Open Source Software an Schulen – Tagung am 9.6.12

Wie sieht die Zukunft der freien Office-Suite LibreOffice aus? Welche Open-Source-Software eignet sich zum Aufbau einer Cloud? Antworten auf solche Fragen gibt es an der jährlichen Tagung zu Open Source Software an Schulen:

Samstag, 9. Juni 2012, 9:00-16:30 Uhr
EB Zürich, Riesbachstrasse 11, Zürich

Die Teilnahme ist kostenlos.
Twitter-Hashtag: #ossxii

Weitere Infos und Anmeldung: http://www.ossanschulen.ch/weiterbildungstagung-2012

 

Online-Tools im Sprachunterricht

Ein Gruppe Studierender hat sich während eines Ausbildungsmodules mit Online-Tools im Sprachunterricht auseinandergesetzt. Im Zentrum stand die Frage, wie Webangebote für den Einsatz im Sprachunterricht evaluiert werden können. Als Endprodukt ist ein öffentliches Rezensionsverzeichnis entstanden. Die publizierten Rezensionen wurden mit Unterrichtsideen und weiterführenden Informationen und Links angereichert.

Das Rezensionsverzeichnis ist an folgender Stelle zu finden:
http://online-tools-im-sprachunterricht.wikispaces.com/

Coach’s Eye – Innovative Videoanalyse-App (nicht nur für Sportlehrer/-innen)

Coach's Eye ScreenshotVor eine paar Monaten bin ich auf eine interessante App (für iPhone und iPad) gestossen: Coach’s Eye ist zwar für allem Sportlehrerinnen und Trainer gedacht, könnte sich aber auch zur Beurteilung von Auftrittskompetenz, für Beobachtungsaufträge, etc. eignen. Direkt aus der App lassen sich Bewegungsabläufe als Video aufnehmen. Anschliessend lassen sich diese Videos in Zeitlupe abspielen oder mit dem sog. Jog/Shuttle-Rad einzelbildweise vor und zurück spulen. Bei Bedarf kann der Coach/die Lehrerin auch direkt auf das Video zeichnen und optional einen Audiokommentar dazu aufsprechen. Die so bearbeiteten Videos können abgespeichert oder per E-Mail oder via Webplattform weitergegeben werden.

Florian Wanzenried (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich «Bewegung und Sport» an der PH Zürich) hat Coach’s Eye im Unterricht mit Studierenden getestet und dabei folgende Erfahrungen gemacht:

Plus

  • Einfache Bedienung
  • Gute Qualität des «Einzelbild-Modus»
  • Ermöglicht bessere Qualität des Feedbacks: Sofort nachdem ein Studierender einen Bewegungsablauf vorgezeigt hat, kann dieser gemeinsam im Detail betrachtet und besprochen werden
  • Gutes Kosten-/Nutzenverhältnis (auch für Studierende erschwinglich)

Minus

  • Es wird nur die Bewegung und nicht der Ton dazu aufgenommen. Dies schränkt die Nützlichkeit z.B. für Tanzaufnahmen erheblich ein [Seit dem Update vom 5. März 2012 wird nun auch der Ton aufgenommen]
  • Unübersichtliche Anordnung/Sortierung der gespeicherten Aufnahmen innerhalb der App
  • Gewöhnungsbedürftige Navigation mit dem Jog/Shuttle-Rad

Ich bin gespannt, in welche Richtung  Coach’s Eye weiter entwickelt wird. Wenn man zusätzlich zum Videobild auch den Ton aufzeichnen könnte, liesse sich diese App auch ausserhalb des Sportbereichs noch vielseitiger einsetzen. Coach’s Eye ist für CHF 5.- im iTunes-App-Store erhältlich.

Klartext leicht gemacht

Ärgert ihr euch manchmal auch, wenn ihr aus einer Webseite oder einem Office-Dokument eine Textpassage kopiert und beim Einsetzen dann feststellt, dass ihr dabei gleichzeitig noch viele unnötige Formatierungseigenschaften des Ausgangstextes mitkopiert habt?

Das nette kleine Mac-Progrämmchen „Plain Text“ befreit den Text der Zwischenablage mit einem Mausklick vor jeglichem überflüssigen Kram: http://www.bluem.net/en/mac/plain-clip/  Unter Windows leistet „PureText“ dasselbe: http://www.stevemiller.net/puretext/

Zwei kleine Helferlein, die ich nicht mehr missen möchte.

Komponieren mit Isle of Tune

Isle of Tune ist ein «music sequencer for the modern colonial». Statt Noten auf einem Notenblatt einzutragen, legt man auf seiner Insel Strassen an und versieht sie mit tönenden Häusern, Bäumen und anderen Dingen. Schliesslich bringt man alles zum Klingen, indem man Autos auf den Strassen herumfahren lässt. Neben der kostenlosen Online-Variante ist auch eine iPad-App zu kaufen. Bebaute Inseln lassen sich mit anderen online teilen.

LearningApps.org – interaktive Bausteine leicht gemacht

LearningApps.org

LearningApps.org ist eine Webplattform, auf der sich kleine Lernprogramme erstellen und gleich auch veröffentlichen lassen.  Bausteine (sog. Learning Apps) enthalten kein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Verschiedene, hinlänglich bekannte Übungstypen wie Multiple Choice, Zuordnen, Sortieren usw. stehen zur Verfügung. Zudem gibt es spezielle Werkzeuge für den Unterricht, wie Chat, Notizbuch, Pinnwand u.a. (Auch ein Etherpad ist eingebunden.) LearningApps.org basiert auf Flash, d.h. dass die Apps nicht auf Geräten mit iOS laufen.

LearningApps.org ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Zentrums für Bildungsinformatik der Pädagogischen Hochschule PHBern, in Kooperation mit der Universität Mainz und der Hochschule Zittau/Görlitz.

educanet2 mit App fürs iPad

Die Entwicklerfirma von educanet2 bietet neu eine mehrsprachige App fürs iPad an. Die App ermöglicht den  Zugriff auf Messenger, Dateiablage, Notizen und Systemnachrichten. Die App ist soweit übersichtlich gestaltet. Hilfreich erscheint die App vor allem zum Zugriff unterwegs auf die Dateiablage. Die bekannten Dateiformate lassen sich auf dem iPad problemlos anzeigen. Ein «Vollersatz» für die Browser-Variante auf Notebook oder Desktop war wohl nicht zu erwarten…
Funktionen der App im Überblick.
Detaillierter Test von Blogbeitrag von Beat Döbeli.
Erhältlich im iTunes App Store für CHF 4.-.

 

 

 

 

 

erste Eindrücke von Google+

Seit einigen Tagen ist Google+, das Facebook von Google, online. Die Zugang ist noch eingeschränkt: Wie es bei Gmail anfangs war, kommt man nur mittels Einladung in den Genuss eines Logins.

Funktionen bietet die neue Plattform noch nicht viele:

  • Stream
    Eine Art Gästebuch entsprechend Facebooks «Pinnwand»
  • Hangout
    Ein Video-Chat für bis zu 10 Personen, welcher ein google-eigenes Plug-in erfordert
  • Sparks
    Inhalte, von denen Google denkt, sie wären für einen interessant
  • Chat
    Ein gewöhnlicher Text-Chat

Es fällt auf, dass im Vergleich zu Facebook noch vieles fehlt. Google+ befindet sich aber auch erst im Betastadium. Viele Dinge versprach Google bereits und werden wohl noch vor dem offiziellen Start nachgeliefert.

Der erste optische Eindruck gefällt. Die Plattform wirkt aufgeräumter als Facebook. Die Farbgestaltung gefällt mir persönlich besser. Dass noch keine Werbung aufgeschaltet ist, fällt positiv auf. Dies wird sich aber sicher bald ändern.

«Freunde» (Google+ spricht von «Personen in meinen Kreisen») organisiert man in Google+ in sogenannten «Circles». Dabei bestimmt man die Namen des Circles selbst und braucht von den «Freunden» auch keine Bestätigung, dass sie in so einen Kreis aufgenommen wurden. Die Beziehung in Google+ kann unidirektional sein, dies im Gegensatz zu Facebook. Anschliessend kann man Nachrichten im Stream gezielt an solche Circles senden. Sehr praktisch, wenn man nicht möchte, dass z.B. die Vorgesetzten mitbekommen, was man gerade macht. Hier bleibt aber die Frage, wie man gegen Spam vorgehen kann. Da man nicht bestätigen muss, wenn man in einen Circle aufgenommen wird, besteht die Gefahr, dass Spammer dies ausnützen. Bei jedem Beitrag ist es zwar möglich, diesen als Missbrauch zu melden, gesehen hat man ihn aber trotzdem schon.

Nach Google Wave ist dies der zweite Versuch von Google, ein Produkt in Konkurrenz zu Facebook zu starten. Der Ansatz von Google+ scheint mir besser gelungen, als Google Wave. Bleibt die Frage, ob wir ein zweites Facebook wirklich brauchen.