Lehrer werden zu Zielscheiben im Internet

Was tun, wenn Lehrpersonen im Internet blossgestellt werden, z.B. über gefälschte Facebook-Accounts? Artikel des Tages-Anzeigers vom 8.6.12, u.a. mit Statements von Thomas Stierli: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Lehrer-werden-zu-Zielscheiben-im-Internet/story/21429184

Interessant auch die teilweise geharnischten Leserkommentare. Handyverbot an Schulen – ein Thema, das nach wie vor bewegt…

Dossier «Facebook und Medienkompass»

FacebookEine aktuelle Untersuchung der PH Zürich zeigt, wie intensiv Kinder und Jugendliche auf Facebook präsent sind. Von den befragten 189 Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Kanton Zürich im Alter von 11 bis 16 nutzen 70% Facebook. Diese starke Nutzung macht Facebook zu einem Thema in der Schule. Dabei kann das Lehrmittel Medienkompass helfen: Obwohl Facebook im Medienkompass nicht namentlich genannt wird (Facebook gibt es erst seit 2008 auf deutsch), lassen sich die Chancen und Risiken von sozialen Netzwerken unter verschiedenen Aspekten im Medienkompass aufgreifen. Ein neues Dossier hilft dabei: http://tiny.phzh.ch/fbmk

erste Eindrücke von Google+

Seit einigen Tagen ist Google+, das Facebook von Google, online. Die Zugang ist noch eingeschränkt: Wie es bei Gmail anfangs war, kommt man nur mittels Einladung in den Genuss eines Logins.

Funktionen bietet die neue Plattform noch nicht viele:

  • Stream
    Eine Art Gästebuch entsprechend Facebooks «Pinnwand»
  • Hangout
    Ein Video-Chat für bis zu 10 Personen, welcher ein google-eigenes Plug-in erfordert
  • Sparks
    Inhalte, von denen Google denkt, sie wären für einen interessant
  • Chat
    Ein gewöhnlicher Text-Chat

Es fällt auf, dass im Vergleich zu Facebook noch vieles fehlt. Google+ befindet sich aber auch erst im Betastadium. Viele Dinge versprach Google bereits und werden wohl noch vor dem offiziellen Start nachgeliefert.

Der erste optische Eindruck gefällt. Die Plattform wirkt aufgeräumter als Facebook. Die Farbgestaltung gefällt mir persönlich besser. Dass noch keine Werbung aufgeschaltet ist, fällt positiv auf. Dies wird sich aber sicher bald ändern.

«Freunde» (Google+ spricht von «Personen in meinen Kreisen») organisiert man in Google+ in sogenannten «Circles». Dabei bestimmt man die Namen des Circles selbst und braucht von den «Freunden» auch keine Bestätigung, dass sie in so einen Kreis aufgenommen wurden. Die Beziehung in Google+ kann unidirektional sein, dies im Gegensatz zu Facebook. Anschliessend kann man Nachrichten im Stream gezielt an solche Circles senden. Sehr praktisch, wenn man nicht möchte, dass z.B. die Vorgesetzten mitbekommen, was man gerade macht. Hier bleibt aber die Frage, wie man gegen Spam vorgehen kann. Da man nicht bestätigen muss, wenn man in einen Circle aufgenommen wird, besteht die Gefahr, dass Spammer dies ausnützen. Bei jedem Beitrag ist es zwar möglich, diesen als Missbrauch zu melden, gesehen hat man ihn aber trotzdem schon.

Nach Google Wave ist dies der zweite Versuch von Google, ein Produkt in Konkurrenz zu Facebook zu starten. Der Ansatz von Google+ scheint mir besser gelungen, als Google Wave. Bleibt die Frage, ob wir ein zweites Facebook wirklich brauchen.

“TalkTäglich” zu Facebook mit Peter Suter u.a.

Wegen eines unüberlegten Facebook-Eintrags verlor eine 16-jährige ihre zugesagte Lehrstelle. Der Fall macht Schlagzeilen: Wie lernen Jugendliche den sinnvollen Umgang mit dem Internet? Im TalkTäglich vom 14.6.2011 auf TeleZüri diskutierten Daniel Süss, Peter Suter und der jugendliche Facebook-User Piet Heusser.
http://www.telezueri.ch/webtv/?&channel_id=84&video_id=207635