21 Millionen Franken für Schulcomputer

Zu Beginn des Monats ist die Erhebung der Bildungsdirektion zum „Stand der Informatikintegration des Kantons Zürich“ erschienen. Bereits die Zusammenfassung der Resultate birgt ein paar interessante Infos:

  • Die Gemeinden im Kanton Zürich haben für die Volksschule (Primar- und Sekundarschule) über 21 Millionen Franken ausgegeben. Im Jahr 2007 soll noch mehr investiert werden.
  • „Am positivsten wird von den Informatikverantwortlichen der Internetzugang der Schulen eingeschätzt. Die negativsten Einschätzungen betreffen den Computereinsatz im Unterricht und die Informatikkenntnisse der Lehrpersonen.“

Ausgaben ICT 06
Bildquelle: schulinformatik.ch

Stehen da tatsächlich gewaltige Investitionen einem relativ geringen Nutzen entgegen?
Klar wird dadurch, dass neben den Investitionen in die Technik auch für die technische und die didaktische Aus-/Weiterbildung von Lehrer/innen Anstrengungen unternommen werden müssen.

Der vollständige Bericht kann als pdf heruntergeladen werden.

Online-Bildmanipulation mit www.pikipimp.com

aufgemotztes PorträtMit dem Online-Dienst von www.pikipimp.com lassen sich Bilder auf einfachste Weise verändern. Besonders geeignet sind Porträtbilder von Personen.

Nach dem Hochladen können den Personen auf dem Bild durch Drag&Drop verschiedenste Objekte hinzugefügt werden: Hüte, (Schnauz-)Bärte, Frisuren, Brillen, Tattoos, Augen, Ohren und vieles mehr. Mit wenig Aufwand lassen sich die Bilder auf witzige Art (radikal) verändern. Sogar Sprechblasen können hinzugefügt werden.
Zu guter Letzt können die Bilder auf dem eigenen Computer gespeichert werden.

In der Schule können gepimpte Bilder Ausgangslage für die (medienerzieherische) Diskussion folgender Fragen sein:

  • «Bilder lügen nicht.» Stimmt das?
  • Was ist bei der Bildmanipulation erlaubt/erwünscht/verboten/verpönt?
  • Wo bzw. von wem werden Bilder bewusst verändert/manipuliert?

Weiterführender Link: http://wiki.bullino.ch/

WikiMindMap – Wikipedia visualisiert

Manchmal ist es schwierig, in der riesigen Sammlung von Wikipedia einen passenden Artikel zu finden. Oftmals gibt es mehrere, zusammenhängende Artikel, die für die eigene Recherche relevant sind. Eine neue Online-Anwendung erleichtert es einem, die Zusammenhänge zu erfassen.

WikiMindMap stellt zusammenhängende Artikel und Ressourcen aus Wikipedia grafisch in einer MindMap dar. Dazu reicht es nach dem gewünschten Stichwort zu suchen.
In der Flash-basierten Map kann man schliesslich navigieren: Map verschieben, Ausschnitt vergrössern/verkleinern oder innerhalb der Map nach einem Begriff suchen. Durch einen Klick auf einen Zweig, gelangt man direkt zum Artikel in Wikipedia bzw. zu einer Seite im Internet.

Medienpädagogik

Beispiel «WikiMindMap: Medienpädagogik»

(via E-Learning-Blog TU Graz)