Kompetenzorientierung und Medienbildung

Die PH Zürich stellt auf der Mini-Website Kompetenzorientiertes Lernen–Lehrplan 21 viele Informationen und Ressourcen zum Lehrplan 21 und zum kompetenzorientierten Unterrichten zur Verfügung.

Im Bereich Medien und Informatik kann man sich z.B. ein Bild der «Merkmale von kompetenzorientiertem Unterricht mit  Medien und Informatik» machen. Zudem werden exemplarische Unterrichtsbeispiele aufgegriffen und erläutert.

In der Reihe Unterrichtsfilme ist neu das Video «Kompetenzorientierung und Medienbildung» zu sehen, das unter der fachlichen Leitung von Eike Rösch durch das DLC PHZH produziert wurde.

Öfter rausgehen dank Medien? Sich bewegen bei Rechnungsübungen? Der aktuelle Film der PHZH zum Thema Kompetenzorientierung beschäftigt sich mit Medienbildung im Unterricht. Im Zentrum der Unterrichtssequenzen einer 1. Klasse und einer 1. Sekundarklasse steht die Nutzung und der Umgang mit Medien. Der Einsatz von Medien ermöglicht den Schülerinnen und Schülern neue, lebensweltnahe Recherche- und Dokumentationsmöglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sind angetan von den vielen Potenzialen, die Medien beispielsweise als Präsentations- oder Übungsformen bieten.

 

Nebenbei:
Kennst du schon den Blog «Kompetent orientiert?»?

Smartphones im Unterricht

Gemäss der JIM-Studie 2011 besitzen fast alle Jugendlichen ein eigenes Handy. Ich gehe davon aus, dass ein rechter Teil davon Smartphones mit Internetzugang sind. In wenigen Jahren wird es wohl keine reinen Telefonier-/SMS-Handys mehr geben. Dann werden alle immer einen Kleincomputer in der Hosentasche.

Bei einer unserer letzten ICT-Evaluationen in einer Zürcher Gemeinde haben wir festgestellt, dass bereits die Hälfte aller Unterstufenkinder einen eigenen Computer besitzt. Diese Geräte werden ohne Zweifel zu Hause auch genutzt.

Der Trend, dass Lehrpersonen und Schüler/innen die eigenen Geräte in Schule und Unterricht nutzen (wollen), wird sich in nächster Zeit sicherlich noch verstärken. Während einige Schulen noch vor wenigen Jahren in einer Art Schockzustand Handyverbote ausgesprochen haben, müssen sie sich jetzt Gedanken darüber machen, wie sie dem Trend begegnen können. Der Trend unter dem Motto «Bring your own device (BYOD)» lässt sich kaum mehr stoppen.

Es gibt eine Vielzahl von Chancen, Fragen und Problemen, die angegangen werden müssen. Ich möchte hier nur einen Punkt herauspicken, der für Lehrpersonen sehr wichtig ist, nämlich den Punkt der Mediennutzung im Unterricht: «Was kann man im Unterricht überhaupt machen? Wozu soll das gut sein? Und wie soll ich als Lehrperson das umsetzen?»
Lehrpersonen wollen Hintergrundwissen und ganz konkrete Umsetzungsideen erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt sind meiner Meinung nach die Erfahrungen anderer Schulen.

Wolfgang Neuhaus hat in seinem Blog unter dem Titel «Smartphones im Unterricht» eine Reihe von öffentlich zugänglichen Ressourcen zum Thema gesammelt. Hier finden Schulen Hintergrundwissen, konkrete Umsetzungsideen und Praxisbeispiele anderer Schulen.
Wolfgang Neuhaus meint zum Thema:

Es wäre aus meiner Sicht verantwortungslos, wenn Schule nicht auf diese Situation reagieren würde. Die didaktischen Potenziale, die diese Medien bieten, sollten genutzt werden. Für das Agieren in unserer Gesellschaft und bei der Ausgestaltung unserer Zukunft spielen mobile Medien eine zunehmend wichtige Rolle.

Dieser Aussage schliesse ich mich gerne an.

 

Wir sind umgezogen – Achtung neue Blogadresse

Bildquelle: http://n.ethz.ch/student/inglinm/inhalt.html

Das Observatorium ist umgezogen und hat eine neue Adresse (wer diesen Beitrag liest, befindet sich bereits am neuen Ort). Die alte Adresse und die alten Feeds werden immer noch umgeleitet. Es ist allerdings empfehlenswert den Blog neu zu verlinken.

Der Umzug wurde nötig weil unsere WordPress-Blogfarm-Software nicht mehr einfach upgedatet werden konnte. Die neue Version von WordPress musste von Grund auf neu installiert werden. Das neue System belohnt jedoch mit zusätzlichen Funktionen. Gut ist zum Beispiel die neue Möglichkeit Blogs nur noch für bestimmte Nutzer/innen sichtbar zu machen. Will man Blogs als Lerntagebücher nutzen ist das meist Voraussetzung für offene und ehrliche Postings.