Fachbericht Stundentafel LP21

Im Hinblick auf die Einführung des Lehrplans 21 erteilte die D-EDK Plenarversammlung der Geschäftsstelle den Auftrag, in einem Fachbericht mögliche Rahmenvorgaben zur Gestaltung der kantonalen Stundentafeln zu skizzieren. Der vorliegende Fachbericht ist ein Diskussionspapier. Interessant ist, dass ab der 5. Klasse 1 Lektion Informatik vorgeschlagen wird (auf Kosten M/U).

Download: fachbericht_stundentafel_v1-1_2014

Globales Videoaustauschprojekt (Schweiz, Peru, Philippienen, Kambodscha): Videos online

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‚Global Youth‘-Projekt 2014

Das ‚Global Video Project‘ ging 2014 in die zweite Runde. Für das interkontinentale Videoaustauschprojekt drehten Jugendliche diesmal zum Thema „Jugend – Unsere Generation“ Kurzfilme, tauschten diese untereinander aus und gaben anschliessend Feedbacks. Mit dabei waren Schüler und Schülerinnen aus Peru, Kambodscha, den Philippinen und der Schweiz.
Das ‚Global Video Projekt‘ wurde 2013 vom Schweizer Hilfswerk EcoSolidar initiiert.
Beitrag zum Vorgängerprojekt „Global Water“:
Schönbächler, Viviane / Affentranger, André / Holzwarth, Peter: Global water. Ludwigsburger Beiträge zur Medienbildung. Ausgabe 17/2014.

Beiträge zu aktuellen Medienphänomenen (Selfie-Stick, problematische Smartphone-Nutzung, Bildmanipulation)

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Die Rückeroberung der ICH. Selbstotimierung mit dem Selfie-Stick (28.3.2015)

http://www.nzz.ch/feuilleton/die-rueckeroberung-des-ich-1.18511504

Sklaven des Smartphones (4.3.2015)

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Sklaven-des-Smartphones/story/12944987

Bilder im Focus: Wirklichkeit als Illusion (24.3.2015)

http://link-mobile.ch/bilder-im-fokus-wirklichkeit-oder-illusion/

Mobile Unterrichtsszenarien in der Primarschule

Abschlussbericht des FE-Projektes Mobiles Lernen an der PH Zürich 2014/2015

image1Studierende der Primar- und Eingangsstufe der PH Zürich haben im Rahmen des FE-Projekts „Mobiles Lernen“ Unterrichtsreihen mit Mobilgeräten entwickelt und diese in acht Partner-Schulklassen, Primarklassen aus dem Kanton Zürich, erprobt. Anhand dieser exemplarischen Unterrichtslektionen sollte das Potenzial des mobilen Lernens in der Schule untersucht werden. Die Studierenden formulierten zu diesem Zweck eigene Evaluationsfragestellungen, die sie aufgrund von Unterrichtsbeobachtungen, von Befragungen der Kinder und der Klassenlehrpersonen oder der Analyse von Arbeitsergebnissen zu beantworten suchten.

Wie schon in den vergangenen FE-Projekten 2012/13 und 2013/14 entstand auch dieses Mal eine breite Palette von Unterrichtsszenarien. In „Smart Experimentieren“ untersuchten die Studierenden, inwiefern das Tablet die Lehrperson dabei unterstützt, die Lernfortschritte der Kinder im forschend-entdeckenden Unterricht zu erfassen und zu beurteilen. In der Unterrichtsreihe „Tablets als Navigationsmittel“ machen die Schülerinnen und Schüler einen Foto-Orientierungslauf im Quartier, dabei soll sich zeigen, wie gut sie mit den Tablets als Navigationshilfe zurecht kommen. Wie der Name des Unterrichtsszenarios „Do it yourself Comic“ schon sagt, produzieren die Schülerinnen und Schüler eigene Comics, indem sie selber Szenen nachstellen und fotografieren. Die Studierenden untersuchten, inwiefern diese Comics, die im Deutschunterricht als Schreibanlass verwendet werden, die Kinder beim Entwickeln einer Bildergeschichte unterstützen.

Neben den erwähnten sind noch fünf weitere Unterrichtsreihen entstanden, die alle die Gemeinsamkeit teilen, dass das Mobilgerät nicht wie so oft zur Wissensvermittlung eingesetzt wird, sondern dass die Schülerinnen und Schüler die Tablets als kreative Werkzeuge nutzen, um zu fotografieren, filmen, schreiben, gestalten, sich zu orientieren, usw.

Die verschiedenen Unterrichtsreihen und Evaluationsergebnisse können hier heruntergeladen werden:.

tiny.phzh.ch/mobileslernen

KIM-Studie 2014

Kinder + Medien, Computer + Internet: Die neue KIM-Studie ist da

Die Verbreitung von Tablet-PCs ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, aufgrund der intuitiv bedienbaren Oberfläche wird oft auch die Nutzung der Geräte durch Kinder diskutiert. Laut Ergebnissen der aktuellen KIM-Studie ist die Nutzung eines Tablets jedoch nur für eine Minderheit der deutschen Kinder eine Option: Ein Tablet-PC ist in 19 Prozent der Haushalte mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren vorhanden (2012: 12 %), nur zwei Prozent der Kinder dieser Altersgruppe besitzen selbst ein Tablet (2012: 1 %). Betrachtet man nur diejenigen Kinder, die zu Hause ein Tablet zur Verfügung haben, so nutzt die Hälfte das Gerät regelmässig zum Spielen, gut jeder Dritte sieht darauf Fotos oder Videos an oder surft im Internet. (Pressetext)

Download unter: http://mpfs.de/index.php?id=646
PDF: http://mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf14/KIM14.pdf

Neues Dossier „Filmbildung“

Das Anfang Januar 2015 erschienene Dossier «Filme erzählen Geschichten» von Domik Roost präsentiert ein gutes Dutzend Unterrichtsideen zur Auseinandersetzung mit Film auf der Primar- und Sekundarstufe. Interessierte Lehrpersonen erhalten eine kurze Einführung in die Themen der schulischen Filmbildung sowie praktische Hinweise zur Arbeit mit Film in der Schule.

Das mit vielen Screenshots aus bekannten Filmen illustrierte Dossier enthält vielfältige Anregungen und Unterrichtsszenarien. Schülerinnen und Schüler erzählen Geräusch-Geschichten, vertonen bekannte Filmszenen oder spielen sie nach und filmen sie. Die vorgestellten Szenarien lassen sich mit vertretbarem Aufwand gut im Unterricht umsetzen.

Hinweise zur technischen Umsetzung mit Tipps zur Wahl von Kamera und Schnittsoftware sowie zur rechtlichen Situation (inklusive Briefvorlage zur Einholung der Erlaubnis zur Film-Veröffentlichung) erleichtern die praktische Umsetzung im Schulalltag.

Im Anhang finden sich diverse Unterrichtsmaterialienund ein Glossar, in dem Interessierte zentrale Filmbegriffe finden  und sich nach Bedarf im verlinkten Filmlexikon (Uni Kiel) vertiefen können.

Das filmpädagogische Konzept des vorliegenden Dossiers Filmbildung basiert auf dem triadischen Kompetenzmodell für die Filmbildung (Ammann u. Roost 2012, 5): Wissen um die grundlegenden Begriffe des Films und der Genres, Nutzung von Produktionsmitteln wie Storyboard, Kamera und Schnittsoftware sowie Reflexion über die Wirkung von Film und dessen gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung.

Die Unterrichtsideen hat Dominik Roost für seine filmbildnerische Ausbildungsmodule mehrheitlich selbst entwickelt und hat diese in seiner vieljährigen Tätigkeit als pädagogischer Filmexperte weiterentwickelt. Dominik Roost ist Gründungsmitglied von cineducation.ch, dem nationalen Verein zur Förderung der Filmbildung und Mitglied Kommission für Visionierung und Filmbeschaffung, Fachstelle Filme für eine Welt.

merzWissenschaft – Call for Papers 2015

Medienaneignung und Aufwachsen im ersten Lebensjahrzehnt

Erwünscht sind Originalbeiträge, die empirisch oder theoretisch fundiert sind, neue Erkenntnisse, Aspekte oder Zugänge zum Thema aufzeigen und dabei explizit Bezug zu einem der skizzierten Teilbereiche oder einer Fragestellung herstellen bzw. eine eigene Fragestellung im Gesamtkontext des Calls konturieren.

 

Abstracts mit einem Umfang von max. 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 13. Februar 2015 bei der merz-Redaktion (merz@jff.de) eingereicht werden.

Termine im Überblick
– 13. Februar 2015: Abgabe der Abstracts an merz@jff.de
– 9. März 2015: Entscheidung über Annahme/Ablehnung der Abstracts
– 12. Juni 2015: Abgabe der Beiträge
– 12. Juni bis 24. Juli 2015: Begutachtungsphase
– August/September 2015: Überarbeitungsphase (ggf. mehrstufig)

Weitere Infos unter: www.merz-zeitschrift.de/?NEWS_ID=9950

JIM-Studie 2014


Die aktuelle JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger befasst sich unter anderem mit dem Image verschiedener Mediengattungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit. Hierzu wurden die Jugendlichen gefragt, welchen Medien sie im Falle einer widersprüchlichen Berichterstattung am ehesten Glauben schenken würden – dem Radio, dem Fernsehen, dem Internet oder der Tageszeitung.

Die JIM-Studie 2014 sowie Grafiken zu unterschiedlichen Themenaspekten gibt es als Download unter: http://www.mpfs.de/?id=631.