Wissenschaftlicher Nachwuchs in der Medienpädagogik

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In ihrem Beitrag «Prekär, aber glücklich?» verorten Valentin Dander, Franco Rau, Patrick Bettinger, Sandra Aßmann und Melanie Abendschein die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Medienpädagogik. Für den deutschsprachigen Raum werden drei Schwerpunkte in den Blick genommen: (1.) die Rolle von Wissenschaftlern/-innen in Qualifizierungsphasen im aktuellen Wissenschaftssystem, (2.) die Situation in der Disziplin der Erziehungswissenschaft sowie (3.) der Prozess der Prekarisierung in der Wissenschaft.

  • Dander, Valentin, Franco Rau, Patrick Bettinger, Sandra Aßmann und Melanie Abendschein. 2016. «Prekär, aber glücklich? Wissenschaftlicher ‹Nachwuchs› in der Medienpädagogik.» MedienPädagogik, 13. Juli, 1–19. www.medienpaed.com/2016/#dander1607.

 

Call for Papers merz wissenschaft 2016: Digitale Spiele

merzWissenschaft 2016 lädt zur Einreichung theoretischer oder empirischer Beiträge ein, die sich mit digitalen Spielen und dem Spielen befassen, insbesondere im Hinblick auf Kinder und Jugendliche.

Termine und weitere Infos unter www.merz-zeitschrift.de oder als PDF.

Call for Papers: Neue Fernsehserien und ihr Potenzial für eine kritische Medienpädagogik

Bis 20. Feb. 2016 läuft noch die Einreichefrist für Beiträge zum Themenheft «TV-Serien» der Zeitschrift MedienPädagogik, hrsg. v. Elena Pilipets und Rainer Winter.

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Zeitgenössische populäre Medienkulturen stellen eine dynamische Vielfalt an kulturellen Lebensstilen, Wissenspraktiken und Unterhaltungsangeboten zur Verfügung. Unter aktuell aufkommenden Formen der transmedialen, auf Partizipation und aktiven Konsum angewiesenen Unterhaltung sind es vor allem die neueren, auf den internationalen Markt ausgerichteten Fernsehserien, die unterschiedlichsten Transformationen ausgesetzt sind. Die sich unter Bedingungen der Digitalisierung rund um die Serien medien- und länderübergreifend formierenden Experten- und Fankulturen generieren narrativ komplexe Erzählwelten, die sich über mehrere Staffeln erstrecken und dementsprechend vielfältige Gestaltungs-, Partizipations- und Aneignungsmöglichkeiten hervorbringen.
In ihren durch variierende Wiederholung auf Dauer gestellten Erzählungen erfinden sich die Serien stets aufs Neue und gehören mittlerweile zur selbstverständlichen und habitualisierten Mediensozialisation. Dabei unterhalten sie nicht nur, sie erziehen auch und verlangen nach spezifischen Nutzungs- und Orientierungskompetenzen, die gerade aus einer medienpädagogischen Perspektive die Verknüpfung verschiedener interdisziplinärer Fragestellungen erfordern:
Welche Formen der intermedialen und interkulturellen Narration weisen die zeitgenössischen Serienproduktionen im Vergleich zu älteren Serien auf und inwiefern wird dadurch die Vernetzung von Lebenswelten instrumentalisiert und befördert? Was können die medienübergreifenden narrativen Welten neuer Serien über popkulturelle Präferenzen und Medienkompetenzen jüngerer Generationen aussagen? Welche Ressourcen bilden populäre Fernsehserien in der Nutzung neuer Medienangebote (zum Beispiel Webserien und Streaming-Dienste) wie auch in Prozessen der Bedeutungskonstruktion, kultureller Orientierung und Sinnbildung? Was sagen sie über die heutigen, durchgehend mediatisierten Lebensbedingungen aus? Und abschliessend: Mit welchen methodischen und theoretischen, formalen und informellen Ansätzen können diese Prozesse in der pädagogischen Praxis (in den Schulen, an den Universitäten wie auch im Alltag) umgesetzt und gefördert werden? Was und wofür kann man heutzutage von und mit Serien lernen?

Call for Paper zum Download

Call for Papers: Kino und Kindheit

21. Internationales Bremer Symposium zum Film

Einreichfrist: 30.10.2015

Das 21. Internationale Bremer Symposium zum Film befragt das Verhältnis von Kino und Kindheit in Hinblick auf Ästhetik, Medialität und Kulturgeschichte des Films. Film ist ein Medium der Darstellung und Reflexion von Kindheit: Filme produzieren kulturelle Bilder und Erzählungen der Kindheit, sie sind Ausdruck der biografischen Erfahrung von Erwachsenen, zeichnen die Lebenswirklichkeit von Kindern auf und vermitteln Zuschauern die Erfahrung des Kindseins.

In der Geschichte des Films diente der Bezug zur Kindheit zudem häufig zum Nachdenken über die Eigenschaften des Mediums selbst: Die Aufzeichnung der Kindheit in Dokumentar- oder Amateurfilmen und die Arbeit mit Kindern als Darstellern in Spielfilmen fordern Fragen nach dem filmischen Realismus, den Grenzen von Spiel und Sein, ebenso wie dem Verhältnis von Regie und Schauspiel heraus. Der Blick des Kindes wurde vielfach mit der Wahrnehmung des Zuschauers im Kino, ebenso wie mit der Haltung der Regie in Verbindung gebracht – nicht nur, wenn Kinder selbst die Kamera führen.

Unter dem Stichwort ‹Kino in der Kindheit› wurde zudem die bildende und soziale Funktion des Mediums Film thematisiert: Wie prägen Filme die Wahrnehmung und das Gedächtnis? Wie können Zuschauer mit Filmen die eigene Kindheit erinnern und über sie kommunizieren?

Das 21. Internationale Bremer Symposium zum Film möchte dieses Feld öffnen, und die vielfältigen Bezugspunkte von Kindheit und Film mit Fachleuten aus der Wissenschaft, Vermittlung und Produktion, ebenso wie mit Filminteressierten diskutieren. Als Hauptvortragende haben bereits zugesagt: Alain Bergala (Paris), Vicky Lebeau (Sussex), Karen Lury (Glasgow).

| Call for Papers (deutsch)
| Call for Papers (englisch)

Globales Videoaustauschprojekt (Schweiz, Peru, Philippienen, Kambodscha): Videos online

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‚Global Youth‘-Projekt 2014

Das ‚Global Video Project‘ ging 2014 in die zweite Runde. Für das interkontinentale Videoaustauschprojekt drehten Jugendliche diesmal zum Thema „Jugend – Unsere Generation“ Kurzfilme, tauschten diese untereinander aus und gaben anschliessend Feedbacks. Mit dabei waren Schüler und Schülerinnen aus Peru, Kambodscha, den Philippinen und der Schweiz.
Das ‚Global Video Projekt‘ wurde 2013 vom Schweizer Hilfswerk EcoSolidar initiiert.
Beitrag zum Vorgängerprojekt „Global Water“:
Schönbächler, Viviane / Affentranger, André / Holzwarth, Peter: Global water. Ludwigsburger Beiträge zur Medienbildung. Ausgabe 17/2014.

Mobile Unterrichtsszenarien in der Primarschule

Abschlussbericht des FE-Projektes Mobiles Lernen an der PH Zürich 2014/2015

image1Studierende der Primar- und Eingangsstufe der PH Zürich haben im Rahmen des FE-Projekts „Mobiles Lernen“ Unterrichtsreihen mit Mobilgeräten entwickelt und diese in acht Partner-Schulklassen, Primarklassen aus dem Kanton Zürich, erprobt. Anhand dieser exemplarischen Unterrichtslektionen sollte das Potenzial des mobilen Lernens in der Schule untersucht werden. Die Studierenden formulierten zu diesem Zweck eigene Evaluationsfragestellungen, die sie aufgrund von Unterrichtsbeobachtungen, von Befragungen der Kinder und der Klassenlehrpersonen oder der Analyse von Arbeitsergebnissen zu beantworten suchten.

Wie schon in den vergangenen FE-Projekten 2012/13 und 2013/14 entstand auch dieses Mal eine breite Palette von Unterrichtsszenarien. In „Smart Experimentieren“ untersuchten die Studierenden, inwiefern das Tablet die Lehrperson dabei unterstützt, die Lernfortschritte der Kinder im forschend-entdeckenden Unterricht zu erfassen und zu beurteilen. In der Unterrichtsreihe „Tablets als Navigationsmittel“ machen die Schülerinnen und Schüler einen Foto-Orientierungslauf im Quartier, dabei soll sich zeigen, wie gut sie mit den Tablets als Navigationshilfe zurecht kommen. Wie der Name des Unterrichtsszenarios „Do it yourself Comic“ schon sagt, produzieren die Schülerinnen und Schüler eigene Comics, indem sie selber Szenen nachstellen und fotografieren. Die Studierenden untersuchten, inwiefern diese Comics, die im Deutschunterricht als Schreibanlass verwendet werden, die Kinder beim Entwickeln einer Bildergeschichte unterstützen.

Neben den erwähnten sind noch fünf weitere Unterrichtsreihen entstanden, die alle die Gemeinsamkeit teilen, dass das Mobilgerät nicht wie so oft zur Wissensvermittlung eingesetzt wird, sondern dass die Schülerinnen und Schüler die Tablets als kreative Werkzeuge nutzen, um zu fotografieren, filmen, schreiben, gestalten, sich zu orientieren, usw.

Die verschiedenen Unterrichtsreihen und Evaluationsergebnisse können hier heruntergeladen werden:.

tiny.phzh.ch/mobileslernen

KIM-Studie 2014

Kinder + Medien, Computer + Internet: Die neue KIM-Studie ist da

Die Verbreitung von Tablet-PCs ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, aufgrund der intuitiv bedienbaren Oberfläche wird oft auch die Nutzung der Geräte durch Kinder diskutiert. Laut Ergebnissen der aktuellen KIM-Studie ist die Nutzung eines Tablets jedoch nur für eine Minderheit der deutschen Kinder eine Option: Ein Tablet-PC ist in 19 Prozent der Haushalte mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren vorhanden (2012: 12 %), nur zwei Prozent der Kinder dieser Altersgruppe besitzen selbst ein Tablet (2012: 1 %). Betrachtet man nur diejenigen Kinder, die zu Hause ein Tablet zur Verfügung haben, so nutzt die Hälfte das Gerät regelmässig zum Spielen, gut jeder Dritte sieht darauf Fotos oder Videos an oder surft im Internet. (Pressetext)

Download unter: http://mpfs.de/index.php?id=646
PDF: http://mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf14/KIM14.pdf

merzWissenschaft – Call for Papers 2015

Medienaneignung und Aufwachsen im ersten Lebensjahrzehnt

Erwünscht sind Originalbeiträge, die empirisch oder theoretisch fundiert sind, neue Erkenntnisse, Aspekte oder Zugänge zum Thema aufzeigen und dabei explizit Bezug zu einem der skizzierten Teilbereiche oder einer Fragestellung herstellen bzw. eine eigene Fragestellung im Gesamtkontext des Calls konturieren.

 

Abstracts mit einem Umfang von max. 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 13. Februar 2015 bei der merz-Redaktion (merz@jff.de) eingereicht werden.

Termine im Überblick
– 13. Februar 2015: Abgabe der Abstracts an merz@jff.de
– 9. März 2015: Entscheidung über Annahme/Ablehnung der Abstracts
– 12. Juni 2015: Abgabe der Beiträge
– 12. Juni bis 24. Juli 2015: Begutachtungsphase
– August/September 2015: Überarbeitungsphase (ggf. mehrstufig)

Weitere Infos unter: www.merz-zeitschrift.de/?NEWS_ID=9950

JIM-Studie 2014


Die aktuelle JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger befasst sich unter anderem mit dem Image verschiedener Mediengattungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit. Hierzu wurden die Jugendlichen gefragt, welchen Medien sie im Falle einer widersprüchlichen Berichterstattung am ehesten Glauben schenken würden – dem Radio, dem Fernsehen, dem Internet oder der Tageszeitung.

Die JIM-Studie 2014 sowie Grafiken zu unterschiedlichen Themenaspekten gibt es als Download unter: http://www.mpfs.de/?id=631.