Neues Dossier „Filmbildung“

Das Anfang Januar 2015 erschienene Dossier «Filme erzählen Geschichten» von Domik Roost präsentiert ein gutes Dutzend Unterrichtsideen zur Auseinandersetzung mit Film auf der Primar- und Sekundarstufe. Interessierte Lehrpersonen erhalten eine kurze Einführung in die Themen der schulischen Filmbildung sowie praktische Hinweise zur Arbeit mit Film in der Schule.

Das mit vielen Screenshots aus bekannten Filmen illustrierte Dossier enthält vielfältige Anregungen und Unterrichtsszenarien. Schülerinnen und Schüler erzählen Geräusch-Geschichten, vertonen bekannte Filmszenen oder spielen sie nach und filmen sie. Die vorgestellten Szenarien lassen sich mit vertretbarem Aufwand gut im Unterricht umsetzen.

Hinweise zur technischen Umsetzung mit Tipps zur Wahl von Kamera und Schnittsoftware sowie zur rechtlichen Situation (inklusive Briefvorlage zur Einholung der Erlaubnis zur Film-Veröffentlichung) erleichtern die praktische Umsetzung im Schulalltag.

Im Anhang finden sich diverse Unterrichtsmaterialienund ein Glossar, in dem Interessierte zentrale Filmbegriffe finden  und sich nach Bedarf im verlinkten Filmlexikon (Uni Kiel) vertiefen können.

Das filmpädagogische Konzept des vorliegenden Dossiers Filmbildung basiert auf dem triadischen Kompetenzmodell für die Filmbildung (Ammann u. Roost 2012, 5): Wissen um die grundlegenden Begriffe des Films und der Genres, Nutzung von Produktionsmitteln wie Storyboard, Kamera und Schnittsoftware sowie Reflexion über die Wirkung von Film und dessen gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung.

Die Unterrichtsideen hat Dominik Roost für seine filmbildnerische Ausbildungsmodule mehrheitlich selbst entwickelt und hat diese in seiner vieljährigen Tätigkeit als pädagogischer Filmexperte weiterentwickelt. Dominik Roost ist Gründungsmitglied von cineducation.ch, dem nationalen Verein zur Förderung der Filmbildung und Mitglied Kommission für Visionierung und Filmbeschaffung, Fachstelle Filme für eine Welt.

KIM-Studie 2010

Auch die Ergebnisse der «KIM-Studie 2010» liegen vor: Insgesamt 57 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren nutzen zumindest selten das Internet. Die KIM-Studie belegt dabei eine deutliche Zunahme der Nutzung sozialer Netzwerke: Mittlerweile nutzen 43 Prozent der 6- bis 13-jährigen Internetnutzer regelmässig Communities (2008: 16 Prozent). Auch die Liste der beliebtesten Internetseiten wird von einem sozialen Netzwerk angeführt. Im Zuge der Verbreitung von Online-Communities werden auch verstärkt persönliche Daten preisgegeben. 29 Prozent der Kinder, die das Internet nutzen, haben Fotos oder Filme von sich eingestellt. 22 Prozent haben auch Bilder von ihrer Familie und/oder Freunden veröffentlicht. Dies sind Ergebnisse der aktuellen KIM-Studie 2010 (Kinder + Medien, Computer + Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die am 21. Februar veröffentlicht wurde.

Download und weitere Infos: http://mpfs.de/index.php?id=192