Performanz durch die Realisierung von Distinktionsgewinnen zu profi­tieren, scheint aber nicht immer zu gelingen: Neue medienpädagogische Institutionen in Forschung und Praxis sind selten, vorhandene arbeiten oft unter prekären Beding­ungen oder werden bei der ersten Gelegenheit abgewickelt.

Dies mag daran liegen, dass die AkteurInnen in verschiedenen Disziplinen antreten. Sie sind in DGfE, ÖFEB, DGPuK, GI und GFM aktiv und beschreiben Medienpädagogik als Subdisziplin der Erziehungs- oder Bildungswissenschaft, der Kommunikationswissenschaft, der Informatik, der Medienwissenschaft, der Psychologie oder als als multidisziplinär­es Fach. Von welcher Disziplin ist Medienpädagogik dann die Subdisziplin? Ist Medienpädago­gik möglicherweise als eigene Disziplin zu fassen? Was ist ihr Gegenstand und welche Aufgaben kommen ihr zu? Auf welche Notwendigkeit “im Sinn der Not, welche die Pra­xis wendet, auf welche die Praxis antwortet, die sich an einer Not orientiert, die es gilt zu wenden?” (Benner 1980: 468 ) antwortet die Medienpädagogik?

Es gehört zu den Aufgaben wissenschaftlicher Disziplinen, sich durch eine Bestim­mung ihres Gegenstandes und diesem angemessene Methoden selbst zu disziplinie­ren und so zu konstituieren. Die Frage, ob eine Konstituierung der Disziplin durch Prin­zipien, Performanzen, Pertubationen oder nur als Parodie möglich ist, stand im Mittel­punkt der Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE an der Universität Wien am 28. und 29. September 2016.

Im Anschluss an die Leipziger Tagung zu “Methodologien und Methoden” (2011), in der die methodologische Dimension der Disziplin diskutiert wurde, und die Aachener Tagung zu “Spannungsfeldern und blinden Flecken” (2015), in der die gegenstands­theoretische Dimension der Disziplin im Mittelpunkt stand, sollen nun die wissen­schafts- und erkenntnistheoretischen Aspekte einer Konstitution der Medienpädagogik diskutiert werden. Insofern die drei Aspekte aufeinander verwiesen sind, kann der in­ten­dierte Rahmen mit folgenden Fragen markiert werden:

  • Was kann die Medienpädagogik wissen?
    Was ist ihr Gegenstand? Welche Begriffe sind konstitutiv? Wie können Teilbereiche geordnet werden? Welchen Quellen vertrauen wir? Wie gehen wir mit Ungewissheit um?
  • Was soll die Medienpädagogik tun?
    Darf die Medienpädagogik alles tun, was technisch möglich ist? Darf sie sich mittels ‘Verstehen’ und ‘Erfahrung’ oder ihr ‘Tun’ konstituieren? Soll die Wissenschaft der Praxis entsprechen?
  • Was darf die Medienpädagogik sich erhoffen?
    Welche Begründungsformen aus Informatik, Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie oder Soziologie sind in welchem Verhältnis zueinander relevant? Welche eigenen Begründungsformen gibt es? Sind die Grenzen des Menschen für die Medienpädagogik relevant? Wie ist Medienpädagogik zu begrenzen?
  • Was ist eine Medienpädagogin oder ein Medienpädagoge?
    Sind sie Symbole? Was macht ihre Identität aus? Arbeiten sie in Schulen? Worin bestehen ihre Performanzen?

Einreichung von Beiträgen zum Themenheft

Eingereicht werden können wissenschaftliche Beiträge und praxisorientierte Beiträge. Die Beiträge werden in einem doppelt blinden Gutachtenverfahren beurteilt. Die Beurteilungskriterien sind Originalität und Aktualität der Fragestellung; Kohärenz und (sach-)logischer Aufbau des Beitrags sowie das sprachlich-formale Niveau. Für wissenschaftliche Beiträge werden zudem die Wissenschaftlichkeit und fachwissenschaftliche Bezüge beurteilt.

Bitte reichen Sie Ihren Beitrag bis zum 15.1.2017 unter http://www.medienpaed.com/author/submit ein.
Hinweise zur formalen Gestaltung finden Sie unter
http://www.medienpaed.com/about/submissions#authorGuidelines.

Vielen Dank!

Call for Papers als PDF

Projekt ACT ON! aktiv + selbstbestimmt ONLINE

ACT ON! aktiv + selbstbestimmt online arbeitet im Themenfeld des Aufwachsens zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedarf. Ziel des Projektes ist es das Zusammenspiel von Medienkompetenzförderung und der Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Jugendmedienschutz voranzubringen.
Zielgruppe sind Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14.

Auf ACT ON! – Kinder- und Jugendkonferenzen setzen sich die Heranwachsenden im Praxismodul des Projekts mit ihren Sichtweisen auf Attraktionen, Herausforderungen und Fallstricke der Online-Welt auseinander. Sie diskutieren gewinnbringende Umgangsweisen mit Online-Medien, tauschen sich über sinnvolle Strategien im Umgang mit Risiken aus, formulieren Schutzbedürfnisse und verdeutlichen ihre Vorstellungen in Bezug auf effektive Unterstützung. In Vorbereitungsgruppen erstellen Heranwachsende eigene Medienprodukte, mit denen sie ihre Perspektive in die Konferenzen einbringen. In 2015 und 2016 werden insgesamt acht Kinderkonferenzen durchgeführt.

Die Monitoring-Studie des Projekts geht folgenden Fragen nach:

  • Welche Online-Angebote stehen aktuell bei den 10- bis 14-Jährigen hoch im Kurs?
  • In welcher Weise nutzen sie die Online-Angebote?
  • Wie schätzen sie Online-Angebote in Hinblick auf Risiken ein?
  • Welche Strategien haben sie im Umgang mit Online-Risiken entwickelt?
  • Welche Unterstützung wünschen sie sich in Bezug auf Online-Risiken?

In der Monitoring-Studie kommen qualitative Erhebungsmethoden in Kleingruppen zum Einsatz. Es werden ca. 80 bis 100 Heranwachsende pro Jahr befragt.

Im Jahr 2015 steht die Altersgruppe der 12- bis 14-Jährigen im Zentrum, im Jahr 2016 die der 10- bis 12-Jährigen. Die Ergebnisse werden in ca. halbjährlichem Rhythmus in Form von Short Reports veröffentlicht.

Mehr zum Thema und zu den Projekten unter http://jugendkonferenzen.de/act-on/

Neues Dossier „Filmbildung“

Das Anfang Januar 2015 erschienene Dossier «Filme erzählen Geschichten» von Domik Roost präsentiert ein gutes Dutzend Unterrichtsideen zur Auseinandersetzung mit Film auf der Primar- und Sekundarstufe. Interessierte Lehrpersonen erhalten eine kurze Einführung in die Themen der schulischen Filmbildung sowie praktische Hinweise zur Arbeit mit Film in der Schule.

Das mit vielen Screenshots aus bekannten Filmen illustrierte Dossier enthält vielfältige Anregungen und Unterrichtsszenarien. Schülerinnen und Schüler erzählen Geräusch-Geschichten, vertonen bekannte Filmszenen oder spielen sie nach und filmen sie. Die vorgestellten Szenarien lassen sich mit vertretbarem Aufwand gut im Unterricht umsetzen.

Hinweise zur technischen Umsetzung mit Tipps zur Wahl von Kamera und Schnittsoftware sowie zur rechtlichen Situation (inklusive Briefvorlage zur Einholung der Erlaubnis zur Film-Veröffentlichung) erleichtern die praktische Umsetzung im Schulalltag.

Im Anhang finden sich diverse Unterrichtsmaterialienund ein Glossar, in dem Interessierte zentrale Filmbegriffe finden  und sich nach Bedarf im verlinkten Filmlexikon (Uni Kiel) vertiefen können.

Das filmpädagogische Konzept des vorliegenden Dossiers Filmbildung basiert auf dem triadischen Kompetenzmodell für die Filmbildung (Ammann u. Roost 2012, 5): Wissen um die grundlegenden Begriffe des Films und der Genres, Nutzung von Produktionsmitteln wie Storyboard, Kamera und Schnittsoftware sowie Reflexion über die Wirkung von Film und dessen gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung.

Die Unterrichtsideen hat Dominik Roost für seine filmbildnerische Ausbildungsmodule mehrheitlich selbst entwickelt und hat diese in seiner vieljährigen Tätigkeit als pädagogischer Filmexperte weiterentwickelt. Dominik Roost ist Gründungsmitglied von cineducation.ch, dem nationalen Verein zur Förderung der Filmbildung und Mitglied Kommission für Visionierung und Filmbeschaffung, Fachstelle Filme für eine Welt.

Weiterbildungsangebot zu: Digitale Medien heute – Umgang und Nutzen in Schule und Gesellschaft

Zu «Digitalen Medien heute» bietet die PH Zürich zusammen mit der PH FHNW Aargau in Kooperation mit der PH Schaffhausen und der WBZ CPS seit einigen Jahren den Zertifikatslehrgang CAS «PICTS – Pädagogischer ICT-Support» an.
Der Lehrgang setzt sich aus drei Themenschwerpunkten zusammen, die auch einzeln gebucht werden können:

A) Gamen, googeln, simsen – digitale Medien und Gesellschaft
Für Alle, die mit Jugendlichen zu tun haben und wissen möchten/sollten, was in der heutigen digitalen Welt los ist. Details

B) Vernetzt, verlinkt, gelernt – digitale Medien und Unterricht
Für alle Lehrpersonen, die das eigene Unterrichtsrepertoire erweitern oder Inputs für die Kolleginnen und Kollegen erhalten möchten. Details

C) Wirken, werken, verändern – digitale Medien und Organisation Schule
Für jene Lehrpersonen, welche eine Supportfunktion im Bereich digitale Medien an ihrer Schule haben und sich mit den Themen Schulentwicklung, Medienorganisation und Coaching beschäftigen möchten. Details

Wer den Lehrgang als CAS abschliessen möchte, besucht dazu noch das «Zertifikatsmodul». Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2011. Die Weiterbildungsthemen beginnen im September (Themenschwerpunkt A), respektive im Oktober 2011 (Themenschwerpunkte B und C). Weitere Informationen gibts auf www.picts.ch

Neuer Lehrgang für Pädagogischen ICT-Support

Am 16./17. September beginnt der neue Lehrgang Picts für Pädagogische ICT-Supporter/-innen.

Die Absolventinnen und Absolventen des CAS PICTS erhalten eine fundierte Ausbildung im Bereich Schule/Medien und ICT. Sie sind damit Themenexpertinnen und -experten für das Lehrerkollegium und die Schulleitung:
– sie bauen den pädagogischen ICT-Support an ihrer Schule auf
– sie übernehmen in ICT-Projekten Planungs- und Leitungsaufgaben
– sie unterstützen Lehrpersonen beim Einsatz digitaler Medien

Mehr dazu auf www.picts.ch